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Mirjam Arn · Grünes Bündnis

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Stadtrat (BE)27.02.2025Mirjam Arn (GB) für die Fraktion

Mirjam Arn (GB) für die Fraktion: Vieles ist schon gesagt worden. Rasensport ist beliebt. Statistisch gesehen werden Rasensportarten auch öfter von jungen Personen ausgeübt als andere Sportarten. Rasensportler*innen sind oft regelmässig auf den Feldern. Für die Förderung der regelmässigen sportlichen Aktivität in der Gemeinschaft ist Rasensport in der Stadt unentbehrlich. Ja, wir wissen, dass der Platz beschränkt ist und 12'000 Nutzungsstunden, die fehlen, sind viel. Darum ist es wichtig, dass man einen guten Plan hat. Die Rasensportstrategie legt den Fokus auf die vermehrte Nutzung bestehender Anlagen und die Verbesserung der Infrastruktur. Das ist aus Ressourcengründen unterstützenswert und kostengünstig. Die Umwandlung von Natur- in Kunstrasenplätze ist zur Erhöhung der Kapazität und Belastbarkeit der Anlagen sehr wichtig, wenn qualitativ hochstehende Materialien gebraucht werden. Das ist aber heutzutage eigentlich kein Problem mehr. Auch die vermehrte Nutzung von Schulrasenplätzen macht Sinn. Und dazu ist noch zu sagen, gerade zu der mobilen Beleuchtung, dass das Sportamt dort schon eine Testphase macht im Holenacker und Ende Sommer gibt es da schon erste Resultate, also das läuft. In der Strategie ist der niederschwellige Zugang zu Rasensport vorangekommen, das ist auch unser grosses Anliegen. Insbesondere die Förderung des aktiven Breitensports, des Vereinslebens und der lebendigen Freizeitsportszene. Auch die explizit erwähnte Förderung des Mädchen- und Frauensports ist zu unterstreichen, gerade im Hinblick auf die Frauen-EM. Im Fussball ist der Frauenanteil gemäss Schweizer Sportobservatorium aktuell 16%, also immerhin ein Siebtel. Mit einer gezielten Verbesserung des Zugangs zu den Fussballfeldern und zu attraktiven Zeiten auch und an zentralen Standorten, erhoffen wir uns eine Zunahme des Mädchen- und Frauenanteils auf dem Stück. Beim Rasensport geht es nicht nur um "Schutten", wir haben es schon gehört. Quidditch ist vielleicht etwas aussergewöhnlich, aber es gibt Rugby, Football, Cricket, Speerwurf, Cup-Golf, Ultimate Frisbee, Feldhockey und ganz viel weiteres. Darum ist zu unterstreichen, dass die Strategie nicht explizit Fussball fördern will, sondern generell Rasensportvereine, was wir sehr unterstützen. Auch die Massnahmen um die Sportplätze wie die Verbesserung der Beleuchtung, die Sanierung der Garderobenanlagen usw. gehören klar zu einer umfassenden Rasensportplanung. Nebenbemerkung: Dass im Rahmen von diesen Massnahmen die Flächen aufgewertet werden können und mit biodiverser Begrünung versehen werden können, ist für uns selbsterklärend. Die GB/JA!-Fraktion nimmt die Strategie positiv zur Kenntnis.

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Institution
Stadtrat

Data: OpenParlData · CC BY 4.0