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MR

Monika Rüegger

Active
Schweizerische VolksparteiFraktion V
SchweizObwalden

Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliamentary group
Fraktion V
Parliament
Schweiz
Electoral district
Obwalden
Chamber / sector
NR
Seat number
120
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Female
Born
25. März 1968
Language
German
Contact
Address
Oberbergstrasse 110
6390 Engelberg
Also active in
Kantonsrat (OW)
Schweizerische Volkspartei· EngelbergFormer
References & source
Wikidata
Q73746500
Source body
CHE
Source updated
04.06.2026
Record updated
18.10.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(8575)
  1. Nein
  2. Nein
  3. Nein
  4. Nein
  5. Nein
Interests(8)
Access badges(3)
  • Lobbyist
    Daguati Remo · Interessenvertreter/in
    05.10.2026 – 31.12.2199Schweiz
    Powerloop
  • Lobbyist
    Lanz Kurt · Interessenvertreter/in
    30.09.2025 – 04.10.2026Schweiz
    Energie & Umwelt
  • Lobbyist
    Blättler Daniel · Interessenvertreter/in
    30.09.2025 – 31.12.2199Schweiz
    SVP Obwalden | Schw. Bauernverband
Speeches(126)
  1. Redetext
    Schweiz

    Frau Zybach, ich habe eine Frage: Berücksichtigen Sie bei Ihrem Antrag Hotelketten, die ihre Hotels als Franchise an Familienbetriebe weitergeben? Denn es gibt grosse Hotelketten, die zwar beim Gesamtumsatz vielleicht auf diese Summe kommen, aber ihre kleineren Hotels als Franchise an Familienbetriebe weitergeben. Machen Sie bei Ihrem Antrag diese Unterscheidung, oder sind diese kleinen Familienbetriebe auch betroffen?

  2. Redetext
    Schweiz

    Frau Kollegin Sauter, Sie haben jetzt gesagt, mit einem Anteil von 30 Prozent werde der Markt mit ausländischen Billigkleidern von Shein und Temu usw. bereits überflutet. Können Sie nochmals erklären, wie diese Kleider unsere Gemeindegebühren betreffen, die allgemeinen Gebühren in den Gemeinden, die alle bezahlen?

    Es dünkt mich sinnvoll und richtig, dass es ein Verursacherprinzip sein soll und die Branche eine Lösung will und braucht und auch handeln will. Sonst sind uns die Hände gebunden, weil wir diesem Billigmarkt halt einfach ausgeliefert sind.

  3. Redetext
    Schweiz

    Herr Kollege Kamerzin, ich bin jetzt wirklich nicht sicher, ob Sie im Namen der Bergbevölkerung oder im Namen der ausländischen "Immobilien-Heinis" und -Unternehmer sprechen; denn die Bergbevölkerung hat echt ein Problem, überhaupt noch Wohnungen zu finden. Gerade die ausländischen Unternehmer - Leute, die nicht in der Schweiz wohnen - schnappen all diese Wohnungen zu exorbitanten Preisen weg; nicht nur den Einheimischen, sondern auch den Schweizern, die vielleicht gerne in den Bergen eine kleine Wohnung hätten. Was machen Sie denn dafür, dass die Leute Wohnungen finden?

  4. Redetext
    Schweiz

    Herr Bundesrat, ist es nicht so, dass der Bundesrat bzw. der Bund dafür verantwortlich ist, dass genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen - gerade für Piloten für die Armee oder für Schutz- und Rettungsdienste - und Artikel 36 daher absolut seine Berechtigung hat? Ist es nicht so, dass der Bundesrat dafür verantwortlich ist, dass wir genügend Piloten in der Schweiz ausbilden, gerade auch für die Armee?

  5. Redetext
    Schweiz

    Nicht nur die FDP-Fraktion mit Herrn Portmann hat an der Vorrednerin Freude, auch ich habe meine Freude. Ich habe vorhin bereits gesagt, dass die SVP-Fraktion diesen Staatsvertrag seit Beginn unterstützt und dass wir sehr daran interessiert sind, dass beim Wiederaufbau der Ukraine der Schweizer Privatsektor, Schweizer Firmen, die in der Ukraine tätig sind, eingebunden werden.

    Trotzdem möchte ich nochmals auf meinen Minderheitsantrag eingehen, den ich Ihnen unterbreite und der jetzt hoffentlich eine Mehrheit findet, und richte mich eher an die linke Seite, um das Anliegen nochmals zu klären. Ich habe aus den Vorreden auch von der Grünliberalen Fraktion gehört, dass auf diese Problematik überhaupt nicht eingegangen wurde; doch der zusätzliche Absatz der vorberatenden Kommission schafft wirklich ein grundlegendes Problem. Er verlangt, dass bei der Umsetzung eine nicht bindende OECD-Empfehlung plötzlich zu einem verbindenden Standard für die Schweiz wird. Aber diese Empfehlungen stammen nicht von diesem Parlament, sie stammen nicht vom Bundesrat, sie stammen von einem OECD-Komitee der Untergruppe DAC, spezialisiert für Entwicklungshilfe, ein internationales Komitee, das aus dreissig Staaten besteht. Dieses internationale Komitee soll künftig direkt Einfluss nehmen, wenn die Schweiz den Wiederaufbau der Ukraine über unsere Schweizer Privatwirtschaft macht. Das kann doch wirklich nicht ernsthaft unser Anspruch sein.

    Noch problematischer ist aber der innere Widerspruch dieses Zusatzes, denn dieser Staatsvertrag regelt ausdrücklich die Organisation einer gebundenen Hilfe unter Einbezug des Schweizer Privatsektors. Der neue Absatz 3 verlangt nun aber gleichzeitig, dass die Empfehlungen der OECD zur gebundenen Hilfe berücksichtigt werden sollen. Aber die OECD verlangt in ihren OECD-Empfehlungen ausdrücklich, auf gebundene Hilfe zu verzichten. Mit anderen Worten: Der Zusatz steht komplett im Widerspruch zum eigentlichen Inhalt des Staatsvertrags. Auf der einen Seite beschliessen wir ein Instrument, das bewusst Schweizer Unternehmen beim Wiederaufbau einbeziehen soll, und auf der anderen Seite verlangt man gleichzeitig die Orientierung an Empfehlungen, die solche Modelle kritisch sehen oder möglichst verhindern sollen. Das gibt einfach keinen Sinn.

    Wir sind doch in der Schweiz selber in der Lage, klare Umsetzungsrichtlinien zu erlassen. Wir brauchen dafür wirklich kein internationales Komitee. Die Annahme dieser Vorlage würde den Bundesrat und die Verwaltung in ein nahezu unlösbares Dilemma bringen: Was gilt nun? Der Staatsvertrag, der ausdrücklich die Zusammenarbeit der Schweizer Unternehmen vorsieht oder die OECD-Empfehlungen, die solche gebundene Hilfe möglichst vermeiden wollen? Beides gleichzeitig geht schlichtweg nicht. Oder anders gesagt: Dieser Zusatz produziert absichtlich Unklarheit, Unsicherheit und Konflikte bei der Umsetzung. Ob das den Befürwortern wirklich bewusst ist, bezweifle ich. Dem wurde auch in der Kommission zu wenig Rechnung getragen.

    Dass gewisse NGO an einem Staatsvertrag keine Freude haben, ist nachvollziehbar. Vermutlich sind auch sie die eigentlichen Treiber hinter diesem neuen Absatz. Aber man muss eines klarstellen: Der Staatsvertrag über die 500 Millionen Franken Finanzhilfe ist keine klassische Entwicklungszusammenarbeit im traditionellen Sinn; dafür ist in einer ersten Tranche bereits eine Milliarde Franken vorgesehen. Die zusätzlichen 500 Millionen Franken verfolgen einen anderen Zweck: Sie sollen den Wiederaufbau der Ukraine gezielt mit Schweizer Unternehmen ermöglichen, die in der Ukraine Erfahrung haben und bereits dort tätig sind. Das sind gegen 80 Unternehmen. Es geht um Infrastrukturen, Strassen, Eisenbahnen, Schienen, Schulen, es geht um Dienstleistungen, es geht um Maschinen, Instrumente, Bauteile, technische Systeme und um Know-how. Hier müssen wir dringend dem Bundesrat und nicht internationalen Kommissionen Handlungsspielraum überlassen. Bitte unterstützen Sie meine Minderheit.

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  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
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    04.10.2025
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    04.10.2025 – 31.12.2199
  • Version 4
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0