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Schutz der Bevölkerung und der Wirtschaft vor dem Passivrauchen

(04.476)Parlamentarische InitiativeErledigt
Schweiz08.10.2004
Speeches(249)
Sorted by Speech date, Descending
249 Results
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz

    Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen

    Loi fédérale sur la protection contre le tabagisme passif

    [VS]

    Abstimmung - Vote

    [NAM]

    Für Annahme des Entwurfes ... 105 Stimmen

    Dagegen ... 61 Stimmen

  • Redetext
    Jean-Charles Rielle(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Je veux juste qu'il soit pris acte par ce conseil que la direction de Gastrosuisse s'est infligé un merveilleux autogoal dans le cadre de ce projet de loi adopté sous cette forme-là. En effet, dorénavant le propriétaire d'un établissement de plus de 80 mètres carrés doit investir plusieurs dizaines de milliers de francs pour que son établissement se trouve dans la même situation qu'un établissement de moins de 80 mètres carrés. Donc ce n'est même plus un argument en rapport avec le domaine médical ou celui de la santé que je vous livre: c'est une véritable distorsion de concurrence qui est entérinée. Je renvoie la direction de Gastrosuisse à tous les propriétaires des établissements de plus de 80 mètres carrés, qui apprécieront effectivement la loi que la direction de Gastrosuisse a voulue.

  • Redetext
    Toni Bortoluzzi(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

    Wir, die SVP-Fraktion, werden dieser Gesetzgebung mehrheitlich die Zustimmung geben, vor allem, um Schlimmeres zu verhüten. Wir vergrössern damit allerdings die Gesetzessammlung um ein weiteres, aus unserer Sicht unnötiges Element.

    Als Vertreter des Gewerbes sage ich Ihnen: Dieses Gesetz ist gewerbe- und wirtschaftsfeindlich. Ich bitte Sie, das zur Kenntnis zu nehmen. Es ist natürlich besonders ärgerlich, dass der Anstoss zu diesem Gesetz von der freisinnig-demokratischen Fraktion ausgegangen ist. Nicht wahr, Kiffen zu erlauben, Drogen zu liberalisieren, von Gewerbefreiheit zu reden und mit dieser Gesetzgebung das Gegenteil zu tun, das ist für uns unverständlich; das ist keine bürgerliche Politik. Dies umso weniger, als die gesundheitspolitische Begründung dafür sehr fragwürdig ist. Die Lebenserwartung steigt nach wie vor in unserem Land. Das ist absolut erfreulich, aber vielleicht wird sie einmal sinken, weil die Regulierungswut des Staates unerträglich wird. (Teilweise Heiterkeit)

    [PAGE 1573]

  • Redetext
    Christoffel Brändli(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz
  • Redetext
    Christoffel Brändli(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz
  • Redetext
    Christine Egerszegi-Obrist(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Ich habe wenig Verständnis für den Antrag Maury Pasquier. Im Grunde genommen haben die Befürworter dieses Anliegens sehr viel erreicht. Wir haben jetzt in Bezug auf die 80 Quadratmeter ganz konkret gesagt, dass es nicht einfach nur die dem Publikum zugängliche Gaststube eines Gastbetriebs ist, sondern alles beinhaltet, vom Korridor bis zur Theke, vom zweiten Saal, wenn es einen solchen gibt, bis zur Toilette; da ist alles drin. Wenn Sie das vernünftig anschauen, stellen Sie fest, dass die jetzige Regelung wirklich nur ganz kleine Dorfbeizen oder Lokale ausnimmt, wie wir sie in unseren mittelalterlichen Städtchen haben, wo es einfach nicht möglich ist, das Lokal auszubauen. Es braucht aber auch dort eine Lüftung.

    Sie haben gesagt, dass man das jetzt durch eine Initiative erreichen müsse. Bei einer Initiative, die noch nicht einmal gestartet ist, dauert es mindestens vier bis fünf Jahre, bis irgendetwas besteht. Hier haben wir eine vernünftige Grundlage, die ganz viel Schutz bietet - auch wenn man später vielleicht einmal einen Artikel ändern muss, weil er sich in der Praxis nicht umsetzen lässt. Sie widerspricht aber nicht der generellen Forderung nach Schutz vor dem Passivrauchen, die am Anfang auf dem Tisch lag.

    Irgendjemand, der gescheiter war, hat gesagt: Politik ist die Kunst des Machbaren, nicht des Wünschbaren. Deshalb bitte ich Sie, dem Antrag der Einigungskonferenz zuzustimmen, den Spatz zu nehmen, den wir in der Hand haben, und nicht weiterhin die Taube auf dem Dach anzuvisieren.

  • Redetext
    Felix Gutzwiller(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Ich möchte Sie einfach bitten, dieses Gesetz jetzt in der Abstimmung anzunehmen, im Gegensatz zu meiner Mitstreiterin in dieser Sache, die gerade argumentiert hat. Wir sind ja seit 2004, seit vier Jahren, an dieser Arbeit. Es hat sich sehr viel geändert, und darum kann man doch insgesamt diesem Gesetz zustimmen. Es gibt aus meiner Sicht vier Gründe:

    Erstens regelt dieses Gesetz - das ist ein bisschen untergegangen - in allen anderen Bereichen des öffentlichen Raums die Thematik befriedigend. Ausser in der Gastronomie werden alle öffentlichen [PAGE 809] Gebäude rauchfrei sein.

    Zweitens regelt es die Thematik in der Gastronomie doch für ungefähr drei Viertel der Etablissements befriedigend: Bei den grösseren sind es Fumoirs und rauchfreie Betriebe. Ausgenommen sind die kleinen Betriebe - aber das wissen Sie ja -, aber bei drei Vierteln der Betriebe ist es doch wohl sehr gut geregelt.

    Drittens steht ja im Gesetzestext für die kleineren Betriebe "gute Belüftung", und nach allen Interpretationen heisst das nicht nur kurz die Fenster öffnen, sondern es heisst Klimatisierung, und das bringt ganz klar Verbesserungen auch für die Arbeitnehmenden.

    Viertens schliesslich gibt es jetzt erstmals in der Schweiz einen gesetzlichen Rahmen, sozusagen als Mindeststandard für die Kantone, die noch nichts haben. Dies erlaubt den Kantonen, die das wollen, weiter zu gehen.

    Insgesamt also bietet das Gesetz doch klar Schritte zur Verbesserung im Sinne des Schutzes der Bevölkerung vor dem Passivrauchen, den wir angestrebt haben, und auch Verbesserungen für die Arbeitnehmenden. In diesem Sinne, glaube ich, ist es zumindest ein wichtiger Zwischenschritt. In späteren Parlamentariergenerationen wird man das eine oder andere noch verbessern können. Der Druck aus den Kantonen wird zunehmen. Aber ich glaube, das Gesetz bringt gesundheitliche Verbesserungen für die Bevölkerung und die Arbeitnehmenden.

    Ich bitte Sie deshalb, diesem Gesetz zuzustimmen.

  • Redetext
    Liliane Maury Pasquier(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Il n'est pas très usuel de proposer de rejeter le résultat des travaux de la Conférence de conciliation, tant il est vrai que celui-ci correspond en principe à l'élimination d'une dernière divergence de détail au profit d'un compromis savamment concocté, même si cela fait grincer les dents. Mais je me suis finalement résolue à vous proposer de le faire aujourd'hui pour trois motifs principaux.

    Le premier de ces motifs, c'est que la loi qui ressort de nos travaux ne répond à aucun des deux objectifs de l'initiative. D'une part, nous avons échoué à élaborer rapidement une législation fédérale qui aurait permis d'obtenir une uniformité, même relative, de la protection contre le tabagisme passif dans toute la Suisse. D'autre part, cette loi n'assure pas la protection de toute la population et de toute l'économie contre les effets calamiteux de la fumée passive à cause de deux exceptions notoires: les fumoirs et les établissements fumeurs avec service. Les deux objectifs de l'initiative ne sont donc pas atteints.

    Le deuxième motif de ma proposition de rejet, c'est que l'enquête sur la consommation du tabac en Suisse, comme le résultat cumulé de neuf votations cantonales intervenues dans ce domaine, confirme qu'environ deux tiers de la population soutient des législations qui ne prévoient pas d'établissements de restauration fumeurs. Je trouve cette dichotomie entre la population et le Parlement particulièrement navrante.

    Le troisième point enfin, last but not least: je ne peux soutenir une proposition qui, si elle protège effectivement une partie importante des travailleurs et des travailleuses des effets du tabagisme passif, le fait au détriment de la santé des personnes les plus exposées, celles et ceux qui travaillent dans le secteur de la restauration.

    Une récente étude publiée dans la "Revue médicale suisse", déjà évoquée dans cette salle, a notamment mis en évidence le fait que cette catégorie de la population - et ce n'est pas une surprise - est exposée à l'équivalent de la fumée de 15 à 38 cigarettes par jour. Rien d'étonnant donc à ce que les taux de morbidité et de mortalité de ces personnes soient plus élevés que d'autres. Et ce n'est malheureusement pas la mention de l'accord explicite de l'employé, figurant dans le contrat de travail, qui améliore d'une quelconque manière la protection et la santé de ces travailleurs et de ces travailleuses. Finalement, c'est comme si on autorisait les entreprises de la construction à employer des ouvriers sans casque sur un chantier, sous le prétexte d'aller plus vite et de contribuer ainsi à la diminution des coûts de la construction.

    C'est bien parce que je suis convaincue qu'on ne plaisante pas avec la santé que je préfère renoncer à cette loi fédérale, en comptant sur la population plus clairvoyante qui a voté ou qui votera prochainement des législations cantonales plus efficaces en termes de santé publique, cette même population qui soutiendra aussi l'initiative fédérale qui nous rendra sans doute conscients de nos responsabilités.

    Pour ces raisons, je vous propose de rejeter la proposition de la Conférence de conciliation.

  • Redetext
    Urs Schwaller(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    Der Worte sind in dieser Sache genug gewechselt, der Bekenntnisse genug abgelegt, die Anleihen aus der Sittengeschichte der Schweiz erschöpft und die Meinungen gemacht. Ich verzichte deshalb darauf, weitere Ausführungen zu machen, und erwähne nur die gestern Morgen in der Einigungskonferenz angebrachte Präzisierung, dass der Begriff "Restaurationsbetrieb" gemäss der ständerätlichen Fassung identisch ist mit der Formulierung "Gastbetrieben und Nachtlokalen" gemäss nationalrätlicher Fassung.

    Die Einigungskonferenz vom 1. Oktober beantragt Ihnen mit 17 zu 9 Stimmen, in Sachen Raucherbetriebe der ständerätlichen Fassung zuzustimmen, und ich ersuche Sie auch, das zu tun.

  • Redetext
    Christoffel Brändli(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz

    Abstimmung - Vote

    [NAM]

    Für den Antrag der Einigungskonferenz ... 114 Stimmen

    Für den Antrag Graf Maya ... 57 Stimmen

  • Redetext
    André Bugnon(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

    Le groupe PDC/PEV/PVL et le groupe radical-libéral soutiennent la proposition de la Conférence de conciliation.

  • Redetext
    Maya Graf(Die Grünen)
    Schweiz

    Die grüne Fraktion lehnt den Antrag der Einigungskonferenz ab - und damit ein Gesetz, das seinen Namen nicht mehr verdient. Mit der heute vorliegenden Version ist das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens zu einer bürokratischen Pseudolösung verkommen. Dem zentralen Anliegen der parlamentarischen Initiative Gutzwiller, dem Gesundheitsschutz, wird nicht mehr genügend Rechnung getragen. Bei der langjährigen Diskussion ging das zentrale Anliegen leider nach und nach vergessen. Es ging und geht nämlich nicht um pro oder kontra Rauchende; es geht um den Schutz der Bevölkerung und der Angestellten vor dem Passivrauchen. Passivrauchen hat erwiesenermassen gravierende gesundheitliche Folgen; das wissen wir alle. Der Schutz vor Passivrauchen ist deshalb höher zu gewichten als die Freiheit der Raucherinnen und Raucher, auch in Räumen zu rauchen, wo andere arbeiten oder sich als Gäste aufhalten.

    Reine Raucherrestaurants zuzulassen, wenn sie nicht grösser sind als 80 Quadratmeter: Diese Regelung ist schlicht nicht umsetzbar - das wissen wir alle - und führt zu Abgrenzungsproblemen und entsprechenden juristischen Streitereien. Wir Grünen wollen ein Bundesgesetz, das einen umfassenden Schutz garantiert, gleiche Wettbewerbschancen für alle ermöglicht und einfache, klare Bestimmungen enthält. Das ist nun nicht gegeben.

    Die grüne Fraktion beantragt Ihnen daher, den Antrag der Einigungskonferenz abzulehnen.

  • Redetext
    Marianne Kleiner(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Das wurde natürlich breit diskutiert. Die Kommission hat das der Natur dieser parlamentarischen Initiative gemäss auch unterschiedlich beurteilt. Was wir aber wissen, ist, dass die Gastgewerbebetriebe Stellen anbieten, die nicht überall nur beliebt sind. Die Betriebe, die dem Publikum eine Fläche von höchstens 80 Quadratmetern zur Verfügung stellen, machen im Ganzen nur 20 Prozent oder weniger aus. Von diesen 20 Prozent wird erst noch nur ein Teil eine Ausnahmebewilligung verlangen und aufwendige Belüftungsanlagen installieren. Wenn Sie das extrapolieren, dann sehen Sie, dass das nur noch sehr wenige Betriebe sind. In diesen wenigen Betrieben können jene Leute arbeiten, die sowieso rauchen und denen dies nichts ausmacht. Man weiss, dass der Anteil an Raucherinnen und Rauchern bei den im Gastgewerbe Tätigen sehr hoch ist.

  • Redetext
    Christian Wasserfallen(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Liebe Frau Kommissionssprecherin Kleiner, ich hätte eine Frage, und zwar zu Buchstabe c. Ich lese, es würden in Raucherlokalen nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt, die schriftlich einwilligten. Ich kenne genügend Leute in meinem Alter, die in einem Restaurationsbetrieb arbeiten. Da geht es letztlich um die Frage: Kriege ich den Job, oder kriege ich ihn nicht? Denn es gibt viel mehr Leute, die sich bewerben, als Stellen, die offen sind. Diejenigen, die unterschreiben, bekommen den Job, die anderen nicht. War das auch eine Diskussion in der Kommission?

  • Redetext
    Marianne Kleiner(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Jawohl, das ist so.

  • Redetext
    Ruedi Aeschbacher(Evangelische Volkspartei)
    Schweiz

    Geschätzte Kollegin, ich habe eine Frage, wie ich die erste der drei Bestimmungen verstehen muss. Die erste Bestimmung, jene in Litera a, heisst ja, es müsse "eine dem Publikum zugängliche Gesamtfläche von höchstens 80 Quadratmetern" sein. Es geht also um eine Gesamtfläche, die dem Publikum zugänglich ist. Gehören - wie ich meine, aber da möchte ich Ihre Antwort hören - dazu auch ein WC, ein Entree, eine Garderobe? Gehört das alles zur Gesamtfläche des Betriebes?

  • Redetext
    Marianne Kleiner(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Heute früh hat die Einigungskonferenz zur parlamentarischen Initiative "Schutz der Bevölkerung und der Wirtschaft vor dem Passivrauchen" stattgefunden. Während in den letzten Runden sowohl im Ständerat wie im Nationalrat die Resultate denkbar knapp waren, wenn auch immer in beiden Räten zugunsten der Zulassung kleiner Raucherrestaurationsbetriebe, so darf aus der Einigungskonferenz von einem klaren Resultat berichtet werden. Diese hat sich mit 17 zu 9 Stimmen für eine Zulassung von kleinen Restaurationsbetrieben als Raucherlokale ausgesprochen, wenn diese: a. eine dem Publikum zugängliche Gesamtfläche von höchstens 80 Quadratmetern haben; b. gut belüftet und nach aussen leicht erkennbar als Raucherlokale bezeichnet sind; c. nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, die einer Tätigkeit im Raucherlokal im Arbeitsvertrag zugestimmt haben.

    Der in der letzten Runde in diesem Rat obsiegende Antrag auf Festhalten wurde nicht mehr in die Einigungskonferenz eingebracht. Gemäss den Angaben der ständerätlichen vorberatenden Kommission bedeutet eine maximale Fläche von 80 Quadratmetern, dass höchstens 20 Prozent aller Restaurants als Raucherbetriebe geführt werden könnten. Weil diese kaum alle um eine Ausnahmebewilligung ersuchen dürften und der Einbau einer Lüftung mancherorts zu aufwendig wäre, wird der Anteil in der Praxis wohl deutlich darunter liegen.

    Der Antrag der Einigungskonferenz kann nur noch angenommen oder abgelehnt werden. Änderungsanträge sind nicht mehr möglich. Die Seite, die die parlamentarische Initiative Gutzwiller unterstützt hat, hat auch an der Einigungskonferenz nochmals engagiert für die parlamentarische Initiative gekämpft. Der Nichtraucherschutz der Arbeitnehmenden wurde dabei in den Vordergrund gerückt. Diesem Schutz wird mit der Formel der Einigungskonferenz Rechnung getragen. Die obsiegende Seite, die sich für den vorliegenden Antrag ausgesprochen hat, wies darauf hin, dass es den Kantonen unbenommen sei, strengere Bestimmungen zu erlassen. Es wurde auch als sinnvoll erachtet, dass der Bund ein Gesetz erlässt, das den Kantonen eine gewisse Handlungsfreiheit belässt.

    Gestatten Sie mir noch eine persönliche Bemerkung: Die die parlamentarische Initiative befürwortende Seite darf meines Erachtens zufrieden sein. Die parlamentarische Initiative Gutzwiller befreit uns alle vom störenden Rauch in Ess- und [PAGE 1472] anderen Restaurants. Sie schafft auch für alle Arbeitnehmenden, die das wünschen, einen rauchfreien Arbeitsplatz. Wenn nun eine moderate Ausnahmeregelung für kleine Restaurationsbetriebe ermöglicht werden soll, zeugt das einerseits von Respekt der doch starken Minderheit von Raucherinnen und Rauchern gegenüber, andererseits von einem Verständnis den Kleinbetrieben gegenüber, die ohne die rauchenden Gäste zu wenig Umsatz machen könnten und schliessen müssten. Damit wären diese dann so oder so, auch für Nichtraucherinnen, nicht mehr zugänglich.

    Die Einigungskonferenz bittet Sie, ihrem Antrag zuzustimmen.

  • Redetext
    Thérèse Meyer-Kaelin(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    Il subsistait une divergence dans cette loi et la Conférence de conciliation a décidé ce matin de se rallier à la décision du Conseil des Etats. Au nom de la Conférence de conciliation, je vous demande donc de soutenir sa proposition.

    Le dernier article en litige était le fameux article 2a concernant les établissements qui pourraient rester fumeurs. Le Conseil des Etats n'en voulait pas, contrairement à notre conseil. La solution proposée en dernière lecture du Conseil des Etats, qui a emporté finalement l'adhésion de la Conférence de conciliation, est la suivante: "Sur demande, un établissement de restauration" - pour précision, ce terme inclut aussi les dancings et les bars - "est autorisé en tant qu'établissement fumeurs lorsqu'il: a. dispose d'une surface accessible au public égale ou inférieure à 80 mètres carrés; b. dispose d'une aération adéquate et est clairement défini de l'extérieur comme un établissement fumeurs; c. n'emploie que des personnes ayant accepté, dans le contrat de travail, de travailler dans un établissement fumeurs."

    Cette disposition pourrait concerner 20 pour cent environ des établissements. Donc, 80 pour cent des établissements, avec cette loi, seraient sans fumée et auraient l'obligation de séparer et ventiler les locaux fumeurs. Il serait vraiment dommage que les jusqu'au-boutistes antitabac d'un côté et les "tout-tabac" de l'autre fassent échouer une nette amélioration dans le domaine de la protection contre le tabagisme passif.

    Cette loi interdit de fumer dans tous les lieux accessibles au public - tels que les administrations, les écoles, les hôpitaux, les gares, les transports publics, les postes, etc. - et dans tous les lieux où le public doit se rendre. Elle établit comme règle de base l'interdiction de la fumée et elle ne permet des fumoirs ou établissements fumeurs que dans des conditions strictes. Elle exige que le consentement des employés de service de servir dans ces locaux soit inscrit dans leur contrat. C'est quand même un progrès dans la direction de ceux qui voulaient une interdiction totale.

    Une interdiction totale aurait aussi pu conduire à l'exclusion. Avec cette solution, les gens qui ne veulent pas de fumée dans un établissement public en trouveront donc toujours un sans fumée et personne ne sera obligé de choisir un local fumeurs. D'autre part, la petite tolérance introduite permet aussi d'éviter l'exclusion de gens qui aiment bien de temps en temps rencontrer d'autres gens dans un bar et fumer une cigarette ensemble; ces gens seraient sinon sûrement seuls chez eux.

    Ce projet mérite donc votre soutien et je vous prie d'adopter la proposition de la Conférence de conciliation, qui a pris sa décision par 17 voix contre 9.

  • Redetext
    Christoffel Brändli(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

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