Umfrage Chancen und Herausforderungen in der Landwirtschaft
(KA 30267)- Type
- Kleine Anfragen
- Parliament
- Liechtenstein
- Number
- KA 30267
- Start
- 10.06.2026
- Official record
- Official profile
- External ID
- 30267
- Beantwortet
- Eingereicht
- Antwort vom 12. Juni 202611. Juni 2026
zu Frage 1:
Ziel war es, ein aktuelles Stimmungs- und Lagebild der Liechtensteiner Landwirtschaft zu gewinnen. Insbesondere ging es darum, im Hinblick auf die Erarbeitung des agrarpolitischen Berichts 2026 bestimmte Massnahmen und Prioritäten des agrarpolitischen Berichts 2022 einer kritischen Überprüfung durch die Praxis zu unterziehen.
zu Frage 2:
Der Erkenntnisgewinn der Umfrage liegt in der aktualisierten Erhebung von Einschätzungen und Herausforderungen direkt aus der Landwirtschaft.
zu Frage 3:
Die Gründe für die relativ geringe Beteiligungsquote sind nicht bekannt. Gemäss dem Liechtenstein-Institut handelt es sich bei einer Beteiligungsquote von über 50% aber um eine repräsentative Stichprobe.
zu Frage 4:
Für die Durchführung der Umfrage sind Kosten von CHF 5’405 angefallen.
zu Frage 5:
Das Amt für Umwelt hat die Resultate der Umfrage an einer Veranstaltung im Mai 2026 den liechtensteinischen Landwirtinnen und Landwirten vorgestellt. Diese Resultate sollen nun im agrarpolitischen Bericht 2026 reflektiert und wenn möglich in konkrete Massnahmen umgesetzt werden.
- Frage vom 10. Juni 20269. Juni 2026
Im Februar 2026 veröffentlichte das Liechtenstein-Institut einen Kurzbericht zu einer Umfrage unter den 94 landwirtschaftlichen Betrieben Liechtensteins. Die Umfrage wurde im Auftrag des Ministeriums für Umwelt im Jahr 2025 initiiert, um Themen wie administrative Belastung, Pachtsituation und soziale Absicherung zu erfassen.
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Weshalb wurde das Liechtenstein-Institut im Jahr 2025 mit dieser Befragung beauftragt, obwohl die darin behandelten Problemlagen bereits im agrarpolitischen Bericht 2022 umfassend analysiert und als Massnahmenfelder definiert worden waren?
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Worin sieht die Regierung den spezifischen Erkenntnisgewinn dieser externen Umfrage im Vergleich zu den bereits vorhandenen Daten des Amts für Umwelt und den Rückmeldungen aus dem damaligen Beteiligungsprozess von 2021?
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Wie bewertet die Regierung die geringe Teilnahmequote von nur 50 Prozent (47 von 94 Betrieben) und inwiefern schränkt dies die Repräsentativität der Ergebnisse für die zukünftige agrarpolitische Ausrichtung ein?
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Welche Kosten sind für die Erstellung dieses Kurzberichts durch das Liechtenstein-Institut angefallen?
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Welche der in der Umfrage geäusserten Kritikpunkte der Landwirte, insbesondere zur hohen Arbeitsbelastung und zur unbefriedigenden Pachtsituation, haben zu sofortigen Anpassungen in der Verwaltungspraxis geführt?
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Data: OpenParlData · CC BY 4.0