Mehr Ressourcen für Kinder und Jugendliche in einer Krise
(24.5233)- SpeechClaudio Miozzari(Sozialdemokratische Partei)Mitglied des Grossen RatesGrosser Rat
Claudio Miozzari, Grossratspräsident: Die Interpellantin hat eine schriftliche Stellungnahme eingereicht. Die Interpellation ist erledigt.
- SpeechBalz Herter(Die Mitte)Mitglied des Grossen RatesGrosser Rat
Balz Herter (Mitte-EVP): Wir kommen damit zur nächsten Interpellation.
- SpeechMelanie Nussbaumer(Sozialdemokratische Partei)Mitglied des Grossen RatesGrosser Rat
Melanie Nussbaumer (SP): Ehrlich gesagt war ich gar nicht ganz sicher, ob ich diese Interpellation noch einmal einreichen soll. Ich habe das nun aber getan, weil ich wirklich keine Geduld mehr habe. Es geht darum, dass wir alle wissen, dass viele Kinder und Jugendliche psychische Krisen haben, die Statistiken zeigen das, die Studien zeigen das, dass es vielen Jugendlichen nicht gut geht seit Corona. Ich habe bereits vor drei Jahren Fragen dazu gestellt. Damals hiess es, man gehe das an. Dann haben wir eine Motion eingereicht von Georg Mattmüller, die gefordert hat, dass es mehr stationäre Angebote gibt. Das wurde auch entgegengenommen.
Eigentlich sagt der Regierungsrat, er sehe das Problem, und gleichzeitig höre ich immer wieder von Betroffenen aus der Praxis, dass hier einfach nicht vorwärts gemacht wird. Es ist grundsätzlich ein Gesundheitsversorgungsproblem. Das Gesundheitsdepartement steht in der Verwantwortung, hier vorwärts zu machen, aber es ist auch bekannt, dass es interdisziplinär angegangen werden muss, dass auch das Erziehungsdepartement mitziehen muss, dass auch das WSU mitziehen muss. Hier habe ich den Eindruck von einem starken Gärtchendenken und dass das gegeneinander ausgespielt wird. Das geht so nicht weiter, denn viele Jugendliche sind in einer Krise. Das wartet nicht. Ich bitte den Regierungsrat, vorwärts zu machen, und deshalb habe ich diese Interpellation eingereicht, damit etwas getan wird.
- SpeechBalz Herter(Die Mitte)Mitglied des Grossen RatesGrosser Rat
Balz Herter (Mitte-EVP): Der Regierungsrat wird die Interpellation schriftlich beantworten. Die Interpellantin wünscht zu begründen.
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