Namensgebung Schulzentrum Ruggell

(KA 30166)Kleine Anfragen
Liechtenstein06.05.2026
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Type
Kleine Anfragen
Parliament
Liechtenstein
Number
KA 30166
Start
06.05.2026
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30166
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  • Antwort vom 08. Mai 2026HTML
    7. Mai 2026

    zu Frage 1:

    Das Voting wurde sehr wohl berücksichtigt. Es waren zwei Namensvarianten, die die Topplätze belegten. Nebst RUGASCH wurde auch „Schulzentrum Ruggell“ vorgeschlagen und diese Zweite Option, entspricht einer einheitlichen Nomenklatur für bestehende und künftige Schulbauten deutlicher.

    zu Frage 2:

    Partizipation und Entscheidungskompetenz sind klar zu unterscheiden. Partizipation bedeutet, dass Überlegungen und Entscheide in weitere bzw. finale Entscheide einfliessen und nicht, dass sie diese vorwegnehmen. Dem wurde mit der Wahl entsprochen.

    zu Frage 3:

    Als Mitglieder der Projektkommission war den Gemeindevorstehern sicherlich bewusst, dass es bezüglich der Variante RUGASCH Vorbehalte gab und der Entscheid somit noch offen war. Dass der Entscheid durch den Vorsitzenden der Projektkommission gefällt wurde, wurde nicht vorab kommuniziert.

    zu Frage 4:

    Siehe Frage eins: ein nachvollziehbares Namenssystem macht Sinn. Und wenn es darum geht, mit dem Namen der Schule etwas über die Schule auszusagen, ist des deutlich statischer und dauerhafter, ihren Standort zu nennen, als die Gemeinden, aus denen sich die Schülerschaft rekrutiert.

    zu Frage 5:

    Siehe Frage eins. Ja, diese Nachvollziehbarkeit soll Einzug halten, eine Übersicht schaffen und künftige Namensfindungen vereinfachen. Entsprechend wird das SZU voraussichtlich Schulzentrum Eschen heissen. Für das Schulzentrum Mühleholz ist bis auf weiteres keine Änderung vorgesehen.

  • Frage vom 06. Mai 2026HTML
    5. Mai 2026

    Im Rahmen der Errichtung des neuen Schulzentrums im Unterland wurde ein partizipativer Prozess zur Namensfindung inklusive öffentlichem Voting durchgeführt. Trotz dieses demokratischen Ansatzes hat das Schulamt final einen Namen festgelegt, der nicht dem Resultat des Votings entspricht. Dies sorgt insbesondere in den betroffenen Gemeinden Gamprin und Schellenberg für Unmut.

    1. Welche Gründe führten dazu, dass das Ergebnis des Votings, das aus den mehrheitlichen Vorschlägen der Gemeindevorsteher, der Gemeindeschulratspräsidien und der Schulleitungen der Gemeindeschulen der drei Gemeinden Ruggell, Gamprin und Schellenberg entstand, bei der finalen Namensgebung durch das Schulamt nicht berücksichtigt wurde?

    2. Wie beurteilt die Regierung die Signalwirkung dieses Vorgehens in Bezug auf die Glaubwürdigkeit künftiger Partizipationsprozesse?

    3. Wurden die Gemeindevorsteher von Gamprin und Schellenberg vorab über die Abweichung vom Voting-Ergebnis informiert und in die finale Entscheidung der Projektkommission einbezogen?

    4. Welche Kriterien waren für die letztliche Namenswahl ausschlaggebend?

    5. Gibt es denn eine klare und nachvollziehbare Gesamtstrategie für die Namensgebung der Schulzentren im Land? Wenn diese konsequent nach den Standortgemeinden benannt werden, dann wird SZU zu SZ Eschen oder SZ Mühleholz 2 zu SZ Vaduz?

Data: OpenParlData · CC BY 4.0