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Peter Haldemann

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Schweizerische VolksparteiSVP
Grosser RatKreuzlingen

Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliamentary group
SVP
Parliament
Grosser Rat
Electoral district
Kreuzlingen
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Official profile
Personal
Gender
Male
Born
24. April 1970
Occupation
Landwirt
Contact
Address
Obere Müllbergstrasse 9
8558 Raperswilen
References & source
Source body
TG
Record updated
04.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(543)
  1. Nein
  2. Ja
  3. Ja
  4. Nein
  5. Ja
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Speeches(6)
  1. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Ich spreche zum Konto 6510.3000.800, wie Sie bereits gehört haben. Ich bitte Sie, den Antrag auf eine zusätzliche 60 %-Stelle für den Landerwerb Thur3 zu streichen. In der Einfachen Anfrage von Kantonsrat Ulrich Marti und mir, die am 26.08.2025 vom Regierungsrat beantwortet wurde, ist ersichtlich, dass für Thur3 in den letzten Jahren bereits über 20 Hektaren Landwirtschaftsland als Realersatz erworben wurde. Die trockenen Füsse sind also bereits im Trockenen. Es ist bewiesen, dass der Landerwerb im Kanton bereits gut funktioniert und dass es hier keine zusätzliche Stelle braucht. Deshalb wurde der Antrag auf Stellenstreichung ja in der GFK auch gutgeheissen. Danke für Ihre Zustimmung zur Stellenstreichung.
  2. Kantonsrat
    Speech
    Grosser Rat
    Jetzt muss ich schauen, dass ich mein Bild wieder habe. Ich bin ein wenig überrascht gewesen wegen der Pattsituation vorher. Ich spreche zum Konto 6510, Amt für Umwelt, 3000.800 im Budget 2026, Seite 231 ff. Beim Amt für Umwelt ist die Schaffung einer neuen 60 %-Stelle zur Bekämpfung und Prävention von Neobiota vorgesehen. Ich beantrage die Streichung der im Budget 2026 vorgesehenen 60 %-Stelle für die Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung und Prävention von Neobiota beim Amt für Umwelt. Begründung: Die bisherigen Strategien haben versagt. Keine Neobiota konnten bis jetzt in der Schweiz nachweislich zurückgedrängt oder ausgerottet werden. Wir brauchen eine andere Strategie – das wurde richtig erkannt. Aber einfach eine zusätzliche Stelle im Amt für Umwelt, die noch mehr Mails versendet, die niemand mehr liest, bringt hier rein gar nichts. Die Mitarbeiter, die sich hier bereits intensiv mit Neobiota auseinandergesetzt haben, müssen neue Strategien entwickeln. Es müssen nicht neue, zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. Deshalb ist eine zusätzliche Stelle zu streichen. Ja, vielleicht wird die Bekämpfung dann ein weiteres Jahr vernachlässigt. Aber bitte seien Sie ehrlich zu sich selber. Glauben Sie wirklich, wir seien mit der aktuellen Bekämpfungsstrategie schneller als die Natur? Ein weiteres Beispiel für einen dringend notwendigen Strategiewechsel. Für die Thur ist der Kanton verantwortlich, nicht die Gemeinden. All das Gelbe, das Sie im Spätsommer an den Thurufern sehen, ist Amerikanische Goldrute, einer der ersten zur Bekämpfung ausgeschriebenen Neophyten. Hier ist das totale Versagen der Bekämpfungsstrategie offensichtlich. Insbesondere Quarantäneorganismen wie der Japankäfer müssen bereits jetzt von der Fachstelle für Pflanzenschutz im Arenenberg bekämpft werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Umwelt und der Pflanzenschutzfachstelle muss zwingend intensiviert werden. Darin liegt das Potenzial. Bitte folgen Sie deshalb im Sinne eines Strategiewechsels meinem Antrag für Streichung der zusätzlichen Stelle. Danke.
  3. Mitglied GR
    Speech
    Grosser Rat
    Ich spreche erneut zum Konto 3014.3102.000, Marketing Öffentlicher Verkehr, im Zahlenteil auf Seite 11. Es ist mir durchaus bewusst, dass die Höhe dieses Antrags wieder nicht so gross ist wie 40 Mio. Franken, aber auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist. Zugunsten des Projekts "Verlagerung Pendelverkehr" hat der Regierungsrat im Zuge des Budgets 2025 auf eine von zwei Ausgaben "Thurgau mobil" verzichtet und diese gestrichen. Für uns ist es unverständlich, wieso der Regierungsrat auf die verbleibende Ausgabe nicht auch verzichten will. Die Gründe sind die gleichen wie beim vorherigen Antrag: Mit schönen Bildern und Geschichten, die auf dem einschlägigen Newsportal schon lange publiziert wurden, bringen Sie heutzutage doch keinen Autoliebhaber auf den ÖV, geschweige denn liest die potenzielle Kundschaft ein solches Heft. Die SVP-Fraktion sieht die Notwendigkeit dafür nicht. Im Zuge der GFK-Beratung wurde darüber informiert, dass diese verbleibende Ausgabe noch 100'000 Franken kostet. Dementsprechend beantrage ich die Streichung dieser 100'000 Franken im Konto 3014.3102.000, Marketing Öffentlicher Verkehr. Ebenfalls möchte ich noch betonen, dass diese Ausgabe in Papierform ist, und wenn wir dieses Papier streichen, machen wir auch etwas für die Nachhaltigkeit.
  4. Mitglied GR
    Speech
    Grosser Rat
    Ich spreche zum Konto 3014.3102.000, Marketing Öffentlicher Verkehr, im Zahlenteil auf Seite 11. Zusammen mit dem Tarifverbund Ostwind und der Genossenschaft 42hacks sollen mit KI-basierten Auswertungen von Handydaten bessere Mobilitätslösungen für die Mitarbeitenden von grossen Firmen entwickelt werden. Ziel sei es, damit bei den Mitarbeitenden ein verändertes Mobilitätsverhalten in Richtung von zu Fuss gehen, Velofahren und Öffentlichem Verkehr zu bewirken. Scheinbar wird das erfolgreiche Projekt bei einer grossen St. Galler Firma als Referenz beigezogen. Das Resultat soll sein, dass deren Mitarbeiter vermehrt vom Individual- auf den Öffentlichen Verkehr umsteigen. Ziel dabei ist die Aufhebung von Parkplatzarealen, damit betriebliche Erweiterungsbauten realisiert werden können. Dies soll jetzt auch im Kanton Thurgau zum Einsatz kommen. Es ist jedoch nicht angebracht, dass der Steuerzahler solche Projekte bezahlt. Das ist eine Angelegenheit zwischen Anbieter und Nachfrager, und den Kanton braucht es aus unserer Sicht nicht. Der ÖV ist etabliert, und wenn das Angebot und die Struktur stimmen, wird er auch von allen benutzt. Mit solchen Auswertungen werden nicht mehr Menschen ihr Auto in der Garage lassen, oder eben keinen Parkplatz mehr benötigen. Massnahmen, die greifen, müssen von den Firmen beschlossen werden – die sind viel kreativer, wenn es um ihre Entwicklung geht. Deshalb beantragen wir die Streichung von 180'000 Franken für das Projekt Verlagerung Pendelverkehr im Konto 3014.3102.000, Marketing Öffentlicher Verkehr.
  5. Mitglied GR
    Speech
    Grosser Rat
    Vielen Dank für die Interpellation und die Antwort des Regierungsrates, die aus meiner Sicht sehr ausführlich und gut differenziert ist. Erlauben Sie mir noch einige Bemerkungen als betroffener Landwirt und als Mitglied des Verbands Thurgauer Landwirtschaft zu den Fragen 1 bis 3. Zur Frage 1 "Wo steht der Kanton Thurgau?": Regenerative Landwirtschaft ist der neue Modebegriff. Teile daraus werden bei uns im Thurgau oder in der ganzen Schweiz – notabene in allen "Labels" – bereits seit Generationen umgesetzt, zum Beispiel die Fruchtfolge. Um möglichst viele Landwirte von der Wichtigkeit und den sehr guten Ansätzen zu überzeugen – vor allem noch mehr Gründüngung und Bodenbedeckungen anzubauen und diese gleichzeitig noch flacher einzuarbeiten, was sehr wichtig ist – haben wir am 30. August 2024 vom Verband Thurgauer Landwirtschaft aus, den 3. Herbst-Bodentag durchgeführt. Dieser war – trotz sehr gutem Landwirtschaftswetter – mit 120 interessierten Praktikern sehr gut besucht. Selbstverständlich würden wir die Ratsmitglieder an unserem 4. Bodentag, am 29. August 2025, sehr herzlich begrüssen. Da können Sie sich ein fundiertes Bild vom Stand der Anwendungen der Grundsätze der regenerativen Landwirtschaft im Thurgau und der Zusammenarbeit mit Arenenberg und Tänikon machen. Zu Frage 2 "Pflanzenkohle in bester Qualität": Auszubringen ist kurzfristig gesehen empfehlenswert, bindet Schadstoffe und CO im Boden. Wie wir mittlerweile aber wissen, gibt es sehr unterschiedliche Qualitäten. Wir sind wieder an einem Punkt wie einst mit dem Klärschlamm. Gerne können Sie die Bauern im Kanton St. Gallen fragen, wie es ist, wenn Sie helfen, die Verdauungsreste der Gesellschaft zu entsorgen und Ihnen 50 Jahre später die alleinige Schuld überlassen wird, Sie Ihre Produkte nicht mehr verkaufen können und mit den Existenzängsten allein gelassen werden. Also bitte hier keine Schnellschüsse mehr, deren Fehlwirkungen Sie in 50 Jahren wieder den Bauern in die Schuhe schieben müssen, zum Beispiel, weil mit Schwermetall belastete Pflanzenkohle ausgebracht wurde. Zur Frage 3: Die Einlagerung an CO im Boden ist sehr abhängig von der Kultur, die darauf steht. Falls Sie jetzt aber denken, dass wir nur noch Soja oder andere gehypte Hülsenfrüchte anbauen sollten, müssen Sie bedenken, dass wir dann wieder eine Monokultur befürworten würden, damit Krankheiten und Schädlinge massiv fördern und ein neues Desaster hinauf beschwören. Das mit den Zertifikaten ist aus manch bäuerlicher Sicht ein Ablasshandel. Einerseits wollen wir natürlich unsere Arbeit für die Gesellschaft – was das Einlagern von CO eindeutig ist – in Wert setzen. Andererseits wissen wir genau, dass bei solchen Geschäften alle verdienen – ausser dem Landwirt: die Firma, die die Zertifikate ausstellt, die Firma, die diese bewirbt, die Firma, die sie verkauft und natürlich die Firma, die sie kontrolliert. Die Käufer solcher Papiere sind zum Beispiel die Touristen, die mit Flieger oder Kreuzfahrtschiffen verreisen und ihr schlechtes Gewissen mit dem Zertifikatskauf beruhigen und aber gleichzeitig damit prahlen, dass sie klimaneutral in die Ferien gereist sind. Die Dimension des Ablasshandels "klimaneutral" ist mittlerweile so gross und absurd, dass Tankstellen sich dieses Prädikat mit Zertifikaten erkaufen. Ein perfekteres Beispiel für die Wertschätzung des Handels und die Entwertung des Berufstandes, der unsere Nahrung erzeugt, gibt es nicht. Wo dass Sie von den Zertifikaten profitieren, bitte ich Sie, sich selber ehrlich zu beantworten. Der Landwirt aber darf bei der Berechnung seines Landwirtschaftsbetriebs nicht einmal seinen Wald einberechnen, und für ein Trinkgeld pro Hektare soll er ein Zertifikat verkaufen, falls der Humusgehalt zunimmt, falls nicht, muss er Strafe zahlen. Bei einer vielfältigen Fruchtfolge kann aber, wie schon gesagt, nicht mit allen Kulturen Humus aufgebaut werden. Die Landwirtschaft ist daran, möglichst viel Hilfe bei der CO -Speicherung zu leisten und hilft selbstverständlich mit, die besten Methoden herauszufinden. Aber wir wollen einen solch grossen Leistungsauftrag der Gesellschaft auch entsprechend entschädigt haben – und bitte nicht subventioniert, sondern in Wert gesetzt. Wie die Antwort des Regierungsrates schon aufzeigt, ist das Thema sehr komplex. Zertifikate auszustellen ist einfach, kompensieren ist noch einfacher. CO zu binden, ist nicht einfach. Aber die Kommission "Zukunft Landwirtschaft" ist dran, beim Thema und bei den Bauern. Selbstverständlich sind gute Ideen gefragt. Wir testen Sie gerne mit Ihnen.
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Memberships(7)

Images(2)

  • Version 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Version 2
    04.10.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0