Schweizerisches Institut für Rechtsvergleichung. Bundesgesetz. Totalrevision
(18.018)- Abstimmung
- RedetextDominique de Buman(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)Schweiz
- RedetextSimonetta Sommaruga(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
Sie haben es gehört, das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung (SIR) ist eine kleine Bundeseinheit mit nur rund vierzig Mitarbeitenden, allerdings hochqualifizierten Mitarbeitenden. Das SIR erbringt mit diesen Mitarbeitenden verschiedene Dienstleistungen. Sie haben es auch gehört, das SIR geniesst aufgrund der Qualität seiner Dienstleistungen einen ausgezeichneten Ruf, und zwar im In- wie im Ausland. Dabei geht es auf der einen Seite um rechtsvergleichende Rechtsgutachten für die Bundesverwaltung. Sie alle haben wahrscheinlich auch schon davon profitiert, wenn Ihre Kommission dem SIR einen solchen Auftrag für ein Gutachten gegeben hat. Aber das SIR erstellt auf der anderen Seite eben auch Rechtsgutachten zum ausländischen und internationalen Recht für Gerichte, für die Anwaltschaft, für das Notariat und auch für Private.
Sodann erleichtert das SIR dem akademischen Publikum den Zugang zum ausländischen Recht durch seine [PAGE 1471] Bibliothek, die ebenfalls bereits erwähnt wurde. Ich kann Ihnen gern empfehlen, dort mal vorbeizuschauen. Rund eine halbe Million Bücher und zahlreiche elektronische Datenbanken zu mehr oder weniger sämtlichen Rechtsordnungen der ganzen Welt finden Sie dort. Eine solche Bibliothek wird natürlich von den Forschenden rege genutzt.
Worum geht es bei dieser Gesetzesvorlage? Es geht um die Totalrevision des SIR-Gesetzes. Das Gesetz wird an die geltenden bundesrätlichen Leitlinien für solche Bundeseinheiten angepasst. Es besteht auch eine parlamentarische Forderung nach einer einheitlichen Steuerung der ausgelagerten Einheiten der Bundesverwaltung. Im Vernehmlassungsverfahren ist diese Vorlage grundsätzlich sehr gut aufgenommen worden.
Ich komme jetzt noch kurz auf die fünf wichtigsten Neuerungen und Änderungen in dieser Totalrevision zu sprechen:
Als ersten Punkt möchte ich hervorheben, dass neu die Organe des SIR von bisher drei Organen - Institutsrat, Ausschuss und Direktion - auf zwei Organe reduziert werden. Die Zahl der Mitglieder des Institutsrates wird von heute zwanzig auf maximal neun Mitglieder herabgesetzt.
Zweiter Punkt: Wir wollen sicherstellen, dass die gesetzlichen Leistungen des Institutes neu klar von den gewerblichen Leistungen unterschieden werden. Im Privatrecht, also bei den gewerblichen Leistungen, sollen dann auch kostendeckende Preise verlangt werden. Wir wollen ja keinen unlauteren Wettbewerb.
Dritter Punkt: Neu wird im SIR-Gesetz das heute schon ungeschriebene Gesetz der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des Institutes festgehalten. Das ist zentral wichtig. Zudem soll der wissenschaftliche Beirat im Gesetz verankert werden.
Vierter Punkt: Das Institut soll neu auch Drittmittel entgegennehmen können. Damit ist es dann auch möglich, dass sich das SIR beim Schweizerischen Nationalfonds bewerben kann.
Als fünften Punkt möchte ich schliesslich erwähnen, dass der Bundesrat das SIR inskünftig mit strategischen Zielen führen wird, die alle vier Jahre festgelegt werden.
Ich bitte Sie, auf die Vorlage einzutreten. Sie macht Sinn, sie ist auch unbestritten. Ich glaube, es ist für das SIR gut, wenn es jetzt diese neue Rechtsgrundlage erhält. Es ist auch für die Mitarbeitenden wichtig, dass das SIR eine neue gesetzliche Grundlage haben wird.
- RedetextMatthias Aebischer(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
Dass wir, das Parlament, vor vierzig Jahren ein "Institut für Rechtsvergleiche", wie es damals hiess, ins Leben gerufen haben, beruhte hauptsächlich auf dem Bedürfnis, die in verschiedenen Rechtsordnungen entwickelten juristischen Ansätze zu untersuchen, um sich von diesen im Gesetzgebungsverfahren inspirieren zu lassen. Dieser Entscheid von damals darf heute als Erfolg gewertet werden, denn das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung geniesst auf nationaler, aber auch internationaler Ebene einen hervorragenden Ruf.
Was macht das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung? Es erstellt Gutachten für die Bundesverwaltung und das Parlament, so in letzter Zeit etwa ein Gutachten zu den Verdingkindern, zur Konzernverantwortungs-Initiative, zur Aktienrechtsrevision und zu anderem. Doch nicht nur das: Das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung bedient auch Private, so zum Beispiel Notare und Anwälte.
Der Grund, warum das Bundesgesetz über das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung nun einer Totalrevision unterzogen werden muss, ist die Angleichung an die geltenden bundesrätlichen Leitlinien für Bundeseinheiten. Inhaltlich hat dies keinerlei Veränderung zur Folge, sondern nur organisatorisch.
Die gesetzlichen Leistungen sollen von den gewerblichen Leistungen separiert werden. Zu den gesetzlichen Leistungen gehören vor allem Rechtsgutachten für Gerichte und Behörden. Zu den gewerblichen Gutachten gehören Aufträge von Notaren und Anwälten, also von Privaten. Für diese gewerblichen Leistungen wird neu nun das Privatrecht gelten: Es werden nicht mehr nur Gebühren erhoben, sondern kostendeckende Preise.
Neu ist mit der Totalrevision auch, dass die Zahl der Organe von drei auf zwei redimensioniert wird: auf den Institutsrat, das ist das strategische Organ, und auf die Direktion. Die Zahl der Mitglieder des Institutsrates wird von heute zwanzig auf neun Personen reduziert. Neu ist auch, dass die Unabhängigkeit des Instituts für Rechtsvergleichung und der schon heute existierende Beirat im Gesetz explizit verankert werden. Im Beirat sitzen Schweizer, aber auch ausländische Professorinnen und Professoren, welche das Institut in wissenschaftlichen Fragen unterstützen.
Die Kommission hat der Totalrevision des Gesetzes ohne Gegenstimme zugestimmt. Gewünscht wurde in der Kommission für Rechtsfragen lediglich, dass die Gutachten in Zukunft besser kommuniziert werden, sodass eine breite Öffentlichkeit von der weit herum geschätzten Expertise profitieren kann.
Die Kommission bittet das Plenum, ihr zu folgen und der Totalrevision zuzustimmen.
- RedetextLisa Mazzone(Die Grünen)Schweiz
L'Institut de droit comparé a été créé en application d'une loi entrée en vigueur en 1979. C'est un établissement de droit public autonome de la Confédération, rattaché au Département fédéral de justice et police et doté de la personnalité juridique. Il comporte un centre de documentation européenne avec une grande bibliothèque de droit étranger et suisse. C'est un lieu de formation et de recherche pour des spécialistes suisses et étrangers mais avant tout un centre de recherche en droit comparé et international. Il assiste les autorités et les juridictions et mène ses propres recherches.
Après 40 ans sous le régime de cette loi, il est temps de la mettre à jour en l'adaptant aux principes de bonne gouvernance qui sont aujourd'hui reconnus. L'importance du rôle de cet institut n'est pas remise en question. Bien au contraire, le développement des relations internationales renforce encore son utilité, dans un effort international de rapprochement ou d'unification du droit. Avec ce toilettage, il ne s'agit donc de toucher ni à la personnalité juridique de l'institut, ni à ses tâches, ni à son indépendance scientifique, pas plus qu'à l'emplacement de son siège. C'est avant tout son organisation qui sera revue et assouplie. L'institut ne sera ainsi plus doté de quatre organes, mais de deux, à savoir la direction et le conseil de l'institut. Ce dernier - donc le conseil de l'institut - verra aussi son nombre de membres diminuer, passant de 22 à 9 membres.
Le conseil scientifique consultatif, qui existe déjà pour assister la direction, sera légitimé par une nouvelle formulation. Le nombre de ses membres ne sera pas restreint, pour ne pas diviser la communauté scientifique. L'indépendance de l'institut dans la conduite de ses activités scientifiques sera désormais explicitement spécifiée dans la loi, ce qui offre une reconnaissance à la situation actuelle. Notons encore que la comptabilité de l'institut est assurée par l'administration, pour des questions de coûts et de simplification.
En revanche, la loi introduit une différence avec la pratique actuelle en ce qui concerne les avis de droit rendus pour des tiers. En effet, les honoraires ne seront plus, à l'avenir, fixés par une réglementation fédérale, mais par le droit privé. L'institut pourra aussi bénéficier des fonds de tiers. Comme c'est le cas actuellement, le Conseil fédéral assignera à l'avenir à l'institut des objectifs stratégiques tous les quatre ans.
Voici les grandes lignes de cette révision totale qui a occupé le Conseil des Etats le 29 mai dernier. La révision l'a non seulement occupé, mais aussi convaincu, puisque celui-ci l'a adoptée à l'unanimité, tout comme notre commission, qui s'est penchée sur ce projet le 5 juillet dernier.
Au nom de la commission unanime, je vous invite à accepter cette révision.
- Abstimmung
- Redetext
- RedetextRobert Cramer(Die Grünen)Schweiz
Ce sera ma dernière intervention sur cet objet. A l'article 10, la commission a examiné la question de la limitation ou non du nombre des membres du conseil scientifique consultatif. Il a finalement été décidé de suivre le projet du Conseil fédéral, qui - tout d'abord - a l'avantage d'avoir reçu l'assentiment des participants lors de la procédure de consultation et qui a un autre avantage, celui de ne pas diviser la communauté scientifique. A cela s'ajoute que le nombre des membres du conseil ayant été fortement diminué, il faut éviter de perdre des compétences nécessaires, ce qui pourrait être le cas si on procédait dans le même temps à une trop forte diminution des membres du conseil scientifique consultatif.
- Redetext
- RedetextRobert Cramer(Die Grünen)Schweiz
A l'article 3, je dois également relever que l'on s'est demandé si, parmi les tâches de l'institut, il fallait également faire figurer les prestations commerciales qui sont fournies par l'institut, lesquelles sont mentionnées dans la section 7, à l'article 22 de la loi. [PAGE 308]
Après discussion, la commission a estimé que l'on pouvait se rallier à la systématique qui est celle du projet de loi.
- Redetext
- RedetextRobert Cramer(Die Grünen)Schweiz
J'ai indiqué tout à l'heure que certaines dispositions avaient fait l'objet de discussions plus approfondies en commission. Il s'agit des articles 1, 3 et 10. Je me permettrai donc d'apporter quelques compléments sur ces trois dispositions.
S'agissant de l'article 1, celui-ci prévoit, à son alinéa 1, que l'Institut suisse de droit comparé est un établissement de droit public de la Confédération, autonome et doté de la personnalité juridique. Cette autonomie est encore marquée par l'alinéa 2 qui prévoit que l'institut est inscrit au registre du commerce. Cependant, vous aurez remarqué qu'il est également prévu que l'institut n'a pas de comptabilité propre. Cela a fait l'objet d'une discussion en commission et il s'avère que cette disposition est le fruit d'un compromis. Il y avait une première version qui prévoyait une intégration de l'institut dans l'administration fédérale; cela a été abandonné. Toutefois, entre l'idée selon laquelle l'institut doit être intégré dans l'administration fédérale et la création d'une nouvelle structure avec tous les frais que cela représente, on a trouvé un compromis, qui est cette solution pragmatique qui prévoit que la comptabilité de l'institut sera assurée par l'administration. Après discussion, la commission a entériné cette proposition qui semble simple, économe et rationnelle.
- Redetext
- RedetextSimonetta Sommaruga(Sozialdemokratische Partei)Schweiz
Das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung (SIR) ist eine sehr kleine Bundeseinheit. Es sind dort rund vierzig Mitarbeitende beschäftigt. Punkto Bücher ist das SIR aber wahrscheinlich eine der grössten Einheiten des EJPD. In der Bibliothek des SIR stehen rund 500[NB]000 Bücher zu praktisch allen Rechtsordnungen der Welt. Ich empfehle Ihnen übrigens einen Besuch dort sehr, das Institut ist wirklich sehr eindrücklich und sehenswert.
Das SIR erbringt Dienstleistungen, die im Zeitalter der Globalisierung für unser Rechtssystem immer wichtiger werden. Es erleichtert der Justiz, der Verwaltung, der Advokatur, der Lehre und weiteren interessierten Kreisen den Zugang zum ausländischen Recht. Um diesen Zugang zu erleichtern, betreibt das SIR zum einen diese grosse öffentliche Bibliothek, zum andern verfasst das SIR Rechtsgutachten zum ausländischen und internationalen Recht. Diese Gutachten, von denen Sie in Ihren Kommissionsarbeiten auch schon profitiert haben, sind im Gesetzgebungsprozess sehr wichtig, aber auch in der Rechtsanwendung oder in gerichtlichen Verfahren, z. B. wenn es um Scheidungen mit internationalem Bezug geht.
Rechtsvergleichende Gutachten des SIR werden namentlich von der Bundesverwaltung für laufende Gesetzgebungsverfahren in Auftrag gegeben. Auch die Gerichte und die Anwaltschaft benötigen regelmässig Informationen zum ausländischen Recht und wenden sich dann ans SIR. Die schweizerischen Rechtsfakultäten und damit die Lehre und Forschung nehmen ebenfalls häufig das Wissen und die Dokumentation des SIR in Anspruch. Das SIR geniesst beim Fachpublikum wegen der Qualität seiner Dienstleistungen einen ausgezeichneten Ruf, der weit über die Grenzen der Schweiz hinausgeht.
Worum geht es bei der Ihnen unterbreiteten Gesetzesvorlage? Es geht eigentlich um Folgendes - der Kommissionssprecher hat es gesagt -: Die Totalrevision setzt die parlamentarische Forderung nach einer einheitlichen Steuerung der ausgelagerten Einheiten der Bundesverwaltung um. Im Vernehmlassungsverfahren ist diese Vorlage grundsätzlich sehr gut aufgenommen worden. Ich möchte Ihnen jetzt anhand von vier Punkten die wichtigsten Neuerungen und Änderungen kurz aufzeigen:
Als ersten Punkt möchte ich hervorheben, dass das Institut künftig eine schlankere und angemessenere Struktur aufweisen wird. Das Institut wird nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Organe haben, nämlich den Institutsrat und die Direktion; der heutige Ausschuss entfällt also. Sodann wird auch die Zahl der Mitglieder des Instituts von heute 20 auf maximal 9 Mitglieder reduziert.
Ein zweiter Punkt: Die gesetzlichen Aufgaben des Instituts werden klar von den gewerblichen Leistungen getrennt. Die gewerblichen Leistungen werden künftig auf privatrechtlicher Basis erbracht und nicht mehr durch Gebühren abgegolten.
Ein dritter Punkt: Das seit eh und je gelebte, bisher aber ungeschriebene Gesetz der wissenschaftlichen Unabhängigkeit des Instituts wird jetzt auch explizit in einer Bestimmung verankert. Dazu gehört, dass das SIR im wissenschaftlichen Bereich durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt werden kann. Das ist zwar nichts Neues - den Beirat gibt es schon heute, er ist bereits seit einigen Jahren tätig und hat sich bestens bewährt -, aber wir schreiben das jetzt so ins Gesetz.
Als vierten Punkt möchte ich noch erwähnen, dass das Institut neu auch Drittmittel entgegennehmen kann. Das heisst, es wird möglich sein, dass sich das SIR auch um Beiträge aus Forschungsprogrammen, zum Beispiel des Schweizerischen Nationalfonds, bewerben kann.
Mit der heute präsentierten Vorlage will der Bundesrat das Bundesgesetz über das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung an die bundesrätlichen Leitlinien für solche Bundeseinheiten angleichen. Der Kommissionssprecher hat es gesagt: Ihre Kommission hat die Vorlage einstimmig und ohne Änderungen angenommen.
Ich bitte Sie deshalb namens des Bundesrates, auf die Vorlage einzutreten.
- RedetextRobert Cramer(Die Grünen)Schweiz
Le projet de loi qui nous est soumis porte sur la révision totale de la loi fédérale sur l'Institut suisse de droit comparé. Un petit rappel s'impose pour mentionner que c'est le 6 octobre 1978 que la loi fédérale sur l'Institut suisse de droit comparé a été adoptée, loi qui est entrée en vigueur le 1er février 1979, soit il y a près de quarante ans.
Le moment était donc venu d'un toilettage qui prend la forme d'une révision totale, sans toutefois toucher à l'essence de la loi. Les buts de l'institut et ses tâches restent inchangés. Depuis quarante ans, l'institut est à la disposition des autorités, essentiellement, ainsi que du public, en donnant accès à un centre de documentation et de recherche en matière de droit comparé et de droit international. Outre l'assistance qu'il apporte aux autorités et aux juridictions, il mène également ses propres recherches, tient une bibliothèque spécialisée et participe aux efforts internationaux de rapprochement ou d'unification du droit. Le développement des relations internationales a montré la grande utilité de l'Institut suisse de droit comparé et la pertinence des tâches qui lui sont confiées, cela ne changera donc pas à l'avenir. Il est cependant apparu nécessaire d'en revoir l'organisation à la lumière des conceptions actuelles en matière de gouvernance. Cela passe par une simplification des structures de l'institut.
Ce qui est proposé, c'est que, dorénavant, l'institut ne soit plus doté que de deux organes - le conseil de l'institut et la direction - au lieu de quatre actuellement; c'est aussi une diminution notable du nombre des membres du conseil - qui passerait de 22 membres à 9 - et la création dans la loi d'un conseil scientifique consultatif, lequel existe déjà depuis plusieurs années et a fait la preuve de son efficacité.
Les modifications législatives proposées prévoient également d'ancrer dans la loi l'indépendance de l'institut dans la conduite de ses activités scientifiques - ce qui a toujours été le cas -, la possibilité pour lui de bénéficier de fonds de tiers et la soumission au droit privé des avis de droit rendus pour des tiers, les honoraires n'étant plus fixés par une réglementation fédérale. Enfin, le Conseil fédéral continuerait à assigner à l'institut des objectifs stratégiques tous les quatre ans.
La Commission des affaires juridiques a examiné ce projet de loi lors de sa séance du 23 mars dernier en présence de Madame la conseillère fédérale Sommaruga. Après discussion, c'est à l'unanimité qu'elle vous propose d'adopter la nouvelle teneur de la loi. [PAGE 307]
Quelques dispositions toutefois ont fait l'objet d'une discussion approfondie. J'en rendrai compte dans le cadre de la discussion par article.
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