Anna Tanner
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- SP-JUSO
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Biel-Seeland
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Born
- 1989
- Occupation
- Fachberaterin
- Address
- Biel/Bienne
- Source body
- BE
- Source updated
- 06.07.2026
- Record updated
- 06.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
- Ehrenamtlich
- Bezahlt
No access badges issued.
- SpeechEs braucht genügend Schutzplätze und Anschlusslösungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre KinderNo. 2024.RRGR.263Grosser RatAnna Tanner, Biel/Bienne (SP), Fraktionssprecherin. Auch kurz zu meiner Interessenbindung: Ich bin seit acht Jahren Opferhilfeberaterin im Frauenhaus Bern. Das hier ist meine letzte Wortmeldung, und nächste Woche ist auch meine letzte Woche im Frauenhaus.
In der Antwort des Regierungsrates steht, dass die Anzahl der betroffenen Frauen gesunken ist. Wenn wir in die Geschäftsberichte der beiden Frauenhäuser und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern schauen, sehen wir, dass die Variation nicht gross ist, es handelt sich etwa um vier Frauen. Ich finde, dort müsste man sehr vorsichtig mit dieser Zahl umgehen.
Eine andere wichtige Zahl ist jene zu Frauen, die zum Täter zurückkehren, und diese ist nämlich gesunken. Der Zusammenhang ist zwar nicht erforscht, aber man kann aus der Praxis sagen: Wenn wir es schaffen, richtig gut zu arbeiten, wenn wir es schaffen, genügend Zeit für die Frauen zu haben, genügend Plätze zu haben, genügend auf die Bedürfnisse einzugehen, dann gehen die Frauen auch weniger rasch zum Täter zurück in eine gewaltvolle Beziehung. Sie können hingegen schneller und sicherer ein gutes Leben aufbauen, sie sind weniger auf zusätzliche Unterstützung angewiesen, wenn wir sie begleiten können, um ein sicheres und gutes Leben zu starten.
Und es wurde auch schon gesagt: Die Unterbringung in den Hotels oder ausserkantonal ist auch extrem gestiegen. Die Nachfrage ist extrem gross. Sie ist im Kanton Bern von 71 Personen im Jahr 2023 auf 143 Personen gestiegen, und das ist eine grosse Zahl. Dieser müssen wir Rechnung tragen.
Stellen Sie sich vor, nochmals kurz aus der Praxis, eine weinende Frau ist am Telefon, die Gewalt erfährt und fast verzweifelt. Sie findet keinen Platz, und Sie müssen Ihr sagen: «Sie müssen jetzt nach Zürich. Es bringt zwar sehr viel Mehrkosten, und wir wissen nicht, wann Sie zurückkommen.» Sie hat Angst, dass sie gefunden wird. Sie hat Angst, ihr Leben ist bedroht. Die Kinder können nicht in die Schule ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.)
Deshalb ist es extrem wichtig, dieser Motion zuzustimmen. Danke vielmals.
- SpeechEs braucht genügend Schutzplätze und Anschlusslösungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre KinderNo. 2024.RRGR.263Grosser RatAnna Tanner, Biel/Bienne (SP), Fraktionssprecherin. Auch kurz zu meiner Interessenbindung: Ich bin seit acht Jahren Opferhilfeberaterin im Frauenhaus Bern. Das hier ist meine letzte Wortmeldung, und nächste Woche ist auch meine letzte Woche im Frauenhaus.
In der Antwort des Regierungsrates steht, dass die Anzahl der betroffenen Frauen gesunken ist. Wenn wir in die Geschäftsberichte der beiden Frauenhäuser und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern schauen, sehen wir, dass die Variation nicht gross ist, es handelt sich etwa um vier Frauen. Ich finde, dort müsste man sehr vorsichtig mit dieser Zahl umgehen.
Eine andere wichtige Zahl ist jene zu Frauen, die zum Täter zurückkehren, und diese ist nämlich gesunken. Der Zusammenhang ist zwar nicht erforscht, aber man kann aus der Praxis sagen: Wenn wir es schaffen, richtig gut zu arbeiten, wenn wir es schaffen, genügend Zeit für die Frauen zu haben, genügend Plätze zu haben, genügend auf die Bedürfnisse einzugehen, dann gehen die Frauen auch weniger rasch zum Täter zurück in eine gewaltvolle Beziehung. Sie können hingegen schneller und sicherer ein gutes Leben aufbauen, sie sind weniger auf zusätzliche Unterstützung angewiesen, wenn wir sie begleiten können, um ein sicheres und gutes Leben zu starten.
Und es wurde auch schon gesagt: Die Unterbringung in den Hotels oder ausserkantonal ist auch extrem gestiegen. Die Nachfrage ist extrem gross. Sie ist im Kanton Bern von 71 Personen im Jahr 2023 auf 143 Personen gestiegen, und das ist eine grosse Zahl. Dieser müssen wir Rechnung tragen.
Stellen Sie sich vor, nochmals kurz aus der Praxis, eine weinende Frau ist am Telefon, die Gewalt erfährt und fast verzweifelt. Sie findet keinen Platz, und Sie müssen Ihr sagen: «Sie müssen jetzt nach Zürich. Es bringt zwar sehr viel Mehrkosten, und wir wissen nicht, wann Sie zurückkommen.» Sie hat Angst, dass sie gefunden wird. Sie hat Angst, ihr Leben ist bedroht. Die Kinder können nicht in die Schule ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.)
Deshalb ist es extrem wichtig, dieser Motion zuzustimmen. Danke vielmals.
- SpeechEs braucht genügend Schutzplätze und Anschlusslösungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre KinderNo. 2024.RRGR.263Grosser RatAnna Tanner, Biel/Bienne (SP), Fraktionssprecherin. Auch kurz zu meiner Interessenbindung: Ich bin seit acht Jahren Opferhilfeberaterin im Frauenhaus Bern. Das hier ist meine letzte Wortmeldung, und nächste Woche ist auch meine letzte Woche im Frauenhaus.
In der Antwort des Regierungsrates steht, dass die Anzahl der betroffenen Frauen gesunken ist. Wenn wir in die Geschäftsberichte der beiden Frauenhäuser und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern schauen, sehen wir, dass die Variation nicht gross ist, es handelt sich etwa um vier Frauen. Ich finde, dort müsste man sehr vorsichtig mit dieser Zahl umgehen.
Eine andere wichtige Zahl ist jene zu Frauen, die zum Täter zurückkehren, und diese ist nämlich gesunken. Der Zusammenhang ist zwar nicht erforscht, aber man kann aus der Praxis sagen: Wenn wir es schaffen, richtig gut zu arbeiten, wenn wir es schaffen, genügend Zeit für die Frauen zu haben, genügend Plätze zu haben, genügend auf die Bedürfnisse einzugehen, dann gehen die Frauen auch weniger rasch zum Täter zurück in eine gewaltvolle Beziehung. Sie können hingegen schneller und sicherer ein gutes Leben aufbauen, sie sind weniger auf zusätzliche Unterstützung angewiesen, wenn wir sie begleiten können, um ein sicheres und gutes Leben zu starten.
Und es wurde auch schon gesagt: Die Unterbringung in den Hotels oder ausserkantonal ist auch extrem gestiegen. Die Nachfrage ist extrem gross. Sie ist im Kanton Bern von 71 Personen im Jahr 2023 auf 143 Personen gestiegen, und das ist eine grosse Zahl. Dieser müssen wir Rechnung tragen.
Stellen Sie sich vor, nochmals kurz aus der Praxis, eine weinende Frau ist am Telefon, die Gewalt erfährt und fast verzweifelt. Sie findet keinen Platz, und Sie müssen Ihr sagen: «Sie müssen jetzt nach Zürich. Es bringt zwar sehr viel Mehrkosten, und wir wissen nicht, wann Sie zurückkommen.» Sie hat Angst, dass sie gefunden wird. Sie hat Angst, ihr Leben ist bedroht. Die Kinder können nicht in die Schule ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.)
Deshalb ist es extrem wichtig, dieser Motion zuzustimmen. Danke vielmals.
- SpeechEs braucht genügend Schutzplätze und Anschlusslösungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre KinderNo. 2024.RRGR.263Grosser RatAnna Tanner, Biel/Bienne (SP), Fraktionssprecherin. Auch kurz zu meiner Interessenbindung: Ich bin seit acht Jahren Opferhilfeberaterin im Frauenhaus Bern. Das hier ist meine letzte Wortmeldung, und nächste Woche ist auch meine letzte Woche im Frauenhaus.
In der Antwort des Regierungsrates steht, dass die Anzahl der betroffenen Frauen gesunken ist. Wenn wir in die Geschäftsberichte der beiden Frauenhäuser und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern schauen, sehen wir, dass die Variation nicht gross ist, es handelt sich etwa um vier Frauen. Ich finde, dort müsste man sehr vorsichtig mit dieser Zahl umgehen.
Eine andere wichtige Zahl ist jene zu Frauen, die zum Täter zurückkehren, und diese ist nämlich gesunken. Der Zusammenhang ist zwar nicht erforscht, aber man kann aus der Praxis sagen: Wenn wir es schaffen, richtig gut zu arbeiten, wenn wir es schaffen, genügend Zeit für die Frauen zu haben, genügend Plätze zu haben, genügend auf die Bedürfnisse einzugehen, dann gehen die Frauen auch weniger rasch zum Täter zurück in eine gewaltvolle Beziehung. Sie können hingegen schneller und sicherer ein gutes Leben aufbauen, sie sind weniger auf zusätzliche Unterstützung angewiesen, wenn wir sie begleiten können, um ein sicheres und gutes Leben zu starten.
Und es wurde auch schon gesagt: Die Unterbringung in den Hotels oder ausserkantonal ist auch extrem gestiegen. Die Nachfrage ist extrem gross. Sie ist im Kanton Bern von 71 Personen im Jahr 2023 auf 143 Personen gestiegen, und das ist eine grosse Zahl. Dieser müssen wir Rechnung tragen.
Stellen Sie sich vor, nochmals kurz aus der Praxis, eine weinende Frau ist am Telefon, die Gewalt erfährt und fast verzweifelt. Sie findet keinen Platz, und Sie müssen Ihr sagen: «Sie müssen jetzt nach Zürich. Es bringt zwar sehr viel Mehrkosten, und wir wissen nicht, wann Sie zurückkommen.» Sie hat Angst, dass sie gefunden wird. Sie hat Angst, ihr Leben ist bedroht. Die Kinder können nicht in die Schule ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.)
Deshalb ist es extrem wichtig, dieser Motion zuzustimmen. Danke vielmals.
- SpeechEs braucht genügend Schutzplätze und Anschlusslösungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre KinderNo. 2024.RRGR.263Grosser RatAnna Tanner, Biel/Bienne (SP), Fraktionssprecherin. Auch kurz zu meiner Interessenbindung: Ich bin seit acht Jahren Opferhilfeberaterin im Frauenhaus Bern. Das hier ist meine letzte Wortmeldung, und nächste Woche ist auch meine letzte Woche im Frauenhaus.
In der Antwort des Regierungsrates steht, dass die Anzahl der betroffenen Frauen gesunken ist. Wenn wir in die Geschäftsberichte der beiden Frauenhäuser und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern schauen, sehen wir, dass die Variation nicht gross ist, es handelt sich etwa um vier Frauen. Ich finde, dort müsste man sehr vorsichtig mit dieser Zahl umgehen.
Eine andere wichtige Zahl ist jene zu Frauen, die zum Täter zurückkehren, und diese ist nämlich gesunken. Der Zusammenhang ist zwar nicht erforscht, aber man kann aus der Praxis sagen: Wenn wir es schaffen, richtig gut zu arbeiten, wenn wir es schaffen, genügend Zeit für die Frauen zu haben, genügend Plätze zu haben, genügend auf die Bedürfnisse einzugehen, dann gehen die Frauen auch weniger rasch zum Täter zurück in eine gewaltvolle Beziehung. Sie können hingegen schneller und sicherer ein gutes Leben aufbauen, sie sind weniger auf zusätzliche Unterstützung angewiesen, wenn wir sie begleiten können, um ein sicheres und gutes Leben zu starten.
Und es wurde auch schon gesagt: Die Unterbringung in den Hotels oder ausserkantonal ist auch extrem gestiegen. Die Nachfrage ist extrem gross. Sie ist im Kanton Bern von 71 Personen im Jahr 2023 auf 143 Personen gestiegen, und das ist eine grosse Zahl. Dieser müssen wir Rechnung tragen.
Stellen Sie sich vor, nochmals kurz aus der Praxis, eine weinende Frau ist am Telefon, die Gewalt erfährt und fast verzweifelt. Sie findet keinen Platz, und Sie müssen Ihr sagen: «Sie müssen jetzt nach Zürich. Es bringt zwar sehr viel Mehrkosten, und wir wissen nicht, wann Sie zurückkommen.» Sie hat Angst, dass sie gefunden wird. Sie hat Angst, ihr Leben ist bedroht. Die Kinder können nicht in die Schule ... (Die Präsidentin bittet die Rednerin, zum Schluss zu kommen. / La présidente demande à l’oratrice de conclure.)
Deshalb ist es extrem wichtig, dieser Motion zuzustimmen. Danke vielmals.
- InterpellationMitvorstösserin/MitvorstösserInnerfamiliäre oder häusliche Gewalt: VerbrechenspräventionNo. 2024.GRPARL.99
- MotionHauptvorstösserin/HauptvorstösserHohe Prämienlast im Kanton Bern stoppenNo. 2024.RRGR.205
- InterpellationMitvorstösserin/Mitvorstösser
- InterpellationHauptvorstösserin/Hauptvorstösser
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserSoziale Arbeit in der Psychiatrie sichern und stärkenNo. 2024.RRGR.96
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