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Schrittweise Erhöhung der Armeeausgaben

(22.3374)MotionBerichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor
Schweiz31.03.2022
Profile
Type
Motion
State
Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor
Parliament
Schweiz
Number
22.3374
Start
31.03.2022
References & source
Official record
Official profile
External ID
20223374
Agenda items
Votings(1)
Contributions(5)
  • Werner SalzmannUrheber/inSchweizerische Volkspartei
  • Sicherheitspolitische Kommission SRUrheber/in
  • Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und SportFederführendes Departement
  • Sicherheitspolitische Kommission SRZuständige Kommission
  • StänderatInitialer Rat
Timeline(7)
  • Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor
  • Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor
  • Annahme
    Ständerat
  • Überwiesen an den Bundesrat
  • Im Zusammenhang mit der Annahme der gleichlautenden Motion SiK-N 22.3367.
Texts(4)
  • Titel des GeschäftesTEXT
    Schrittweise Erhöhung der Armeeausgaben
  • Antwort BR / BüroTEXT

    Der Bundesrat unterstützt eine schrittweise Erhöhung der Armeeausgaben ab 2023. Im Hinblick auf das in der Motion erwähnte Ziel (Erhöhung Armeeausgaben bis 2030 auf mindestens 1 Prozent des BIP) wird der Bundesrat die Entwicklung der Armeeausgaben im Lichte der Gesamtausgaben des Bundeshaushaltes laufend beurteilen.

    Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
  • Eingereichter TextTEXT

    Der Bundesrat wird beauftragt, eine schrittweise Erhöhung der Armeeausgaben ab 2023 zu beantragen, sodass sie spätestens bis 2030 mindestens 1 Prozent des BIP betragen.

    Die Minderheit der Kommission (Zopfi, Vara) beantragt, die Motion abzulehnen.

  • BegründungTEXT

    Seit 1990 sind die Armeeausgaben kontinuierlich von jährlich 15,7 Prozent auf 6,8 Prozent der Bundesausgaben im 2019 gesenkt worden. 1990 wurde 1.34 Prozent des BIP in die Armee investiert 2019 waren es 0.67 Prozent des BIP. Aufgrund des grossen Spardrucks bei der Armee wurden Anschaffungen aufgeschoben und es bestehen Fähigkeitslücken. Der Krieg in der Ukraine hat gezeigt, dass in Europa nach wie vor Kriege mit infanteristischen Waffen, Panzer, Artillerie, Kampfflugzeuge usw. geführt werden. Wegen den Vorgaben der Schuldenbremse erträgt der Bundesfinanzhaushalt keine finanziellen Hauruckübungen. Die Finanzplanung des Bundes ist darauf auszurichten, dass ab 2023 die Ausgaben für die Armee schrittweise erhöht werden und bis spätestens 2030 1 Prozent des BIP betragen.

Data: OpenParlData · CC BY 4.0