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Matthias Matti · Die Mitte

de
Grosser Rat (BE)07.03.2024
Matthias Matti, Zweisimmen (Die Mitte), Mitmotionär, Fraktionssprecher. Schon vor der Eingabe dieser Motion haben mich verschiedene Bienenzüchter auf die Gefahr aufmerksam gemacht. Die Asiatische Hornisse ist auf dem Vormarsch und hat 2023 den Kanton Bern erreicht. Wenn wir jetzt nicht sofort reagieren, sind unsere Bienenvölker gefährdet. Was das bedeutet, haben uns verschiedene Filme, aber auch Reportagen in den letzten Jahren schon eindrücklich gezeigt.

Der Regierungsrat teilt die Ansicht, dass gegen die weitere Verbreitung geeignete Massnahmen ergriffen werden müssen, und dass er eine Strategie auch mit den Nachbarkantonen abgleichen und auf die Vorgaben des Bundes abstimmen muss. Das Vorgehen ist absolut richtig und wird von uns Motionären auch so gefordert.

Die Ausführungen betreffend die finanziellen Mittel und die Ressourcen verstehen wir aber nicht als lösungsorientiert. Wie in den vergangenen Jahren mehrmals bewiesen, muss man in ausserordentlichen Situationen auch ausserordentliche Massnahmen ergreifen. Hier müssen die bestehenden Mittel priorisiert werden, sodass die gesprochenen Mittel auch am richtigen Ort, im Ziel, eine Wirkung bringen. Diese Schwerpunkte sind jedes Jahr an einem anderen Ort und müssen nicht immer auf dieselbe Art, sondern jedes Jahr priorisiert werden, und wir können sie auch dem Parlament nicht so delegieren.

Auch beim Punkt bezüglich der Information sehen wir Differenzen. Oder wusste jeder von Ihnen vor dieser Session schon, dass es Asiatische Hornissen gibt, die unsere Bienenvölker gefährden? Ich glaube, auch diesbezüglich müssen wir noch ein bisschen weitermachen.

Bienen sind für unsere Existenz, aber auch für Flora und Fauna und eben für uns Menschen wichtig. Wir müssen sie jetzt schützen und ich bitte Sie, diese Motion – wie Die Mitte – anzunehmen und nichts abzuschreiben.

Institution
Grosser Rat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0