Meret Schindler
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- SP-JUSO
- Parliament
- Grosser Rat (BE)
- Electoral district
- Bern
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1986
- Occupation
- Gewerkschaftssekretärin, Pflegefachfrau HF
- Language
- lang_d
- Address
- Bern
- Source body
- BE
- Source updated
- 29.08.2026
- Record updated
- 30.08.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- Bezahlt
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
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- SpeechWie steht es um die Spermienqualität im Kanton Bern?No. 2025.GRPARL.1523Grosser RatMeret Schindler, Bern (SP), Fraktionssprecherin. Ich gehe davon aus, dass praktisch alle von uns hier in diesem Saal Leute kennen, Paare kennen, die Kinder bekommen wollten und bei denen es nicht geklappt hat. Schon als ich vor 20 Jahren die Ausbildung machte, wusste man in der Wissenschaft, dass es etwa bei einem Drittel der Fälle von Unfruchtbarkeit oder Schwierigkeiten an den Männern liegt, bei einem Drittel liegt es an den Frauen, und bei einem Drittel liegt es sogar an beiden.
Für uns ist das natürlich ein stossendes Zeichen. Es haben schon viele Vorrednerinnen Ähnliches gesagt. Wir haben wirklich im Kanton Bern ein Problem, und wir möchten dem gerne nachgehen. Wir werden als SP-JUSO der Motion und dem Postulat zustimmen, insbesondere, weil es hier eben nicht nur um die Männer gehen soll, bei denen man praktischerweise bei der Aushebung auswerten kann, wie ihre Spermienqualität ist, sondern weil man auch nach geeigneten Möglichkeiten suchen soll, wie man die Fortpflanzungsfähigkeit der Frauen erforschen kann. Deshalb bitte ich Sie auch, diesem Vorstoss zuzustimmen, egal ob in Form einer Motion oder eines Postulats.
- SpeechSensibilisierungskampagne zur Bekämpfung des Nichtbezugs von Sozialleistungen (Richtlinienmotion)No. 2025.GRPARL.132Grosser RatMeret Schindler, Bern (SP), Fraktionssprecherin. Ich habe, wie Sie wissen, länger im Spital gearbeitet, und wir hatten extrem viele ältere Leute, die in die Sozialberatung im Spital gingen, wo man eine Anschlusslösung hätte suchen sollen. Und dann merkten unsere Sozialarbeitenden, dass sie Anspruch auf EL hätten, also insbesondere Seniorinnen und Senioren, und sie unterstützten sie und machten dann eigentlich den ganzen administrativen Weg mit ihnen, den die Leute in ihrem privaten Umfeld hätten machen können.
Wir gehen im Kanton Bern eigentlich schon relativ weit. Wir haben eigentlich sehr gute Zahlen, auch wenn das noch viel besser sein könnte. Wir könnten noch viel mehr Leute unterstützen, aber damit die Leute überhaupt wissen, dass sie Anspruch haben, wäre eben eine solche Kampagne sehr sinnvoll. Deshalb unterstützt die SP natürlich diese Motion.
- SpeechSteigende Zahl Schwangerschaftsabbrüche seit 2017: Was sind Ursachen und Präventionsoptionen?No. 2025.GRPARL.543Grosser RatMeret Schindler, Bern (SP), Einzelsprecherin. Hier zu sagen, es sei Ideologie, wenn doch unsere Grossratskollegin eine sehr persönliche Geschichte von sich erzählt hat, finde ich nicht unbedingt angemessen. Werte Anwesende, Schwangerschaften sind im Fall einfach nicht so cool. Das kann ich jetzt sagen, ich habe es dreimal durchgemacht.
Es ist meine persönliche, körperliche Ressource. Es ist meine geistige Ressource, dass ich z. B. 9 Monate kein Alkohol trinken kann und nachher dann noch ein Jahr später auch nicht, und ich halte es nachher immer noch aus hier im Rat – gelegentlich. Ich habe mir das also auch zweimal angetan. Es sind aber auch vor allem meine finanziellen Ressourcen, die ich mindestens die nächsten 20 Jahre für diese Kinder draufgebe.
Wir wissen, was den Entscheid erleichtern würde: Wir könnten allen jungen Frauen, die wollen, die Verhütungsmittel zahlen. Wir könnten allen Familien garantierte Familienzulagen zahlen, die wirklich die Kosten decken würden. Aber das alles sind Sachen, die wir ja nicht wollen. Die ganzen Ressourcen, die wir hätten, die wir den Müttern mitgeben wollten, es bringt nichts, wenn wir ihnen nachher ein bisschen Beratung anbieten. Wir haben gestern auch schon entschieden, dass wir das nicht wollen, wenn es um Schulden geht. Die meisten Leute, die in der Sozialhilfe sind, sind alleinerziehende Mütter. Also wissen wir ja eigentlich genau, wo das Problem liegt, nämlich beim fehlenden Geld, der finanziellen Unsicherheit.
Es wäre doch gut, wir würden zu den Kindern schauen, die gewollt sind: dass wir ihnen genug Geld geben und den Müttern, die sich entscheiden, das finanzielle Risiko nicht einzugehen, einfach den Rücken freihalten. Deshalb: einfach Nein zu diesem Bericht.
- SpeechBessere Förderung von Prävention und Sensibilisierung der bernischen Bevölkerung bezüglich der Risiken einer finanziellen Notlage durch ÜberschuldungNo. 2025.GRPARL.497Grosser RatMeret Schindler, Bern (SP), Fraktionssprecherin. Ich bin Präsidentin der Berner Schuldenberatung, und ich werde ja in dieser Antwort gewürdigt, und ich finde auch, dass die Arbeit, die wir machen, sehr wichtig ist. Sie ist aber auch extrem gut besucht – bedauerlicherweise, denn das heisst: Es gibt viel zu viele Leute in diesem Land oder vor allem auch in diesem Kanton, die Schulden haben. Auch wenn die Anzahl Haushalte im Kanton Bern auf ein erfreuliches Niveau abgenommen hat, heisst das immer noch, dass mehr als jeder zwanzigste Haushalt Schulden hat. Und es ist super, dass wir hier intervenieren können. Wir haben auf der nationalen Ebene Verbesserungen, die mit der Revision des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) laufen.
Aber eigentlich sollte ja das Ziel sein, dass die Leute gar nicht erst so weit kommen. Man muss den Jungen beibringen, wie man mit einem Budget umgeht. Auch hier wird in der Antwort der Regierung genannt, dass es die Budgetprozesse gibt, dass man eine Budgetberatung in Anspruch nehmen kann. Aber wie es die Vorrednerin gesagt hat, ist hier eben das Problem: Es ist eine Hohlschuld der einzelnen Leute.
Wenn wir jetzt flächendeckend mit allen Leuten in der Ausbildung ihr eigenes Budget mal durchrechnen würden, dass sie selbst ihr Geld einteilen müssten, das sie haben ... Ich nehme an, das machen wir alle, die hier in diesem Saal sind, mit unseren Kindern, dass wir mit ihnen anschauen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Aber es haben nicht alle solche Eltern, die das können. Deshalb wäre es eben super, wenn man das in der Schule machen würde, als Ergänzung zu dem, was man bis jetzt schon macht, oder auch in irgendeiner anderen Version, etwas, das an die Leute herangetragen wird an einem obligatorischen Ort. Das kann im Gymnasium sein. Es kann aber auch in der Lehre sein, im Allgemeinbildenden Unterricht (ABU) usw. Es gibt ganz viele gute Sachen. Man kann das sogar schon in der Oberstufe machen, dann erwischt man sicher jedes Kind.
Weil wir diesbezüglich noch ein bisschen Luft nach oben haben, wird die SP-JUSO-Fraktion den Vorstoss annehmen und die Abschreibung auch bestreiten. Merci.
- SpeechRaus aus der Altstadt zum ZweitenNo. 2025.GRPARL.505Grosser RatMeret Schindler, Bern (SP), Einzelsprecherin. Ja, werte Anwesende, wenn wir zu Hause darüber sprechen, ein neues Möbel zu kaufen, nehme ich jeweils den Zollstock hervor, und deshalb sagt mein Mann dann: «Aha, die ‹Metret› ist wieder am Werk.» Vor 10 Jahren habe ich diesem Vorstoss hier im Grossen Rat auch zugestimmt, und es ging relativ viel. Daraufhin hat man zum Beispiel für die Gebäude der BVD Berechnungen angestellt. In diesem Haus hat es im Keller und ich glaube etwa im 4. Stock eine Nasszelle. Also zwei Toiletten für ein ganzes Haus.
Dann hat man ausgerechnet, was für Wohnungen man dort bauen könnte, und kam zum Schluss, man könnte etwa Zweizimmer-Wohnungen, durchaus an bester Lage, für 10’000 Franken im Monat bauen. Das wird nie wirtschaftlich betrieben werden können. Insbesondere, wenn man nur zwei Nasszellen hat. Deshalb hat man vor zehn Jahren effektiv relativ viel von der Verwaltung aus der Altstadt herausgenommen, in einem vernünftigen Rahmen, aber jetzt eben nicht.
Um vielleicht noch einmal auf die «Metret» zurückzukommen: Etwas habe ich gemerkt in diesen paar Jahren, in denen mein Mann und ich jetzt zusammenwohnen, nämlich: Egal, wie oft man nachmisst, es werden einfach nicht mehr Quadratmeter, die man dann irgendwie jemandem neu vergeben kann. Deshalb: in diesem Punkt wie die SP stimmen, mindestens die Punkte 1 und 2 ablehnen und sich bei Punkt 3 enthalten. Merci.
- Motion
- PostulatMiteinreichende
- MotionMitvorstösserin/Mitvorstösser
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserLGBTI-feindliche Gewalt statistisch erfassenNo. 2019.RRGR.161
- InterpellationMitvorstösserin/MitvorstösserFaire Löhne statt Sozialhilfe!No. 2021.RRGR.292
- committee
- council_legislativeGrosser Rat(GR)Grosser RatSource
- Mitgliedsince 01.05.2025
- Stimmenzähler/in01.07.2017 – 30.04.2025
- Mitglied01.06.2014 – 30.06.2017
- committeeGrosser RatSource
- Ersatzmitglied01.06.2022 – 31.05.2026
- Ersatzmitglied01.06.2018 – 31.05.2022
- Ersatzmitglied22.03.2017 – 31.05.2018
- council_legislativeGrosser RatSource
- Mitglied01.06.2022 – 30.04.2025
- Mitglied01.06.2018 – 31.05.2022
- Mitglied06.09.2017 – 31.05.2018
- parliamentary_group
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- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
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