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Bundesgesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft. Änderung

(22.018)Geschäft des BundesratesErledigt
Schweiz02.02.2022
Speeches(12)
Sorted by Speech date, Descending
12 Results
  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Thomas Hefti(FDP.Die Liberalen)
    Schweiz
  • Redetext
    Alain Berset(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Après l'introduction faite par le rapporteur, j'ai peu de choses à ajouter si ce n'est rappeler que nous souhaitons, avec ce projet, résoudre une situation qui n'est aujourd'hui pas satisfaisante dans la mesure où, depuis 2018, ce fonds ne génère plus d'intérêts. Il s'agit donc de répartir le capital entre les cantons qui sont concernés, puisque les cantons, avec la Confédération d'ailleurs et les cotisations des agriculteurs, sont ceux qui financent ces allocations familiales. Il nous semble, dans la situation actuelle, raisonnable de faire ce pas. Cela signifie pour la Confédération un flux négatif unique de 32,4 millions de francs mais, en parallèle, la Confédération est libérée de son obligation de servir des intérêts. Cela signifie que les cantons ne recevront plus les produits des intérêts mais que, en contrepartie, ils obtiendront sous forme de versement unique une part du capital du fonds.

    J'aimerais vous inviter à soutenir la proposition unanime, je crois, de votre commission, à entrer en matière sur ce projet et à l'adopter tel qu'il vous est proposé.

  • Redetext
    Peter Hegglin(Die Mitte)
    Schweiz

    Wir kommen zu einer weniger umstrittenen Vorlage, zum Bundesgesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft. Dieses ist 1952 in Kraft getreten und regelt seither die Zulagen in der Landwirtschaft. Die Finanzierung erfolgt grösstenteils durch die öffentliche Hand. Die Landwirte bezahlen 2 Prozent auf [PAGE 781] Bar- und Naturallöhnen an die kantonalen Ausgleichskassen, was heute rund 23 Millionen Franken entspricht. Der Bund übernimmt zwei Drittel der Restkosten, das sind aktuell rund 45 Millionen Franken, und die Kantone übernehmen rund 23 Millionen Franken.

    Der Fonds im Umfang von 32,4 Millionen Franken wurde ursprünglich eingesetzt, um den Finanzierungsbetrag der Kantone zu senken. Bis 2017 war im Gesetz ein Zinssatz von 4 Prozent festgelegt. Im Rahmen des Stabilisierungsprogramms 2017-2019 wurde die feste Verzinsung von 4 Prozent abgeschafft. Neu ist der Fonds nur noch zu marktüblichen Zinsen zu verzinsen. Seither werden den Kantonen, wenn überhaupt, nur sehr kleine Beiträge überwiesen. In den letzten drei Jahren erhielten sie bekanntlich gar keine Zinsen mehr.

    Deshalb hat die Eidgenössische Finanzkontrolle empfohlen, den Fonds aufzulösen und das Geld den Kantonen zu überweisen. Der Ablauf der Auflösung ist im Gesetzentwurf vorgeschrieben. Die 32,4 Millionen Franken sollen innerhalb von zwei Jahren im Verhältnis zu den bisherigen kantonalen Ausgaben für die Familienzulagen auf die Kantone verteilt werden. Wegen dieses Mittelabflusses wird dann auch die Ausgabenbremse zu lösen sein. Mit dem Mittelabfluss wird der Bund von seiner Verzinsungspflicht befreit, und die administrativen Abläufe werden vereinfacht. Die Auflösung des Fonds hat jedoch keine Auswirkungen auf die Bezüger der Leistungen auf Grundlage dieses Bundesgesetzes. Die Leistungen bleiben unverändert.

    Der Nationalrat hat die Vorlage am 1. Juni 2022 mit 184 zu 0 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen.

    Ihre Kommission hat die Vorlage am 6. September beraten und empfiehlt Ihnen ebenfalls einstimmig, auf die Vorlage einzutreten und sie ohne Änderungen anzunehmen.

  • Abstimmung
    Speech
    Schweiz
  • Redetext
    Irène Kälin(Die Grünen)
    Schweiz
  • Redetext
    Alain Berset(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Après le rapport de commission qui vient d'être réalisé, je peux être relativement bref. Le fonds pour les allocations familiales dans l'agriculture ne produit plus d'intérêts depuis 2018. Il ne peut donc plus atteindre son objectif qui était de réduire les contributions cantonales au financement des allocations familiales dans l'agriculture. C'est pour cette raison qu'il convient, de l'avis du Conseil fédéral et de votre commission, de le dissoudre. Le capital du fonds doit être transféré aux cantons. La part revenant à chaque canton sera définie proportionnellement aux allocations familiales dans l'agriculture versées dans le canton en question.

    Je souligne encore que cette dissolution a été unanimement approuvée par les participants à la consultation et qu'elle est également proposée par votre commission. Je vous recommande d'en faire de même.

  • Redetext
    Flavia Wasserfallen(Sozialdemokratische Partei)
    Schweiz

    Das Bundesgesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft (FLG) ist 1953 in Kraft getreten und regelt seither die Familienzulagen für die Landwirtschaft. Die Finanzierung erfolgt grösstenteils durch die öffentliche Hand. Die Landwirte bezahlen auf den Löhnen 2 Prozent, was heute 23 Millionen Franken entspricht. Der Bund übernimmt zwei Drittel der [PAGE 856] Restkosten, heute 45 Millionen Franken, die Kantone einen Drittel, heute 23 Millionen Franken.

    Der Fonds von 32,4 Millionen Franken wurde ursprünglich eingesetzt, um den Beitrag der Kantone für die Finanzierung der Familienzulagen in der Landwirtschaft zu senken. Im Gesetz war ein Zinssatz von 4 Prozent festgeschrieben. Im Rahmen des Stabilisierungsprogramms 2017-2019 wurde die feste Verzinsung zu 4 Prozent abgeschafft. Neu war der Fonds gemäss FLG nur noch zu marktüblichen Zinsen zu verzinsen. Seither werden den Kantonen, wenn überhaupt, nur noch sehr kleine Beträge überwiesen. Deshalb hat auch die Eidgenössische Finanzkontrolle empfohlen, den Fonds aufzulösen und das Geld den Kantonen zu geben. Der Ablauf ist im Gesetzentwurf vorgeschrieben: Die 32,4 Millionen Franken sollen innerhalb von zwei Jahren im Verhältnis zu den bisherigen kantonalen Ausgaben für die Familienzulagen in der Landwirtschaft auf die Kantone verteilt werden. Wegen dieses Mittelabflusses wird die Ausgabenbremse zu lösen sein.

    Même si cette modification de la loi fédérale sur les allocations familiales dans l'agriculture n'est pas contestée, je me permets d'ajouter deux phrases en français, car je suis la seule rapporteuse.

    Le Conseil fédéral propose de dissoudre le fonds pour les allocations familiales dans l'agriculture afin de simplifier les flux financiers entre la Confédération et les cantons. Les 32,4 millions de francs doivent être répartis entre les cantons en l'espace de deux ans, proportionnellement aux dépenses cantonales actuelles pour les allocations familiales dans l'agriculture. En raison de cette sortie de fonds, le frein aux dépenses devra être desserré.

    Ihre Kommission hat diese Änderung am 6. April 2022 diskutiert. Sie ist ohne Gegenantrag einstimmig eingetreten und hat dem Entwurf des Bundesrates in der Gesamtabstimmung ohne Änderung einstimmig zugestimmt.

  • Abstimmung
  • Abstimmung
  • Abstimmung
  • Abstimmung

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