Christian Stricker
Die Mitte/EVP
Grosser RatArbon
Mandate
- Party
- Evangelische Volkspartei
- Parliamentary group
- Die Mitte/EVP
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Arbon
- Parliament page
- Official profile
Personal
- Gender
- Male
- Born
- 11. Juni 1967
- Occupation
- dipl. Erlebnispädagoge NDS HF
Contact
- Phone
- 079 765 21 91
- Address
- Niederaach 10
8587 Oberaach
References & source
- Source body
- TG
- Record updated
- 04.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
Voting record(1056)
- NeinGrosser RatGesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) (Gesetz)Result: 15 Yes · 95 No · 7 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatVoranschlag 2025 und Finanzplan 2026-2028 (Beschluss)Result: 47 Yes · 76 No · 0 Abst. · 0 Absent
- AbwesendGrosser RatResult: 115 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatResult: 34 Yes · 76 No · 3 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 104 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
Interests(1)
- —Politische Ämtersince 01.01.2025Grosser Rat
Access badges
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Speeches(44)
- Mitglied GRSpeechGrosser RatRestriktiv-kreativer Umgang ist elementar. Darum sind wir erstens in der Schule Muolen restriktiv. Wir sind solch eine teilautonome und verantwortungsbewusste Schule. Handys und Smartwatches sind bei uns verboten – lokal verankert, absolut. Wir haben keine Diskussionen, es ist ruhig, wird akzeptiert, ist selbstverständlich, weil es um eine Primarschule geht. Bei uns braucht es diese Geräte nicht. Klare Grenzen helfen. Gleichzeitig haben wir personalisierte iPads ab der 4. Klasse. Auch in der Unterstufe werden Wege gefunden, wie kreativ und zielführend iPads eingesetzt werden können. Zweitens: Bei diesem restriktiven Umgang ist es wichtig, breit zu denken. Die digitale Entwicklung ist rasant, die Weitung des Themas Handys durch die Kombination mit der Smartwatch und weiteren elektronischen digitalen Geräten ist elementar. Danke an den Regierungsrat, dass versucht wurde, das in der Antwort zu berücksichtigen. Drittens: Es wurde schon zum Teil angetönt, den restriktiven Umgang brauchen wir wegen der Herausforderung „Big Mommy und Daddy are watching you“. Es gibt Kinder, denen wird in einer ganz besonderen Art und Weise Sorge getragen – grundsätzlich gut gemeint. Eltern, die sich vehement gegen die e-ID wehrten, finden es voll okay, wenn der Standort der Kinder ständig kontrolliert werden kann. Smartwatches können genutzt werden für eine lückenlose Überwachung. Ich behaupte da hinein, Wohlstandsverwahrlosung kann verknüpft sein mit digitaler Überfürsorglichkeit. Ein Handy- und Smartwatch-Verbot kann so gesehen zum Befreiungsschlag für Kinder werden, die auf verschiedensten Ebenen ihre Freiheiten brauchen. Auf der anderen Seite ist die Teilautonomie der Schulen wirklich wichtig, damit die Prozesse vor Ort gegangen werden. Dort ist Aktivität nötig. Teilautonomie bedeutet, dass nicht „unseen“ eine Regelung übernommen oder mit der Faust in der Tasche geschluckt wird. Durch konkrete, durchgekaute Schritte vor Ort werden Regeln diskutiert, geklärt und den Begebenheiten angepasst. Wir brauchen auch nicht in allem einen "grande cantone ti vede".
- Mitglied GRSpeechGrosser RatBesten Dank für die aussagekräftige und weiterführende Antwort zur Motion "Islamschulen an der Volksschule?". Wir haben ein vielschichtiges und ernstzunehmendes Thema auf dem Tisch, nicht zuletzt für betroffene islamische Kinder. Summa summarum sagen wir als Fraktion Die Mitte/EVP mit klarer Mehrheit: "Motion Nein!". Ich bekam von Fraktionskollegin Corinna Pasche-Strasser die Erlaubnis, ihren diesbezüglichen Versprecher zu korrigieren. Aber: Schulen, schaut ganz gut hin. Die Herausforderung ist, dass die Schulen, basierend auf den Regeln zur externen Schulraumnutzung, den Islamschulen Raum geben für den Unterricht – und es darf nicht sein, dass Angst der Treiber ist für eine unverhältnismässige Nutzungseinschränkung, welche bei Vereinen zu Diskussionen führen könnte und unter der andere Religionsgemeinschaften leiden würden. Ich mache ein Beispiel. In Amriswil bekamen wir als Freikirche vor mittlerweile 25 Jahren Raum, um zum Beispiel die Mehrzweckhalle Sonnenberg oder die Turnhalle Egelmoos mieten zu können für einen Jugendgottesdienst, den Godi Amriswil. Vor Ort konnte Vertrauen aufgebaut werden; es entwickelte sich eine dynamische Jugendbewegung. Die Zusammenarbeit zwischen Kirchen und Freikirchen entwickelte sich – je länger, je mehr. Deshalb konnte letztes Jahr, am 15. September 2024, die Evangelische Kirche das Landeskirchenfestival mit 1'300 jugendlichen Besucherinnen und Besuchern durchführen. Es ist wirklich gut und wichtig, dass Schulraum extern vermietet werden kann. Angst bleibt ein schlechter Ratgeber, und Schulen sollten weiterhin den Raum haben, um kreative und wertvolle Bewegungen zu fördern. Diese Motion ist deshalb nicht zielführend. Deshalb sagt die Fraktion Die Mitte/EVP Nein zu einer nicht verhältnismässigen Einengung. Aber: Auf der anderen Seite machen wir den Schulen Mut, wirklich gut hinzuschauen. Vor allem gilt es hinzuschauen bezüglich der Kinder der Muslime. In der Realität sind viele Muslime, die in der Schweiz leben, auch recht liberal. Der Glaube hat oft keine Bedeutung mehr. Wenn nun in offiziellen Schulen mit dem von Kantonsrat Hermann Lei genannten Gütesiegel Islamunterricht erteilt werden kann, so erzeugt das Druck auf Kinder, die oft kein Interesse haben an Islamunterricht. In dem Sinn fördert die Berechtigung für Islamunterricht in schulischen Räumen einen Islam, der nach meinem Verständnis von den schriftlich belegten Grundzügen her wirklich demokratische Werte wie das Gleichbehandlungs- und Diskriminierungsverbot in verschiedenen Bereichen untergräbt. Dialog: Ja. Unbedingt. Aber: Schulen, passt auf – sagt Nein zu offiziellen Plattformen für den Islamunterricht. Integrationsbemühungen auf Kosten der Kinder sind fehl am Platz. Dieses Thema ist mit der heutigen Motion noch nicht vom Tisch.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatAls Amriswiler anerkenne ich, dass es einen gewissen Handlungsbedarf gibt. Gleichzeitig behaupte ich: Die Zeichen der Zeit werden nicht erkannt und die Hausaufgaben nicht gemacht. Mich bewegen die Zeichen der Zeit, so Anfang Juli 2025: Was war das so in letzter Zeit? Blatten, diese Welle aus Schutt und Eis, Bilder gehen um die Welt; Brienz: Phase Rot, wir warten auf den nächsten Bergsturz; Wallis: so viele Wanderwege gesperrt wie noch nie; Güttingen: Wiesen werden bewässert mit Seewasser; Niederaach: Der Bach hat aufgehört zu plätschern, Stille kann viel sagen; Thur: Wassertemperaturen wie noch nie. Ausgenommen von heute, schmoren wir oft. Wir hätten schmerzhafte Erfahrungen, die genutzt werden könnten, um das Verhalten zu hinterfragen. Und was geschieht? Die Leute pilgern so zahlreich in die Seebadis, dass die Strassen geschlossen werden müssen. Weil CO -Werte nicht eingehalten werden, ist für die Autoindustrie 2025 mit Strafen zu rechnen in der Höhe von 300 Mio. Franken. Kürzlich: Der Anteil der SUV-Modelle steigt weiter in der Schweiz; Thurgau: Der Anteil des ÖV und des Langsamverkehrs am Modalsplit hat abgenommen, 2010 betrug er noch 28 %, zurzeit 26 %. Ratskollege Gabriel Macedo, ja, es wird immer schlimmer. Und die Förderung des Individualverkehrs wird dem Gewerbe nicht viel bringen. Es ist wirklich Zeit, politisch Einfluss zu nehmen, damit die Umlagerung hin zum ÖV und zum Langsamverkehr gelingt. Nicht zuletzt deshalb sagte die Schweizer Bevölkerung "nein" zum weiteren Autobahnausbau, gerade deshalb sagte das ASTRA klar, vergesst die BTS. Danke, Regierungsrat, dass Sie konsequent auf den Begriff BTS verzichtet haben in Ihrer Antwort. Kennt Ihr den starkschen Härtetest? Wenn Köbi nicht mehr von der BTS spricht, dann ist das Projekt wirklich vom Tisch. Jakob Stark wurde politisch gross durch all die Podien rund um die BTS. Er hat gemerkt, dass mittlerweile nur noch von Optimierungsmassnahmen bei der N23 gesprochen werden soll. Darum: Wer jetzt Anfang Juli 2025 durch eine Standesinitiative verlangt, dass Ostschweizer Nationalstrassenprojekte unverändert in den nächsten Bundesbeschluss aufgenommen werden sollen, der hat nicht verstanden, wo wir stehen, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Zweitens: Hausaufgaben werden nicht gemacht. Das ASTRA hat uns klare Aufgaben gegeben: Investiert in den Bereich ÖV und Langsamverkehr. Gleichzeitig stellt man fest, wenn man bei gewissen Ämtern nachfragt, dass vom ASTRA her im Bereich N23 zurzeit einfach nichts geht. Sie spielen den Ball zurück an den Kanton, auch in Bereichen, die nicht tangiert wären, wenn es zu einem Ausbau der N23 kommen würde. Der Kanton selber – und das ist für mich das Letzte und auch ein bisschen irritierend – ist ja sehr wohl am Puls mit Langsamverkehrsprojekten. Faszinierend, was da in der Agglo Wil geschieht mit der Schnellroute Richtung Winterthur. Faszinierend, was in Weinfelden bei der KVA geschieht. Toll, was Rickenbach bei Wil umsetzt im Bereich Umsetzung des Langsamverkehrskonzepts. Bei uns in Amriswil werden neue Veloständer erstellt. Aber man hört nichts davon. Und darum komme ich zur Bilanz: Diese Hausaufgaben müssen höchste Priorität haben. Wenn Zeichen der Zeit nicht erkannt werden und Hausaufgaben nicht gemacht werden, dann verdient auch diese Standesinitiative keine Unterstützung.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatVor wenigen Wochen habe ich einen Vertrag unterschrieben zuhanden einer reifen Persönlichkeit eines Quereinsteigers, eines jungen Familienvaters, der als Quest-Student aufbricht zu neuen Ufern. Er wurde für uns zu einem Hoffnungsträger in einem ausgetrockneten Markt mit zu wenig Lehrpersonen. Es freut mich daher sehr, dass auch der Kanton Thurgau diese Schiene stärkt und in 44 QuestStudenten investiert. Das ist tatsächlich ein Meilenstein. Toll, dass offenbar Zusammenarbeit und Kooperation mit den kantonalen Bildungspartnerinnen und Bildungspartnern durch Vertrauen und gegenseitige Unterstützung geprägt sind. Solch ein Start soll gefeiert werden, wie es heisst im Kommissionsbericht. Gleichzeitig sind auch das sensible Geschichten. Es wird Achtsamkeit und feinfühlige Begleitung brauchen, um hochprozentige und motivierte Investition über die Zeit zu erleben. Wir wollen Quereinsteiger, die nicht nur schnuppern, sondern eintauchen und bleiben während Jahrzehnten. Insbesondere wird es eine rechtzeitige Sensibilisierung brauchen, damit bestehende Teams mit diesen Quereinsteigern gut umgehen können. Es bleibt eine anspruchsvolle Aufgabe in unseren Schulen vor Ort, hochstehende und motivierte Teams zu bekommen und zu halten. Mittendrin sind Schulleiterinnen und Schulleiter, die komplex gefordert sind. Aus meiner Sicht ist es dahinein wichtig, dass der Umbruch auf der Ebene Schulleiterausbildung genügend gewichtet wird. Aktuell ist ein bewährter Ausbildungsgang, den die PH Thurgau zusammen mit den PH St. Gallen und Graubünden verantwortet, am Auslaufen. Es ist ein Lehrgang, der den Gruppenprozessen viel Raum gibt, inklusive des oben gerühmten Miteinanders. Bereits im Lehrgang, der 2025 startet, wird stark mit einzelnen Modulen gearbeitet. Folgende Fragen möchte ich mitgeben: Welche Bedeutung hat diese Entwicklung für die PHTG? Sind diese Schlüsselpersonen genügend im Fokus?
- Mitglied GRSpeechGrosser RatEs gibt auch andere Situationen, in denen ich sagen kann: Da traue ich kaum meinen Augen. Wenn ich sehe, wie viele Visiere und Baustellen wir haben bei uns im Thurgau, spricht das auch eine klare Sprache. Wir wissen um das grosse und fortschreitende Bevölkerungswachstum. Es ist ebenso klar für uns, dass eine Nähe zwischen Arbeitsort und Wohnort ideal ist. Meist ist jede Minute, die ich in die Mobilität investiere, eine verlorene Minute, für die ich einen hohen Preis bezahle. Es existieren attraktive Beispiele mit der “Viertelstundenstadt”, aber was unternehmen wir als Thurgau, um hier eine Runde weiterzukommen? Es besteht wirklich Handlungsbedarf, wie es Ratskollege Patrick Siegenthaler aufzeigte. Dieses Gesetz will den Kreis der Unternehmen, die von Forschungsprojekten profitieren, erweitern. Dank dieses Gesetzes wird noch nicht jedes KMU Unterstützung im Bereich Innovation abholen können, aber wesentlich mehr Firmen werden den Zugang bekommen, um innovativ und kreativ Neues zu denken – nicht nur grosse Firmen, die die Kraft haben für den erwähnten, aktuell notwendigen komplexen Papierkrieg. Gleichzeitig findet dieser erwähnte offensichtliche "Braindrain" in andere Kantone statt. Deshalb verdient dieser Versuch, die Innovation zu stärken, eine echte Chance. Mit diesem Gesetz lassen wir einen interessanten und sorgfältig durchdachten Versuchsballon steigen. Ja, Ratskollege Ralph Wattinger: Fragen sind erlaubt und wichtig. Ja, Ratskollege Hans Eschenmoser: Die finanzielle Situation hat sich geändert. Deshalb wird es eine bedachte Überprüfung der Entwicklung brauchen. Die von Ratskollegin Sandrine Nikolic-Fuss erwähnte Effizienz muss sich in der Praxis bewähren. Niemand will einen geldverschlingenden, wirkungslosen Fonds. Wer aber nichts wagt, gewinnt nichts. Als Thurgau wollen und sollen wir deshalb gerade in diesem Bereich eine Runde mutiger werden.
Contributions(11)
- InterpellationMitunterzeichnendeBrisante Befunde bei BiozidenNo. 24/IN 33/313
- InterpellationMitunterzeichnende
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/Erstunterzeichnerin
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/ErstunterzeichnerinE-Voting im Kanton ThurgauNo. 24/EA 58/144
- MotionMitunterzeichnende
Memberships(13)
Images(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0