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BH

Beatrix Hurni

Active
Sozialdemokratische ParteiSP-JUSO
Grosser RatOberland

Mandate
Party
Sozialdemokratische ParteiSource: SP
Parliamentary group
SP-JUSO
Electoral district
Oberland
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
1969
Occupation
Physiotherapeutin FH, Unternehmerin
Language
lang_d
Contact
Address
Frutigen
References & source
Source body
BE
Source updated
18.10.2026
Record updated
16.10.2026
First imported
14.08.2025
Interests(11)
Access badges

No access badges issued.

Speeches(16)
  1. Speech
  2. Speech
  3. Speech
    Grosser Rat
    Beatrix Hurni, Frutigen (SP), Fraktionssprecherin. Die SP-Fraktion nimmt die Berichterstattung 2025 zur Umsetzung der strategischen Ziele und der Vision 2030 zur Kenntnis. Der Bericht zeigt, dass in verschiedenen Bereichen gute Fortschritte erzielt wurden, wir haben es schon von den Vorrednerinnen und Vorrednern gehört. Gleichzeitig zeigt er aber auch, dass wir noch vor grossen Herausforderungen stehen, und dass diese konsequent angegangen werden müssen. Deshalb unterstützt die SP-JUSO-Fraktion auch die beiden vorliegenden Planungserklärungen.

    Die Digitalisierung wird für die Verwaltung, die Bevölkerung und die Wirtschaft immer wichtiger. Deshalb soll auch das Parlament rechtzeitig einbezogen werden, und die zuständigen Kommissionen sollen die Möglichkeit haben, die strategische Ausrichtung zu begleiten.

    Die SP unterstützt auch die zweite Planungserklärung. Der Bericht zeigt zwar, dass im Bereich Biodiversität einiges läuft. Wir wissen aber, dass der Verlust der Biodiversität nebst der Klimakrise eine der grössten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit ist. Deshalb ist es richtig, dass der Regierungsrat konkret aufzeigen muss, mit welchen Massnahmen, Verantwortlichkeiten und Zeitplänen die Biodiversitätsziele verbindlich und wirksam umgesetzt werden sollen. Die SP-JUSO-Fraktion stimmt deshalb beiden Planungserklärungen zu und dankt für die vorliegende Berichterstattung.

  4. Speech
    Grosser Rat
    Beatrix Hurni, Frutigen (SP), Fraktionssprecherin. Meine Partei hat mich gerade ein bisschen im Stich gelassen, aber ich werde mich jetzt an Sie wenden. (Die Sprecherin bezieht sich darauf, dass die SP-JUSO-Fraktion den Saal für eine Besprechung verlassen hat. / L’oratrice fait référence au fait que le groupe PS-JS est sorti de la salle pour mener une discussion.) Zuerst muss ich meine Interessenbindung bekanntgeben: Ich bin Physiotherapeutin und im Vorstand des Kantonalverbands Bern von Physioswiss (Physiobern).

    Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie ist real, und er spitzt sich zu. Offene Stellen und steigender Bedarf im ambulanten Bereich zeigen klar, dass wir handeln müssen. Aber wir müssen richtig handeln. Ein Ausbau des Numerus clausus allein löst das Problem nicht. Entscheidend ist die Qualität der Ausbildung und vor allem die Verweildauer im Beruf. Gut 27 Prozent der ausgebildeten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten verlassen den Beruf. Das zeigt: Ohne bessere Rahmenbedingungen verlieren wir wertvolle Fachkräfte.

    Deshalb braucht es ein differenziertes Vorgehen. Mehr Studienplätze können sinnvoll sein, aber nur, wenn genügend Praktikumsplätze vorhanden sind. Heute sind genau diese Praktikumsplätze der Engpass. Darum ist es richtig, den Punkt 1 anzunehmen und realistisch zu prüfen, wie man Ausbildungsplätze erhöhen kann.

    Zu den Punkten 3 und 4: Diese Anliegen sind bereits umgesetzt. Persönliche Kompetenzen werden in der Aufnahmeprüfung schon jetzt mit fünf Sechsteln stark gewichtet. Die Forderung, dass im Zulassungsverfahren mehr praktizierende Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten einbezogen werden sollten, ist auch schon umgesetzt. An der BFH sind über 70 Prozent der Dozierenden zusätzlich auch noch in der Praxis tätig. Im Zulassungsverfahren wirken zudem externe praktizierende Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im praktischen mündlichen Teil als Experten mit. Deshalb: Annahme und gleichzeitige Abschreibung.

    Wichtig ist aber: Wir haben einen Fachkräftemangel. Mehr Studienplätze reichen aber nicht. Wir brauchen faire Arbeitsbedingungen, bessere Tarife und Entwicklungsperspektiven ... (Die Vizepräsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La vice-présidente demande à l’oratrice de conclure.) ..., damit die Fachkräfte im Beruf bleiben. Nur so wird der Ausbau nachhaltig wirksam. Die Motion ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber leider zu wenig ausgereift. Die SP-JUSO ... (Die Vizepräsidentin bittet die Rednerin erneut, zum Schluss zu kommen. / La vice-présidente demande encore une fois à l’oratrice de conclure.) ... nimmt den Antrag an, wie der Regierungsrat. Merci vielmals.

  5. Speech
    Grosser Rat
    Beatrix Hurni, Frutigen (SP), Sprecherin SAK-Minderheit, Fraktionssprecherin. Ja, die Minderheit der Kommission lehnt eine generelle Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren ab. Es gibt halt trotzdem Kommissionen, die spezielles Fachwissen voraussetzen und in denen eben – Sie haben es gehört – die Leute schon länger dabei sind, und dieses Wissen sollte man wirklich weitergeben können. Starre Fristen würden nur dazu führen, dass wertvolles Fachwissen verloren geht. Eine Überprüfung der Kommissionen erfolgt ohnehin regelmässig. Zusätzlich formelle Limiten zu setzen, ist deshalb nicht nötig.

    Im Sinn davon, Fachwissen zu erhalten, lehnen die Minderheit der Kommission und auch die SP-JUSO-Fraktion diesen Antrag ab.

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    01.01.2025 – 31.12.2199

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