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Die Auswirkungen der generativen künstlichen Intelligenz in die Gleichstellungsstrategie 2030 einbeziehen

(26.3680)MotionStellungnahme zum Vorstoss liegt vor
Schweiz17.06.2026
Profile
Type
Motion
State
Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
Parliament
Schweiz
Number
26.3680
Start
17.06.2026
References & source
Official record
Official profile
External ID
20263680
Contributions(4)
  • Andreas GlarnerBekämpfer/inSchweizerische Volkspartei
  • Estelle RevazUrheber/inSozialdemokratische Partei
  • Departement des InnernFederführendes Departement
  • NationalratInitialer Rat
Timeline(4)
  • Bekämpft. Diskussion verschoben
  • Antrag: Annahme
    Bundesrat
  • Stellungnahme zum Vorstoss liegt vor
  • Eingereicht
Texts(4)
  • Titel des GeschäftesTEXT
    Die Auswirkungen der generativen künstlichen Intelligenz in die Gleichstellungsstrategie 2030 einbeziehen
  • Antwort BR / BüroTEXT

    Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.

  • Eingereichter TextTEXT

    Der Bundesrat wird beauftragt, die Auswirkungen der generativen künstlichen Intelligenz (KI) auf die Gleichstellung von Frau und Mann in die Gleichstellungsstrategie 2030 einzubeziehen und die Massnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, damit die Entwicklung dieser Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt dokumentiert und eine Verstärkung bestehender Ungleichheiten verhindert werden kann.

  • BegründungTEXT

    Generative KI verändert die Arbeitswelt rasant. Mehrere Studien zeigen, dass Frauen von dieser Entwicklung möglicherweise stärker betroffen sind als Männer. Laut einer Goldman-Sachs-Studie von 2023 üben fast 80 Prozent der Frauen einen Beruf aus, der von generativer KI betroffen sein könnte, gegenüber etwa 60 Prozent der Männer.

     

    Eine aktuelle Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bestätigt diesen Befund. Sie zeigt, dass die überwiegend von Frauen ausgeübten Berufe zu denjenigen gehören, die am stärksten durch generative KI bedroht sind: Frauenberufe sind von den potenziellen Auswirkungen dieser Technologie fast doppelt so stark betroffen wie Berufe, die überwiegend von Männern ausgeübt werden. In Berufen mit hohem Automatisierungsrisiko beträgt der Unterschied sogar das Fünffache.

     

    In der Gleichstellungsstrategie 2030 muss dieser Entwicklung angesichts der nach wie vor bestehenden Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt Rechnung getragen werden. Die genannten Auswirkungen müssen beobachtet und dokumentiert werden, damit eine drohende Verschärfung bestehender Ungleichheiten erkannt und die bestehenden Massnahmen gegebenenfalls angepasst werden können.

Data: OpenParlData · CC BY 4.0