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Rahmenkredit 2020–2023 für drei Genfer Zentren

(18.094)Geschäft des BundesratesErledigt
Schweiz07.12.2018
Speeches(44)
Sorted by Speech date, Descending
44 Results
  • Redetext
    Hans Stöckli(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Redetext
    Ignazio Cassis(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Die Beratung dieses Geschäfts ist, wie der Berichterstatter gut dargelegt hat, schon weit fortgeschritten. In beiden Kammern war der Kredit im Grundsatz unbestritten. Hier im Ständerat fiel die Zustimmung sogar mit null Gegenstimmen aus. Für dieses Vertrauen möchte ich Ihnen danken.

    In der Beratung im Nationalrat kamen einige Bedenken auf, die das DCAF betrafen, das Zentrum für die Gouvernanz des Sicherheitssektors. Sie sind darüber informiert worden. Im Kern geht es um die Frage, ob die Verträge des Bundes mit dem DCAF den Erfordernissen des Subventionsgesetzes genügen. Insbesondere sollte geprüft werden, ob die zu erfüllenden Aufgaben im Vertrag verbindlich genug festgehalten sind. Aus Sicht meines Departementes haben die Verträge mit dem DCAF die Anforderungen des Subventionsgesetzes schon immer erfüllt. Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat das Subventionsverhältnis zum DCAF in der Prüfung von 2017 in keiner Weise beanstandet. Das DCAF ist von den drei Zentren jenes, das mit 45 Prozent über den höchsten Drittmittelanteil verfügt. Damit ist eine wichtige Vorgabe des Subventionsgesetzes erfüllt.

    Wie die anderen zwei Zentren unterschreibt auch das DCAF einen Jahresvertrag mit dem EDA, in dem beschrieben ist, was der Bund vom Zentrum für seinen Beitrag erwartet. Dennoch habe ich im Nationalrat den Antrag begrüsst, wonach die erste Zahlung an das DCAF erst dann geleistet wird, wenn sicher ist, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Gesetze müssen immer eingehalten werden. Wenn es Zweifel gibt, dann müssen und wollen wir das überprüfen.

    Ein neues Gutachten der Eidgenössischen Finanzkontrolle über die Verträge mit dem DCAF liegt nun vor. Es datiert vom 8. November 2019. Das Fazit der Finanzkontrolle ist klar. Sie haben es gehört. Ich zitiere noch einmal aus dem Gutachten: Die Verträge für 2020 "zwischen dem Bund und dem DCAF entsprechen den Vorgaben des Subventionsgesetzes. Die Produkte sind ausreichend umschrieben. Weitere Anpassungen sind nicht erforderlich." Damit ist die Forderung erfüllt, die mit Artikel 1a in den Bundesbeschluss aufgenommen wurde.

    In der vorberatenden Kommission des Nationalrates wurde zudem die Harmonisierung der Verträge und Berichte der drei Zentren in einer Landessprache gefordert. Diese Massnahme wurde bereits vor der Beratung in den Räten in Angriff genommen und ist ebenfalls umgesetzt. Ich habe zudem die Erwartung, dass mir die drei Zentren halbjährlich gemeinsam Bericht erstatten, damit auch die Kohärenz zwischen den drei Zentren hergestellt werden kann.

    Oberste Priorität hat nun für das EDA die rechtzeitige Verabschiedung des Rahmenkredits. Im Interesse einer zügigen Verabschiedung des Kredits bitte ich Sie, dem Antrag der Sicherheitspolitischen Kommission zu folgen.

  • Redetext
    Josef Dittli(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Wir befinden uns in der ersten Runde der Differenzbereinigung. Es gibt eine Differenz zum Nationalrat. Wir haben das Geschäft im Ständerat in der Sommersession, am 12. Juni 2019, einstimmig angenommen. Der Nationalrat hat die Vorlage am 18. September 2019 behandelt. Er fordert bezüglich des Zentrums für die demokratische Kontrolle der Streitkräfte (DCAF) zusätzliche Auflagen. Es handelt sich um den neu eingefügten Artikel 1a. Dieser verlangt, dass die erste Zahlung an das DCAF frühestens am 1. Januar 2020 fällig wird, jedoch nicht bevor das Subventionsverhältnis zwischen dem Bundesrat und der Stiftung DCAF die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Insbesondere muss der Subventionsvertrag um die genaue Umschreibung der Produkte, für welche die effektiven Kosten bezahlt werden sollen, ergänzt werden. Mit dem zusätzlichen Artikel 1a möchte der Nationalrat sicherstellen, dass die Verträge des Bundes mit dem DCAF den Erfordernissen des Subventionsgesetzes genügen und dass insbesondere die zu erfüllenden Aufgaben im Vertrag festgehalten sind.

    Das EDA ist zwar der Ansicht, dass die Verträge mit den drei Zentren und somit auch dem DCAF die Anforderungen des Subventionsgesetzes bereits in der Vergangenheit erfüllt haben. So habe auch die Eidgenössische Finanzkontrolle das Subventionsverhältnis zum DCAF in der Prüfung von 2016 in keiner Art und Weise beanstandet. Gleich wie die anderen beiden Zentren unterschreibe auch das DCAF einen Jahresvertrag mit dem EDA, in dem beschrieben sei, was der Bund von den Zentren für seinen Beitrag erwarte. Für das EDA habe aber die rechtzeitige Verabschiedung des Rahmenkredites vor Ende dieses Jahres oberste Priorität, aus dem einfachen Grund, dass die Zentren planen und arbeiten können müssen. Das EDA ist also der Meinung, dass die gesetzlichen Vorgaben schon heute erfüllt seien; es kann aber im Interesse der Sache mit dem Beschluss des Nationalrates leben.

    Das sieht auch Ihre Kommission so, auch gestützt auf ein Kurzgutachten der Eidgenössischen Finanzkontrolle zuhanden der Finanzkommission des Nationalrates vom 8. November 2019. Dieses bestätigt, dass der Rahmenvertrag und der Jahresvertrag 2020 zwischen dem Bund und dem DCAF den Vorgaben des Subventionsgesetzes entsprechen. Folglich besteht kein weiterer Handlungsbedarf, die Bedingungen des Nationalrates sind erfüllt. [PAGE 1123]

    Ihre Kommission empfiehlt Ihnen deshalb, diese Differenz zu bereinigen und dem Beschluss des Nationalrates zuzustimmen.

  • Redetext
    Hans Stöckli(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Marina Carobbio Guscetti(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Marina Carobbio Guscetti(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Marina Carobbio Guscetti(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Marina Carobbio Guscetti(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Marina Carobbio Guscetti(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz
  • Redetext
    Carlo Sommaruga(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    C'est l'une des dernières fois que je prends la parole devant ce conseil, alors permettez-moi une remarque sur la procédure de traitement des objets comme celui qui nous occupe aujourd'hui. Pour cet objet, nous avons eu quatre rapporteurs, deux de la Commission de la politique de sécurité et deux de la Commission des finances; nous avons sur notre dépliant des propositions croisées qui se répètent et qui viennent de la Commission des finances et de la Commission de la politique de sécurité. Cela sème la confusion et fait qu'aucun d'entre vous ne peut aujourd'hui et en ce moment savoir comment nous voterons sur ces propositions ni selon quelle procédure. Je pense que, pour la nouvelle législature, il faudrait réfléchir à une procédure un peu plus simple, ce qui nous ferait aussi gagner un peu de temps dans nos débats. Les chefs de groupe de l'ensemble des partis devraient y réfléchir.

    Je reprends maintenant mon rôle de rapporteur de la Commission de la politique de sécurité pour vous rappeler que tous ceux qui sont intervenus et qui ont demandé à ce que le paiement des 128 millions de francs demandés par le Conseil fédéral soit soumis à des conditions ont d'ores et déjà obtenu les réponses qu'ils attendaient. Certaines propositions de minorité prévoient que le format des contrats soit harmonisé, c'est déjà le cas; que ces contrats soient établis dans une langue nationale, c'est aussi le cas; que les contrats d'allocation des subventions comprennent une description exacte des produits que doivent fournir les centres, c'est encore le cas.

    Il y a également une exigence de respect du cadre légal; c'est là aussi le cas, puisque les contrats d'allocation des subventions et les contrats annuels ont été modifiés. Toutes les exigences sont déjà remplies. J'en veux pour preuve que nous avons sous les yeux (Le rapporteur montre un document) le rapport annuel 2018 du DCAF, organe qui avait été critiqué parce qu'il ne faisait pas correctement son "reporting". Nous avons, toujours pour le DCAF, le "performance report" 2018 sur toutes les activités effectuées. (Le rapporteur montre un deuxième document)

    D'autre part, si les membres de la commission voulaient bien s'informer, il y a le "Beispiel Jahresvertrag 2020" qui s'appliquera aux trois centres. (Le rapporteur montre un troisième document) Ce document est prêt et peut déjà être consulté. Qu'est-ce qu'on découvre? On découvre qu'il y a dans chaque document une annexe. Celle-ci décrit précisément toutes les activités que doit faire chaque centre. Chacune et chacun peut demander en commission au département compétent de pouvoir consulter ce document. [PAGE 1661] (Le rapporteur montre un quatrième document) Nous avons encore le "Rahmenvertrag 2020-2023" non pas en anglais, mais en allemand, langue nationale, comme cela est exigé. En d'autres termes, tous les éléments sont à disposition pour obtenir des informations complémentaires.

    Vous avez encore ici (Le rapporteur montre un cinquième document) les comptes précis du DCAF qui montrent qu'en fait le travail a été fait. D'ailleurs, cela n'a jamais été contesté par qui que ce soit. En outre, nous avons reçu des membres de la Commission de la politique de sécurité une note du 27 juillet 2019 qui décrit l'harmonisation des contrats-cadres et des contrats annuels des trois centres de Genève. Puis, il est indiqué au bas de la première page de cette note que le travail a été fait et que l'harmonisation a été réalisée. Ce sont les documents que je vous ai montrés.

    Enfin, il y a la recommandation 3 du Contrôle fédéral des finances concernant la présentation des rapports financiers. Par cette recommandation, il demande un certain nombre de mises au point. Dans sa lettre datée du 27 juin 2019, le Contrôle fédéral des finances indique que la recommandation est aujourd'hui mise en oeuvre. En d'autres termes, tout ce qu'ont exigé la Commission des finances et la Commission de la politique de sécurité a été réalisé.

    Le bon sens voudrait, naturellement, que l'on suive le Conseil fédéral et le Conseil des Etats et que l'on arrête cet exercice. Sinon on devrait se poser la question de savoir si - comme l'a fait Monsieur Glättli - il n'y a pas une autre motivation que celle d'opérer purement un contrôle financier et de gestion. Dès lors, la proposition de la majorité de la Commission de la politique de sécurité peut être adoptée, mais ce texte n'a plus de portée dans la mesure où les éléments exigés figurent dans les documents que je vous ai montrés.

    Je vous invite à suivre la majorité de la Commission de la politique de sécurité et à rejeter toutes les propositions de minorité. Pour ce qui concerne les minorités de bon sens, réfléchissez à deux fois à ce que voulez faire.

  • Redetext
    Walter Müller(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Sie haben jetzt sicher unschwer festgestellt, dass die Situation und die Anträge etwas heterogen, etwas kontrovers sind. Es gab sehr viele Anträge aus der Finanzkommission, die zum Teil von der SiK übernommen wurden. Ihre SiK hat sich eingehend mit diesen Anträgen befasst und letztendlich ganz klar entschieden: Wir wollen keine Aufteilung der Kredite, das macht keinen Sinn. Die Beibehaltung eines einzigen Gesamtkredits fördert die Flexibilität und stärkt die Wirkung dieser drei Zentren und die Marke "Maison de la Paix". Es ist auch in unserem Sinn, dass wir mit unseren Finanzmitteln eine möglichst grosse Wirkung für unser Land, aber auch weltweit erreichen.

    Die SiK hat aber auch die Forderung nach einer Klärung des Subventionsverhältnisses beim DCAF aufgenommen. Ich glaube, da sind wir dem berechtigten Anliegen der Finanzkommission entgegengekommen. Der Bundesrat hat bereits erklärt, dass er mit diesem Antrag der Mehrheit leben kann. Das Subventionsverhältnis beim DCAF soll geklärt werden. Das ist in Artikel 1a formuliert. Es beinhaltet in diesem Sinn einen klaren Auftrag an den Bundesrat.

    In diesem Sinn empfehle ich Ihnen aufgrund der sehr heterogenen Anträge einfach: Folgen Sie der klaren Mehrheit Ihrer SiK! Das bedeutet in Konsequenz nur einen Rahmenkredit von 128 Millionen Franken und einen Vorbehalt beim DCAF: Dort sollen die Subventionsverhältnisse abgeklärt und klare Bedingungen geschaffen werden.

    Ich danke Ihnen, wenn Sie diesen Empfehlungen im Rahmen der Mehrheit der SiK folgen.

  • Redetext
    Ignazio Cassis(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Die sind bereit, Herr Nationalrat, sie sind in Form eines Entwurfes auf meinem Tisch. Sie könnten in den nächsten Wochen bereits unterschrieben werden. Wenn Sie aber noch Bedenkzeit möchten und den Bundesrat beauftragen wollen, noch sicherer zu sein, kann ich damit leben, das habe ich Ihnen gesagt. Aber bringen wir das bitte in der Wintersession zu Ende, sonst haben wir prozedural ein Problem.

    Der Ständerat hat hier einstimmig zugestimmt, ohne grosse Diskussion, nachdem er gehört hat, wie weit wir mit der Korrektur der kritischen Punkte gekommen sind, die die Finanzkontrolle moniert hatte.

  • Redetext
    Markus Hausammann(Schweizerische Volkspartei)
    Schweiz

    Besten Dank, Herr Bundesrat, für Ihre Ausführungen. Können Sie eine Prognose zu der Frage wagen, bis wann die neuen Subventionsverträge mit dem DCAF vorliegen werden?

  • Redetext
    Ignazio Cassis(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Nous traitons l'objet 18.094, "Crédit-cadre 2020-2023 pour trois centres de Genève". La discussion a eu lieu ce matin, avant la pause, et toute une série de propositions de minorité doivent être traitées maintenant. Voici ce que je souhaite dire en guise d'introduction.

    Die drei Genfer Zentren, über die wir heute sprechen, hat die Schweiz alle nach dem Kalten Krieg gegründet. Damals ging es darum, eine liberale Weltordnung zu stärken, die Prinzipien wie Demokratie, Kooperation und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet ist. Die ursprüngliche Zielvorgabe für die Genfer Zentren bleibt aktuell, weil die internationale Ordnung zunehmend infrage gestellt wird - was nicht im Interesse der Schweiz ist. Neue Gefahren wie Terrorismus, Cyberbedrohungen und automatisierte Kriegsführung fordern uns heraus.

    Die drei Genfer Zentren arbeiten in diesem Umfeld. Sie bieten Wissen und praktische Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Mit der Arbeit der Zentren stärkt die Schweiz ihre eigene Sicherheit. Sie leistet zusammen mit anderen Staaten wichtige Beiträge an Frieden und Sicherheit. Eine externe Evaluation, die letztes Jahr durchgeführt wurde, bestätigte den guten Ruf der Genfer Zentren als in ihren Fachgebieten international führend. Alle drei Zentren sind zudem wichtige Pfeiler des internationalen Genf.

    Wir feiern ja dieses Jahr hundert Jahre Multilateralismus mit dem Völkerbund. Gerade diese Woche durfte ich mit dem Kanton und der Stadt Genf eine Erklärung unterschreiben, um die Wichtigkeit des internationalen Genf zu betonen. Diese drei Zentren tragen zur positiven Wahrnehmung der Schweiz und selbstverständlich des internationalen Genf bei. Personen aus dem Ausland, die mit den Genfer Zentren zusammengearbeitet oder Kurse von ihnen besucht haben, werden zu Goodwill-Botschafterinnen und -Botschaftern der Schweiz.

    Lassen Sie mich bitte noch an einigen Beispielen illustrieren, wie die Zentren arbeiten. Das Genfer Zentrum für[NB]Sicherheitspolitik (GCSP) hilft zum Beispiel, Epidemien wie Ebola zu bewältigen, die ein Gesundheits- und[NB]Sicherheitsrisiko für ganze Regionen oder die Welt werden können. Es wurde von der WHO ausgewählt, um ein entsprechendes Programm für Krisenmanagement und Führungstraining zu entwickeln und umzusetzen.

    Das Genfer Internationale Zentrum für humanitäre Minenräumung (GICHD) spielt eine Schlüsselrolle im Einsatz gegen Personenminen oder andere explosive Munitionsrückstände. Dieses Zentrum erarbeitet heute neue Standards für die Minenräumung, z. B. in urbanen Gebieten. Diese werden nun in Ländern wie Irak, Syrien oder Jemen benutzt, um die Qualität und Effizienz der Minenräumung zu erhöhen.

    Das dritte Zentrum, das Genfer Zentrum für die Gouvernanz des Sicherheitssektors, unterstützt Streitkräfte und Polizei dabei, nach einem Konflikt den neuen Herausforderungen in Friedenszeiten gerecht zu werden. Das sind politisch anspruchsvolle Reformprozesse. Dazu gehört es, die parlamentarische Aufsicht über die Sicherheitskräfte zu stärken. Dieses Zentrum unterstützte zum Beispiel auf Anfrage des libanesischen Parlamentes die Ausarbeitung einer Strategie und Gesetzgebung für die parlamentarische Aufsicht über das Verteidigungsbudget. Die Verabschiedung dieser Strategie durch das libanesische Parlament steht kurz bevor.

    J'aborde maintenant la demande de financement. Le crédit-cadre en cours pour le financement des trois centres de Genève expire à la fin de cette année. Pour la période 2020-2023, un crédit-cadre de 128 millions de francs est demandé. Il s'agit de 4 millions de francs de plus que ce qui était prévu dans le plan financier 2020-2022 du 22 août 2018. Ces 4 millions de francs supplémentaires seront compensés dans le budget du DFAE. Nous sommes en effet convaincus du bon travail des centres et souhaitons maintenir le crédit-cadre à un niveau similaire.

    Conformément à la décision du Conseil fédéral du 8 novembre 2017 relative aux réformes structurelles, le Conseil fédéral a de plus chargé notre département d'augmenter la part de fonds de tiers pour le financement des trois centres. D'ici à la fin de 2023, la part des fonds de tiers - "Drittmittel" - dans le Centre de politique de sécurité devrait être d'au moins 25 pour cent, contre 15 pour cent aujourd'hui; celle du Centre international de déminage humanitaire d'au moins 35 pour cent, contre 25 pour cent auparavant; celle du Centre pour la gouvernance du secteur de la sécurité - anciennement Centre pour le contrôle démocratique des forces armées - d'au moins 50 pour cent, contre 45 pour cent jusqu'alors.

    Die drei Zentren müssen so ihre Drittmittel aktiv akquirieren. Sie sind keine internationalen Organisationen im eigentlichen Sinne, das heisst, sie haben keinen vorgegebenen Verteilschlüssel für Mitgliederbeiträge.

    Wie steuert nun der Bund diese drei Zentren? Das EDA stellt zusammen mit dem VBS die Kontrolle über die Zusammenarbeit mit den Zentren sicher. Alle drei Zentren sind als Stiftungen nach Schweizer Privatrecht mit internationaler Trägerschaft organisiert. Die Schweiz ist mit je zwei Personen im Stiftungsrat, dem höchsten Gremium der Zentren, vertreten. Somit sind wir auch stark daran beteiligt, zum Beispiel die Direktoren für diese drei Zentren zu suchen.

    Ein interdepartementales Gremium, das sogenannte Comité de Pilotage, lenkt die Verwendung der Beiträge des Bundes. Es ist ein gut funktionierendes Gremium, das kritische und offene Diskussionen erlaubt; auch das EDA und das VBS sind darin vertreten. Das Comité de Pilotage legt die Ziele fest, die mit den Beiträgen des Bundes an die drei Genfer Zentren erreicht werden sollen. Gemäss den Anforderungen des Subventionsgesetzes schliesst der Bund mit jedem der Zentren einen vierjährigen Rahmenvertrag und eine jährliche Leistungsvereinbarung ab, welche ich als Vorsteher des EDA unterzeichne. Die Leistungsvereinbarungen sehen eine regelmässige Berichterstattung der Zentren zu ihrer finanziellen Situation und auch zu ihren operationellen Aktivitäten vor, also über beides, Finanzen und Aktionen. Die Zentren schicken mir zudem alle sechs Monate einen gemeinsamen Bericht über ihre aktuellen Aktivitäten und die strategische Planung - das war mein Wunsch, als ich sie vor einem Jahr besucht habe.

    Ich komme zu den Bedenken der vorberatenden Kommissionen. Man spürt diese Bedenken gut an der grossen Anzahl von Minderheitsanträgen auf der Fahne. Lassen Sie mich auf die Vorbehalte eingehen, die wir gehört haben; sie betreffen insbesondere das DCAF. Das Zentrum wuchs in der Vergangenheit aufgrund der hohen internationalen Nachfrage [PAGE 1660] rasch, ohne dass die internen Strukturen wie zum Beispiel das Personalwesen, das Rechnungswesen usw. angepasst wurden. Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat diese Mängel vor drei Jahren zu Recht beanstandet - ich sage Ihnen: zu Recht. Das war ihre Pflicht, und wir sind froh, dass sie das gemacht hat.

    Seit seinem Amtsantritt 2016 hat der neue Direktor die notwendigen Massnahmen eingeleitet. Er setzt auch konsequent die Empfehlungen der Finanzkontrolle um. Die Finanzkontrolle hat das Subventionsverhältnis zum Genfer Zentrum für die Gouvernanz des Sicherheitssektors in keiner Weise beanstandet. Das DCAF ist von den drei Zentren jenes, das über den höchsten Drittmittelanteil verfügt: heute 45 Prozent, bis 2023 dann 50 Prozent. Damit ist eine wichtige Vorgabe des Bundesgesetzes über Finanzhilfen und Abgeltungen erfüllt. Wie die anderen zwei Zentren unterschreibt auch das DCAF einen Jahresvertrag mit dem EDA, in dem beschrieben ist, was wir für unseren Beitrag vom Zentrum erwarten.

    Man kann immer besser werden, selbstverständlich. Wir werden die Ziele und Leistungen künftig noch konkreter in diesen Verträgen festhalten. Das habe ich in der Kommission gut erklärt. Ich habe auch gesagt, dass wir die jährlichen Leistungsvereinbarungen und die vierjährigen Rahmenverträge der drei Zentren harmonisieren werden. Diese Arbeit läuft schon, unabhängig von der heutigen Diskussion im Parlament. In den Kommissionen wurde zudem eben die Harmonisierung der Verträge und Berichte in einer[NB]Landessprache gefordert. Auch diese Auflage ist nun bereits erfüllt. Die neuen, einheitlichen Verträge liegen heute vor. Ich werde sie bald auch unterschreiben können.

    Der Bundesrat gibt nur dann Geld aus, wenn er überzeugt ist, dass die entsprechenden Ausgaben gesetzeskonform erfolgen. Das ist eine Selbstverständlichkeit und darf nicht infrage gestellt werden. Das ist auch beim DCAF der Fall. Sowohl die Finanzkontrolle und dessen Audit als auch die wiederholte Prüfung des Vertragsverhältnisses durch die Juristen meines Departementes fanden jeweils keinen Grund zur Beanstandung. Es spricht aber auch nichts dagegen, in einem weiteren externen Gutachten die Einhaltung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen und Abgeltungen im Verhältnis zum DCAF zu prüfen, wie es die Kommissionsmehrheit der SiK will. Ich kann in diesen Fragen zwar nicht für den Gesamtbundesrat reden, weil das in der entsprechenden Sitzung damals noch kein Thema war. Persönlich kann ich mich aber dem Mehrheitsantrag der SiK anschliessen. Ich kann mich ihm natürlich noch besser anschliessen, wenn Sie dem Bundesrat zu hundert Prozent folgen - das wäre die Ideallösung. Aber wenn Sie der Kommissionsmehrheit folgen, kann man auch damit leben. Wichtig ist - das ist die Mitteilung meinerseits -, dass Sie bereit sind, zusammen mit dem Ständerat allfällige Differenzen in der Wintersession zu bereinigen und dort zu einem definitiven Entscheid zu kommen, damit wir ab Januar für die Finanzierung der drei Zentren wiederum liquid sind.

    Ich lade Sie ein, alle Minderheitsanträge abzulehnen sowie dem Bundesrat und subsidiär dem Mehrheitsantrag der SiK zu folgen.

  • Redetext
    Lisa Mazzone(Die Grünen)
    Schweiz

    Les centres de Genève, le Centre de politique de sécurité, le Centre international de déminage humanitaire et le Centre pour le contrôle démocratique des forces armées, jouent un rôle important en matière de sécurité et pour la politique étrangère de la Suisse et son rôle particulier en tant que moteur de promotion de la paix. Créés entre 1995 et 2000, ils sont mondialement reconnus et fréquentés par des personnes importantes venues du monde entier. Ils proposent des programmes de formation continue à l'intention de spécialistes et de dirigeants internationaux ou du soutien au déminage humanitaire. Ils jouent un rôle central et il me semble que ce rôle doit être valorisé.

    La situation a été largement présentée, je ne vais pas m'étendre là-dessus. Il s'agit maintenant de renouveler le crédit-cadre, puisque le crédit actuel arrive à échéance à la fin de cette année, et d'accorder à ces centres un nouveau crédit-cadre de 128 millions de francs pour la période de 2020 à 2023. Puisque le fait que ces centres jouent un rôle important pour la Suisse semble faire l'unanimité ici, je pense qu'ils méritent notre soutien et que nous devons leur donner les moyens de fonctionner correctement, en rappelant qu'il y a aussi un apport financier important de tiers, notamment de pays qui nous sont proches, comme la Suède - cela a été dit - ainsi que d'autres pays.

    Le groupe des Verts - cela a été exposé auparavant - soutiendra la version du Conseil fédéral, qui est aussi la version qui a été soutenue, à l'unanimité, par le Conseil des Etats et qui est reprise par la minorité III (Seiler Graf) de la Commission de la politique de sécurité. Pourquoi? Parce que nous estimons qu'un crédit-cadre global de 128 millions de francs qui englobe les crédits pour les trois centres est plus efficace et moins bureaucratique qu'un crédit qui serait divisé par centre.

    Par ailleurs, nous estimons aussi que la proposition de la majorité de la Commission de la politique de sécurité s'introduit bien trop en détail dans la gouvernance et que les garanties concernant cette dernière ont été données en commission. Mais je pense qu'il sera utile que Monsieur le conseiller fédéral Cassis les rappelle ici pour vous convaincre de suivre le Conseil fédéral et le Conseil des Etats, à savoir de pencher en faveur d'une solution solide, efficace pour la poursuite des objectifs de ces trois centres et de leur rayonnement au niveau international.[GZ]

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    Die Beratung dieses Geschäftes wird unterbrochen [GZ]

    Le débat sur cet objet est interrompu [GZ]

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    Schluss der Sitzung um 12.35 Uhr [GZ]

    La séance est levée à 12 h 35 [PAGE 1659]

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