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Analyse und Vergleich der Asylsozialhilfe in den Kantonen und Gemeinden

(23.3586)PostulatErledigt
Schweiz11.05.2023
Speeches(6)
Sorted by Speech date, Descending
6 Results
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Elisabeth Baume-Schneider(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Il m'appartient de relever que l'organisation de l'aide sociale en matière d'asile, comme l'organisation de l'aide sociale d'une manière générale, relève de la compétence des cantons et qu'elle est donc réglée dans des lois cantonales. De plus, certains cantons délèguent tout ou partie de ces tâches aux communes, à des associations ou à des tiers. De ce fait, la pratique varie considérablement d'un canton à l'autre et rend une comparaison assez difficile.

    Ce n'est pas la question de la comparaison qui est au coeur du débat, c'est la compétence des cantons, parce que la Confédération ne peut pas, sur le fond, réglementer l'aide sociale en matière d'asile et elle n'est pas en mesure ni en droit de solliciter des informations des cantons afin de procéder aux comparaisons, il s'agit plutôt du rôle de la Conférence des directrices et directeurs cantonaux des affaires sociales (CDAS), qui, par ailleurs, avec la Conférence suisse des institutions d'action sociale (CSIAS), le fait. Des propositions régulières de la CDAS et encore plus de la CSIAS sont faites dans le but d'une harmonisation.

    Il ne s'agit pas, contrairement à ce qui a été dit par la porte-parole de la minorité, de dire qui doit avoir quel montant à disposition par rapport à l'aide sociale habituelle. Il s'agirait de faire des comparaisons. La CDAS a déjà demandé à ce que des harmonisations soient faites. Elle a formulé des recommandations par rapport à l'aide d'urgence, aux mineurs non accompagnés, par rapport à des indemnisations pour les familles d'accueil ou d'autres thématiques.

    Cela a été mentionné par les rapporteurs, le SEM a mandaté une université pour faire une étude sur l'intégration sur le marché du travail des personnes admises à titre provisoire et des réfugiés en Suisse. Cette étude scientifique et chronologique permettra de voir les différences entre les investissements dans les différentes régions et cantons par rapport à la causalité entre le taux d'emploi chez les personnes en question et le soutien des mesures d'intégration. Elle portera également sur l'aspect de l'aide sociale réduite en matière d'asile. On pourra donc prendre en considération une partie du postulat, mais pas sa totalité.

    Pour les quelques raisons évoquées, le Conseil fédéral propose de rejeter le postulat.

    Je ne saurais conclure, Monsieur le président, sans également exprimer mon émotion par rapport à la dernière intervention de la conseillère nationale Ada Marra. Il est vrai que les valeurs sont précieuses. Elles nous manqueront, mais je sais qu'elles vous seront extrêmement utiles où que vous soyez.

  • Redetext
    Martina Bircher(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

    Personen, die über die Asylschiene in die Schweiz einreisen, erhalten einen reduzierten Ansatz an Sozialhilfe. Sobald diese Personen als Flüchtlinge anerkannt werden, erhalten sie Sozialhilfe nach der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe, wie Schweizerinnen und Schweizer. Das Postulat fordert den Bundesrat nun auf, in einem Bericht den reduzierten Satz, welchen Asylsuchende bzw. vorläufig Aufgenommene erhalten, zu analysieren und zu vergleichen und zu prüfen, ob Unterschiede gegebenenfalls anzupassen sind. Warum müssen Sie dieses Postulat ablehnen?

    1.[NB]Die Hoheit über die Höhe liegt bei den Kantonen. [PAGE 2023]

    2.[NB]Es gibt berechtigte Unterschiede, je nach Regionen. Auch die Unterbringung ist teilweise sehr unterschiedlich, das hat auf die Nebenkosten und weitere Kosten des täglichen Bedarfs Auswirkungen. Also, bitte bewahren und respektieren Sie die Autonomie der Kantone.

    3.[NB]Machen wir uns nichts vor: Sie verlangen in einem ersten Schritt den Bericht, damit Sie in einem zweiten Schritt die Erhöhung dieser Asylansätze fordern können. Und hier spreche ich vor allem die Mitte-Fraktion an: Wenn Sie dieses Postulat unterstützen, wie Sie es in der Kommission getan haben, dann geben Sie zu, dass Sie nicht bereit sind, zwischen den effektiven Flüchtlingen, die an Leib und Leben bedroht sind, und eben allen anderen zu unterscheiden; dann sagen Sie hier Ja dazu, dass auch Personen, die einen negativen Asylentscheid erhalten haben und vorläufig aufgenommen werden, gleich zu behandeln sind.

    Damit öffnen Sie Tür und Tor dafür, dass zehntausend vorläufig Aufgenommene in der Schweiz plötzlich Sozialhilfe erhalten wie Personen, die jahrelang in der Schweiz gearbeitet haben. Damit öffnen Sie Tür und Tor dafür, dass die Schweiz als Zielland für Wirtschaftsmigranten noch attraktiver wird. Ist das wirklich die Asylpolitik der Mitte?

    Ich bitte Sie deshalb, dieses Postulat abzulehnen.

  • Redetext
    Marc Jost(Evangelische Volkspartei)
    Schweiz

    Vorläufig Aufgenommene, also Personen mit Status F oder S, die ihren Unterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können, haben einen bundesrechtlichen Anspruch auf Sozialhilfe. Dieser Sozialhilfeansatz muss jedoch unter dem Ansatz für die einheimische Bevölkerung liegen. Die Kantone können bei der Ausrichtung der Asylsozialhilfe die Höhe der Reduktion selbst bestimmen. Unsere Verfassung schreibt vor, dass eine Ungleichbehandlung von Menschen nur dann vorgenommen werden darf, wenn sie begründet ist. Eine solche Begründung liegt hier vor: Der reduzierte Anspruch auf Sozialhilfe soll Anreize zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, also zur beruflichen Integration, setzen und Pull-Effekte im Asylbereich reduzieren. Schliesslich soll auch der Anreiz vermindert werden, in der Schweiz zu bleiben, wenn eine Rückkehr wieder sicher möglich wäre.

    Eine Petition des Heks machte die Kommission darauf aufmerksam, dass es fraglich sei, ob das Integrationsziel tatsächlich so erreicht werden könne. Die reduzierte Sozialhilfe reiche häufig nicht aus für verschiedenste Leistungen, die für die berufliche und soziale Integration relevant wären. Diese Ansicht vertreten auch andere Hilfswerke, wie zum Beispiel das Schweizerische Rote Kreuz, das für die Ausrichtung der Asylsozialhilfe in mehreren Kantonen zuständig ist. Auch die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe ist der Meinung, dass tiefere Sozialhilfeansätze für Geflüchtete aus fachlicher Sicht nicht zu rechtfertigen seien, weil damit die Integration und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben behindert würden und ein menschenwürdiges Leben erschwert werde.

    Insbesondere für Kinder und Jugendliche können die teilweise sehr tiefen Ansätze deutlich eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten mit sich bringen. Wenn das Geld nicht zum Leben reicht, leiden vor allem die Kinder. Das Aufwachsen in Armut ist ein Risikofaktor und verringert die Chancen auf eine gelingende Zukunft.

    Die Mehrheit Ihrer Kommission ist deshalb der Meinung, dass wir uns ein klares Bild verschaffen müssen, ob das Ziel der Integration mit dieser Massnahme tatsächlich erreicht wird oder ob sie, wie es mehrere Akteure aus dem Sozialbereich behaupten, mittelfristig genau das Gegenteil bewirkt. In diesem Fall wäre die reduzierte Asylsozialhilfe für vorläufig Aufgenommene ein Eigentor für unser Land, weil nicht nur unnötig menschliches Leiden, sondern letztendlich auch Mehrkosten für die Gesellschaft verursacht würden.

    Nun stellt sich zudem die Frage, ob die Erfüllung dieses Postulates einer Bundeskompetenz entspricht. Hier ist wichtig, dass wir von der Umsetzung einer bundesrechtlich vorgeschriebenen Massnahme sprechen, nämlich von Artikel 86 des Ausländer- und Integrationsgesetzes. Darum ist es aus Sicht der Kommissionsmehrheit Sache des Bundes, die grundsätzliche Wirkung der reduzierten Sozialhilfe zu untersuchen.

    Der Bundesrat erwähnt in seiner Stellungnahme, dass das SEM eine Studie in Auftrag gegeben hat, die dieses Anliegen teilweise beantworten wird. Aber diese Studie beschränkt sich auf die berufliche Integration. Ihre Kommission ist der Ansicht, dass insbesondere auch die sozialen Komponenten untersucht werden müssten, nicht zuletzt eben mit Blick auf die soziale Integration und die Bildung der Kinder.

    Aus all diesen Gründen beantragen wir Ihnen, dieses Kommissionspostulat anzunehmen und dem Bundesrat den Auftrag zu geben, die verschiedenen Sozialhilfeansätze im Asylbereich zu vergleichen und speziell die Auswirkungen auf die berufliche und soziale Integration, die Auswirkungen auf den Zugang zu Aus- und Weiterbildung sowie die Auswirkungen auf Existenzsicherung insgesamt zu analysieren, und zwar sowohl für Alleinstehende als auch explizit für Familien mit Kindern.

    Die Kommission beantragt Ihnen mit 13 zu 12 Stimmen, das Postulat anzunehmen.

  • Redetext
    Ada Marra(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Le postulat de commission qui vous est soumis fait suite à une discussion de la Commission des institutions politiques du 12 mai 2023 suscitée par la pétition de l'Entraide Protestante Suisse (Eper) ayant récolté plus de 8000 signatures et intitulée "Pour une aide sociale équitable".

    Cette pétition demande trois choses: 1. L'aide sociale doit prendre en charge toutes les personnes en Suisse; 2. L'aide sociale ne doit pas entraîner le retrait du permis de séjour; 3.[NB]L'aide sociale ne doit pas être un obstacle au regroupement familial.

    Votre commission a décidé de ne pas s'attarder sur les deux derniers points, notamment le deuxième, car notre conseil vient de se prononcer favorablement sur l'initiative parlementaire Marti Samira 20.452, "La pauvreté n'est pas un crime", qui va dans le sens de la pétition, puisqu'elle a fixé à dix ans de séjour le moment à partir duquel il n'est plus possible de retirer ou de rétrograder un permis de séjour ou une autorisation d'établissement pour cause de prestations d'aide sociale.

    Le premier point a donné lieu à une plus grande discussion. L'Eper rappelle que toutes les personnes vivant en Suisse n'ont pas droit à l'aide sociale ordinaire. Les personnes admises à titre provisoire reçoivent un montant inférieur à celui des personnes ayant un passeport suisse et perçoivent une partie de leur aide sous forme de prestation en nature, comme de la nourriture et des vêtements.

    Un projet de réduction de cette aide pour les personnes provenant de pays tiers est également en cours. De l'avis de l'Eper, cette pression sur l'aide sociale n'aide en aucun cas les personnes concernées à s'intégrer dans le monde du travail. Ces dernières renoncent, par exemple, à des formations, [PAGE 2022] parce que, malgré l'aide reçue, le coût du transport pour aller suivre des cours de langue est trop élevé ou parce qu'il leur est impossible de faire garder les enfants.

    La majorité de votre commission est sensible au fait qu'en raison de la pression financière les personnes concernées renoncent souvent à suivre une formation qualifiante, préférant accepter un travail peu qualifié afin de quitter le plus rapidement possible l'aide sociale. A court terme, une telle attitude contribue certes à décharger l'aide sociale, mais à long terme, elle renforce malheureusement le risque de pauvreté. Cela accentue également la pénurie de main-d'oeuvre qualifiée et entraîne des coûts pour l'ensemble de la société.

    L'Eper relève que la réduction de l'aide sociale dans le domaine de l'asile peut avoir des conséquences négatives pour les enfants disposant du statut F ou S. Certains membres de la commission ont fait remarquer que, de manière générale, les enfants représentent le plus grand groupe à l'aide sociale. Lorsque l'argent manque pour vivre, les enfants en souffrent. Les chances de développement et les possibilités de participer à la vie sociale ont une grande influence sur la suite du parcours des enfants et des jeunes. Grandir dans la pauvreté constitue un facteur de risque également pour les enfants bénéficiant d'une admission provisoire ou du statut de protection et restreint leurs chances d'avoir un bel avenir.

    Dans ce contexte, il convient d'opérer une analyse de la situation et d'en rendre compte dans un rapport, afin de déterminer les éventuelles mesures à prendre.

    Selon la majorité de la commission, l'argument selon lequel, en matière d'aide sociale, les personnes relevant du domaine de l'asile bénéficient de montants moindres que le reste de la population, au motif que cela les inciterait à exercer une activité lucrative et réduirait les facteurs d'attirance, doit être vérifié.

    Ainsi, si les cantons sont libres de déterminer le montant de la réduction, le Conseil fédéral est prié justement d'analyser l'effet de la situation actuelle en s'appuyant sur une comparaison de l'aide sociale accordée par les cantons dans le domaine de l'asile.

    Par cette analyse, nous pourrons réellement connaître les conséquences sur l'intégration professionnelle et sociale et savoir s'il faut revenir en arrière sur la différenciation du taux en matière d'aide spéciale et si l'effet incitatif voulu par cette différenciation est un vrai effet pour l'intégration professionnelle et sociale, et ce également à long terme. L'administration a par ailleurs mis en route une étude qui vise à déterminer les causes de la différence du taux d'activité entre les personnes admises à titre provisoire et les réfugiés reconnus. Ce postulat pourrait s'intégrer dans une telle étude.

    C'est pourquoi une courte majorité de votre commission, par la voix prépondérante du président, vous demande d'accepter ce postulat.

    Puisque c'est ma dernière intervention dans ce palais, permettez-moi de manifester toute ma reconnaissance auprès des Services du Parlement. Je pense au secrétaire général, M. Schwab, au secrétaire du Conseil national, M. Freléchoz, à sa secrétaire suppléante au Conseil national, Mme Jegher. Je veux vous dire en quelques mots que vous avez été les garants de nos institutions, toujours avec fermeté, empêchant que cette salle ne devienne parfois un cirque - comme on a pu le voir cet après-midi. Je remercie les huissières et les huissiers qui sont à l'intérieur de la salle et celles et ceux à l'extérieur de la salle, puisque vous nous avez toujours permis d'être informés, et donc de pouvoir exercer notre droit démocratique, en plus de toujours nous avoir accueillis avec un sourire et passé nos mauvaises humeurs. Merci beaucoup. Enfin, je remercie aussi les interprètes, qui, par leurs traductions, permettent la cohésion sociale et nationale de notre pays. Merci et au revoir. (Applaudissements nourris)

  • Redetext
    Martin Candinas(Die Mitte)
    Schweiz

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