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Matthias Matti · Die Mitte

de
Grosser Rat (BE)12.03.2025
Matthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Fraktionssprecher. Als wir das erste Gespräch nach dem Entscheid der Regierung zu Gunsten der STS mit der GSI führten, gingen wir davon aus, dass die betroffenen Leistungserbringer und die Gemeinden regelmässig einbezogen würden und zusammen ein mehrheitsfähiges Konzept für die integrale Versorgung ausgearbeitet würde. Als nach einem Quartal noch immer kein Kontakt mit der Gemeinde und den Partnern aufgenommen worden war, gaben wir diese Motion ein. Im Februar wurde unsere Region informiert, vor allem die Gemeinden und ein paar auserwählte Leistungserbringer. Diese Informationen waren aber mehr oder weniger eine Einweg-Information. Es wurde kein Protokoll geschrieben, und die Medienmitteilung wurde uns nicht ausgehändigt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wollen Sie hier in diesem Saal nicht weitere 20 Jahre mit diesem Thema belästigen. Wir wollen sofort ein abgestimmtes Betriebskonzept für 17’000 Einwohner in einer Region mit 2 Mio. Logiernächten, mit im Winter 25’000 Skier-Days – 25’000 Skifahrern, die vor Ort versorgt werden müssen. Die integrale Versorgung muss man jetzt so schnell wie möglich umsetzen.

Die Ziff. 1 bis 3 verlangen nichts mehr und nichts weniger als die Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Liebe Kolleginnen und Kollegen auf der linken Seite, es geht hier um die Sicherheit der Pflegerinnen und Pfleger, die tagtäglich bei uns gute Arbeit leisten. Es geht um die Grundversorgung in einer Region, die heute schlecht versorgt ist. Ich kann nicht verstehen, dass man diese Motion, die auch der Regierungsrat annimmt, bestreiten will. Es ist unfair gegenüber den Ärzten, den Hausärzten, den Pflegern und allen, die im Gesundheitsbereich im Simmental und Saanenland arbeiten.

Ich bitte Sie, diese Motion in allen vier Punkten anzunehmen.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0