Beachcenter Bern AG

(2021.FPI.000114)Sachgeschäft
Stadtrat Bern (BE)19.10.2021
Speeches(21)
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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Ihr habt den Antrag angenommen.

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    Stadtrat

    2024.TVS.0056

    Annahme
    Ja 64
    Nein 0
    Enthalten 1

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Dann stimmen wir über den Antrag des Gemeinderates ab.

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    Michael Hoekstra(Grünliberale)
    Michael Aebersold, Direktor FPIStadtrat

    Michael Aebersold, Direktor FPI: Es ist wirklich sehr schön, wie das hier getönt hat. Ich bin selten so erfreut nach vorne gekommen. Alle finden es cool. Ich auch. Ich könnte jetzt schon zum Schluss kommen, aber ich will trotzdem vorher noch etwas sagen. Ich hoffe einfach nicht, dass ich diese Nacht träume, dass es bei der Budgetdebatte etwa auch so klingt.

    Ja, es ist ein Gesamtpaket. Ich glaube, das ist wichtig zu sagen, das hat man auch verstanden. Wir wollen Abgaben im Baurecht beschliessen, es braucht einen Verpflichtungskredit für die Einstellhalle und nachher will man die Skateanlage auch noch verschieben.

    Wir haben ja quasi den Auftrag erhalten, nachdem ihr hier über den Rahmenkredit Ausserholligen diskutiert hattet, rasch mit dieser Vorlage zu kommen. Ich sage manchmal hier, man würde auch arbeiten, wenn nicht noch explizite Beschlüsse gefasst würden zu solchen Sachen. Am 9. Juni ist der Schwerpunktentwicklung ja zugestimmt worden und wir haben sehr rasch gemacht. Wir sind sofort in die Kommission und sind jetzt hier und dann wird das heute ja so bewilligt. Ich will einfach trotzdem ganz kurz noch etwas zur Geschichte sagen, denn es hat jetzt alles sehr positiv getönt. Ich will einfach hier darauf hinweisen, dass das Geschäft einfach auch ganz klar die Widersprüchlichkeit zeigt, wenn es um Verdichtung geht. Man wollte ja ursprünglich die Beachhalle an einem anderen Ort bauen, nämlich beim Goumoëns-Schulhaus. Man hat dort verdichtet und musste eigentlich gezwungenermassen, weil man sah, dass man dort nicht durchkommt, sagen, wir suchen einen anderen Standort. Der Standort ist jetzt weg. Dort machen wir nichts anderes. Das ist cool, diese Halle, aber der ist jetzt weg, besetzt. So verschwindet Raum um Raum in dieser Stadt Bern und es wird immer schwieriger, nachher neue Areale für irgendwelche Nutzungen zu finden. Und wenn man sie dann findet, kosten sie dann vielleicht halt auch viel, wie beim Spielplatz. Ich will jetzt nicht im Detail darauf eingehen.

    Wir haben bereits im April 2022 eine Absichtserklärung und eine Reservationsvereinbarung mit dem Verein Beachvolley unterzeichnen können für die Entwicklung dieses Home of Beach. Eben ganz wichtig, das ist betont worden und ich will das auch noch einmal sagen, ist, dass man die Einstellhalle mit diesen 74 Plätzen machen kann für die weiteren Entwicklungen Weyerli, insbesondere, da wir jetzt sehr rasch mit dem Kredit für die Eisanlage und für die Hallenanlage kommen werden. In diesem Sinn freue ich mich auf die breite Zustimmung zu dem wirklich coolen Projekt und habe damit geschlossen. Merci.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Danke, Sarah. Dann hat der Gemeinderat das Wort. Michael Aebersold.

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    Sarah Rubin(Grünes Bündnis)
    Sarah Rubin (GB) für dieStadtrat

    Sarah Rubin (GB) für die Fraktion: Ich möchte nur ganz schnell auch noch die Partei für die Skater*innen in der Stadt Bern ergreifen. Ich möchte kurz erwähnen, dass mittlerweile auch das Skating olympisch ist, übrigens, und alle Skaterinnen und Skater der Stadt Bern sind optimistisch gestimmt für die neue Lösung, machen sich zwar ein bisschen Gedanken, weil der neue Platz weniger Quadratmeter haben wird als der jetzige, und es ist natürlich jetzt auch sehr eine coole Location, weil man halt dort auch ziemlich machen oder lassen kann, was man will. Und die Befürchtungen sind, dass man am Europaplatz, wo es doch viel mehr Leute hat, so ein bisschen an den Rand gedrängt würde. Aber grundsätzlich ist natürlich der Vorteil des Standorts, dass er auch überdacht ist, denn der Skatepark ist im Moment halt bei Regen und im Winter kaum nutzbar ist. Danke vielmals.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Merci, Beatrice. Dann kommt Ueli Jaisli für die SVP. Nein, doch nicht. War ein Versehen. – Gibt es Einzelvoten? – Dann hat der Gemeinderat das Wort. – Ah doch, es hat ein Einzelvotum, und zwar von Sarah Rubin.

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    Béatrice Wertli(Die Mitte)
    Béatrice Wertli (Mitte) für dieStadtrat

    Béatrice Wertli (Mitte) für die Fraktion: Wir haben eine Bronzemedaille gewonnen an den olympischen Spielen im Beachvolley und ich würde sagen, mit dem Home of Beach gewinnen wir eine Goldmedaille. Wenn wir alle Kriterien anschauen, die wir damit erfüllen können, dann gewinnen wir überall: Bern als Sportstadt, Spitzen- und Breitensport brauchen einander und im Home of Beach haben wir beides zusammen. Es erfüllt die Kriterien der Nachhaltigkeit. Es ist ein modernes Beachcenter und wir schaffen damit natürlich auch ein weiteres Leuchtturmprojekt im Bereich der Sportinfrastruktur. Ich gebe es zu, ich bin ein bisschen befangen. Meine älteste Tochter spielt Beachvolley und ich freue mich natürlich, dass sie das auch weiterhin in Bern machen kann.

    Das Projekt ist so gut, dass es auch alternativlos ist. Und es macht uns als Fraktion natürlich Freude, dass man hier auch anerkannt hat, dass man volle Kraft in das Projekt hineinbringen, jede Verzögerung vermeiden muss, denn das ist nämlich schlussendlich ein Hindernis im Sport. Die Synergieeffekte, die Standortvorteile namentlich für die Region sind klar. Die Mitte unterstützt und lädt euch ein, das Projekt und beide Projektierungskredite zu unterstützen. Danke vielmals.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Danke, Mirjam. Dann kommt Béatrice Wertli für die Mitte-Fraktion.

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    Mirjam Arn(Grünes Bündnis)
    Mirjam Arn (GB) für dieStadtrat

    Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Sport ist Gesundheitsförderung, ist Integration, fördert das Körperbewusstsein, soziale Kontakte, das psychische Wohlbefinden. Sportangebote machen die Stadt lebendig und attraktiv. Und neben dem Breitensport ist das Beachcenter auch das Daheim unserer Vertretern*innen im Profisport. Und wenn ihr vorhin gut zugehört habt oder irgendwo in der letzten Zeit eine Zeitung aufgeschlagen habt, habt ihr gesehen, dass die Schweizerinnen sehr erfolgreich unterwegs sind, und zwar nicht nur ein Team, sondern gerade 2. Das Home of Beach ist aber nicht in erster Linie ein Leuchtturmprojekt, sondern ein neues Zentrum für die beliebte und wachsende Sportart. Fast 400 Vereinsmitglieder, alle Schulen, Firmen, Hobby-Baller*innen und Nachwuchssportlerinnen und Sportler und Profis sind es, die die Beach-Anlage sehr rege nutzen. Es ist jetzt als Projekt ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Sinne einer gemeinsamen Lösungsfindung und der Optimierung, damit am Schluss wirklich alle zufrieden sind. Und das ist ja etwas, das – wir dürfen es betonen – in der Politik selten der Fall ist.

    Dass Schulraum geschaffen wird, ist ebenso wichtig wie die Erhaltung der gut genutzten Skateanlage, eine gescheite Flächennutzung und eine möglichst umweltfreundliche und durchdachte Bauweise der neuen Anlage. Und wir haben hier ein Projekt, das alle Ansprüche erfüllt. Auch die GB/JA!-Fraktion wird deshalb diesem Geschäft gerne zustimmen.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Danke, Paula. Dann kommt Mirjam Arn für die GB/JA!-Fraktion.

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    Paula Zysset(Jungsozialisten)
    Paula Zysset (JUSO) für dieStadtrat

    Paula Zysset (JUSO) für die Fraktion: Es handelt sich bei diesem Geschäft doch auf den ersten Blick auch um eine fast etwas komplizierte Sache, weil sich hier verschiedene Projekte gegenseitig ein bisschen kaskadenartig beeinflussen. Aber alles in allem steht auch die SP-JUSO-Fraktion diesem Geschäft sehr positiv gegenüber. Der wichtige Grundstein für die Realisierung dieser Projekte ist mit der Annahme des Rahmenkredits für den ESP Ausserholligen gelegt worden. Innerhalb dessen soll jetzt nämlich auch das Beachcenter jetzt als Home of Beach ein neues Zuhause finden. Die SP-JUSO-Fraktion begrüsst sehr, dass es gelungen ist, einen alternativen Standort zu finden und so sicherzustellen, dass das Beachcenter der Stadt Bern erhalten bleibt.

    Sowohl die Synergien durch die Nähe zum Campus der BFH als auch zum Weyerli-Bad können einen Erfolg versprechen. Auch das Bestreben der Home of Beach AG, ein möglichst nachhaltiges Sportzentrum zu realisieren, erachten wir als sehr positiv. Auch die Umnutzung der Fläche unter dem Viadukt, die neu, anstatt 154 Parkplätze zu beherbergen, zu einer Freifläche werden soll, auf der unter anderem auch der Skatepark Platz hat, begrüssen wir sehr. Auch die zwischenzeitliche Verschiebung des Skateparks auf den Europaplatz Süd ist gut im Hinblick darauf, dass die Anlage der Skater*innen trotz der vielen Bauarbeiten in diesem Perimeter möglichst durchgehend soll genutzt werden können. Das wäre bei einem direkten Umzug auf die Fläche unter dem Viadukt nicht möglich. Natürlich tut es auch uns ein bisschen weh, dass wir einen Kredit sprechen für die Erstellung einer neuen Einstellhalle, also zur Schaffung neuer Parkierflächen. Unter dem Strich sehen wir aber, dass das in diesem Fall nötig und eine gute Lösung ist. Dass durch die Aufhebung der Parkplätze unter dem Viadukt neuer Freiraum entsteht, ist hoch zu gewichten, so wie auch, dass mit den 74 Parkplätzen, die die Stadt nutzen kann, der Minimalbedarf gedeckt ist, damit auch die Bauprojekte beim Weyerli umsetzbar bleiben. So gesehen schaffen wir also zwar neue Parkierflächen, aber eben nicht zusätzliche. Alles in allem findet die SP-JUSO-Fraktion das Geschäft ein gelungenes Projekt. Wir werden darum sowohl der Abgabe des Grundstücks Weyermannshaus an die Home of Beach AG im Baurecht sowie auch den beiden Verpflichtungskrediten zustimmen.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Merci, Mirjam. Dann kommt Paula Zysset für die SP-Juso-Fraktion.

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    Mirjam Roder(Grüne Freie Liste)
    Mirjam Roder (GFL) für dieStadtrat

    Mirjam Roder (GFL) für die Fraktion: Ich kann es ganz kurz machen. Tom hat eigentlich schon sehr viel gesagt dazu, was wir auch so finden. ich will es mir aber trotzdem auch nicht nehmen lassen, ein paar lobende Worte zu verlieren. Auch die GFL-Fraktion findet es ein sehr gelungenes Geschäft. Besonders positiv haben wir gefunden, dass man merkt, dass der Verein bestrebt ist, das Projekt so nachhaltig wie möglich zu halten und auch die Kreislaufwirtschaft mitzudenken. Sie wollen mit Holz aus der Region bauen, sanitäre Anlagen vom Occasionsmarkt verwenden und auch Sand wird kein neuer angeschafft, sondern wieder der alte verwendet. Die GFL-Fraktion wird diesem Geschäft natürlich auch zustimmen.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Danke, Janosch. Als nächstes spricht Mirjam Roder für die GFL-Fraktion.

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    Janosch Weyermann(Schweizerische Volkspartei)
    Janosch Weyermann (SVP) für dieStadtrat

    Janosch Weyermann (SVP) für die Fraktion: Auch die SVP steht hinter diesem Projekt, weil es wirklich absolut einmalig ist in der Schweiz. Das, was hier geplant ist, wird einen grossen Beitrag für die Sportförderung in der Stadt Bern, aber auch in der ganzen Region leisten. Es sind nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Schulen, die dort trainieren können. Und nicht zu vergessen: Es ist natürlich, wie Tom gesagt hat, der Standort, an dem das Nationalteam im Beachvolleyball trainiert, also für die Stadt Bern wirklich eine Win-Win-Situation. Und zudem muss man wissen: Das Gebäude wird sich im geografischen Mittelpunkt der Stadt Bern befinden. Also besser geht es fast nicht. Das ist ein Leuchtturm für die Stadt Bern und der ganze Komplex ist ideal. Man lockt wirklich aus kleinster Fläche das Maximum heraus, etwas, was wir immer sagen – verdichtet bauen. Hier wird es einmal umgesetzt. Man kann wirklich ein Kränzchen winden all jenen, die hier im Lead waren und das bis jetzt hierhin gebracht haben. Ich hoffe, es gibt nicht noch irgendwelche Stolpersteine oder so. Man kann es fast nicht glauben, es werden tatsächlich Parkplätze realisiert. Schön, dass es einmal heute von dieser Seite dort drüben keine Anträge gibt, die das im letzten Moment noch blockieren wollen und das Projekt allenfalls gefährdeten. Darum merci vielmals, dass ihr darauf verzichtet. Nichtsdestotrotz haben wir einen kleinen Wermutstropfen entdeckt, und zwar: Die Skateanlage wird ja verschoben auf das Park and Ride Gangloff. Die Parkplätze dort sind nicht unbedingt für Leute, die in der Stadt wohnen, sondern vor allem für Leute, die von ausserhalb in die Stadt hineinkommen. Es sind vor allem Leute, die nicht mit dem ÖV anreisen können, weil sie zu Randzeiten arbeiten und es einfach zu früh ist, um mit dem Zug oder was auch immer in die Stadt zu kommen. Es ist sehr schade, dass die Parkplätze dort weggefallen sind, denn sie waren sehr gut, vor allem für Leute, die in der Insel arbeiten und so.

    Das gibt es ein bisschen zu kritisieren, aber sonst wirklich noch einmal: Topp, was hier aufgegleist wurde, und ich freue mich schon auf die Eröffnung.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Danke, Tom. Dann hat Janosch Weyermann von der SVP das Wort.

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    Tom Berger(FDP.Die Liberalen)
    Tom Berger (FDP) für dieStadtrat

    Tom Berger (FDP) für die Fraktion: Am Freitag, 9. August um 21.39 Uhr war der Jubel sehr gross. Tanja Hüberli und Nina Brunner haben im olympischen Beachvolleyball in Paris die Bronzemedaille gewonnen. Es war zum insgesamt dritten Mal, dass ein Schweizer Duo auf dieser höchsten Stufe, die es im Beachvolleyball gibt, eine Medaille gewinnen konnte. Ein solcher Erfolg ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Es braucht jahrelange Entbehrungen, es braucht jahrelanges hartes Training, aber es braucht eben auch Infrastruktur, damit so ein Training möglich ist. Und ich denke, viele haben das wahrscheinlich bis zu dem Geschäft oder vielleicht auch bis zum Vorstoss im Jahr 2020, als wir gefordert haben, dass das Beachcenter soll in der Stadt Bern bleiben dürfen, gar nicht gewusst, dass wir als Sportstadt Bern eben das Beachcenter beheimaten und dass dort auf höchster Stufe Beachvolleyball trainiert wird. Eine solche Infrastruktur wie das Beachcenter Bern oder eben das künftige Home of Beach ist ein wichtiger Teil unserer Sportstadt. Die wunderbare und schweizweit einzigartige Institution darf man aber auf gar keinen Fall auf den Spitzensport reduzieren. Im Home of Beach haben alle ein Zuhause, was auch die rund 400 Vereinsmitglieder verdeutlichen. Es ist ein Home, ein Zuhause, für den Breiten- und für den Schulsport. Diverse Schulen können ja mit ihren Klassen die Infrastruktur des Beachcenters nutzen. Man kann dort Beachvolleyball, Beachsoccer, Beachtennis trainieren und spielen. Die Fraktion FDP-Jungfreisinn hat sich immer ganz klar zum Beachcenter Bern bekannt und wird entsprechend auch dem heutigen Geschäft zustimmen. Der jetzt gewählte Standort ist ideal. Das hat auch der Verein des Beachcenters Bern bei der damaligen Auswahl klar so gesagt. Und es leuchtet auch ein, dass wir das Beachcenter an den neuen Standort verschieben und dass man dort auch Synergien mit dem angrenzenden Weyerli nutzen will. Mit dem heute vorliegenden Projekt erhält die Sportstadt Bern aber nicht nur das neue Home of Beach. Beim Projekt handelt es sich um eine regelrechte Win-Win-Win-Situation; und das nicht nur wegen der äusserst vorbildlichen Projektierungs- und vor allem auch Bauweise, die das neue Gebäude aufweisen wird. Auch wenn es gerne und oft vergessen geht, gerade auch hier in diesem Saal, haben wir uns in Bern eigentlich ursprünglich einmal auf den sogenannten Parkplatz-Kompromiss geeinigt. Der Parkplatz-Kompromiss sieht vor, dass dort, wo es sinnvoll und möglich ist, oberirdische Parkplätze in den Untergrund verschoben werden. Der Parkplatz-Kompromiss geht aber eben nur auf, wenn man bei der Aufhebung oberirdischer Parkplätze auch unterirdisch etwas zur Verfügung stellt.

    Durch den Neubau der Einstellhalle, die eben kombiniert mit dem Home of Beach direkt realisiert werden kann, wird an der Oberfläche Raum frei, der für eine neue optimale Verkehrsachse für den Langsamverkehr genutzt werden kann. Und das Ganze bildet, wie es auch im Vortrag des Gemeinderates ausgeführt ist, einen wichtigen Puzzleteil im Gesamtprojekt der Arealentwicklung im Perimeter.

    Und last but not least kann man mit dem gleichen Projekt auch noch gerade eine Lösung finden für die Skateanlage, die im Perimeter beheimatet ist. Dass wir denen auch noch gerade eine neue Lösung bieten können, die – davon bin ich überzeugt – mittelfristig sogar eine klare Verbesserung zur aktuellen Situation ist, ist das Tüpfchen auf dem i für mich. Darum sagen wir von der Fraktion FDP-Jungfreisinn heute am Abend deutlich und klar Ja zum Geschäft. Wir sagen deutlich und klar Ja zum Home of Beach und wir sagen Ja zur Sportstadt Bern.

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    PräsidentinStadtrat

    Präsidentin: Danke, Yasmin. Wir sind bei den Fraktionsvoten. Tom Berger für die FDP-Fraktion.

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    Yasmin Amana Abdullahi(Junge Grünliberale)
    Yasmin Amana Abdullahi (JGLP) für dieStadtrat

    Yasmin Amana Abdullahi (JGLP) für die RWSU: Im vorliegenden Geschäft geht es um die Abgabe im Baurecht an das Beachcenter und die Verpflichtungskredite für die Einstellhalle und die Skateanlage. Der Verein Beachvolley Bern hat momentan 6 Aussen- und 3 Innen-Beachvolleyfelder. Ab 2025 soll auf dem Grundstück das Schulhaus Weissenbühl gebaut werden. Ursprünglich hätte das Beachcenter in den Schulneubau integriert werden sollen. Aber wegen des wachsenden Schulraumbedarfs und auch wegen Widerstands aus der Nachbarschaft wurde das Beachcenter aus dem Schulprojekt ausgelagert und man hat alternative Standorte geprüft. Man hat sich letztlich für den Standort Weyermannshaus im ESP Ausserholligen entschieden. Das Grundstück liegt in der Dienstleistungszone und ist für die geplante Nutzung geeignet. Es liegt zentral und ist in der Nähe des Weyerlis und des neuen BFH-Campus'. Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass ein Beachcenter mit 4 Innen- und 5 Aussen-Feldern gebaut werden kann. Davon wären 4 Aussen-Felder auf dem Dach des Gebäudes. Der neue Standort ist an die Bedingung gekoppelt, dass eine Lösung für die Parkplätze gefunden wird.

    Der Verein Beachvolley Bern hat die Home of Beach AG gegründet und sie wird das Projekt umsetzen. Sie verpflichtet sich, eine Einstellhalle zu bauen und die nötigen Parkplätze sicherzustellen. Die Stadt Bern finanziert die Einstellhalle und erhält im Gegenzug das Nutzungsrecht.

    Momentan wird die Fläche unter dem Viadukt als Parkierungsfläche mit 154 Parkplätzen und als Erschliessungsstrasse genutzt. Gemäss Richtplan soll diese Fläche künftig als Freiraum umgenutzt werden. Das heisst, die benötigten Parkplätze für das Hallenbad und die Kunsteisbahn können nicht mehr vollständig auf dem Gelände des Weyerlis untergebracht werden. Als Kompensation sollen im neuen Beachcenter 74 Parkplätze für die Besucher*innen des Weyerli bereitgestellt werden, zusätzlich zu den etwa 30 Parkplätzen nördlich des Hallenbads und der Kunsteisbahn. Für den Zugang zur Einstellhalle muss die Erschliessungsstrasse bei der Ein- und Ausfahrt abgesenkt werden. Die Schliessungsstrasse würde nach der Fertigstellung ins Eigentum des Tiefbauamts übergehen. Auf dem Grundstück befindet sich zudem die momentan grösste und am meisten genutzte Skateanlage der Stadt. Die Anlage soll auf 2 bis 3 Teilflächen im Bereich Freiraum unter dem Viadukt und dem Europaplatz Süd aufgeteilt werden.

    Noch kurz zu den Kosten: Das Kostendach für die Einstellhalle beträgt 4’982’000 Franken, das Kostendach für die Mehrwertabgabe 158’400 Franken und das Kostendach für die Skateanlage 700’000 Franken. Die Kommission empfiehlt euch das Geschäft zur Annahme. Merci.

Data: OpenParlData · CC BY 4.0