Martin Schlup · SVP

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Grosser Rat (BE)06.09.2023
Martin Schlup, Schüpfen (SVP), Einzelsprecher. Ich spreche noch schnell zur Auflage 4. (Der Präsident bittet um Ruhe im Saal. / Le président réclame le silence dans l’assemblée.) Es geht eigentlich nur darum, dass wir eine Variante für den Wettbewerb beantragen. Das bedeutet nicht: «Wir wollen das so.» Uns ist wichtig, dass man von Anfang an sagt: «Schaut mal, was ihr damit machen könnt.» Es steht den Planern später frei, was sie daraus machen. Vielleicht haben sie ein super Projekt. Vielleicht haben sie ein Projekt, von dem man sagen muss, es ist technisch nicht möglich oder es ist viel zu teuer. Vielleicht ist es auch billiger. Schlussendlich entscheidet die Jury, ob es passt. Oder der Auftraggeber sagt schlussendlich: «Will ich das, passt das ins Budget oder nicht? Sieht es auch von der Schönheit her so aus, wie es muss?»

Holz, ich wiederhole es nur kurz, ist einer der ökologischsten Baustoffe; erstens dann, wenn man ihn verbaut, und vielleicht 50 Jahre später, wenn man ihn abreisst, auch gleich wieder. Uns dünkt, bei einem Planungskredit von 8,2 Mio. Franken sollte das eigentlich möglich sein. Das wird es wohl gar nicht verteuern. Es ist eigentlich eine Wettbewerbsvariante oder eine Projektvariante mehr.

Nur eine kleine Bemerkung: Wir waren kürzlich in Witzwil. Wenn ich sehe, was für Geld wir gebraucht haben, um den Lindenhof umzubauen! Das ist wohl die teuerste Bauvariante, die man machen konnte. Was schön ist und was nicht schön ist, ist Ansichtssache. Aber für mich ist es definitiv nichts Schönes.

Institution
Grosser Rat

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