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Stefan Leuthold

Active
Grünliberale ParteiGLP
Grosser RatFrauenfeld

Mandate
Party
Grünliberale ParteiSource: GLP
Parliamentary group
GLP
Parliament
Grosser Rat
Electoral district
Frauenfeld
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
24. November 1967
Occupation
Unternehmer
Language
German
Contact
Address
Spannerstrasse 30
8500 Frauenfeld
Also active in
Gemeinderat
Grünliberale ParteiFormer
Gemeinderat
Grünliberale Partei· https://www.frauenfeld.ch/politik-verwaltung/politik/stadtrat.html/521
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Source body
TG
Record updated
04.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(1049)
  1. Nein
  2. Nein
  3. Ja
  4. Nein
  5. Ja
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Speeches(142)
  1. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Der Thurgau ist der einzige Schweizer Kanton, welcher Guthaben von Verrechnungssteuern den Steuerpflichtigen auf ihr Konto zurückbezahlt. Dies verursacht administrative Umtriebe und führt zu Mehrkosten in der Verwaltung. Zudem können Bankauszüge per 31. Dezember fehlerhaft sein, wenn beispielsweise Fondsanteile im Vermögen enthalten sind, welche nicht per Ende Jahr abschliessen. Dies erhöht die Fehlerquote zusätzlich und generiert weiteren Aufwand. Aus diesen Gründen verzichten die anderen Kantone darauf, Guthaben aus Verrechnungssteuern auszubezahlen. Sie werden den Steuerpflichtigen einfach intern gutgeschrieben, was effizienter ist und im Endeffekt dasselbe bewirkt. Und zu meiner Frage: Weshalb beschreitet die Thurgauer Steuerverwaltung bei der Verrechnungssteuer diesen Sonderweg?
  2. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Nein, vielen Dank.
  3. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Die GLP-Fraktion befürwortet diese Parlamentarische Initiative ausdrücklich und einstimmig. Das Behördenreferendum ist ein wichtiges demokratisches Korrektiv, das – ich zitiere aus dem Text der PI – „einer Minderheit im Parlament erlaubt, einen Mehrheitsbeschluss des Grossen Rates dem Volk zur Abstimmung vorzulegen.“ Wenn aber genau diese Minderheit ihre Argumente in der Abstimmungsbotschaft nicht selbst einbringen kann, entsteht eine klare Ungleichbehandlung. Die vorgeschlagene Ergänzung von § 27 StWG schafft Fairness und Transparenz. Behördenreferenden werden gleich behandelt wie Initiativen und fakultative Referenden. Das stärkt die politische Kultur, erhöht die Nachvollziehbarkeit und fördert das Vertrauen der Bevölkerung in unser politisches System. Für die GLP-Fraktion ist klar: Wer eine Volksabstimmung ermöglicht, soll auch zu Wort kommen. Darum sagen wir klar Ja zu dieser sinnvollen, schlanken und demokratiestärkenden Anpassung. Besten Dank für die Unterstützung.
  4. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Im Namen der GLP-Fraktion danke ich der Interpellantin und den Interpellanten für ihren Vorstoss und dem Regierungsrat für die Beantwortung. 71 % der Thurgauer Bevölkerung haben sich im Herbst 2018 für das neue Bundesgesetz über Velowege ausgesprochen. Das ist ganz im Sinne der GLP, denn auch wir setzen uns seit Jahren für ein sicheres, modernes und nachhaltiges Velonetz in unserem Kanton ein. Nun liegt der kantonale Projektauftrag, welcher das Bundesgesetz im Thurgau umsetzen soll, druckfrisch vor. Er stellt die wichtigen Weichen auf dem weiteren Weg, und er stellt sie aus unserer Optik richtig. Die GLP teilt die darin enthaltene Analyse der Situation und das geplante Vorgehen für die Umsetzung. Wir stellen mit Freude fest, dass der Regierungsrat den Handlungsbedarf im Alltagsvelonetz erkennt. Um noch mehr Menschen zum Umstieg auf das Velo zu bewegen, ist die gezielte Verdichtung des Netzes ein wichtiger Hebel. Einziger Wermutstropfen ist der zeitliche Horizont für die behördenverbindliche Umsetzung bis Ende 2027 und die bauliche Umsetzung bis Ende 2042. Dies scheint uns zu wenig ambitioniert. Es geht ja zwar um den Langsamverkehr, aber genau hier würden wir uns deutlich mehr Tempo wünschen. Besten Dank.
  5. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Der Ertragsrückgang in der Fischerei am Bodensee und Untersee ist ein Problem mit mehreren Ursachen. Einfach zusammengefasst, das Ergebnis eines strukturellen Wandels des Ökosystems. Der verbesserte Gewässerschutz ist aus unserer Sicht positiv, aber leider negativ für das Nahrungsangebot der Fische. Weitere Faktoren stellen die Vermehrung von Konkurrenten, wie dem Dreistachligen Stichling, oder die Ausbreitung der Quaggamuschel dar, aber auch klimatisch bedingte Veränderungen der Wassertemperaturen können die Reproduktions- und Wachstumsbedingungen für bestimmte Arten verschlechtern. Als zusätzliches Element kommt der Kormoran ins Spiel. Er ist ein relevanter, aber nicht allein ausschlaggebender Faktor im Gesamtsystem. In einem ökologisch bereits nährstoffarmen und artenmässig unter Druck stehenden See wirkt der Kormoran nicht als Hauptursache, aber als zusätzliche Herausforderung. Das Fischfangproblem einzig am Kormoran festzumachen, greift für die GLP-Fraktion zu kurz. Dennoch sehen wir Handlungsbedarf. Es ist anspruchsvoll, im Bodenseeraum mit mehreren Anrainerstaaten gemeinsame Regelungen zu finden. Trotzdem fordern wir den Regierungsrat auf, den gesetzlichen Spielraum in Zusammenarbeit mit dem Bund und unseren Nachbarn maximal auszuschöpfen. Beispielsweise müssten Massnahmen zur Prävention, wie das Entfernen von alten Nestern in der Brutkolonie Egnach, zulässig und möglich sein. Die Fischerei am Bodensee existiert seit der Antike. Seit dem frühen Mittelalter ist die gewerbsmässige Fischerei dokumentiert. Die GLP-Fraktion möchte diese Tradition schützen und wird die Motion deshalb grossmehrheitlich unterstützen. Und noch einen Wink an jene Parteien, welche eine oder sogar mehrere Vertretungen im nationalen Parlament haben: Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit geeigneten Vorstössen Ihren Teil zur Lösung des Problems beizutragen. Besten Dank.
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  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199
  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199
  • Version 2
    04.10.2025 – 05.06.2026

Data: OpenParlData · CC BY 4.0