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MA

Mirjam Arn

Former member
Grünes Bündnis
Stadtrat

Mandate
Party
Grünes Bündnis
Parliament
Stadtrat (BE)
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1991
Occupation
Ärztin
Language
German
References & source
Source body
351
Record updated
26.08.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1807)
  1. Ja
    Stadtrat
    Result: 41 Yes · 13 No · 2 Abst. · 23 Absent
  2. Ja
    Stadtrat
    Stadtrat (SR) · 12.03.2026
    Result: 40 Yes · 10 No · 3 Abst. · 26 Absent
  3. Ja
    Stadtrat
    Volksschule Wankdorf (Kredit)Stadtrat (SR) · 12.03.2026
    Result: 61 Yes · 6 No · 0 Abst. · 12 Absent
  4. Nein
    Stadtrat
    Volksschule Wankdorf (Kredit)Stadtrat (SR) · 12.03.2026
    Result: 10 Yes · 53 No · 2 Abst. · 14 Absent
  5. Ja
    Stadtrat
    Result: 65 Yes · 2 No · 1 Abst. · 11 Absent
Interests(2)
Access badges

No access badges issued.

Speeches(20)
  1. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 3: Motion: Lärm, Stress und Schadstoffe reduzieren: Einschränkung von Feuerwerk zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt; Ablehnung/Annahme als Postulat/Prüfungsbericht

    Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Es war eigentlich eher fragend gemeint, ob man wirklich nur einmal lebt. Aber wir können uns alle selbst nochmals die Frage stellen.

    Ich werde mich kurzhalten. Ihr habt es gehört im Einreichendenvotum. Es gibt unzählige Gründe, die gegen das Abfeuern von Raketen sprechen: sicherheitstechnisch, auch Gesundheit, Feinstaub. Retraumatisierung von Menschen, Abfall, Umweltbelastung, etc. Wir haben heutzutage Alternativen und es geht nicht um diese drei Sekunden Freude, die man hat. Vielmehr ist Feuerwerk schlicht überflüssig. Danke fürs Unterstützen.

  2. Speech
    Mirjam Arn (GB) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 8: Motion Fraktion SP/JUSO (Chandru Somasundaram, SP/Paula Zysset, JUSO): Finanzielle Hürden bei Einbürgerungen senken; Ablehnung/Annahme Postulat

    Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Die Stadtberner Bevölkerung ist aktuell leicht wachsend, wobei der Wanderungssaldo daran den Hauptanteil beträgt. Unsere Gesellschaft ist zunehmend geprägt von einer Durchmischung von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Der Trend zeigt weiter in diese Richtung. Etwa ein Drittel der Stadtberner Bevölkerung hat aktuell einen Migrationshintergrund. Es ist daher gar keine Diskussion, dass eine gute und einfache Integration in der Stadt Bern Priorität haben muss. Studien der ETH Zürich zeigen sehr interessante Ergebnisse. Eine Einbürgerung fördert die soziale und politische Integration von Immigrant*innen im Aufnahmeland. Durch das Erlassen der städtischen Gebühren für die Einbürgerung kann eine Hürde gesenkt werden, was einerseits finanziell und andererseits auch symbolisch die tatsächliche Aufnahme in die Gesellschaft erleichtern kann. Mitbürgerinnen und Mitbürger können so sämtliche Rechte und Pflichten erhalten und aktiv am politischen Leben teilnehmen. Dies fördert die tatsächliche repräsentative Demokratie und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Die Einbürgerung erhöht laut einer weiteren Studie der ETH die langfristigen Einkommen von marginalisierteren und ärmeren Immigrant*innen, was sehr interessant ist. Der Jahreslohn von Ausländer*innen, die sich einbürgern lassen, steige gemäss der Studie während der ersten 15 Jahre nach der Einbürgerung im Schnitt um 5'000 Franken stärker an als die jener Menschen, die sich nicht einbürgern lassen. Besonders stark steigen hier laut der Studie die tiefen Einkommen an – nur so viel zum Thema Finanzen.
    Wie der Gemeinderat schreibt, ist der Aufwand von Einbürgerungen für die Stadt durch Telefonauskünfte, Prüfen von Unterlagen, Einholen von Referenzen etc. gross und die Gebühren sind nicht kostendeckend. Dieser Aufwand ist jedoch gross unabhängig von den erhobenen Gebühren. Auch nehme ich nicht an, dass die Anzahl der Gesuche gross ansteigen wird, wenn die Stadt die Gebühren erlässt, da die kantonalen Gebühren den Hauptteil der Kosten für die Gesuchstellenden ausmachen.

    Die finanziellen Auswirkungen einer Annahme der Motion werden sich also in Grenzen halten. Wenn sich die Einkommen von eingebürgerten Menschen wie vorhin angetönt erhöhen, führt dies ausserdem auch zu höheren Steuereinnahmen. Was nun die Aufgabe der Stadt sei oder nicht, das kann diskutiert werden. Wir finden, der Service der Stadt in der Bearbeitung der Fragen zur Einbürgerung ist für die gesamte Bevölkerung von grosser Wichtigkeit und der Nutzen ist für alle klar. Ein Entgegenkommen durch Gebührenerlass ist ein Zeichen von Engagement für die Integration, was definitiv zu den Aufgaben der Stadt gehört. Die GB-JA!-Fraktion unterstützt das Anliegen der Motion und nimmt den Vorstoss an.

  3. Speech
    Mirjam Arn (GB) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 8: Interpellation Oliver Berger (FDP), Ursula Stöckli (FDP): Warum kapitulierte Bernmobil im Schneechaos vom 21.11.24?

    Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Bernmobil hat an diesem Tag wichtige Massnahmen getroffen und richtigerweise den gesamten Betrieb eingestellt. Es geht hier nicht um Arbeitsverweigerung oder etwas in diesem Sinn. Vielmehr waren das wichtige Massnahmen, um Sachschäden zu verhindern an Fahrzeugen, an Schienen, an Weichen und andererseits für die Prävention von Personenunfällen, was ja hier wohl die höchste Priorität hat. Extremwetterereignisse werden mit den Klimaveränderungen zunehmend Teil unseres Alltags werden. Und eben nicht nur bei sehr viel starkem Schneefall, sondern gerade bei der Kombination von starkem Schneefall bei wenigen Graden über dem Gefrierpunkt und darauffolgend sinkenden Temperaturen ergeben sich schnell prekäre Strassenverhältnisse. Bernmobil kann sich maximal vorbereiten und soll das auch tun. Man kann schnell handeln, diese Ereignisse aber nicht verhindern. Wenn es ums Sparen geht, kann ich noch anfügen, dass weniger Schaden entsteht, auch finanziell, wenn die Fahrzeuge nicht bei Bedingungen unterwegs sind, für die sie nicht ausgerüstet sind. Für die GB/JA!-Fraktion ist klar, dass die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer*innen in dieser Situation vorgeht. Ja, wir sollten uns, je länger, desto mehr auf solche Wetterereignisse einstellen und entsprechend auch eine extra flexiblere Zeitplanung haben und vielleicht mit besserem Winterschuhwerk an die Sache herangehen.

  4. Speech
    Mirjam Arn (GB) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 15: Motion Niklaus Mürner/Alexander Feuz (SVP): Sportförderung, Erhalt aller Sportflächen

    Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Es ist spannend, was man hier im Nachhinein noch über die Vorstösse erfährt. Wie mir ist, steht da drin, man sei zu schüchtern gewesen, alle anderen anzufragen, um miteinzureichen. Die Sportflächen in der Stadt sind zentral für die Förderung des Breitensports. Dass gerade Kinder und Jugendliche einen kurzen Weg zu den Sportanlagen haben, unterstützen wir sehr. Die Erhaltung und der Ersatz der bestehenden Sportflächen sind uns wichtig. In der Fraktion gehen die Meinungen zu einzelnen Aspekten, vor allem von der Argumentation in der Motion, auseinander. Die Argumentation ist einigen von uns etwas zu starr und zu wenig flexibel und gerade im Rahmen von Quartierumgestaltungen, im Rahmen von Klimamassnahmen, Schulraumschaffung oder Verwandlung von einem Areal von Sport- zu Spielplatz etc. ist es manchmal wichtig, dass man Standorte an einem alternativen Ort suchen kann. Alle Sportflächen immer ohne Nutzungsänderung am Ursprungsstandort zu erhalten, scheint uns nicht sinnvoll. Ausserdem stehen wir nicht hinter der Förderung von Breitensport zur Schaffung von Champions, sondern zur Gesundheitsförderung und zum Zugang zu Sport für alle. Dass man den Fokus nicht nur aufs "Schutten" legen soll, haben wir auch schon genug betont. Also insgesamt, die Forderung unterstützen wir mehrheitlich, die Argumentation nicht überall. Aus all diesen Gründen hat die GB/JA!-Fraktion Stimmfreigabe beschlossen.

  5. Speech
    Mirjam Arn (GB) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 14: Rasensportstrategie der Stadt Bern 2024

    Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Vieles ist schon gesagt worden. Rasensport ist beliebt. Statistisch gesehen werden Rasensportarten auch öfter von jungen Personen ausgeübt als andere Sportarten. Rasensportler*innen sind oft regelmässig auf den Feldern. Für die Förderung der regelmässigen sportlichen Aktivität in der Gemeinschaft ist Rasensport in der Stadt unentbehrlich. Ja, wir wissen, dass der Platz beschränkt ist und 12'000 Nutzungsstunden, die fehlen, sind viel. Darum ist es wichtig, dass man einen guten Plan hat. Die Rasensportstrategie legt den Fokus auf die vermehrte Nutzung bestehender Anlagen und die Verbesserung der Infrastruktur. Das ist aus Ressourcengründen unterstützenswert und kostengünstig. Die Umwandlung von Natur- in Kunstrasenplätze ist zur Erhöhung der Kapazität und Belastbarkeit der Anlagen sehr wichtig, wenn qualitativ hochstehende Materialien gebraucht werden. Das ist aber heutzutage eigentlich kein Problem mehr. Auch die vermehrte Nutzung von Schulrasenplätzen macht Sinn. Und dazu ist noch zu sagen, gerade zu der mobilen Beleuchtung, dass das Sportamt dort schon eine Testphase macht im Holenacker und Ende Sommer gibt es da schon erste Resultate, also das läuft. In der Strategie ist der niederschwellige Zugang zu Rasensport vorangekommen, das ist auch unser grosses Anliegen. Insbesondere die Förderung des aktiven Breitensports, des Vereinslebens und der lebendigen Freizeitsportszene. Auch die explizit erwähnte Förderung des Mädchen- und Frauensports ist zu unterstreichen, gerade im Hinblick auf die Frauen-EM. Im Fussball ist der Frauenanteil gemäss Schweizer Sportobservatorium aktuell 16%, also immerhin ein Siebtel. Mit einer gezielten Verbesserung des Zugangs zu den Fussballfeldern und zu attraktiven Zeiten auch und an zentralen Standorten, erhoffen wir uns eine Zunahme des Mädchen- und Frauenanteils auf dem Stück. Beim Rasensport geht es nicht nur um "Schutten", wir haben es schon gehört. Quidditch ist vielleicht etwas aussergewöhnlich, aber es gibt Rugby, Football, Cricket, Speerwurf, Cup-Golf, Ultimate Frisbee, Feldhockey und ganz viel weiteres. Darum ist zu unterstreichen, dass die Strategie nicht explizit Fussball fördern will, sondern generell Rasensportvereine, was wir sehr unterstützen. Auch die Massnahmen um die Sportplätze wie die Verbesserung der Beleuchtung, die Sanierung der Garderobenanlagen usw. gehören klar zu einer umfassenden Rasensportplanung. Nebenbemerkung: Dass im Rahmen von diesen Massnahmen die Flächen aufgewertet werden können und mit biodiverser Begrünung versehen werden können, ist für uns selbsterklärend. Die GB/JA!-Fraktion nimmt die Strategie positiv zur Kenntnis.

Contributions(96)
Memberships(5)

Images(2)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0