Hedy Fürer-Ulrich · SVP
Fürer-Rapperswil-Jona: Dem Antrag der SVP-Fraktion ist zuzustimmen.
Vermutlich bin ich in Rapperswil-Jona eine der Wenigen, die auf das Auto angewiesen sind, da in unserer Region kein öffentlicher Bus fährt. Mit diesem Bau nehmen wir einem hochfrequentierten Gebiet 300 Parkplätze weg. Das ist die Tatsache. 37 brauchen wir selbst. Wenn wir ein Parkhaus bauen, ist bei 60 Parkplätzen noch nicht gewährt, wer diese bezahlt. Vielleicht hat der Stadtrat kommuniziert, dass wir das Parkhaus selbst bauen, aber der Bürger wurde noch nicht gefragt. Das ist immer noch offen. In der heutigen Zeit ist es ein «No-Go», wenn man 37 Parkplätze oberirdisch baut. Das ist ein Gebäude, das nachher mit Erwachsenenbildung wirbt. Da kommen viele von weit her, die nehmen nicht den öV, sondern brauchen das Auto.
Wir hatten die Situation in unserer Stadt bereits einmal. Wir hatten einen Bushof gebaut. Da waren auch Parkplätze geplant, die wollte man eigentlich stillschweigend streichen. Auf Antrag unserer Partei wurde ein Parkhaus gebaut. Wenn ich jetzt auf diesen Bahnhof fahre und parkieren will, ist dieses Parkhaus meistens voll. Das Bedürfnis ist da. In Rapperswil-Jona sind die Parkplätze meistens teuer, gratis parkiert man bei uns nicht. Es ist also eine Win-win-Situation. Wir haben im Moment Ausgaben, aber es kommen auch wieder Einnahmen herein.