Tobias Sennhauser · Tier im Fokus

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Stadtrat (BE)12.03.2026Mitglied

Tobias Sennhauser (TIF), Einzelvotum: Ganz kurz zu den Hunden an der Demo, nachdem sie jetzt doch ein paar Mal angesprochen worden sind. Wir machen manchmal auch Demos. Und wir machen es so, dass wir den Leuten mitteilen: Lasst eure Hunde zu Hause, denn eine Demo ist kein Ort für Hunde. Und vielleicht wäre das auch ein guter Rat für die Polizei.

Ich möchte eigentlich über die nationale Volksinitiative sprechen, die schon ein paar Mal angesprochen wurde. Und ihr habt es schon gehört: Eine Mehrheit hat damals bei dieser GFS-Bern-Umfrage deutlich zugestimmt. Vielleicht noch zwei, drei spannende Zahlen aus dieser Studie. Zum Beispiel haben sie auch gefragt, wer sich denn überhaupt Feuerwerke kauft. 72% haben gesagt, nie, 1% monatlich, 2% mehrmals pro Jahr und 9% – ich glaube, ich habe es vertauscht: 2% mehrmals im Jahr und 9% einmal pro Jahr. Also: Es ist eine Minderheit, die hier eine Mehrheit beeinträchtigt, würde ich sagen. Und dann, es wurde auch schon ein bisschen angesprochen, aber ich möchte das gerne noch vertiefen: Diese Umfrage hat auch die Parteizugehörigkeit abgefragt. Insofern können wir gewisse Rückschlüsse ziehen, was die Sympathisant*innen von Parteien und eben diese Vorlage anbelangt. Bei den Grünen, das ist wenig überraschend, sind es 91%, die der Feuerwerksinitiative damals zugestimmt hätten. Bei der SP, das ist insofern überraschend, wenn man hier die Voten hört, sind es immerhin auch 79% der Parteiinteressent*innen, die der Initiative zustimmen würden. Bei der GLP, auch bemerkenswert, sind es 88%, die bei der Initiative Ja oder eher Ja stimmen würden. Auch bei der Mitte ist es eine Mehrheit. Die FDP ist die einzige Partei, deren Wählerbasis die Initiative ablehnen würde. Und sogar auch bei der SVP gibt es eine knappe Mehrheit, was vielleicht damit zusammenhängt, dass diese Feuerwerkskörper nicht nur rauffliegen, sondern irgendwann auch wieder runterfallen und so vielleicht auch die Bauern oder vor allem ihre sogenannten Nutztiere beeinträchtigen. Insofern freut es mich zu sehen, dass zumindest in der Bevölkerung über alle Parteigrenzen hinweg, diese Initiative Unterstützung findet.

Dann habe ich noch einen zweiten Link mitgebracht. Das ist die Webseite tierschutz-helfer.ch. Und die haben eine ziemlich interessante Übersicht gemacht über die ganze Schweiz, über alle Gemeinden, die das schon gemacht haben, worüber wir heute befinden. Vielleicht noch als Vorbemerkung dazu: Der Bundesrat hat eine, wie ich finde, ganz ordentliche Stellungnahme zur nationalen Feuerwerksinitiative verfasst; deshalb ordentlich, weil er durchaus die Probleme, die Feuerwerke mit sich bringen, anerkannt hat. Und seine Meinung war dann, dass eben die Kantone und auch die Gemeinden aktiv werden sollen. Das tun sie jetzt in Hülle und Fülle. Ich mache es kurz. Es sind aus dem Kanton Aargau sieben Gemeinden, Baselland drei Gemeinden, Graubünden 37 Gemeinden, Kanton Luzern eine Gemeinde, St. Gallen zwei Gemeinden und im Kanton Zürich sind es 28 Gemeinden. Und auf dieser Webseite hat es einen Button. Dort steht: Neue Gemeinde melden. Und wenn es für euch okay ist, würde ich das nachher übernehmen.

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