Matthias Matti
- Party
- Die Mitte
- Parliamentary group
- Die Mitte
- Parliament
- Grosser Rat (BE)
- Electoral district
- Oberland
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Male
- Born
- 1970
- Occupation
- Dipl. Betr Oek / GS-VBS / TPL Unterstützung Bevölkerung Mitholz
- Address
- Zweisimmen
- Source body
- BE
- Source updated
- 18.10.2026
- Record updated
- 16.10.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaGrosser RatAbstimmung / VoteBerner Wanderwege; Kantonsbeiträge 2025–2029 (Kreditgeschäft GR)Result: 137 Yes · 0 No · 2 Abst. · 2 Absent
- JaGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 119 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- Nicht abgestimmtGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 3 Yes · 137 No · 3 Abst. · 3 Absent
- NeinGrosser RatAbstimmung / VoteResult: 75 Yes · 74 No · 0 Abst. · 0 Absent
- Nicht abgestimmtGrosser RatAbstimmung / VoteTiefbauamt; Produktgruppe "Infrastrukturen". Nachkredit 2024 (Finanzhaushalt)Result: 139 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- Ehrenamtlich
- Bezahlt
- Bezahlt
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
No access badges issued.
- SpeechDifferenzierte Anpassung des Gehalts von Lehrpersonen ohne LehrdiplomNo. 2025.GRPARL.81Grosser RatMatthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Fraktionssprecher. An unseren Schulen haben wir ein grosses Personalproblem. In der Kantonsverwaltung hätte man unter diesen Bedingungen schon lange die Öffnungszeiten angepasst, die Leistungen abgebaut oder die Fristen verlängert. In der Schule geht das eben nicht. Die Schulleiter versuchen alles, um dem Bildungsauftrag nachzukommen.
Ich habe es schon bei anderen Wortmeldungen zur Schule gesagt: Wir haben eine ausserordentliche Lage, die nach ausserordentlichen Lösungen schreit. Und genau der Vergleich mit dem Piloten, Manuel, ist eben ein Blödsinn. Mir käme es nie in den Sinn, in einen Flieger zu sitzen mit einem Piloten, der nicht fliegen kann, aber in der Schule ist das der tagtägliche Normalzustand. Ein Abzug für nicht ausgebildete Lehrpersonen ist berechtigt und wird von uns Motionären auch so nicht infrage gestellt. In jedem Beruf ist es klar und undiskutabel, dass die Ausbildung beim Lohn angemessen berücksichtigt werden muss.
In der Verordnung über die Anstellung der Lehrkräfte (LAV) steht aber heute, dass jede Person, die die Anforderungen in wichtigen Teilen nicht erfüllt, 20 Prozent Abzug bekommt, und das unabhängig von der Ausbildung. Hat heute eine Lehrperson ein Diplom der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung (EHB) als Berufsschullehrer, wird dieser Abzug vollumfänglich gemacht, obwohl die Didaktik genau die gleiche ist. Hier sieht die Mitte die Chance, und hier soll angesetzt werden. Es gibt heute Berufsausbildungen und Weiterbildungen, die besser mit dem Lehrberuf matchen als andere.
Und genau hier sollte man eben zukünftig den Schulleitern entlang von kantonalen Vorgaben die Entscheidung überlassen, in welchem Umfang man diesen Abzug machen soll. Die PH Bern macht heute schon viel, um ihren Anforderungen gerecht zu werden. Wenn aber heute eine Lehrperson im Alter von 25 Jahren, die bereits zwei Jahre als Klassenlehrperson in der Schule tätig ist, noch acht Jahre studieren muss, bis sie 33-jährig ist, und in dieser Zeit 2500 Franken verdient, dann schliessen wir einfach die Türen für alle willigen jungen Berufsleute, und wir verwalten das Problem, statt es zu lösen.
Der Punkt 3 der Motion will eben, dass dieses Angebot nicht nur in Bern zentral, sondern dezentral durch die PH Bern ermöglicht wird, sei das durch Fernunterricht, vor Ort oder mit neuen Modellen, die sich in den letzten Jahren mehr als bewährt haben. Der Präsenzunterricht ist eine weitere Hürde, die wir abschaffen sollten, und innovative Modelle sollten wir fördern. Die Mitte nimmt die Motion mehrheitlich in allen Punkten an.
- SpeechUmsetzung der integrierten Versorgung in der Region Simmental/SaanenlandNo. 2024.GRPARL.67Grosser RatMatthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Fraktionssprecher. Als wir das erste Gespräch nach dem Entscheid der Regierung zu Gunsten der STS mit der GSI führten, gingen wir davon aus, dass die betroffenen Leistungserbringer und die Gemeinden regelmässig einbezogen würden und zusammen ein mehrheitsfähiges Konzept für die integrale Versorgung ausgearbeitet würde. Als nach einem Quartal noch immer kein Kontakt mit der Gemeinde und den Partnern aufgenommen worden war, gaben wir diese Motion ein. Im Februar wurde unsere Region informiert, vor allem die Gemeinden und ein paar auserwählte Leistungserbringer. Diese Informationen waren aber mehr oder weniger eine Einweg-Information. Es wurde kein Protokoll geschrieben, und die Medienmitteilung wurde uns nicht ausgehändigt.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir wollen Sie hier in diesem Saal nicht weitere 20 Jahre mit diesem Thema belästigen. Wir wollen sofort ein abgestimmtes Betriebskonzept für 17’000 Einwohner in einer Region mit 2 Mio. Logiernächten, mit im Winter 25’000 Skier-Days – 25’000 Skifahrern, die vor Ort versorgt werden müssen. Die integrale Versorgung muss man jetzt so schnell wie möglich umsetzen.
Die Ziff. 1 bis 3 verlangen nichts mehr und nichts weniger als die Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Liebe Kolleginnen und Kollegen auf der linken Seite, es geht hier um die Sicherheit der Pflegerinnen und Pfleger, die tagtäglich bei uns gute Arbeit leisten. Es geht um die Grundversorgung in einer Region, die heute schlecht versorgt ist. Ich kann nicht verstehen, dass man diese Motion, die auch der Regierungsrat annimmt, bestreiten will. Es ist unfair gegenüber den Ärzten, den Hausärzten, den Pflegern und allen, die im Gesundheitsbereich im Simmental und Saanenland arbeiten.
Ich bitte Sie, diese Motion in allen vier Punkten anzunehmen.
- SpeechBerichterstattung parlamentarische Vorstösse, Planungserklärungen und Auflagen 2024.No. 2023.STA.1539Grosser RatMatthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Fraktionssprecher. Auch ich spreche nur kurz zur Empfehlung von Die Mitte. Zum Abänderungsantrag 1 der BaK haben wir die gleiche Begründung wie Raphael Lanz: 0,5 Stellen haben wir im Grossen Rat gesprochen, dieser Auftrag ist einfach umzusetzen und zu machen. Dazu gibt es eigentlich nichts zu sagen, deshalb: ablehnen.
Den Abänderungsantrag 2 unterstützen wir, wie von unserem Kollegen Jürg Rothenbühler ausgeführt worden ist.
Den Abänderungsantrag 3 der BaK lehnen wir ebenfalls ab. Dies ist halt eines jener Geschäfte, bei dem man die Kröte schlucken muss. Wenn man bei der Solar-Initiative «all in» geht, dann muss man das Resultat des Souveräns auch akzeptieren. Merci vielmals.
- SpeechAnalyse klimabedingte Umweltrisiken und KlimafolgenNo. 2024.RRGR.216Grosser RatMatthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Mitmotionär, Fraktionssprecher. Auch ich bin etwas erstaunt, dass wir hier in diesem Saal über eine Prüfung einer Analyse von klimabedingten Umweltrisiken und Klimafolgen diskutieren. Gerade im Berner Oberland, wo wir in den letzten Jahren erlebt haben, was klimabedingte Umweltrisiken bedeuten ... Denken wir nur ein paar Monate zurück an Brienz, an den Faverges-See oberhalb Lenk, aber auch an die baulichen und Wasserprobleme und die immensen Herausforderungen für die Hütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), die Bergstationen von Seilbahnen usw., die aufgrund der Veränderung des Permafrosts entstehen.
Der Regierungsrat sagt zu Recht, dass viele dieser Abklärungen durch den Bund erfolgen, und so ist auch die Umwandlung in ein Postulat das einzig Richtige. Die Mitte ist mit dem Regierungsrat ebenfalls einig, dass es heute unbestritten ist, dass die Anzahl und die Intensität von den durch den Klimawandel verursachten Schadensfälle in den nächsten Jahren trotz aller Anstrengungen beim Klimaschutz zunehmen werden. Schon heute sind z. B. ausgeprägte Hitzewellen, häufigere Extremereignisse oder längere Trockenperioden zu beobachten, wobei diese zeitlich oftmals völlig zufällig, aber regional ganz intensiv auftreten können, wie wir es in Brienz sahen.
Für eine erfolgreiche Anpassung an die neuen Herausforderungen sind regional differenzierte Kenntnisse über mögliche Ereignisse, ihre Eintretenswahrscheinlichkeit, aber auch über Massnahmen zur Schadensverminderung oder sogar zur Schadensvermeidung absolut zentral. «Augen zu und durch» ist hier einfach zu wenig.
Die Mitte unterstützt wie die Regierung den Vorstoss als Postulat.
- SpeechInterlaken, Mittengrabenstrasse 20, Gymnasium, Ersatzneubau Sporthalle, ZusatzkreditNo. 2024.BVD.5147Grosser RatMatthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Fraktionssprecher. Der BaK-Sprecher hat das Projekt sehr gut vorgestellt. Es ist genau so ein Geschäft, wie man es hier im Rat überhaupt nicht mag. Es ist teuer, wir wissen nicht, was herauskommt, und am Schluss können wir noch Ja oder Ja dazu sagen.
25 Parteien, 25 Rechtsverdreher – bis diese sich einig sind, sitzt von uns vielleicht keiner mehr in diesem Raum, und die Turnhalle in Interlaken steht noch nicht. Interlaken und die Region brauchen aber die Turnhalle. Deswegen stützt Die Mitte den Entscheid der BVD und sagt Ja zur Übergangsfinanzierung. Wir sind überzeugt, dass das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) und die BaK gut hingeschaut haben, und sind deswegen voll optimistisch, dass es auch gut herauskommt.
Dem Antrag der SVP stimmen wir ebenfalls zu, obwohl wir eigentlich das Gefühl haben, es wäre normal oder State of the Art, dass man einen solchen Planer oder Überprüfer einsetzt, wenn schon etwas in diese Richtung daneben geht. Aber wir wollen hier Nägel mit Köpfen machen, und deshalb sagen wir auch dazu Ja.
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- InterpellationMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- parliamentary_group
- committeeGrosser RatSource
- Mitglied01.06.2022 – 31.08.2025
- Mitglied04.03.2020 – 31.05.2022
- committee
- parliamentary_group
- council_legislative
Images
No images available.
Data: OpenParlData · CC BY 4.0