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UM

Ursula Marti

Active
Sozialdemokratische ParteiSP-JUSO
Grosser RatBern

Mandate
Party
Sozialdemokratische ParteiSource: SP
Parliamentary group
SP-JUSO
Electoral district
Bern
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1966
Occupation
Kommunikationsberaterin
Language
lang_d
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Address
Bern
Also active in
Stadtrat (BE)
Sozialdemokratische ParteiFormer
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Wikidata
Q68681745
Source body
BE
Source updated
05.09.2026
Record updated
06.09.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(355590)
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Speeches(58)
  1. Speech
  2. Speech
    Grosser Rat
    Ursula Marti, Bern (SP), Fraktionssprecherin. Die SP-JUSO-Fraktion steht klar hinter der Sanierung des Historischen Museums, denn sie ist erstens aus baulichen, ökologischen und finanziellen Gründen nötig. Zweitens, weil es dringend eine Modernisierung und neuen Schwung braucht. Drittens, weil der Kanton Bern eine Verantwortung für dieses Haus hat, aber auch für die historischen Kulturgüter und für die Vermittlung der bernischen Geschichte. Viertens, weil nach einer erfolgreichen Projektierungsphase heute ein überzeugendes Vorprojekt vorliegt, und fünftens, weil eine bewährte gemeinschaftliche Trägerschaft hinter diesem Museum und dieser Sanierung steht.

    Die Burgergemeinde hat diesem Kredit schon einstimmig zugestimmt. In der Stadt Bern entscheidet demnächst das Volk – das wird mit 99-prozentiger Sicherheit angenommen –, und heute dürfen auch wir für den Kanton Bern als dritter Partner diesen Startschuss geben.

    Aus Sicht der SP-JUSO-Fraktion ist es sehr spannend, wie sich in Bern die Museumslandschaft gemeinsam weiterentwickelt. Das entstehende Museumsquartier, ein Netzwerk aus elf Museen, nimmt immer mehr Konturen an. Das Historische Museum nimmt dabei aufgrund seiner zentralen Lage eine wichtige Rolle ein. Es wird eines der Tore zum Museumsgarten sein. Es wird dadurch viel offener sein als bisher, man wird durch das Haus gehen können, um zum Museumsgarten zu gelangen. Das steht auch dafür, dass Museen in Bern eben offene Häuser sind und immer noch mehr werden wollen, eben nicht elitär, kein Elfenbeinturm, sondern einladend und Neugier wecken wollend, und zwar für alle. Das begrüssen wir sehr.

    Ganz abgesehen von dieser Einbettung ins Museumsquartier überzeugt aber auch das Sanierungsprojekt für das Bernische Historische Museum an sich. Die Besuchenden werden mit einem hellen, grosszügigen Eingangsbereich willkommen geheissen und viel besser und neu mit Rundgängen durch die Ausstellungen geführt. Die Räume werden entrümpelt, die sanierten Fenster freigelegt, sodass wieder Sonnenlicht hereinkommt, und die ursprünglichen, authentischen Verzierungen werden restauriert. Die bernische Geschichte wie auch viele Themen aus der weltweiten Geschichte werden neu in Szene gesetzt und gewürdigt, und sie dienen der Geschichtsvermittlung für alle Interessierten, für Schulklassen, Familien und wer auch immer Lust hat, sich das anzuschauen.

    Sie hören es aus meinem Votum heraus: Die SP-JUSO-Fraktion freut sich auf die Sanierung, ist zuversichtlich, dass es eine gute Sache wird und stimmt zu. Wir danken allen Beteiligten, die schon seit Jahren mit Herzblut, viel Sachverstand und Inspiration an diesem Projekt arbeiten, und wir wünschen für die kommende Realisierungsphase gutes Gelingen. Wir stimmen dem Kredit zu und können auch die Planungserklärung der BiK unterstützen.

  3. Speech
    Grosser Rat
    Ursula Marti, Bern (SP), Mitmotionärin. Das Anliegen, die gastgewerblichen Bewilligungsverfahren in die Zuständigkeit der Gemeinden zu geben – wenn die Gemeinden und Städte dies wollen, die Möglichkeit dazu haben –, ist nicht neu. Aber steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein und was lange währt, wird endlich gut. So hoffen wir Motionärinnen und Motionäre, dass es der Vorstoss dieses Mal schafft.

    Es gibt gute Gründe, diese Motion zu unterstützen. In der Regierungsantwort steht, dass sich die bisherige Regelung über das Regierungsstatthalteramt bewährt habe. Das trifft eben nicht überall zu. Grössere Gemeinden und Städte sind oft nicht so glücklich. Sie sagen, dass sie diese Entscheidungskompetenzen über diese Bewilligungen gerne selber hätten, weil sie die Verfahren schneller durchführen können. Sie könnten auch viel situationsbezogener und in Kenntnis der Verhältnisse und auch in Kenntnis der Anliegen der Bevölkerung entscheiden. Man nennt dies auch bürgerinnen-, bürgernah.

    Ich habe aber auch Verständnis für Gemeinden, die das nicht selber tun wollen oder nicht selber tun können. Das ist aber überhaupt kein Problem. Sie sollen weiterhin die Möglichkeit haben, dass sie die Verfahren über das Regierungsstatthalteramt laufen lassen können. Für sie ändert sich gar nichts. Es geht nur darum, den Gemeinden, die das wollen und dazu in der Lage sind, auf Gesuch hin diese Autonomie zu ermöglichen. So oder so, jede Behörde muss sich an die bestehenden Gesetze halten, aber die Anwendung kann natürlich ein bisschen genauer erfolgen, wenn man die Verhältnisse kennt.

    Merci für die Unterstützung. Ich bin sehr gespannt, ob der Vorstoss es heute schafft oder ob es weitere Anläufe braucht. Die nächste Legislatur kommt ja schon bald.

  4. Speech
    Grosser Rat
    Ursula Marti, Bern (SP), Mitmotionärin, Fraktionssprecherin. Ich bin Mitmotionärin, spreche aber auch für die Fraktion. Die SP-Fraktion erachtet es als ausserordentlich wichtig, in der niederschwellige Bildung für all jene Personengruppen, die aus verschiedensten Gründen nicht oder kaum ausgebildet sind oder es schwer haben, im Arbeitsmarkt zu bestehen oder wieder einzusteigen, Angebote zu fördern, ihnen die so wichtige Möglichkeit zu geben, sich Grundkompetenzen aneignen zu können. Mit diesem Anliegen sind wir nicht allein, wir wissen, dass das breit getragen ist. Es geht jetzt darum, der niederschwelligen Bildung, die auch zu den Nachholangeboten gehört, auch wirklich zum Durchbruch zu verhelfen und noch breiter zu verankern. Wir suchen nach Möglichkeiten.

    Wir sind etwas erstaunt über die Antwort der Regierung, den Bildungsgutscheinen als wirkungsvolles, zusätzliches Instrument eine Absage zu erteilen und auch nicht prüfen zu wollen, weil die Bildungsgutscheine eine wirkungsvolle Möglichkeit sind, die grundlegenden Basiskurse – und selbstverständlich auch die bestehenden Kurse – breiter bekanntzumachen, die Motivation an einer Teilnahme zu erhöhen und damit das Angebot immer weiter entwickeln zu können. Diese Gutscheine werden in der Antwort zur Motion als Gegensatz zum bestehenden Kursangebot dargestellt und nicht als sinnvolle Ergänzung und Erweiterung. Da hätten wir uns ein bisschen mehr Offenheit und auch Goodwill gewünscht gegenüber einer Idee, die in anderen Kantonen durchaus Erfolg gehabt hat.

    Die SP-JUSO-Fraktion ist überzeugt, dass Bildungsgutscheine ein sinnvolles Mittel sind für die Stärkung dieses wichtigen Bildungsangebots für Menschen, die nicht oder noch nicht so gut ausgebildet sind und sich gezielt Grundkompetenzen aneignen wollen. Das kann ein erster Schritt für eine weitergehende Nachholbildung sein. Ein solcher Kurs oder auch eine Bildungsreihe kann für einzelne Menschen entscheidend sein für ihre weitere Entwicklung auf der Ebene der Kompetenzerweiterung, aber auch für die Arbeitsmotivation. Diese Kurse sind zudem ganz klar auch im Interesse der Arbeitgeber – auch von potenziellen neuen Arbeitgebern – und der Wirtschaft insgesamt. Bitte unterstützen Sie deshalb diese Offensive und die zusätzliche Stärkung dieser niederschwelligen Bildungsangebote mit diesem Vorstoss, der unterdessen in ein Postulat umgewandelt wurde. Merci vielmals.

  5. Speech
    Grosser Rat
    Ursula Marti, Bern (SP), Sprecherin BiK-Mehrheit. Ich darf dieses Mal für die Kommissionsmehrheit sprechen, die Ihnen beantragt, dass ein Mobilitätskonzept erstellt werden muss, welches nachhaltige, zukunftsfähige und umweltschonende Verkehrslösungen bietet, um die touristisch-betriebliche Zielsetzung des Museums und der Region umzusetzen.

    Ein Mobilitätskonzept ist heute State of the Art für einen Betrieb wie den Ballenberg, von der Grösse und von der Anzahl der Besuchenden her und auch im Hinblick auf die Erneuerungen wie die Erstellung des Parkhauses und die Verlegung der ÖV-Haltestellen mit der neuen Strassenführung. Mit dem Bauprojekt soll ja auch die Besucherzahl um 15 Prozent auf 200’000 Besuchende pro Jahr gesteigert werden.

    Als Steuerungsinstrument oder als Steuerungselement soll das Mobilitätskonzept definieren, welcher Mobilitätsmix angestrebt wird, was für Frequenzen erwartet werden, wie die Benützung des ÖVs gefördert werden soll und wie das saisonal aussieht, also z. B. ob eine Verstärkung des ÖV-Angebots in den Sommermonaten vorgesehen ist und ob ein entsprechender Antrag eingereicht wurde, und auch, wie die Abstimmung auf das regionale Verkehrskonzept aussieht. Alternative Verkehrslösungen zum motorisierten Individualverkehr sollen ausdrücklich gefördert werden. Auch die Finanzierung ist im Mobilitätskonzept abzubilden.

    Die Steuerung über die Höhe der Parkplatzgebühren z. B. ist ein wichtiger Faktor. Die Gebühren müssen genügend hoch sein, damit ein Lenkungseffekt hin zum ÖV entstehen kann. Wir haben bei der Kommission genauer nachgefragt und erfahren, dass schon einige Überlegungen gemacht wurden. Die Ziele wurden definiert und Verbesserungen wurden angedacht und in die Wege geleitet. Der Aufwand, das weiterzuentwickeln und daraus ein richtiges Mobilitätskonzept zu erstellen, ist also nicht mehr so ein weiter Weg.

    Wir haben in der Kommission zur Kenntnis genommen, dass eine Erhöhung des ÖV-Anteils geplant ist, dass ein saisonaler Kapazitätsausbau bei der Zentralbahn und bei der Buslinie anvisiert wird, ebenso ein Direktzugang mit einem Fussweg ab Bahnhof Brienzwiler, dem Bahnhof, der übrigens neu Brienzwiler-Ballenberg heissen soll.

    Diese Bestrebungen sind weiter zu fördern, zu konkretisieren und wie gesagt in einem Mobilitätskonzept festzuhalten. Damit kann die Attraktivität und auch das Image des Museums Ballenberg weiter erhöht bzw. verbessert werden. Die Kommission hat sich mit 10 Ja- zu 7 Neinstimmen für die Auflage für ein Mobilitätskonzept ausgesprochen und wir bitten auch den Grossen Rat, dieser Auflage der Kommission zuzustimmen.

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  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

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