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Begründung

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Schweiz

Veteranenfahrzeuge sind historisch wertvoll und müssen als Kulturgut des 20. Jahrhunderts betrachtet werden. Je länger, je mehr werden diese Objekte als Stücke von geschichtlichem Wert und Zeugen der technischen Entwicklung auch anerkannt.

Aus Besitz und Pflege eines Autoklassikers ergibt sich eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit oft nicht unwesentlichem Einsatz privater finanzieller Mittel, auch zugunsten einer interessierten Öffentlichkeit. So erfreuen Oldtimerfahrten, -ausstellungen und -treffen meist viele Leute, ob jung oder alt.

Bei diesem Typ Fahrzeuge handelt es sich um relativ wenige - Schätzungen sprechen von etwas mehr als 15 000 Stück -, die eine sehr geringe jährliche Kilometerleistung (zwischen 200 und 2000 Kilometern pro Jahr) erbringen und zudem recht selten Autobahnen benützen. Oft sind mehrere Veteranenfahrzeuge in gleicher Hand.

Bei den Besitzern von Veteranenfahrzeugen handelt es sich meistens um Nostalgieliebhaber, die mit viel Enthusiasmus und Einsatz eine kulturelle Aufgabe zu erfüllen versuchen.

Bei Ausfahrten werden Autobahnen nur sehr selten benutzt und wenn, dann höchstens für kurze Distanzen. Eine Vignettenpflicht für die äusserst seltene Autobahnbenützung dieser Kulturgüter erscheint als nicht verhältnismässig.

Data: OpenParlData · CC BY 4.0