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Meret Schindler · SP

de
Grosser Rat (BE)05.03.2024
Meret Schindler, Bern (SP), Einzelsprecherin. Ich spreche als Gewerkschaftssekretärin des VPOD zu Ihnen, also im Namen derjenigen, die für das öffentliche Personal zuständig sind, und ich rede nur zum Rückweisungsantrag Nummer 2.

Wenn wir das Aufgebot erhalten, dass wir unser Auto prüfen lassen – das passiert auch mir, also es geht dann jeweils an meinen Mann –, sind wir froh, wenn wir den Termin fristgerecht wahrnehmen können, weil wir sonst nicht mehr Auto fahren können. Wenn man Arbeitsanstellungen von öffentlich-rechtlich auf privatrechtlich ändert, gibt es einerseits natürlich Verschlechterungen für das Personal, also schlechteren Kündigungsschutz, schlechtere Lohnfortzahlung im Krankheitsfall usw. Aber es gibt auch Verschlechterungen für uns als Nutzniessende, also z. B.: Wenn man eine Probezeitverkürzung hat, ist die Zeitspanne weniger lang, in der man sie anschauen kann. Man hat aber auch kürzere Kündigungsfristen, z. B. können die Leute im ersten Jahr schon nach einem Monat gehen, und wenn die Leute nach einem Monat gehen, dann fehlen uns die Leute, die uns nachher unsere Autos prüfen können, und wir können nachher nicht fahren.

Darum möchte ich Ihnen auch aus purem Eigennutz fest ans Herz legen, diese Ziffer, den Rückweisungsantrag 2, abzulehnen.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0