Beat Stump · SVP
Grosser Rat (TG)18.03.2026
Mit der Antwort des Regierungsrates bin ich sehr zufrieden. Vielen Dank an dieser Stelle für die ausführliche Beantwortung und die Durchführung des Pilotprojekts. Dieses zeigt, dass die Einführung einer Bezahlkarte sehr gut funktionieren würde. Mit diesem Projekt geht es uns darum, dass Asylanten kein Geld in ihre Heimatländer schicken können, welche zum Teil auch korrupt sind. Zudem soll durch die Verwendung der Kartenzahlung beim lokalen Gewerbe die Integration der asylsuchenden Personen in die Gemeinschaft gefördert werden. Weil weniger Gelder in die Herkunftsländer fliessen, wird die Schweiz als Land nicht mehr so attraktiv sein. So würden auch die Machenschaften der Schlepperbanden dezimiert. Teile in Deutschland sowie die Kantone Bern und Luzern haben diese Karte bereits eingeführt. Die Kantone Zug, Schwyz und Nidwalden haben es ebenfalls beschlossen. Eigentlich müssten heute 127 Kantonsräte dieser Einführung der Kartenzahlung zustimmen. Was spricht dagegen? Dass eine Bezahlkarte auch etwas kostet, ist klar. Wie wir aus der Antwort des Regierungsrates entnehmen, ist der Aufwand vernachlässigbar. Dieser Meinung bin ich auch. Vor allem, wenn wir bedenken, dass die Sicherheit auch in den Heimen sicherer wird, da weniger Bargeld gestohlen werden kann. Vielleicht haben Sie es gehört im Regionaljournal Ostschweiz: Der Leiter des Sozialamtes Thurgau, Max Steiner, ist auch sehr zufrieden mit dem Pilotprojekt. Klar gab es auch kritische Rückmeldungen zum Pilotversuch. Es gibt immer auch Nachteile, aber in diesem Falle überwogen die positiven Eigenschaften. Deshalb freue ich mich, wenn Sie der Motion zur Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber zustimmen und der Regierung den Auftrag erteilen, die Kartenzahlung einzuführen.