Anna Tanner · SP
Also alles Aufgaben, die helfen, damit diese Menschen möglichst schnell wieder ein eigenständiges Leben können führen, und dass das gut und stabil organisiert wird und nicht, dass es dann gerade wieder zum Drehtüreneffekt kommt: Kaum tritt jemand aus der Psychiatrie aus, muss er gerade wiederkommen, weil das Leben nicht gut organisiert war, denn das ist wirklich ganz wichtig, auch die für die psychische Gesundheit.
Das hat auch zur Folge, wenn das Leben gut organisiert ist, dass es dem Menschen besser geht und auch die Würde des Menschen gewahrt und gewährleistet werden kann, und dass die Menschen nicht Ewigkeiten in der Psychiatrie bleiben müssen, was auch für die Betroffenen selber sehr belastend kann sein, aber auch die Gesundheitskosten erheblich in die Höhe treibt. Es hat auch zur Folge, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, weil die Psychiatrien wie die Spitäler teilweise wirklich sehr übervoll sind und nachher auch keine neuen Patientinnen mehr aufnehmen können.
In anderen Kantonen ist es auch schon gang und gäbe, dass die zusätzliche Finanzierung für die Sozialarbeit in den Psychiatrien vom Kanton übernommen wird und nicht in der Verantwortung der Kliniken ist. Dann gibt es nämlich auch mehr Handlungsspielraum für die Kliniken selber, und der Kanton kann die Richtlinien vorgeben, was eigentlich umgesetzt werden sollte. Darum möchte sich auch die SP-JUSO-Faktion Grossrätin Seraina Patzen anschliessen: den Punkt 1 zurückziehen und den Punkt 3 in ein Postulat wandeln. Merci vielmals, danke.