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Stiftung Bibliomedia. Finanzhilfe 2004-2007

(03.054)Geschäft des BundesratesErledigt
Schweiz10.09.2003
Speeches(32)
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32 Results
  • Redetext
    Fritz Schiesser(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz
  • Redetext
    Fritz Schiesser(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz
  • Redetext
    Pascal Couchepin(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Vous connaissez la situation. D'un côté, Bibliomedia est quelque chose d'important, et nous voulons qu'elle poursuive ses activités. D'un autre côté, nous avions des préoccupations d'ordre financier.

    Au niveau de la commission, il y a unanimité. Par conséquent, nous nous rallions à sa proposition et nous voulons que Bibliomedia ait les moyens de poursuivre ses activités.

  • Redetext
    Peter Bieri(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    Ich kann es kurz machen: Wir sind bei der Differenzbereinigung bezüglich des Bundesbeschlusses zur Finanzierung der Bibliomedia in den Jahren 2004-2007. Wie Sie sich erinnern, haben wir in unserem Rat gemäss Mehrheitsantrag beschlossen, dem Bundesrat zu folgen und einen Kredit von 7 Millionen Franken zu sprechen, nachdem der Nationalrat als Erstrat den Betrag um eine Million Franken aufgestockt hatte. Der Nationalrat hat sich daraufhin noch einmal mit dieser Thematik befasst und hat mit 96 zu 67 Stimmen an seinem Beschluss festgehalten.

    Die WBK Ihres Rates hat heute nochmals getagt und sich mit dieser Thematik auseinander gesetzt. Wir beantragen Ihnen, hier dem Nationalrat zu folgen und - entgegen dem Ansinnen des Bundesrates und unserem ersten Beschluss - den Zahlungsrahmen um eine Million Franken zu erhöhen. Ich glaube, es ist hier der falsche Platz, die ganze Frage der Sparmassnahmen eingehend zu diskutieren. Die Mehrheit unserer Kommission hat ja damals dem Rat vorgeschlagen, dem Bundesrat zu folgen und diesen Entscheid im Rahmen des Entlastungsprogrammes zu fällen. Es ist ein Zahlungsrahmen; es wird dann in der Budgetkompetenz des Rates liegen, die entsprechenden Beträge einzustellen.

    Vorerst beantragen wir aber, hier keine Differenz mehr beizubehalten und dem Nationalrat zu folgen. [PAGE 1222]

  • Redetext
    Fritz Schiesser(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz
  • Speech
    Speech
    Schweiz

    2. Bundesbeschluss betreffend einen Zahlungsrahmen für eine Finanzhilfe an die Stiftung Bibliomedia in den Jahren 2004-2007

    2. Arrêté fédéral concernant le plafond de dépenses en vue de l'octroi d'une aide financière à la fondation Bibliomedia pour la période 2004-2007

    [VS]

    Art. 1

    Antrag der Mehrheit

    Festhalten

    [VS]

    Antrag der Minderheit

    (Wandfluh, Brunschwig Graf, Fattebert, Freysinger, Häberli, Mathys, Pfister Theophil)

    Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

    [VS]

    Art. 1

    Proposition de la majorité

    Maintenir

    [VS]

    Proposition de la minorité

    (Wandfluh, Brunschwig Graf, Fattebert, Freysinger, Häberli, Mathys, Pfister Theophil)

    Adhérer à la décision du Conseil des Etats

    [VS]

    Abstimmung - Vote

    Für den Antrag der Mehrheit .... 96 Stimmen

    Für den Antrag der Minderheit .... 67 Stimmen

    [VS]

  • Redetext
    Max Binder(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

    Ich freue mich, heute unserer Ratskollegin, Frau Chantal Galladé, zum Geburtstag gratulieren zu dürfen. Ich wünsche ihr im neuen Lebensjahr alles Gute. (Beifall) [PAGE 2048]

  • Redetext
    Chiara Simoneschi-Cortesi(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    Je pense que l'argumentation de notre collègue Wandfluh est typiquement masculine, formelle, budgétaire, financière. Et je crois que dans ce qu'a dit le président de la Confédération aussi, il y a vraiment une philosophie. Mais peut-être que nous avons une autre philosophie, une philosophie qui consiste à dire que même ce petit million de francs a de grandes conséquences! Parce qu'avec ce petit million, on l'a dit, on peut faire de la promotion de la lecture, on peut aller dans les villages, promouvoir les livres, avoir des livres pour les adultes, sensibiliser aussi les adultes à la lecture. Or chaque personne de moins, qui ne participe pas à une activité pareille, chaque jeune de moins, qui ne prend pas un livre en mains, combien coûtent-ils à notre société? Je l'ai déjà demandé la dernière fois. Nous, nous partons de l'idée que ce petit million a de grandes conséquences; donc, si on l'enlève, cela aura de grandes conséquences.

    Partiamo dall'idea che una goccia e tante gocce fanno il fiume e tante gocce fanno il mare e che una goccia può anche rompere il sasso. Signor Presidente della Confederazione, forse sta qui la differenza filosofica, noi crediamo nelle gocce, lei non ci crede.

  • Redetext
    Brigitta M. Gadient(Bürgerlich-Demokratische Partei)
    Schweiz

    Sie haben es gehört, die Verdienste und die Bedeutung von Bibliomedia sind unbestritten. Auch Sparen ist in unserem Rat an und für sich unbestritten, aber es gilt eben, gerade auch beim Sparen Prioritäten zu setzen und zu differenzieren. Sparen bei der Leseförderung, bei der Lesekompetenz, welche letztlich die Grundlage aller weiterführenden Anstrengungen in der Bildungspolitik ist, ist ganz sicher verfehlt. Bei Bibliomedia zu sparen wäre umso falscher, als eben Bibliomedia auch ein ganz wichtiges regionales und soziales Anliegen erfüllt, denn Bibliomedia trägt zur Chancengleichheit in allen Regionen unseres Landes und für alle Bevölkerungskreise bei. Es ist ein kleiner Betrag, aber er macht einen wesentlichen und entscheidenden Unterschied aus.

    Ich bitte Sie deshalb nochmals, der Mehrheit Ihrer Kommission zuzustimmen und an unserem Beschluss festzuhalten.

  • Redetext
    Pascal Couchepin(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Je crois que nous en sommes au même point qu'il y a quelques semaines: d'accord de soutenir Bibliomedia et de maintenir un niveau de subventionnement relativement élevé. Finalement, il s'agit de 1 million de francs de différence. Le Conseil des Etats a suivi le Conseil fédéral et a décidé qu'il fallait faire là aussi un effort d'économie, qui doit être généralisé à tous les organes de la Confédération.

    Madame Simoneschi et Madame Gadient ont plaidé avec éloquence pour le maintien du niveau de subventionnement actuel, c'est-à-dire 1 million de francs de plus que ce qui a été décidé. J'allais dire, Mesdames, que, si les résultats de la future étude PISA dépendaient de ce million, si on atteignait avec ce million tous les résultats que vous avez mentionnés, il ne faudrait pas hésiter et donner ce million supplémentaire. Mais si vous pensez qu'en donnant 1 million de francs de plus à Bibliomedia, qui fait un travail excellent, vous allez vraiment réussir à transformer les choses, je crois que c'est exagéré. Ce million que l'on veut économiser peut être économisé. Ce n'est pas agréable pour Bibliomedia, cela ne facilite pas sa tâche, mais cette économie est possible si on prend en compte la cible à atteindre et les intérêts généraux de la Confédération, et notamment ses problèmes financiers.

    C'est la raison pour laquelle je crois qu'il faut éliminer cette divergence avec le Conseil des Etats et vous rallier à sa décision, qui correspond au projet du Conseil fédéral, tout en reconnaissant la qualité du travail de Bibliomedia et de ses services. Je ne crois pas qu'elle subira les conséquences déplorables que vous dépeignez si on réduit de 1 million de francs le montant prévu.

  • Redetext
    Hansruedi Wandfluh(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

    Ich beantrage Ihnen im Namen der Kommissionsminderheit, dem Ständerat, das heisst dem Bundesrat zu folgen und den Zahlungsrahmen für die nächsten vier Jahre auf 7 Millionen Franken festzusetzen.

    Die Bedeutung und die Verdienste von Bibliomedia sind nach wie vor unbestritten; ich verzichte hier auf eine weitere Würdigung dieser Institution, eine solche wurde von den Kommissionssprechern bereits vorgenommen. Es ist zu bedauern, dass der Bundesrat unter dem Spardruck schmerzliche Einsparungen in verschiedensten Bereichen machen muss, und es ist zu bedauern, dass dies auch hier der Fall ist. Aber irgendwo muss man den Hebel ansetzen. Tatsache ist, dass der Bundesrat in der Botschaft vorschlägt, den Zahlungsrahmen für die Periode 2004 bis 2007 auf 7 Millionen Franken festzusetzen. Es ist auch eine Tatsache, dass die 7 Millionen Franken im Finanzplan vorgesehen sind - unter Einbezug des Entlastungsprogramms. Es wäre unseriös von unserem Parlament, wenn es jetzt bei diesem Geschäft schon wieder zusätzliches Geld ausgeben wollte - Geld, das wir nicht haben, Geld, das in der Planung nicht vorgesehen ist.

    Die Mehrheit der Kommission argumentiert vor allem auch damit, dass 1 Million Franken ein kleiner Betrag sei. Ich muss Ihnen sagen: 1 Million Franken zu erarbeiten ist kein Pappenstiel; und tausendmal 1 Million Franken gibt 1 Milliarde Franken. Ich kann Sie an das Sprichwort erinnern: Wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert. Der Nationalrat hat seinerzeit mit 77 zu 73 Stimmen knapp für den Zahlungsrahmen von 8 Millionen Franken votiert. Im Ständerat hingegen war die Ausmarchung ziemlich deutlich; er hat sich mit 25 zu 14 Stimmen auf 7 Millionen Franken festgelegt respektive beschlossen, dem Bundesrat zu folgen. Es stellt sich hier natürlich schon die Frage, ob wir da wirklich über die Einigungskonferenz eine Ehrenrunde drehen wollen oder ob wir den administrativen Aufwand, den wir dadurch verursachen, nicht für Bibliomedia in der Periode 2008 bis 2011 sparen wollen.

    Ich bitte Sie im Namen der Minderheit der Kommission, finanz- und realpolitische Vernunft walten zu lassen und die Minderheit zu unterstützen, das heisst dem Ständerat zuzustimmen. [PAGE 2047]

  • Redetext
    Chiara Simoneschi-Cortesi(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    La commission a discuté de la divergence existant avec le Conseil des Etats. Elle a mené une discussion approfondie sur les conséquences que cette coupe du budget de Bibliomedia va avoir sur son activité.

    Vous savez que Bibliomedia s'appelait jadis la Bibliothèque pour Tous; c'est une fondation presque centenaire. Son but le plus important est le prêt de livres aux petites bibliothèques dans les écoles, dans les vallées et dans les communes. Sa deuxième activité, c'est la promotion de l'accès à la lecture, en organisant des manifestations qui ont pour objectif d'augmenter la compétence en lecture de nos jeunes. Sa troisième activité consiste à compenser les disparités régionales concernant l'accès à la lecture. Sa quatrième activité importante, c'est la compréhension et les échanges entre les diverses régions linguistiques et culturelles de notre pays. Cette petite et ancienne fondation a vraiment beaucoup de buts très importants qui s'inscrivent d'ailleurs dans la politique du Conseil fédéral.

    La commission est convaincue que la coupe de 1 million de francs sur 8 pour la prochaine période de quatre ans est d'abord en contradiction avec la politique de la Confédération et des cantons qui tend à combattre la faiblesse de nos jeunes en lecture. Je vous rappelle que l'étude internationale PISA nous a révélé que les jeunes de 15 ans ont de grands problèmes de lecture et de compréhension des textes. Il y a toute une série d'actions de promotion de la lecture organisées conjointement par les cantons et par Bibliomedia dans les différentes petites bibliothèques scolaires.

    On sait aussi que le rapport sur l'illettrisme nous indique que 10 pour cent des Suisses et 30 pour cent des étrangers établis en Suisse ont des problèmes d'illettrisme. Il y a donc un problème d'analphabétisme fonctionnel très grave. Les bibliothèques qui se trouvent dans tout le pays, dans les vallées, grâce à Bibliomedia offrent aussi aux adultes la possibilité d'améliorer leur compétence en lecture. Vous savez que lire et écrire sont les deux compétences de base dans une société civile.

    Par ailleurs, la Confédération, à travers Bibliomedia, dépense 29 centimes par habitant, on l'a déjà entendu; les cantons dépensent 200 millions de francs pour les bibliothèques. Bibliomedia, c'est une centrale qui donne un input aux bibliothèques. Les bibliothèques dans les petits villages ou dans les régions périphériques ne pourraient pas exister s'il n'y avait pas ce service central de prêt de fonds de livres de Bibliomedia, ce qui est très important.

    Vous savez que Bibliomedia s'occupe aussi de la promotion de la lecture. Elle organise de petites manifestations où les jeunes et les adultes peuvent apprendre à connaître des écrivains et la littérature. Bibliomedia prend aussi en charge la formation du personnel des petites bibliothèques. Elle exerce une grande activité avec peu d'argent.

    Pourquoi la commission de notre conseil n'est-elle pas d'accord de couper ce million? Premièrement, c'est 1 million de francs sur 8, mais il se concentre sur les deux dernières années. Cela veut dire qu'on diminue le budget de Bibliomedia de 30 pour cent. Diminuer son budget de 30 pour cent, cela a certaines conséquences. Tout ce qui a trait à la promotion de la lecture - les expositions itinérantes dans les bibliothèques, les manifestations et campagnes de promotion de la lecture, la mise en réseau de toutes ces activités sur le plan suisse avec les institutions poursuivant le même but - on devrait le réduire. On devrait réduire le fonds des livres. Vous savez qu'une bibliothèque est attractive si la personne qui cherche un livre le trouve. Si on diminue le budget, les fonds de livres seront moins actualisés et donc moins intéressants pour les lecteurs. Cela peut mettre en péril les petites bibliothèques dans les vallées.

    Et finalement, si on coupe 1 million de francs, si on enlève 30 pour cent du budget, les bibliocentres de Biasca et de Lausanne, qui sont les succursales du bibliocentre suisse, qui accomplissent le travail dans les régions de langues latines, sont en péril. On devrait donc diminuer la capacité des bibliocentres, voire peut-être les supprimer. Vous voyez qu'une des tâches les plus importantes dans notre pays, assurer une présence de bibliothèques sur tout le territoire et promouvoir la lecture et l'échange linguistique et culturel, est mise en péril avec cette coupure. Notre pays se compose de quatre cultures, de quatre langues, et on doit absolument promouvoir l'échange entre ces cultures.

    Au nom de la commission, qui s'est prononcée par 12 voix contre 7, je vous demande de confirmer le crédit de 8 millions de francs à la Fondation Bibliomedia.

  • Redetext
    Brigitta M. Gadient(Bürgerlich-Demokratische Partei)
    Schweiz

    Wir haben bei der Stiftung Bibliomedia noch eine Differenz zu behandeln. Sie betrifft den Zahlungsrahmen. Während der Ständerat dem Bundesrat gefolgt ist und einem Zahlungsrahmen von 7 Millionen Franken für die Jahre 2004 bis 2007 zugestimmt hat, beantragt Ihnen Ihre WBK, an unserem vorletzte Woche gefassten Beschluss festzuhalten und den Zahlungsrahmen auch für die nächsten vier Jahre bei 8 Millionen Franken zu belassen. Warum?

    Mit der vorgesehenen Reduktion der Finanzhilfe von jährlich 2 Millionen auf 1,5 Millionen Franken für die Jahre 2006 und 2007 würde Bibliomedia einen Viertel, real aber sogar rund 30 Prozent des Bundesbeitrages verlieren. Es handelt sich nicht um Millionen- und Milliardenbeiträge, wo eine halbe Million mehr oder weniger problemlos aufzufangen oder irgendwie auszugleichen ist. Es handelt sich bei 2 Millionen Franken ohnehin schon um einen extrem kleinen Bundesbeitrag, extrem klein gemessen an der grossen Bedeutung, die Bibliomedia in unserem Lande hat. Oder anders ausgedrückt: Der Bund investiert heute über Bibliomedia 29 Rappen - nur 29 Rappen! - pro Einwohnerin oder Einwohner in das System der öffentlichen Bibliotheken der Schweiz. Ab 2006 wären es gemäss Bundesrat und Kommissionsminderheit nur noch 22 Rappen pro Einwohnerin oder Einwohner. [PAGE 2046] Eine Kürzung in diesem Ausmass ist einfach nicht zu verkraften und hätte gravierende Auswirkungen.

    Bibliomedia steht für eine ausgeglichene Literaturversorgung aller Landesteile und Bevölkerungskreise und trägt wesentlich zum regionalen und sozialen Ausgleich in unserem Lande bei. Bibliomedia hat viel dazu beigetragen, dass die Schweiz heute auch in wirtschaftlich schwächeren Regionen, in abgelegeneren Landesteilen, über ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Bibliotheken verfügt. Viele dieser Bibliotheken können aber nur überleben und sich weiterentwickeln, wenn sie sich auch in Zukunft auf die Unterstützung durch ihre zentrale Ressourcenbibliothek verlassen können. Schliesslich ist auch die Leseförderung für unser Land eine ganz wichtige und vordringliche Aufgabe - denken Sie an die Pisa-Studie. Auch diese Leseförderung wäre in Zukunft nicht mehr im heutigen und schon gar nicht im nötigen Umfang möglich.

    Ich bitte Sie deshalb namens der Kommissionsmehrheit eindringlich, an unserem Beschluss, das heisst an einem Zahlungsrahmen von 8 Millionen Franken für die nächsten vier Jahre, festzuhalten.

  • Redetext
    Fritz Schiesser(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz
  • Redetext
    Pascal Couchepin(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Tout ce qu'il y a de bien et de justifié à dire sur Bibliomedia a été dit par le rapporteur et par Madame Leumann. Personne ne conteste l'importance de Bibliomedia dans le développement des bibliothèques de lecture publique en Suisse, et cela non pas depuis 1291 - comme le dirait un dyslexique -, mais depuis 1921.

    Selon l'enquête Pisa, la lecture pose problème en Suisse. Naturellement, la solution unique ne réside pas dans le crédit que nous sollicitons et les activités de Bibliomedia, mais ces dernières contribuent à améliorer la situation. Bibliomedia, en plus, est décentralisée, c'est-à-dire qu'on couvre les trois régions linguistiques de Suisse: Soleure, Lausanne, Biasca. C'est un instrument à l'échelle nationale qui permet l'accès aux livres et à la lecture. C'est un instrument qui a une importance qualitative, mais aussi quantitative puisque Bibliomedia a prêté près de 360 000 volumes en 2002 à 500 bibliothèques publiques.

    Le financement se fait conjointement par la Confédération, les cantons et les communes. Les cantons prennent en charge tous les frais liés aux offres dans le domaine scolaire, les communes ceux liés aux emprunts de livres. La clé de répartition du financement de Bibliomedia est la suivante: Confédération 47 pour cent, cantons 28 pour cent, communes 18 pour cent.

    Personne ne conteste l'intérêt de l'activité de Bibliomedia. Le seul problème est de savoir si l'on octroie 7 ou 8 millions de francs. Le Conseil fédéral a proposé 7 millions, le Conseil national a décidé 8 millions. Nous maintenons le point de vue selon lequel 7 millions de francs exigent des sacrifices de la part de Bibliomedia, Madame Leumann l'a dit avec clarté, mais ceux-ci sont encore possibles et, comme l'a dit Monsieur Bieri, c'est en tous les cas cohérent avec les buts généraux de la Confédération.

    Bien sûr, Madame Leumann, si on décide 8 millions de francs maintenant, c'est un signal pour l'Office fédéral de la culture. Mais celui-ci ne nagera pas dans l'or dans les années qui viennent, et même un signal comme celui-là ne suffira probablement pas pour réorienter les priorités en faveur de Bibliomedia. On restera probablement au niveau proposé par le Conseil fédéral. Bien sûr, ça représente une diminution relativement importante des moyens mis à disposition de Bibliomedia, mais ça ne nous paraît pas impossible! Et surtout, quand on compare, les sacrifices qui sont exigés dans d'autres secteurs - je pense par exemple à tous les sacrifices qui sont exigés maintenant dans le domaine de l'assurance-invalidité - risquent d'être plus douloureux du point de vue quantitatif et qualitatif que ceux qui sont demandés à Bibliomedia.

    C'est la raison pour laquelle, sans enthousiasme mais avec conviction, nous soutenons, à l'article 1er du projet 2, le point de vue de la majorité de la commission et nous vous laissons le soin de juger si vous préférez assurer la cohérence avec l'ensemble des objectifs financiers de la Confédération ou sauvegarder les intérêts d'une organisation qui fait bien son travail et qui sera absolument nécessaire dans l'avenir.

  • Redetext
    Helen Leumann(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Ich muss Bibliomedia nicht näher vorstellen, mein Vorredner hat das sehr ausführlich getan. Ich möchte aber doch einige Bemerkungen machen, denn die Pisa-Studie hat uns aufgerüttelt. Dort stand doch schwarz auf weiss, dass in unserem Land ein grosser Anteil nur über eine sehr geringe Lesekompetenz verfügt und dass sage und schreibe mehr als 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler am Ende der obligatorischen Schulzeit nicht in der Lage sind, einfache Texte vollständig richtig zu verstehen und den Inhalt sinngemäss zu interpretieren. Weiter heisst es, dass es für 7 Prozent der Schülerinnen und Schüler kaum möglich ist, aus einem schriftlichen Text auch nur einfache Informationen zu ermitteln. Im Weiteren ist auch bekannt, dass ein Anteil unserer Bevölkerung gar nicht lesen kann. Das bedeutet, dass diese Leute oftmals vom täglichen Geschehen ausgeschlossen sind und sich immer [PAGE 1175] wieder auf irgendeine Art und Weise durchmogeln müssen, nur damit man ja nichts merkt. Sie alle kennen den Verein Lesen und Schreiben für Erwachsene, der das Ziel hat, diesen Leuten durch Lesen und Schreiben eine bessere Verständigung zu ermöglichen.

    Es gibt natürlich verschiedene Gründe dafür, dass Leute nicht lesen oder schreiben können. Ich will damit auch gar nicht sagen, dass die Bibliotheken das ändern oder sogar verhindern könnten. Es ist aber eine Tatsache, dass unsere Kinder in der Schule fast keine Bücher mehr lesen müssen, keine Gedichte mehr auswendig lernen müssen; ja es geht noch weiter: Auch Diktate sind kein Gräuel mehr, weil Kinder nicht mehr viele Diktate schreiben müssen. Ich bedaure das sehr, denn Deutsch ist und bleibt für uns auch eine Fremdsprache, für uns Deutschschweizer auf jeden Fall. Wir beherrschen sie zwar ganz gut, aber Denken und spontanes Diskutieren fällt uns in unserer eigenen Dialektsprache noch immer viel leichter. Das Beherrschen einer Sprache, die Sprachkompetenz, das Denken, aber auch die Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit haben sehr viel mit Lesen zu tun. Gerade bei Kindern kann und soll die Freude am Lesen und an einem Buch gefördert werden. Das ist einerseits die Aufgabe der Eltern, andererseits aber auch die Aufgabe der Schulen. Auch hier lebende Ausländerinnen und Ausländer können sich unsere Sprache viel schneller aneignen, wenn sie lesen; auch hier besteht ein Bedarf.

    Die Bibliotheken leisten hier einen grossen Beitrag, denn Bibliomedia erfüllt drei ganz wichtige Aufgaben: einerseits die Förderung der Lesekompetenz, dann die Integration und Versorgung der fremdsprachigen Bevölkerung, aber auch die Versorgung mit Büchern in allen Regionen der Schweiz, denn Bibliomedia verfügt über ein ausgezeichnetes Netz von Bibliotheken. Vor allem in wirtschaftlich schwächeren Regionen darf die Wirkung der Bibliotheken nicht unterschätzt werden. In Städten und Agglomerationen Bücher zu erstehen ist kein Problem. Anders sieht das in ländlichen Gegenden aus. Viele dieser Bibliotheken können nur überleben, wenn sie sich auch in Zukunft auf ihre zentralen Ressourcenbibliotheken verlassen können.

    Wir haben heute über einen Unterstützungskredit von 7 Millionen Franken für die nächsten vier Jahre zu befinden. Die Minderheit Ihrer Kommission beantragt Ihnen, diesen Kredit analog dem Beschluss des Nationalrates auf 8 Millionen Franken zu erhöhen. Warum? Im Rahmen des Sparpaketes wurden, wo immer möglich, Kürzungen vorgenommen. Das ist verständlich, und das muss auch sein. Für die Stiftung Bibliomedia bedeutet das aber, dass die Mittel im Jahr 2006 und im Jahr 2007 um je 500 000 Franken gekürzt werden sollen. Das sind um 25 Prozent gekürzte Mittel. Bis 2007 könnte die Stiftung den Abbau von 1 Million Franken mit einigen schmerzlichen Abstrichen bei ihren Leistungen verkraften. Doch wenn wir jetzt beschliessen, dass ab 2006 noch maximal 1,5 Millionen Franken statt 2 Millionen Franken pro Jahr für die Stiftung Bibliomedia eingesetzt werden, ist das mit dem klaren Auftrag verbunden, dass Bibliomedia in Zukunft mit einem Drittel weniger an Bundesmitteln auskommen muss. Das Parlament beschliesst diesen Finanzrahmen zum letzten Mal. Denn unter dem neuen Kulturförderungsgesetz wird das Bundesamt für Kultur die Mittel voraussichtlich aus seinem beschränkten Budget selbst zuteilen. Mit 1,5 Millionen Franken im Jahre 2007 geben Sie dem Bundesamt ein klares Signal, dass die vom Bund betriebene Bibliotheks- und Leseförderung aus Ihrer Sicht massiv zurückgestuft werden kann.

    Wir müssen heute darüber entscheiden, denn der Zahlungsrahmen von 7 Millionen Franken gibt den Maximalbetrag über diese vier Jahre vor. Das heisst, dass wir nach den ersten zwei Jahren um diese 1 Million Franken für die letzten zwei Jahre aufstocken können, wenn Sie sich heute für diesen Betrag entscheiden. Der Nationalrat hat bei seiner Entscheidung der Aufstockung auf 8 Millionen Franken zugestimmt. Wenn Sie heute 8 Millionen Franken beschliessen, dann heisst das noch nicht, dass wir diese auch ausgeben werden. Denn eine solche Aufstockung würde nur wirksam, wenn Sie bei den Budgets 2006 und 2007 entsprechend entscheiden würden. Gemäss Auskunft von Herrn Streiff, Direktor des Bundesamtes für Kultur, ist es noch offen, ob diese 1 Million Franken dann anderweitig kompensiert werden müsste.

    Da mir dieses Projekt sehr am Herzen liegt, von der Bedeutung her ausgesprochen wichtig ist und 500 000 Franken pro Jahr im Gesamtrahmen des Departementes vernachlässigbar erscheinen, bitte ich Sie, den Antrag der Minderheit zu unterstützen und für jedes der kommenden vier Jahre 2 Millionen Franken zu bewilligen.

  • Redetext
    Peter Bieri(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    Das vorliegende Geschäft wird im so genannten Sonderverfahren gleichzeitig in beiden Räten behandelt. Ursprünglich war vorgesehen, diesen Zahlungsrahmen mit der Budgetbotschaft zu behandeln. Da jedoch für den Zahlungsrahmen eine formelle, gesetzliche Grundlage geschaffen werden musste, war es nötig, nicht nur eine Sonderbotschaft für den Bundesbeschluss betreffend einen Zahlungsrahmen zu erarbeiten, sondern gleichzeitig eine gesetzliche Grundlage, gestützt auf den Kulturartikel in der Bundesverfassung - das ist Artikel 69 -, zu machen. Zu beachten ist die neue Verfassungsbestimmung, wonach gestützt auf Artikel 164 der Bundesverfassung alle wichtigen Bestimmungen in der Form eines Gesetzes zu erlassen sind. Dieses Gesetz ist, wie in dessen Artikel 3 Absatz 2 festgelegt, bis Ende 2007 befristet. Es ist die Absicht des Bundesrates, diese Fördermassnahmen gesetzlich auf das zukünftige Kulturförderungsgesetz abzustützen. [PAGE 1174]

    Mit dem vorliegenden Geschäft haben wir demzufolge zwei Beschlüsse zu treffen: erstens ein zeitlich befristetes Bundesgesetz über die Ausrichtung von Finanzhilfen an die Stiftung Bibliomedia und zweitens einen Bundesbeschluss betreffend einen Zahlungsrahmen für eine Finanzhilfe an die Stiftung Bibliomedia in den Jahren 2004-2007. So weit zum Formellen.

    Der Nationalrat hat dieses Geschäft am 1. Dezember 2003 behandelt und dem Gesetz mit 118 zu 20 Stimmen und dem Zahlungsrahmen mit 103 zu 43 Stimmen zugestimmt. Umstritten war die Höhe des Zahlungsrahmens. Darauf komme ich später zu sprechen.

    Die Stiftung Bibliomedia, noch besser bekannt unter dem ursprünglichen Namen Schweizerische Volksbibliothek, wurde 1920 gegründet und fördert seither landesweit und in den drei Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch mit einer breiten Tätigkeit das öffentliche Bibliothekswesen.

    Im Sinne der effizienten Aufgabenteilung ist die Kreisstelle in Chur in den Achtzigerjahren aufgegeben worden. Die Aufgabe wurde der Bündner Volksbibliothek übertragen; dafür hat die Schweizerische Volksbibliothek im Gegenzug im Kanton Graubünden die Bevölkerung speziell mit deutscher Literatur versorgt. Es ist hier also eine Aufgabentrennung vorgenommen worden. Ich bin gebeten worden, das zu erwähnen, damit nicht irgendwie das Gefühl aufkommen könnte, die Bibliomedia würde die rätoromanische Sprache vernachlässigen.

    Die Bibliomedia stellt als Ressourcenzentrum den Zugang der gesamten Bevölkerung zum Buch, aber auch zu neuen Formen der Kommunikation und Information sicher. Besonders in bibliothekarisch ungenügend ausgerüsteten Regionen, die meistens mit geringeren finanziellen Mitteln ausgestattet sind, trägt sie dazu bei, dass der Bevölkerung der Zugang zum Buch und zu den anderen Medien ermöglicht wird. Die drei Bibliocenter in Solothurn, Lausanne und Biasca sind zentrale Ressourcenbibliotheken, die Bücherkollektionen an öffentliche Bibliotheken, Schulen, Jugendzentren, Flüchtlingsheime, Gefängnisse und andere Institutionen überall in der Schweiz ausleihen. Zudem entwickelt und realisiert die Bibliomedia allein oder gemeinsam mit anderen Institutionen Projekte zur Leseförderung. Im letzten Jahr wurden 940 000 Bücherausleihen gezählt, davon 370 000 Bücher in so genannten Klassenlese-Serien. Damit trägt die Bibliomedia dazu bei, das gemeinsame Lesen von Büchern in der Schule zu fördern und gleichzeitig die Kosten für die von den Gemeinden und Kantonen zu tragenden Unterrichtsmaterialien zu sparen.

    Eine weitere Haupttätigkeit der Bibliomedia besteht im Zurverfügungstellen von Rotationsbeständen. Für öffentliche Bibliotheken kleinerer Gemeinden, für neu gegründete Bibliotheken oder für Schulbibliotheken sind diese oft die einzig mögliche und wirtschaftlich sinnvolle Form, eine eigene Bibliothek zu betreiben. Das gilt auch für die fremdsprachigen Bücher in Gemeinden mit grösseren eigenen Beständen. Auf diese Art kann eine von der öffentlichen Hand getragene Bibliothek dazu beitragen, fremden Menschen gegenüber Offenheit und Verständnis zu entwickeln. In dem Sinne leistet Bibliomedia auch einen wertvollen Beitrag zur Ausländerintegration.

    Die Tätigkeiten der Bibliomedia gehen über die reine Ausleihe von Büchern hinaus. In ihren Statuten ist auch festgelegt, dass sie sich für die Leseförderung in allen Bevölkerungskreisen einzusetzen hat. Gemäss Informationen in der bundesrätlichen Botschaft kann man heute davon ausgehen, dass 10 bis 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der Schweiz grössere Schwierigkeiten beim Erfassen eines einfachen Textes bekunden. Dieser unter dem Begriff Illettrismus bekannte Zustand ist erschreckend. In der Tendenz ist diese höchst unerfreuliche Entwicklung sogar am Zunehmen. Auch in der Pisa-Studie hat unser Land im Fach Lesen nicht gerade mit Spitzenleistungen abgeschlossen. Selbstverständlich werden Leute, die schwerlich lesen können, kaum die fleissigsten Bibliotheksbenützer sein. Es ist jedoch Aufgabe der Bibliomedia, didaktische Ansätze und Methoden zu entwickeln, um Menschen mit erkannten Leseschwächen zu befähigen, das geschriebene Wort zu erkennen und zu verstehen.

    In der Kommission blieben die Bedeutung und das Verdienst der Bibliomedia unbestritten. Das Eintreten auf die Vorlage war deshalb auch unbestritten. Verschiedentlich ist ja auf die erschreckenden Mängel, die bei der Lesefähigkeit unserer Bevölkerung festgestellt worden sind, hingewiesen worden. In Anbetracht des Handlungsbedarfs, der erkannt worden ist, entwickelt sich eine breite Diskussion darüber, ob es angebracht sei, bei dieser Institution eine Kürzung von 25 Prozent in den letzten beiden Jahren der Periode 2004-2007 vorzunehmen. Die Tragik dieser Kürzungen liegt darin, dass eine heute gut funktionierende Institution wesentliche Teile ihrer wertvollen Tätigkeit nicht mehr oder nur noch mit erheblichen Einschränkungen weiterführen könnte.

    Zu den Finanzen: Es besteht zu Artikel 1 des Finanzierungsbeschlusses ein Mehrheits- und ein Minderheitsantrag. Die Stiftung wurde schon in der Vergangenheit von den Kantonen und vom Bund gemeinsam getragen, wobei der Bund jeweils den grösseren Betrag beisteuerte. Gemäss Botschaft trägt der Bund 47 Prozent der Kosten, der Rest wird aus Kantons- und Gemeindebeiträgen, aus Beiträgen Dritter und aus eigenen Leistungen finanziert. In der vergangenen Vierjahresperiode hat der Bund pro Jahr 2 Millionen Franken beigesteuert, wobei diese Beträge zum Teil durch Kreditrestriktionen noch leicht gekürzt wurden.

    Der vorliegende Zahlungsrahmen für die Jahre 2004-2007 sieht in den beiden nächsten Jahren je 2 Millionen Franken und in den Jahren 2006 und 2007 je 1,5 Millionen vor. Diese Kürzung muss in Anbetracht der finanziellen Situation des Bundes vorgenommen werden. Wir haben letzte Woche das Entlastungsprogramm verabschiedet. Auch wenn diese Position nicht namentlich in der Botschaft zum Entlastungsprogramm erwähnt worden ist, ist doch festzuhalten, dass diese Kürzung eben in diesem Gesamtkürzungsbetrag mit enthalten ist. Die Mehrheit der Kommission ist der Meinung, dass wir - bei allem Verständnis für die berechtigten Anliegen - mit unseren Beschlüssen beim Entlastungsprogramm kongruent bleiben müssten: Nach unserem Ja zu den Beschlüssen beim Entlastungsprogramm von letzter Woche können wir, nur eine Woche oder einige Tage später, nicht eine abweichende Haltung einnehmen beziehungsweise einen höheren Zahlungsrahmen sprechen. Die Mehrheit ist auch der Meinung, dass das Argument, man könne dann die Summe beim Budget wieder "herunterkorrigieren", ein falsches Signal wäre.

    Eingedenk der Übereinstimmung mit den Beschlüssen beim Entlastungsprogramm hat unsere Kommission mit 7 zu 5 Stimmen entschieden, Ihnen zu beantragen, dem Bundesrat zu folgen und als Zahlungsrahmenkredit 7 Millionen Franken einzusetzen. Die Minderheit möchte ihn bei 8 Millionen Franken und damit auf der Höhe der vergangenen Jahre belassen. Im Übrigen möchte ich Ihnen mitteilen, dass der Nationalrat knapp - mit 77 zu 73 Stimmen - beschlossen hat, den Kredit auf 8 Millionen Franken anzusetzen.

    Ich würde Ihnen vorschlagen, dass jetzt die Vertreterin der Minderheit ihren Antrag vorstellt.

  • Redetext
    Fritz Schiesser(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Mit Ihrem Einverständnis lade ich den Berichterstatter, Herrn Bieri, ein, in seinem Eintretensvotum gleichzeitig auch die Hauptdifferenz, die bei der Vorlage 2 besteht, darzulegen.

  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz

    Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

    [NAM]

    Für Annahme des Entwurfes .... 118 Stimmen

    Dagegen .... 20 Stimmen

    [VS]

  • Redetext
    Yves Christen(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Le président (Christen Yves, R, VD): Mes chers collègues, vous n'avez pas encore reçu vos pagers, je ne peux donc pas vous appeler pour venir voter. Je vous demanderai donc de rester dans la salle pour les quelques votes sur l'ensemble qui vont intervenir.

    [VS]

    Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

    L'entrée en matière est décidée sans opposition

    [VS]

    [VS]

    1. Bundesgesetz über die Ausrichtung von Finanzhilfen an die Stiftung Bibliomedia

    1. Loi fédérale sur l'octroi d'aides financières à la fondation Bibliomedia

    [VS]

    Detailberatung - Discussion par article

    [VS]

    Titel und Ingress, Art. 1-3

    Antrag der Kommission

    Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

    [VS]

    Titre et préambule, art. 1-3

    Proposition de la commission

    Adhérer au projet du Conseil fédéral

    [VS]

    Angenommen - Adopté

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