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Lukas Madörin

Active
Eidgenössisch-Demokratische UnionEDU/Aufrecht
Grosser RatWeinfelden

Mandate
Party
Eidgenössisch-Demokratische UnionSource: EDU
Parliamentary group
EDU/Aufrecht
Parliament
Grosser Rat
Electoral district
Weinfelden
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
28. Juni 1980
Occupation
Unternehmer
Contact
Address
Gartenstrasse 5
8570 Weinfelden
References & source
Source body
TG
Record updated
04.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1051)
  1. Nein
  2. Ja
  3. Ja
  4. Enthaltung
  5. Ja
Interests(1)
  • PG Weinfelden · Stadtparlament, Mitglied
    Politische Ämtersince 01.01.2025Grosser Rat
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Speeches(53)
  1. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Die Fraktion EDU/Aufrecht dankt dem Regierungsrat für die Beantwortung der Motion. Bei diesem Thema gibt es wohl 1’000 Gründe, die für das Abschaffen des Frühfranzösisch sprechen, sowie 1’000 Gründe dagegen. Aus eigener Erfahrung als Schüler sowie als Vater von drei schulpflichtigen Jungs habe ich versucht, mir als Nicht-Pädagoge eine Meinung zu bilden. Im Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern stelle ich fest, dass sich in den letzten 20 Jahren sehr viel verändert hat in der Gesellschaft, wie auch im Bildungswesen. Bis vor kurzem war die Muttersprache ein sicherer Hafen – ein Hafen, der heute leider oft nicht mehr angelaufen wird. Oft fehlt heute das natürliche „Sprachbad“ der Kinder, da die Eltern zu oft mit dem Smartphone beschäftigt sind. Das Resultat dieser Veränderung ist, dass die Mutter nicht mehr spricht und die Kinder oft der eigenen Sprache nicht mehr mächtig sind. Und dieser Umstand stellt die Lehrerinnen und Lehrer vor grosse Probleme – Probleme, die es zu lösen gilt und für die es Ressourcen braucht. Das Interesse, eine Sprache zu erlernen, ist in diesem Alter wohl sehr gering – gerade bei einer Sprache, die im Alltag kaum Anwendung findet. Anders sieht es wohl aus, wenn man sich nach der Schule in einen Jungen oder in ein Mädchen aus Lausanne verliebt. Sobald ein Sinn am Sprachelernen erkannt wird und das Interesse steigt, eine Sprache zu erlernen, wird es einfacher und nachhaltiger. Rückblickend auf meine Schulzeit zeigt sich, dass weniger wohl mehr gewesen wäre. Heute wäre ich froh, wenn mein Deutsch besser gewesen wäre in Schrift und Grammatik, denn im Französisch kann ich nur noch einen Satz – „Je suis fatigué“ –, und den konnte ich auch schon vor der Schule. So stellt sich die Frage, ob man das Schulfranzösisch gerade ganz abschaffen soll. Eine Möglichkeit wäre wohl auch, die Französischlektionen auf dieser Stufe als Freifach anzubieten. Die Fraktion EDU/Aufrecht ist für Erheblicherklärung der Motion.
  2. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Die Fraktion EDU/Aufrecht bedankt sich für die Beantwortung der Parlamentarischen Initiative. In der Schweiz haben wir das grosse Vorrecht, abstimmen und wählen zu können. Das Behördenreferendum macht es einer meist unterlegenen Minderheit möglich, den Entscheid des Parlaments vor das Volk zu bringen. Und dieses Volk soll die besten Voraussetzungen vorfinden, um sich für oder gegen etwas zu entscheiden. Es ist von grosser Wichtigkeit, dass sich das Referendumskomitee auch bei einem Behördenreferendum erklären und mitbestimmen kann, wie der Text in der Abstimmungsbotschaft lauten soll. Es ist für ein Parlament unabdingbar, dass einzelne Entscheide dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden und somit geprüft wird, ob das Parlament als Volksvertreter das Volk auch versteht und angemessen vertritt. Aus dargelegten Gründen ist die Fraktion EDU/Aufrecht für die Unterstützung der Parlamentarischen Initiative.
  3. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Die Fraktion EDU/Aufrecht bedankt sich beim Regierungsrat für die Beantwortung der Parlamentarischen Initiative. Je länger ich mich mit dem Thema auseinandersetzte, desto wertvoller erschienen mir die noch vorhandenen Ressourcen der Rohstoffe und Materialien. Und genau hier möchte die Initiative ansetzen. Sie wirkt wie ein moralischer Kompass, der dieser Sache den nötigen Stellenwert erteilen will. Als Vertreter der Lebensmittelbranche und der Gastronomie liegt mir das Thema Food Waste besonders am Herzen. Bevor wir unser Restaurant eröffneten, sahen wir uns viele Sendungen des Restauranttesters an. Dabei war eindrücklich, dass er immer wieder Hunderternoten in den Abfalleimer warf, um den wirtschaftlichen Aspekt von Food Waste zu veranschaulichen und aufzuzeigen, wie wichtig ein sorgfältiger Umgang mit Lebensmitteln ist. Food Waste zeigt besonders deutlich: Wenn Lebensmittel weggeworfen werden, gehen nicht nur Nahrung, sondern auch Wasser, Energie, Arbeitsleistung und Geld verloren. Das widerspricht jedem Gedanken der Kreislaufwirtschaft. Gerade hier kann der Kanton wirksam handeln: als Vorbild in kantonalen Einrichtungen und als Koordinator, der Akteure vernetzt und Hürden abbaut – durch Sensibilisierung, um vermeidbare Verluste in Haushalten zu reduzieren. Ein Grossteil der Fraktion sieht dies jedoch anders. Schonender Umgang mit den Ressourcen gehöre in die persönliche Verantwortung. Es bestehe die Gefahr, dass mit der Verfassungsgrundlage ein Bürokratiemonster geschaffen werde, das effektiv für das Anliegen wenig Nutzen bringe, aber viel koste. Die Fraktion EDU/Aufrecht ist grossmehrheitlich gegen die vorläufige Unterstützung.
  4. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Die Fraktion EDU/Aufrecht bedankt sich beim Regierungsrat für die Beantwortung der Interpellation. Die Mobilität im Kanton Thurgau ist im steten Wandel. So ist es noch nicht lange her, dass mein Grossvater mit Pferd und Wagen die Strassen unsicher machte. Die Betonung liegt auf dem Wort „unsicher“, und genau hier sieht die Fraktion EDU/Aufrecht den grössten Handlungsbedarf. Seit der Einführung des E-Bikes hat sich das Kräfteverhältnis auf der Strasse verändert. Das Velo wird immer beliebter, und die Zeit ist längst vorbei, als es nur in der Freizeit eingesetzt wurde. Es ist wichtig, nun den Schwerpunkt auf das Alltagsroutennetz zu legen. Wir begrüssen es, wenn der Langsamverkehr – wenn und wo immer möglich – vom motorisierten Individualverkehr getrennt wird. Die Strassen sollen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer werden. Gerade in der Innenstadt braucht es kreative und mutige Lösungen. Jedoch sieht die Fraktion EDU/Aufrecht zum jetzigen Zeitpunkt keinen zusätzlichen Handlungsbedarf.
  5. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Die Fraktion EDU/Aufrecht bedankt sich beim Regierungsrat für die Beantwortung der Motion. Die klare Haltung des Regierungsrates freut mich sehr, und sie bestärkt mich in der Ansicht, dass wir mit dem geforderten Verbot auf dem richtigen Weg sind. Wir sind uns bewusst, dass ein Verbot auch kontraproduktiv sein kann und nicht alle Probleme löst. Ausserdem ist es nicht unser Ziel, eine Verbotskultur zu fördern. Die verschiedenen Argumente auf Seite Jugendschutz und Umwelt überwiegen dabei jedoch und rechtfertigen meiner Meinung nach ein Verbot. Wir im Thurgau können und sollten ein Zeichen setzen: für Nachhaltigkeit, für Verantwortung und für den Schutz der kommenden Generationen. Die Fraktion EDU/Aufrecht ist daher für Erheblicherklärung der Motion.
Contributions(13)
Memberships(18)

Images(2)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0