Johann Ulrich Grädel · EDU
In der Antwort des Regierungsrates sehen wir von der EDU einige Widersprüche. «Wir anerkennen die Bedeutung, doch es soll ohne Folgen bleiben», sagt der Regierungsrat. Der Regierungsrat schreibt in seiner Antwort ausdrücklich, er teile die historische Einschätzung und anerkenne den Beitrag der Bauernkrieger zur Entwicklung des schweizerischen Staatswesens. Ebenso anerkennt der Regierungsrat, dass 1653 wesentlich dazu beigetragen hat, die Schweiz vor dem Absolutismus zu bewahren. Der Regierungsrat meint dazu, eine symbolische Anerkennung sei dennoch nicht sachgerecht. Das ist natürlich ein fundamentaler Widerspruch. Wer die historische Bedeutung anerkennt, ... (Die Präsidentin bittet den Redner, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’orateur de conclure.) ... kann die Anerkennung nicht verweigern.
Dann muss ich halt ein bisschen kürzen, liebe Kolleginnen und Kollegen. (Heiterkeit / Hilarité) 1653 ... – Ich habe von vorher noch viel, viel Redezeit zugute. (Die Präsidentin sagt, Grossrat Grädel habe noch einen Satz zugute. / La présidente dit que le député Grädel peut encore ajouter une phrase.) Ja. – 1653 ist nicht ein Randthema, 1653 ist unser demokratisches Fundament. Deshalb bin ich froh, wenn Sie allen Punkten dieser Motion – oder dieses Postulats, falls gewandelt wird – zustimmen.