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Ruggell, Landstrassensanierung

(KA 18630)Kleine Anfragen
Liechtenstein04.12.2019
Profile
Type
Kleine Anfragen
Parliament
Liechtenstein
Number
KA 18630
Start
04.12.2019
References & source
Official record
Official profile
External ID
18630
Contributions(2)
Timeline(2)
  • Beantwortet
  • Eingereicht
Texts(2)
  • Antwort vom 05. Dezember 2019HTML
    5. Dezember 2019

    Zu Frage 1:

    Inzwischen liegen diverse Projektentwürfe vor, welche mit der Gemeinde Ruggell besprochen wurden oder noch zu besprechen sind. Zur Lösungsfindung wurde auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) beigezogen und ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die Gespräche mit der Gemeinde sind noch nicht abgeschlossen.

    Zu Frage 2:

    Der Spielraum für die Ausgestaltung der Strasse ist sehr gering. Das Strassengrundstück hat eine Breite von 13.00 m. Die Fahrbahnen sowie die beidseitigen Geh- und Radwege beanspruchen den zur Verfügung stehenden Platz zur Gänze, zumal die einschlägigen Normen und die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes eingehalten werden müssen.

    Zu Frage 3:

    Das ursprüngliche Projekt berücksichtigt die Anforderungen des ÖV und des Langsamverkehrs. Alle Verkehrsträger benötigen Raum. Gerade deshalb ist es ohne zusätzlichen Landerwerb sehr schwierig, Flächen für eine Bepflanzung sicherzustellen. Dies wäre nur auf Kosten des Langsamverkehrs möglich. Primäres Ziel eines Strassenumbaus soll die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sein. Deshalb sind Abstriche im Bereich Langsamverkehr problematisch.

    Zu Frage 4:

    Geplant ist, die Landstrasse Ruggell in drei Etappen zu erneuern. Es war vorgesehen, die  erste Etappe im Jahr 2019 auszuführen. Gespräche mit der Gemeinde Ruggell betreffend das Normalprofil verzögerten bisher einen Baubeginn. Deshalb wurde die erste Etappe nochmals ins Budget 2020 aufgenommen. Ziel ist es immer noch, eine Lösung zu finden, welche auch für die Gemeinde tragbar ist. Sofern man diesbezüglich einig wird, ist ein Baubeginn im Frühjahr 2020 möglich.

    Zu Frage 5:

    Mit der Realisierung des Industriekreisels und der direkteren Anbindung des Gewerbege-bietes kann eine grosse Verbesserung erreicht werden. Es werden jedoch flankierende Massnahmen notwendig sein, um einen Schleichverkehr durch die Quartiere in Richtung Nofels zu unterbinden. Die Erneuerung der Landstrasse wird sich kaum auf das Verkehrsaufkommen auswirken, da nichts am Strassennetz verändert wird.

  • Frage vom 04. Dezember 2019HTML
    4. Dezember 2019

    Schon seit vielen Jahren bemüht sich die Gemeinde Ruggell um die Realisierung eines Industriezubringers (Kreisel), welcher ja bereits vonseiten des Landes bewilligt wurde und nun noch die letzten Bodenkäufe anstehen. Ebenfalls steht die Sanierung der Landstrasse an, bei welcher hoffentlich Bausünden der 70er- und 90er-Jahre wieder gut gemacht werden sollen. Im Zusammenhang mit dem massiven Verkehrsaufkommen der letzten Jahre, bedingt durch die Überlastung der Benderer Rheinbrücke zu Stosszeiten, des Durchgangsverkehrs allgemein sowie aber auch der Eröffnung des Casinos und weiterer Betriebe im Ruggeller Industriegebiet, erhalten die Antworten auf die folgenden Anfragen für die Gemeinde Ruggell wichtige Bedeutung.

    1. Wie weit ist die Planung der Sanierung der Landstrasse fortgeschritten?
    2. Wie darf man sich die Ausgestaltung vorstellen?
    3. Wird einer zeitgemässen ökonomischen (ÖV, Langsamverkehr) sowie ökologischen Aufwertung (Bepflanzung) Rechnung getragen?
    4. Wann darf mit einem Baubeginn gerechnet werden?
    5. Wie sind die Prognosen dieser beiden Bauvorhaben bezüglich des Umgangs mit dem Verkehr einzuschätzen? 

Data: OpenParlData · CC BY 4.0