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WTO. Sozial- und Umweltfragen

(00.3009)PostulatErledigt
Schweiz28.02.2000
Speeches(5)
Sorted by Speech date, Descending
5 Results
  • Redetext
    Carlo Schmid-Sutter(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz
  • Redetext
    Pascal Couchepin(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

  • Redetext
    Bruno Frick(Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz)
    Schweiz

    Eine kurze Erklärung zum Antrag Briner: Der Bericht der Kommission zum Geschäft 99.302 führt aus, dass das Postulat mit 5 zu 3 Stimmen angenommen wurde. Weitere Ausführungen erübrigten sich, weil kein Minderheitsantrag gestellt war. Herr Briner hat jetzt einen Antrag gestellt.

    Ich möchte klarstellen: An der Arbeitsteilung, am Grundsatz, wollen wir festhalten. Die WTO hat Aufgaben, und die Uno mit ihren Unterorganisationen hat Aufgaben; diese sollen nicht vermischt werden. Aber Welthandel hat auch Umweltkonsequenzen; Welthandel hat auch soziale Fragen zu beantworten. Nun stellt sich die Frage: Sollen wir die Sache völlig isoliert betrachten, oder soll der Bundesrat nicht zweckmässigerweise - wenn er über die WTO berichtet, und das tut er jedes Jahr - auch gleich Stellung dazu nehmen, wie es sich mit der Entwicklung der sozialen Fragen verhält? Damit wollen wir im Bericht eine umfassendere Betrachtung, aber wir wollen keine Vermischung der Kompetenzen; das sei ganz klar gesagt.

    Aus diesen Gründen kann man eigentlich fast nichts gegen das Postulat haben. Wir wollen die Kompetenzen nicht vermischen, wir tun das auch nicht, wollen aber eine umfassende Schau. Der Bundesrat hat ja ohnehin die Kompetenz, zu diesen Fragen Stellung zu nehmen. Ich glaube, er wird es auch tun - fast aus eigener Verantwortung.

  • Redetext
    Christiane Brunner(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Je fais partie de cette majorité des membres de la commission qui vous invitent à [PAGE 126] transmettre ce postulat au Conseil fédéral pour les raisons suivantes. Il n'était pas possible, comme l'a dit le président de la commission, de donner suite à l'initiative du canton du Valais telle quelle. De l'avis de la commission, il fallait quand même prendre en considération les préoccupations qui ont été exprimées ici dans l'initiative précitée, mais aussi celles de la majorité de la population suisse. Si nous avions simplement pris la décision de ne pas donner suite à l'initiative, nous aurions donné l'indication que les préoccupations de la population en ce qui concerne la protection environnementale et la clause sociale, dans le cadre de la mondialisation et de l'OMC, ne nous intéressaient pas.

    Notre commission a longuement discuté de la forme sous laquelle nous pouvions à la fois respecter les compétences du Conseil fédéral, lui laisser son domaine d'action, montrer qu'il n'est pas question d'intervenir tel quel dans la négociation à l'OMC, et tenir compte de la préoccupation qui émane de l'initiative du canton du Valais. En fait, nous avons procédé à une évaluation politique. Nous aimerions pouvoir dire à nos collègues valaisans: "Oui, nous comprenons votre préoccupation. Nous savons que le Conseil fédéral la comprend également. C'est la raison pour laquelle nous avons formulé ce postulat tout de même très modeste puisqu'il demande au Conseil fédéral de nous présenter régulièrement un rapport sur la question." Le président de la commission a déjà exprimé sous quelle forme le rapport pouvait être fait. Nous ne voulons pas donner l'impression que notre Parlement se désintéresse complètement des préoccupations de notre population en matières environnementale et sociale. Ce sont les deux éléments que nous avons repris de l'initiative du canton du Valais. Je crois que nous n'empiétons pas sur la compétence du Conseil fédéral en lui transmettant ce postulat.

    Je vous invite à soutenir la proposition de votre commission de transmettre ce postulat.

  • Redetext
    Peter Briner(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz

    Ich spreche zum Postulat der APK: Hier ist die Haltung der Kommissionsminderheit nicht zur Darstellung gelangt. Ich gestatte mir deshalb, namens einer Minderheit den Antrag zu stellen, auf die Überweisung des Postulates zu verzichten.

    Welches waren die Beweggründe dieser Minderheit? Schon seit mehreren Jahren wird versucht, auf internationaler Ebene eine Verbindung herzustellen zwischen den grundlegenden Arbeitsnormen, die bei der ILO erarbeitet werden, und den Handelspolitiken, die bei der WTO entwickelt werden. Hinter diesen Bestrebungen verbergen sich oft protektionistische Absichten. Wir sind nun der Meinung, dass es nötig ist, eine klare Trennung der Kompetenzen zwischen der WTO für die Handelspolitik einerseits und der ILO für Sozialklauseln und Arbeitsnormen andererseits aufrechtzuerhalten. Jede Vermischung dieser Zuständigkeiten würde nur Konfusion innerhalb der WTO schaffen, dies durch das Infragestellen der Handelspolitiken einerseits sowie der durch die ILO zugunsten der fundamentalen Arbeitsnormen entwickelten Anstrengungen andererseits.

    Eine Vermischung würde der Sache und letztlich auch den Anliegen der Initianten nicht gerecht; dieser Überzeugung ist auch der Präsident der APK. Er hat dann den Weg zum Postulat gefunden, der - so glauben wir - nicht nötig ist.

    Deshalb beantrage ich Ihnen, das Postulat nicht zu überweisen.

Data: OpenParlData · CC BY 4.0