Christina Fäsi
Die Mitte/EVP
Grosser RatKreuzlingen
Mandate
- Party
- Evangelische Volkspartei
- Parliamentary group
- Die Mitte/EVP
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Kreuzlingen
- Parliament page
- Official profile
Personal
- Gender
- Female
- Born
- 3. April 1965
- Occupation
- Dipl. Pflegefachfrau HF
Contact
- Phone
- 079 198 96 23
- Address
- Hauptstrasse 36
8274 Tägerwilen
References & source
- Source body
- TG
- Record updated
- 04.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
Voting record(1047)
- NeinGrosser RatGesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) (Gesetz)Result: 15 Yes · 95 No · 7 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatVoranschlag 2025 und Finanzplan 2026-2028 (Beschluss)Result: 47 Yes · 76 No · 0 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 115 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatResult: 34 Yes · 76 No · 3 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 104 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
Interests(2)
- —Alzheimer Thurgau, Weinfelden · Vorstand, MitgliedFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Spitex Kreuzlingen · PflegefachfrauFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
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Speeches(9)
- Mitglied GRSpeechGrosser RatAuch ich danke dem Regierungsrat für den Antrag zur Ergreifung des Kantonsreferendums. Gerade dass diese Möglichkeit des Kantonsreferendums äusserst selten ergriffen wird, zeigt die Brisanz des Themas. Die Abschaffung der Heiratsstrafe durch eine Individualbesteuerung tönt doch gut – zeitgemäss, eben individuell und, wie wir gehört haben, sehr modern. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich allerdings als Steuerschwindel und Bürokratiemonster. Die entsprechenden Zahlen wiederhole ich hier nicht mehr. Unser Kanton hat die Heiratsstrafe mit dem SplittingVerfahren abgeschafft, und es hat sich seit Jahren bewährt. Auch die anderen Kantone wenden das Verfahren an oder haben andere Massnahmen ergriffen, um die Heiratsstrafe abzuschaffen. Laut des Bundesamtes für Statistik ist die Anzahl der teilzeitarbeitenden Frauen mit Kindern für den Zeitraum von 2010 bis 2024 im Verhältnis zur Gesamtarbeitszahl der Arbeitenden etwa stabil. Bei den Männern hat sich die Zahl leicht erhöht. Das deckt sich jetzt genau mit meinen Erfahrungen. Gerade Eltern mit kleinen Kindern bevorzugen Teilzeitarbeit oder verzichten für einige Zeit auf ein zweites Einkommen. Die freie Wahl des Betreuungsmodells ist ein wichtiger gesellschaftlicher Wert. Und ich möchte schon sagen, es handelt sich hier um moderne Familien mit gleichberechtigten Partnern, also keineswegs um Familie Feuersteins. Und dass nun gerade diese Familien, in denen ein Elternteil nur wenig oder gar nicht erwerbstätig ist, steuerlich bestraft würden, ist absurd und kann doch nicht im Interesse des Bundes liegen. Auch die Nebenwirkungen auf andere Rechtsgebiete wurden nicht bedacht – zum Beispiel die Zuordnung der Vermögenswerte an den jeweiligen Ehepartner oder die Ehepartnerin, was wiederum Auswirkungen auf die Sozialwerke hätte und neue Gesetze und Verordnungen notwendig machen würde. Damit nun nicht eine Ungerechtigkeit durch eine neue ersetzt wird, bitte ich Sie dringend, dem Kantonsreferendum zuzustimmen. Vielen Dank.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatWegzeiten fallen nicht nur in ländlichen Gebieten an, sondern sind auch ein Problem in städtischen Gebieten. Ich kenne die Situation aus Kreuzlingen: Man steht im Stau und fährt oft zu kurzen Einsätzen – das heisst 10 bis 15 Minuten Wegzeit für einen Auftrag von etwa 15 Minuten. Als Spitex mit Leistungsauftrag müssen gerade diese Kurzeinsätze geleistet werden. Spitex-Organisationen ohne Leistungsauftrag haben die Möglichkeit, solche Einsätze nicht anzunehmen. Mit der Annahme der Wegzeiten würden sicher fairere Bedingungen geschaffen. Deshalb bitte ich Sie, diesem Antrag zuzustimmen.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatWegzeiten fallen nicht nur in ländlichen Gebieten an, sondern sind auch ein Problem in städtischen Gebieten. Ich kenne die Situation aus Kreuzlingen: Man steht im Stau und fährt oft zu kurzen Einsätzen – das heisst 10 bis 15 Minuten Wegzeit für einen Auftrag von etwa 15 Minuten. Als Spitex mit Leistungsauftrag müssen gerade diese Kurzeinsätze geleistet werden. Spitex-Organisationen ohne Leistungsauftrag haben die Möglichkeit, solche Einsätze nicht anzunehmen. Mit der Annahme der Wegzeiten würden sicher fairere Bedingungen geschaffen. Deshalb bitte ich Sie, diesem Antrag zuzustimmen.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatAuch ich bedanke mich beim Regierungsrat für die Beantwortung der Interpellation mit der Berechnung der Sitzverschiebungen mit und ohne Mindestgrenze. Die hohe Abbildungsgenauigkeit ist unbestritten. Allerdings wird befürchtet, dass zu viele Kleinstparteien und Gruppierungen ein Parlament stark zersplittern und die Zusammenarbeit erschweren würden. Aus aktuellem Zeitgeschehen können sich Interessensgruppen bilden, die sich mit wenigen oder kurzlebigen Themen auseinandersetzen und nur einzelne Ziele verfolgen – wie wir gehört haben zum Beispiel aus Hinter-, Mitteloder Obertupfingen. Deshalb erachten die EVP-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier die Einführung einer Mindestgrenze von zum Beispiel 3 %-Stimmenanteil als sinnvoll. Expertenberichte und Studien zeigen klar, dass der doppelte Pukelsheim das fairste Wahlsystem ist. Der Kanton Basel-Landschaft, wie wir gehört haben, prüfte deshalb die Umstellung zum Doppelproporz sehr genau. Mit einem sehr deutlichen Ja wurde die Vorlage vom Volk angenommen. Somit hat sich ein weiterer Kanton für eine Sitzverteilung entschieden, die das politische Kräfteverhältnis auf kantonaler Ebene sehr genau abbildet. Es kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es zu gegenläufigen Sitzverteilungen kommen könnte. Allerdings sind diese in der Realität sehr selten. In der Beantwortung wird noch auf die komplexe Berechnung hingewiesen. Dies bedeutet aber natürlich nicht, dass die Resultate intransparent sind. Damit keine Stimmen mehr von Parteien in den Papierkorb wandern, braucht es den doppelten Pukelsheim.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatDie Fraktion Die Mitte/EVP befürwortet Eintreten und die von der Kommission vorgeschlagene Fassung einstimmig. Ist man mit offenen Augen unterwegs, sei es zu Fuss oder mit dem Auto, sieht man überall Abfall. Es ist bedenklich, wie gleichgültig alles liegengelassen oder aus dem Auto geworfen wird. Die Problematik hat sich sehr verschärft, und Tiere und Umwelt leiden darunter. Zudem verursacht Littering einen grossen Arbeitsaufwand für Werkhofmitarbeiter und Landwirte. Sensibilisierungsund Präventionsmassnahmen an Schulen und in der Bevölkerung sind weiterhin wichtig, diese reichen aber leider nicht aus, um das Problem zu entschärfen. Die geplante Erhöhung der Bussen soll eine abschreckende Wirkung haben. Es ist uns wichtig, hier ein Zeichen zu setzen, denn Littering ist kein Kavaliersdelikt und muss angemessen bestraft werden. Wir sind uns schon bewusst, dass der Vollzug für die Polizei mit ihren ohnehin knappen Ressourcen schwierig bleiben wird; gerade Autofahrer, die ihre Dosen aus den Autos werfen, wird man selten erwischen. Einfacher sind Abfall-Hotspots auf viel frequentierten Plätzen oder neben Bahnschranken zu kontrollieren. Die vertiefte Diskussion zeigte, dass bei der ursprünglich vorgeschlagenen fixen Busse die Verhältnismässigkeit nicht berücksichtigt wird. Das Wegwerfen eines Zückerlipapiers ist sicher weniger schädlich für Umwelt und Tiere als Aludosen in Futterwiesen oder Giftstoffe aus Zigarettenstummeln und Einweg-Vapes im Abwasser. Deshalb wurde der Regierungsrat beauftragt, weitere Umsetzungsvorschläge auszuarbeiten, die einen Spielraum der Bussenhöhe berücksichtigen. So standen drei mögliche Varianten zur Auswahl, entweder mit einer fixen Busse oder mit zwei oder drei Abstufungen. Die Kommissionsmitglieder haben sich dann einstimmig für den vorliegenden Kompromiss entschieden: für weniger schädliche Abfälle 150 Franken und für alle anderen 300 Franken. Die Fraktion Die Mitte/EVP unterstützt, wie schon gesagt, die vorgeschlagene Fassung einstimmig.
Contributions(11)
- InterpellationMitunterzeichnende
- InterpellationMitunterzeichnende
- InterpellationMitunterzeichnende
- InterpellationMitunterzeichnende
- MotionMitunterzeichnende
Memberships(9)
- SpezialkommissionGrosser RatSource
- Mitgliedsince 17.12.2025
- SpezialkommissionGrosser RatSource
- Mitglied11.07.2025 – 11.09.2025
- SpezialkommissionGrosser RatSource
- Mitglied15.04.2024 – 08.05.2025
- SpezialkommissionGrosser RatSource
- Mitglied22.11.2023 – 07.11.2024
- SpezialkommissionGrosser RatSource
- Mitglied23.10.2023 – 15.08.2024
Images(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0