BH

Bernhard Hess

Active
Schweizerische Volkspartei
StadtratVI - Bümpliz-Oberbottigen

Mandate
Party
Schweizerische Volkspartei
Parliament
Stadtrat
Electoral district
VI - Bümpliz-Oberbottigen
Seat number
12
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
1966
Occupation
Geschäftsführer
Language
German
Contact
Address
Bern
Also active in
Grosser Rat
Schweizer DemokratenFormer
Schweiz
Schweizer Demokraten· BernFormer
References & source
Wikidata
Q121072
Source body
351
Record updated
04.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(3087)
  1. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 5 No · 13 Abst. · 18 Absent
  2. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 43 Yes · 20 No · 1 Abst. · 15 Absent
  3. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 9 Yes · 48 No · 1 Abst. · 21 Absent
  4. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 52 Yes · 6 No · 2 Abst. · 19 Absent
  5. Abwesend
    Stadtrat
    Result: 13 Yes · 38 No · 5 Abst. · 23 Absent
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Speeches(81)
  1. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 11: Interfraktionelle Motion SP, AL/GPD-DA/PdA+, GB/JA!, GLP (Martin Krebs, SP/Christa Ammann, AL/Seraina Patzen, JA!/Melanie Mettler, GLP/Matthias Stürmer, EVP) - übernommen durch Nora Krummen (SP): Standplätze für Fahrende – Keine Räumung im Buech!
  2. Speech
    MitgliedStadtrat
    Agenda item 5: Motion: Der Kreis schliesst sich im Westen: Die neue Personenunterführung Untermattweg als legaler Graffiti-Ort; Annahme als Richtlinie / Begründungsbericht

    Bernhard Hess (SVP) für die Fraktion: Von Bümpliz für Bümpliz. Das ist aber wieder einmal ein Vorstoss, bei dem ich subjektiv behaupte, dass eine Mehrheit der Bümplizerinnen und Bümplizer und auch der Bethlehemerinnen und Bethlehemer sehr wahrscheinlich nicht dahinterstehen können. Ich sage euch auch warum. Wir haben bereits jetzt grossen Anschauungsunterricht, und zwar im Grossraum Unterführung Bodenweid, Freiburgstrasse, wo man bereits jetzt legal sprayen kann. Und das wird auch wirklich genutzt. Auf der einen Seite gibt es dort wirklich, das muss ich sagen – ich habe es mir heute noch einmal angeschaut –, tolle Kunstwerke – farbig, blumig, wozu man sagen muss: Ja, das ist wirklich grossartig. Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch wieder Menschen, die schreiben zum Beispiel über die farbigen Kunstwerke ACAB (All cops are bastards). Ich führe nicht aus, was das genau heisst. Ich schaue es noch schnell nach: Fuck All Cops. Und das ist natürlich ganz klar Vandalismus und unschön.

    Dann ist es so: Auf der einen Seite hat man dann natürlich die Möglichkeiten, wo man völlig legal sprayen kann. Aber es ist so, dass sich das nachher auch ausdehnt. Und da gibt es zum Beispiel mittlerweile auch einen sehr grossen Schriftzug, der heisst zum Beispiel "Rojava verteidigen" mit einem linksextremen, kommunistischen Symbol, der übrigens bis heute nicht entfernt oder übermalt worden ist. Also wir stellen fest, dass ihr im Prinzip im Westen von Bern jetzt eine weitere Möglichkeit zur Verfügung stellen wollt, und zwar an einem Ort, den wir als ganz, ganz unideal anschauen, nämlich in der neuen Bahnhofunterführung Stöckacker. Man spricht dort davon, dass man, glaube ich, nur etwa 4 Meter auf dem Perron oder auf dieser Fussgängerzone haben wird, wo man durchgehen kann. Und da stelle ich mir schon vor, wie das nachher aussieht, wenn dann dort – an einem legalen Ort kann rund um die Uhr gesprayt werden, also durch den Tag oder auch in der Nacht oder am späten Abend – die letzten Züge einfahren. Das erzeugt schon auch ein bisschen ein subjektives Unsicherheitsgefühl bei den Bürgerinnen und Bürgern, Passantinnen und Passanten, die dort unterwegs sind. Das muss man ganz klar in Rechnung nehmen.
    Dann kommt noch dazu, dass die grossflächigen Sprayereien auch furchtbar stinken. Ich habe selbst mal bei einem Maler gearbeitet und natürlich die Farbe riecht, und zwar mehrere Tage. Dann kommt noch dazu, dass viele dieser Spraydosen, zum Beispiel auch dort in der Unterführung in Bümpliz, einfach weggeworfen werden, auf den Boden. Es gibt dort zwar sogar eine Möglichkeit, wo man sie deponieren könnte. Aber das machen natürlich nicht alle. Und man muss sich einfach vorstellen: Viele dieser Sprayer tragen eine Staubmaske. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass die Eine oder der Andere ein bisschen abgeschreckt werden kann von solchen Typen, die dort sprayen.
    Alles in allem können wir einfach sagen: Wir von der SVP sind der Meinung, dass man diesen Vorstoss auch als Richtlinienmotion ablehnen sollte. Und wir stellen allgemein fest, nicht nur im Westen von Bern, dass die Stadt in den letzten, ich würde sagen, acht Jahren so stark versprayt und auch vermüllt wurde, wie sie es vielleicht noch gar nie war, und dass man mit solchen Möglichkeiten entgegenhalten sollte.

  3. Speech
    Bernhard Hess (SVP) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 9: Motion Fraktion SVP (Alexander Feuz/Bernhard Hess/Thomas Glauser): Auf öffentlich zugänglichen Plätzen, den die Stadt für öffentlich zugängliche Veranstaltungen zur Verfügung stellt (Bsp. «Sternenmärit), muss weiterhin das Zahlen mit Bargeld möglich sein; Ablehnung

    Bernhard Hess (SVP) für die Fraktion: Das, was du jetzt da gerade am Schluss gesagt hast, Nik, das verstehe ich nicht ganz. Das muss ich jetzt ehrlich sagen. Die Logik kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber das "en passant". Das vorliegende Postulat verlangt, dass auf Plätzen, die die Stadt für öffentlich zugängliche Veranstaltungen zur Verfügung stellt, das Zahlen mit Bargeld weiterhin uneingeschränkt möglich sein muss. Als Anschauungsobjekt für den aktuellen Vorstoss hat uns der Sternenmarkt gedient. Trotzdem möchte ich erwähnen, dass auch auf dem Bundesplatz und auf dem Waisenhausplatz diesen Sommer anlässlich der Frauenfussball-Europameisterschaft in der Fan-Zone ausschliesslich Cashless, also bargeldlos, bezahlt werden konnte. Sowohl auf dem Berner Sternenmarkt als auch in der Fanzone der Frauen-EM, die wirklich ein tolles Fussballfest war, konnte man ausschliesslich bargeldlos zahlen. Erlaubt waren nur Kartenzahlungen und Zahlungen mit dem Smartphone, zum Beispiel mit Twint. Sämtliche Zahlungen müssen ausschliesslich über ein Cashless-Kassensystem abgewickelt werden. Beim Sternenmarkt müssen sämtliche Händlerinnen und Händler ein eigenes Cashless-Kassensystem verwenden und täglich einen Tagesabschluss vorlegen. Kartenzahlungen, also Zahlungen mit Bargeldkarten, sind ab sofort, also ab diesem Jahr, auch nicht mehr möglich. Wie das Kassensystem bei der Frauenfussball-EM 2025 auf dem Bundesplatz und auf dem Waisenhausplatz genau war oder wie es funktioniert hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Die UEFA, also der europäische Fussballverband, lässt sich weniger tief in die Karten schauen als zum Beispiel der Sternenmarkt. Nach eigenen Angaben hat sich der Sternenmarkt für ein bargeldloses Zahlungssystem entschieden, um die Effizienz zu steigern und den Markt zu modernisieren. Aber auch bei der UEFA steht selbstverständlich die Gewinnmaximierung im Vordergrund. Cashless grenzt aus – oder anders ausgedrückt: Bargeldlos grenzt aus. Das bedeutet, dass Menschen, die keine digitalen Zahlungsdienste wie das Bezahlen mit Karte oder Mobiltelefon nutzen wollen oder können, vom Einkaufen und der Teilnahme an Veranstaltungen ausgeschlossen werden. Auch viele ältere Menschen haben weniger Erfahrung mit der digitalen Technologie oder sind schlicht überfordert damit. Zudem hinterlassen bargeldlose Transaktionen auch immer digitale Spuren. Für Menschen, die Wert auf eine geschützte Privatsphäre legen, könnte dies ein unerwünschtes Mass an Überwachung bedeuten. Entscheidet sich ein Bäckermeister, seine Brötchen und Gipfeli künftig bargeldlos in seinem Geschäft zu verkaufen, trägt er sein unternehmerisches Risiko selber, handelt aber als Privatperson. Das Zahlen im öffentlichen Raum muss hingegen zwingend möglich sein. Wir empfehlen euch deshalb, zumindest unserem Postulat zuzustimmen.

  4. Speech
    Bernhard Hess (SVP) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 8: Motion Fraktion SP/JUSO (Chandru Somasundaram, SP/Paula Zysset, JUSO): Finanzielle Hürden bei Einbürgerungen senken; Ablehnung/Annahme Postulat

    Bernhard Hess (SVP) für die Fraktion: Es ist wohl klar, dass die SVP den Vorstoss für die Einbürgerungsgebühren, die man gänzlich streichen will, ablehnt. Für uns gilt, dass die Einbürgerung nicht der erste Schritt bei der Integration ist, sondern natürlich der letzte; also dass man damit zeigt, dass man nachher auch ein Teil unserer Gemeinschaft sein soll. Wenn man jetzt die Gebühren abschafft – es würde sich um rund 400 Franken handeln –, würde man im Prinzip nicht einmal mehr kostendeckende Gebühren erfassen können. Für uns ist ganz klar: Die Einbürgerung soll es nicht zum Nulltarif geben. Und wir sind deswegen der Meinung, dass wir sowohl das Postulat wie natürlich auch die Motion ablehnen.

  5. Speech
    Bernhard Hess (SVP) für die FraktionStadtrat
    Agenda item 7: Motion: Erhalt des Saunabetriebs im Hallenbad Weyermannshaus; Ablehnung

    Bernhard Hess (SVP) für die Fraktion: Es kommt fast nie vor, dass ich die Junge Alternative JA! für einen Vorstoss lobe und ihnen auch danke. Vielleicht braucht es etwa 450 000 Parallelwelten, damit das passiert. Und zwar muss ich sagen, dass ich natürlich auch ein gewisses Eigeninteresse habe: Ich lebe seit 1997 in Bümpliz und gehe seit etwa genauso langer Zeit im "Weyerli" in die Sauna. Und ich muss sagen, es ist verrückt, was man da macht. Eine so schöne Sauna, die man vor weniger als zehn Jahren saniert hat. Man könnte sogar fast sagen Luxus saniert. Es gibt dort eine schöne Sauna mit Dampfbad und einem schönen Bereich zum Abkühlen, was toll ist. Ich erinnere mich sehr gerne daran, wie ich mit den früheren Stadtratskollegen Kurt Mäusli und Walter Christen, beides Gewerkschaftssozis aus Bümpliz, in der Sauna zusammensass und wo wir politisiert haben. Als ich vor rund 30 Jahren die erste Runde gedreht habe – ich war bereits einmal im Stadtrat –, haben wir dort über die Stadtpolitik und auch über Stadtratsvorstösse gesprochen. Also man kann sagen, dass dort eigentlich gelebte Demokratie praktiziert wurde. Natürlich habe ich auch so ein bisschen Stammtischgespräche geführt. Es ist tatsächlich so, wie die junge Alternative sagt: Es ist das einzige günstige Angebot im Westen von Bern. Also ich habe übrigens immer noch Kärtchen, die ich damals gekauft habe. Das ist so ein 10er-Abo, mit dem man für 160 Franken oder 16 Franken pro Eintritt baden gehen und anschliessend in die Sauna gehen kann. Das ist ein ganz klarer Fall, da es sonst eigentlich überhaupt nichts gibt. Da muss ich sagen: Die links-bourgeoisen Stadträtinnen und Stadträte aus den Gebieten, die nicht aus Bümpliz, Bethlehem oder Brünnen kommen, sagen immer: Ja, wir haben natürlich ein Herz für Bümpliz, Bethlehem und Brünnen. Aber wenn es nachher darum geht, dass man dann wirklich mal Farbe bekennen sollte, macht man es natürlich dann offensichtlich nicht. Das ist natürlich jetzt gerade auch ein bisschen ein Angriff in Anführungszeichen meinerseits. Ich weiss, dass ich mich ein bisschen zurückhalten muss. Aber den Sozialdemokraten, die sehr stark in Bümpliz sind, denen sollte es eigentlich bewusst sein. Das ist das Angebot, das man ausüben kann, ohne das Portemonnaie überzustrapazieren oder ohne das man zu tief ins Portemonnaie greifen muss. Zum Beispiel im Vergleich zum Westside ist es schon deutlich günstiger. Ich habe auch noch nachgeschaut: Im Wylerbad hat man die Sauna schon 2015 beerdigt. Das ist erledigt. Das war übrigens früher das gleiche Bad. Im Hirschengraben ist es auch so. Die Sauna ist, glaube ich, seit zwei Jahren nicht mehr vorhanden. Deswegen möchte ich euch allen ans Herz legen, dem Postulat zuzustimmen, damit wir die Sauna erhalten können. Für uns gilt doch Bern West zuerst und nicht zuletzt.

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    01.01.2025 – 04.10.2025
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    04.10.2025 – 31.12.2199
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    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0