Manuela Fritschi
FDP
Grosser RatMünchwilen
Mandate
- Party
- FDP.Die Liberalen
- Parliamentary group
- FDP
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Münchwilen
- Parliament page
- Official profile
Personal
- Gender
- Female
- Born
- 19. Juni 1977
- Occupation
- Gemeindeschreiberin und Verwaltungsleiterin
Contact
- Phone
- 079 789 10 93
- Address
- Höhenweg 24
8360 Eschlikon
References & source
- Source body
- TG
- Record updated
- 04.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
Voting record(543)
- NeinGrosser RatGesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) (Gesetz)Result: 15 Yes · 95 No · 7 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatVoranschlag 2025 und Finanzplan 2026-2028 (Beschluss)Result: 47 Yes · 76 No · 0 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 115 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatResult: 34 Yes · 76 No · 3 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 104 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
Interests(3)
- —MURGHOF Werkstätten, Frauenfeld · VorstandsmitgliedFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Polit. Gemeinde Eschlikon · Präsidentin Rechnungs- und GeschäftsprüfungskommissionPolitische Ämtersince 01.01.2025Grosser Rat
- —Raiffeisenbank am Bichelsee, Turbenthal · VerwaltungsrätinFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
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Speeches(5)
- KantonsratSpeechGrosser RatDie FDP-Fraktion dankt der Regierung für die Beantwortung der Motion und für das durchgeführte Pilotprojekt. Es bildete eine gute Grundlage zur Beurteilung der Sachlage. Die FDP-Fraktion unterstützt die Einführung der Bezahlkarte im Asylbereich. Der Pilotversuch zeigt klar: Die Bezahlkarte funktioniert, sie ist technisch zuverlässig, praktikabel im Alltag und bringt administrative Vorteile mit sich. Wichtig ist dabei festzuhalten: Die Bezahlkarte richtet sich an Asylsuchende, vorläufig aufgenommene Personen sowie Schutzbedürftige ohne Aufenthaltsbewilligung, also an jene Personen, die sich im laufenden Asylprozess befinden und staatliche Unterstützung erhalten. Für die FDP ist entscheidend, dass staatliche Instrumente wirksam, effizient und verhältnismässig sind. Genau das trifft hier zu. Die Bezahlkarte erhöht die Sicherheit, reduziert Bargeldflüsse und erschwert Missbrauch. Gleichzeitig ermöglicht sie eine bessere Steuerung der Unterstützungsleistungen. Es ist uns wichtig, zu betonen, dass es dabei nicht um das Misstrauen gegenüber einzelnen Personen geht, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Ebenso wichtig ist der integrative Aspekt. Der Pilot zeigt, dass die Karte den Zugang zu digitalen Dienstleistungen erleichtert und die Selbstständigkeit im Alltag stärkt. Integration beginnt eben nicht erst im Arbeitsmarkt, sondern im täglichen Leben. Auch für die Gemeinden bringt die Bezahlkarte Vorteile. Es ist absehbar, dass der anfängliche Mehraufwand rasch durch Effizienzgewinne kompensiert wird. Durch die Abgabe der Karte in den Asylzentren ist für die Gemeinde nicht einmal mehr von einem anfänglichen Mehraufwand zu sprechen. Für die FDP ist aber klar: Die Bezahlkarte soll differenziert und rechtsstaatlich korrekt eingesetzt werden. Es ist sinnvoll bei Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen ohne Aufenthaltsbewilligung, nicht aber bei Personen mit Gleichbehandlungsanspruch oder bei Nothilfeempfängern. Unser Fazit: Die Bezahlkarte ist pragmatisch und ein modernes Instrument, das Transparenz schafft und die Verwaltung entlastet. Darum unterstützt die FDP-Fraktion die Einführung. Wir sind einstimmig für Annahme der Motion.
- KantonsratSpeechGrosser RatIch spreche für die FDP-Fraktion. Der schonende Umgang mit Rohstoffen, Materialien und Gütern ist heute keine romantische Idee mehr, sondern eine handfeste Frage von Verantwortung, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Wer Ressourcen spart, spart am Schluss nicht nur CO , sondern auch Kosten. Gleichzeitig ist es auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Wenn wir Rohstoffe effizienter nutzen, Abfälle vermeiden und Materialien länger im Kreislauf halten, entlasten wir unsere Umwelt ganz konkret – mit Wirkung. Die vorliegende Parlamentarische Initiative setzt genau hier ein. Sie will die Bedeutung dieses Themas auf Verfassungsstufe sichtbar machen. Ja, man wird sich darüber streiten, ob aus heutiger Sicht, mit allen Grundlagen, die bereits vorhanden sind, die Verfassung der richtige Ort ist: Im Bundesrecht ist alles geregelt. Aber es ist unbestritten, dass wir als Kanton Thurgau eine klare Richtung setzen sollten. Bekanntlich hat der Kanton Zürich bereits früh, noch vor der Verankerung auf Bundesebene, entsprechende Schritte eingeleitet. Auch im Kanton Basel-Landschaft laufen derzeit Vorbereitungen. Das zeigt: Der Gedanke ist nachvollziehbar und entspricht einer Entwicklung. Dennoch ist es zu berücksichtigen, dass sich mit der bundesrechtlichen Verankerung die Notwendigkeit einer zusätzlichen kantonalen Regelung deutlich abgeschwächt hat. Für die FDP ist entscheidend: nicht Symbolpolitik, sondern Wirkung. Es geht hier nicht darum, neue Regelwerke zu schaffen oder zusätzliche Regulierungen auszulösen. Es geht darum, die bestehenden Regeln konsequent umzusetzen, denn nur damit schafft man die gewünschte Wirkung. Die Initianten betonen ausdrücklich, dass das rechtliche Fundament bereits vorhanden ist und keine neuen Gesetze entstehen sollen. Es geht vielmehr um eine Verankerung als Leitplanke und um eine stimmige Ergänzung in der Verfassung. Darum Ja zur Stossrichtung – jedoch stellen wir fest, wir haben kein Rechtsetzungsproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Die FDP spricht sich klar für einen wirksamen Umweltschutz auf Basis der Bundesgesetze und einstimmig gegen Annahme der Parlamentarischen Initiative aus. Danke.
- KantonsratSpeechGrosser RatDie FDP-Fraktion begrüsst es ausdrücklich, dass Kindern und Jugendlichen aus Familien mit knappen finanziellen Mitteln der Zugang zur Musikschule erleichtert wird. Musikalische Bildung ist wertvoll für die persönliche Entwicklung, aber auch für unsere Gesellschaft insgesamt. Gleichzeitig halten wir fest: Die Verantwortung für die Umsetzung liegt bei den Musikschulen selbst. Das Kulturfördergesetz weist ihnen klar die Aufgabe zu, die wirtschaftliche Situation der Eltern bei der Tarifgestaltung zu berücksichtigen. Viele Musikschulen, wie mir persönlich versichert wurde, haben zudem bereits Lösungen etabliert, um Familien mit knappen finanziellen Mitteln zu unterstützen, beispielsweise über Schülerpauschalen der Gemeinden oder die Möglichkeit, bei der Schulgemeinde individuelle Gesuche um Beiträge zu stellen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Instrumente genutzt werden können, ohne dass zusätzliche kantonale Regelungen nötig wären. Es kann deshalb nicht sein, dass wir die Verantwortung von den Musikschulen wegverlagern und zusätzliche Kompensationen durch den Kanton einführen. Das würde die klare Aufgabenteilung verwischen, zu zusätzlicher Bürokratie führen und letztlich ein System etablieren, das weder effizient noch notwendig ist. Die FDP steht hinter einem starken, eigenverantwortlichen Musikschulwesen mit fairen Tarifen, aber auch mit klarer Autonomie. Wir erwarten und wir sind überzeugt, dass die Musikschulen ihrer Aufgabe gerecht werden und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten sozialverträgliche Lösungen anbieten. Besten Dank.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatDie FDP-Fraktion steht hinter dem Projekt WILWEST. Wir sprechen hier nicht über ein gewöhnliches Grundstückgeschäft, sondern über ein zukunftsweisendes Entwicklungsprojekt mit nationaler Strahlkraft. WILWEST ist ein Leuchtturmprojekt für eine koordinierte, nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Arealentwicklung in der Ostschweiz. Dass sich 22 Gemeinden gemeinsam hinter dieses Vorhaben stellen und freiwillig auf Neueinzonungen für Neuansiedlungen von Firmen in ihren eigenen Gebieten verzichten, verdient höchste Anerkennung. Damit wird nicht nur Kulturland geschützt, sondern auch ein klares Zeichen gesetzt für verantwortungsvolle Raumplanung, vernetzte Mobilität und eine wirtschaftliche Entwicklung, die über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinausdenkt. Der überarbeitete Perimeter, die Einbettung in bestehende Planungsinstrumente, wie den Richtplan und frühere Netzbeschlüsse, sowie die Orientierung am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) zeigen, dass das Projekt ausgereift ist. Es ist durchdacht, breit abgestützt und berücksichtigt die Anliegen, die in der Vergangenheit geäussert wurden. Gleichzeitig gilt: Zukunftsprojekte brauchen auch ökonomische Bodenhaftung. Die Investitionskosten sind beträchtlich. Die FDP-Fraktion erwartet deshalb ein klares Commitment aller Beteiligten, dass diese Kosten mindestens gedeckt werden, sei es über Grundstückerträge, Rückflüsse oder die gezielte Vermarktung der Flächen. Der Steuerzahler darf kein Zuschussprojekt erwarten. Der Kanton Thurgau soll hier betriebswirtschaftlich handeln und die Wirtschaftlichkeit laufend überprüfen. Innovation ist kein Freipass für Defizite. Wer Pioniergeist beansprucht, muss ihn auch mit wirtschaftlicher Verantwortung unterlegen. WILWEST bietet eine einmalige Chance, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, Lebensqualität zu sichern und Naturwerte gleichzeitig zu stärken. Es verbindet das Beste aus liberalem Unternehmergeist und weitsichtiger Planungskultur. Die FDP-Fraktion gibt WILWEST mit Überzeugung ihre Zustimmung, verbunden mit dem klaren Auftrag, das Projekt wirtschaftlich effizient zu führen, Rückflüsse sicherzustellen und die Entwicklung kontinuierlich zu evaluieren.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatDas ursprüngliche Ziel, das Ruhetagsgesetz leicht zu lockern, scheint bei den einen oder anderen Unbehagen auszulösen, was bei der FDP-Fraktion mehrheitlich auf Unverständnis stösst. Die durch den Antrag Stricker präsentierten Anpassungen führen dazu, dass die Gemeinden eine Grundlage erhalten, die es kaum zulässt, "richtig" zu entscheiden. Das Wort "grundsätzlich" und der Einschub, wenn es denn "den hohen Feiertag nicht stört", lassen so viel Spielraum, dass eine Grundlage geschaffen wird, die kaum vernünftig umsetzbar wäre. Wer von uns entscheidet darüber, was störend ist? Was für Sie störend ist, muss nicht zwingend für mich auch störend sein. Der Verwaltungsaufwand wird sich unmissverständlich erhöhen, was die vorberatende Kommission tunlichst vermeiden wollte. Und kann es nicht sein, dass gerade dieser Antrag dazu führt, dass mehr Aufwand entsteht und dass genau das Gegenteil erwirkt wird, weil so auch Anlässe in Aussenräumen durchaus bewilligt werden könnten? Vertrauen wir vielmehr darauf, dass mit der Ausnahme, Anlässe in Innenräume zuzulassen, eben gerade die Ruhe, die gewünscht wird, weiterhin gewährt ist – hinter verschlossenen Türen, mit der nötigen Sensibilität gegenüber den Menschen, denen genau diese Inseln der hohen Feiertage so wichtig sind. Die FDP-Fraktion bittet Sie, diesen Antrag abzulehnen.
Contributions(3)
- MotionMitunterzeichnendeSicherstellung der ärztlichen Grundversorgung im Kanton ThurgauNo. 24/MO 43/346
- MotionMitunterzeichnende
- MotionMitunterzeichnende
Memberships(5)
- SpezialkommissionGrosser RatSource
- Mitglied11.07.2025 – 11.09.2025
- Spezialkommission
- Fraktion
- Ratsbüro
- Grosser Rat
Images(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0