YE
MUDr., Bratislava (Doktor der Medizin)

Yvette Estermann

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Schweizerische Volkspartei
SchweizLuzern

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Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliament
Schweiz
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Luzern
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Female
Born
26. Februar 1967
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German
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6010 Kriens
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Einwohnerrat
Schweizerische VolksparteiFormer
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Q116834
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CHE
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26.06.2026
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27.06.2026
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14.08.2025
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Speeches(159)
  1. Redetext
    Schweiz

    Am 16. September 2021 habe ich eine Motion eingereicht mit folgendem Text: "Der Bundesrat wird beauftragt, schnellstens Massnahmen einzuleiten, die darin resultieren, dass keine Person nur basierend auf solchen Tests in Quarantäne geschickt oder anderen einschränkenden Verfügungen unterworfen wird, sondern nur dann, wenn durch zusätzliche Analysen wie z.[NB]B. Anzeichen der Krankheitssymptome, Nachweis eines aktiven Virus, eine aktive Ansteckungsgefahr durch diese Person nachgewiesen werden kann."

    Ich zitiere aus der Stellungnahme des Bundesrates vom 17.[NB]November 2021: "So gibt es zum Beispiel Personen, welche über einen langen Zeitraum nach einer Infektion einen positiven Test aufweisen, obwohl kein Übertragungsrisiko mehr besteht. Diese Beurteilung wird durch die zuständige kantonale Stelle erstellt. Es kann nicht komplett ausgeschlossen werden, dass es trotz dieser Vorkehrungen in vereinzelten Fällen dazu kommen kann, dass eine Behörde gegenüber einer Person, welche keine Ansteckungsgefahr darstellt, die Isolation anordnet."

    Ja, das ist alles schön und recht. Es gibt sehr viele Leute in unserer Bevölkerung, die durch die ergriffenen Massnahmen negativ beeinflusst wurden. Wenn es um Geld geht, wenn es um irgendwelche Vergnügungen geht, dann kann man das nachholen. Es war beispielsweise auch sehr schwierig, sich von sterbenden Patienten zu verabschieden. Diese sind zum Teil in Einsamkeit gestorben. Das kann man nicht nachholen, und wir können das auch nicht rückgängig machen. Was können wir machen? Es ist gut machbar, dass wir für die Zukunft etwas daraus lernen können, und ich glaube, auch Politiker sind lernfähig.

    Ich möchte noch betonen: Sehr viele Menschen, die ein Leid erfahren haben, warten nicht einmal auf eine politische Aufarbeitung der Geschehnisse, sondern einfach auf eine ganz menschliche Reaktion wie zum Beispiel, dass man anerkennt, dass auch Fehler passiert sind, dass man sich für das Leid entschuldigt, das den Menschen aufgrund dieser Massnahmen angetan wurde. Ich höre das aus der Bevölkerung, dass noch fehlt, dass man eine solche Krise auch auf menschliche Art verarbeitet.

    Meine Frage an Herrn Bundespräsident Berset ist: Wäre das möglich? Könnten Sie sich eine Entschuldigung in irgendeiner Form vorstellen?

  2. Redetext
    Schweiz

    Ich habe am 16. September 2021 eine Motion eingereicht mit dem eben genannten Titel; der Vizepräsident hat ihn erwähnt, ich wiederhole ihn nicht. Der eingereichte Text lautet: "Bei Spitaleintritten in die Intensivstation wegen Covid-19 muss vermerkt werden, ob der Patient nicht geimpft, einmal geimpft oder zweimal geimpft war, inklusive Datum der Impfung."

    In der Stellungnahme des Bundesrates heisst es, dass der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD) die Daten zur Auslastung der Intensivpflegebetten und des Informations- und Einsatzsystems erfasst und bewirtschaftet. Zurzeit prüft der KSD im Rahmen eines Projektes, in welcher Form und mit welchen allfälligen System- und Verordnungsanpassungen in der besonderen Lage Daten zum Impfstatus bei IPS-Patienten erhoben werden könnten. Da stellt sich für mich die Frage, welches der Stand der Dinge ist. Eine Frage an den[NB]Herrn[NB]Bundespräsidenten: Wie entwickelt sich dieses Projekt?

  3. Redetext
    Schweiz

    Vielen Dank für Ihre Ausführungen, Herr Bundespräsident. Ich kenne sehr viele Leute, die sich impfen liessen. Nur ganz, ganz wenige haben vorher bei Swissmedic nachgeschaut, ob es Nebenwirkungen geben kann. Meinen Sie nicht, dass es auch Aufgabe des Bundesrates ist, in Zukunft auf gewisse Nebenwirkungen einer Impfung hinzuweisen, vor allem wenn sie etwas neuer ist? Wenn die Leute aktiv irgendwo im Internet suchen müssen, ist es etwas ganz anderes.

  4. Redetext
    Schweiz

    Ich habe am 16. September 2021 eine Motion mit dem Titel "Aufklärung der Öffentlichkeit über Covid-19-Impfungen" eingereicht. Ich zitiere aus dem Text: "Der Bundesrat wird beauftragt, umfassende und leicht verständliche Informationen über die Impfung, die Impfverfahren und die Gefahren einer Impfung zu veröffentlichen." Der Bundesrat weist in seiner Antwort auf Swissmedic hin, das ist alles richtig.

    Weiter zitiere ich Buchstabe b meiner Motion: "Es ist das eigene Immunsystem, das den Virus bekämpft und eliminiert. Dies geschieht auch ohne Impfung. Die Impfung ist einzig dazu da, das Immunsystem bereits ohne aktive Infektion auf eine mögliche Infizierung zu trainieren, damit es schneller agiert." Diese Aussage bringe ich deshalb, weil sie an Aktualität gewonnen hat. Wir konnten diese Woche auf der Plattform nau.ch lesen, dass Forschende der Universität und des Universitätsspitals Genf eine Studie betreffend Impfung und Genesung nach einer Infektion durchgeführt haben. Es war während der Pandemie oft so, dass man Leute, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lassen wollten, fast verteufelt hat. Das war nicht ganz richtig, und es wird immer mehr bewiesen, dass auch diese Art der Lebenseinstellung, wie ich es nennen würde, richtig war.

    Was haben die Forscher in Genf herausgefunden? Sie haben herausgefunden, dass es sehr gut ist, wenn man sich impfen lässt; das ist klar. Sie haben bewiesen, dass die Ansteckungsquote so von 30 auf 10 Prozent sinkt. Noch stärker ist der Effekt, wenn man die Krankheit bekommt. Danach ist die Gefahr einer erneuten Infektion viel, viel geringer.

    Es gibt also verschiedene Wege zum Glück, sage ich jetzt mal. Es werden immer wieder solche Geschehnisse auf uns zukommen, vielleicht gibt es eine nächste Pandemie. Es liegt mir am Herzen, dass wir verschiedene Wege gehen können, dass wir den Menschen die Freiheit lassen, dass sie je nach Immunsystem, je nach Weltanschauung selber entscheiden können, was sie mit dieser Tatsache machen. Ich finde es nicht ganz richtig, dass man alle Leute über den gleichen Kamm schert, denn wir sind Individuen. Jeder soll seinen eigenen Weg finden. Ich möchte noch betonen, dass wir in Zukunft nicht einen Keil in die Bevölkerung schlagen und sagen sollten: Das ist der einzig richtige Weg und das nicht. Es gibt manchmal auch Kreuzungen; der eine Weg kreuzt den anderen, und es gibt eine gute Lösung.

    Das sind meine Ausführungen. Ich bin neugierig, was der Bundespräsident noch dazu sagt. Vielleicht kommt noch eine Frage.

  5. Redetext
    Schweiz

    Geschätzte Frau Kollegin, Sie haben die tiefen Renten beklagt. Ich hatte mich dieses Problems einmal angenommen und die Motion 13.4074, "Für steuerfreie AHV", eingereicht. Wie stehen Sie zu diesem Lösungsansatz gegen tiefe Renten?

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    01.01.2025 – 31.12.2199

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