Andrea Schöb-Sturzenegger
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- SP-GRÜNE-GLP-Fraktion 2024/2028
- Parliament
- Kantonsrat
- Electoral district
- Rorschach
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Female
- Occupation
- Leiterin Intervention / Feuerwehrinspektorat
- Language
- German
- Source body
- SG
- Source updated
- 28.01.2026
- Record updated
- 04.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaKantonsratSystemwidrige Ergänzungsleistungen ohne Rentenanspruch (Interpellation)Result: 66 Yes · 1 No · 0 Abst. · 53 Absent
- JaKantonsratIX. Nachtrag zum Strassengesetz (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 37 Yes · 78 No · 1 Abst. · 4 Absent
- NeinKantonsratIX. Nachtrag zum Strassengesetz (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 78 Yes · 37 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratIII. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Inklusive familienergänzende Kinderbetreuung) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 41 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratII. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Behindertengleichstellungsrechte) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 41 No · 0 Abst. · 5 Absent
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- Speech
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Schöb-Thal: Dem Antrag auf Dringlicherklärung ist zuzustimmen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Präsidentin der Personalverbändekonferenz des Kantons St.Gallen.
In der Wintersession 2025 hat uns die Regierung ein Entlastungspaket mit 87 Massnahmen präsentiert, das sehr ausgewogen war. Die bürgerliche Seite dieses Rates hat Massnahmen nicht akzeptiert und der Regierung einen zusätzlichen Sparauftrag über 60 Mio. Franken in Auftrag gegeben. In der Diskussion um diese 60 Mio. Franken hat Regierungsrat Marc Mächler klar gesagt, dass diese 60 Mio. Franken wehtun würden und dass es voraussichtlich nicht ohne Kündigungen gehen werde. Er hat sogar gesagt, dass es «bluten» wird. Ich frage Sie jetzt: Wenn man solche Aussagen hört und der zusätzliche Sparauftrag im Umfang von 60 Mio. Franken – was macht das mit dem Staatspersonal? Das verunsichert. Das macht Angst. Zudem stehen die 60 Mio. Franken im Widerspruch zur Aufgaben- und Verzichtsplanung, die wir bereits gemacht haben, weil das Paket das Einfrieren des Personalaufwands bis ins Jahr 2030, Einsparungen bei den Lehrpersonen und den Verzicht auf einen Teuerungsausgleich auf mehrere Jahre bereits enthält, um nur ein paar Punkte zu erwähnen.
Die Personalverbände haben diese Massnahmen aus der Verzichtsplanung mit Aufbegehren geschluckt. Mehr liegt jetzt nicht mehr drin. Warum ist die Interpellation dringlich? Das Personal will aufgrund dieser Aussagen und des zusätzlichen Sparauftrags Antworten. Es ist verunsichert und will Antworten bezüglich seiner Arbeitsplatzsicherheit.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Konto 5600.308 (Allgemeiner Personalaufwand / Pauschale Besoldungskorrekturen). Schöb-Thal beantragt im Konto 5600.308 eine Erhöhung um Fr. 2'490'000.– und als Folgeanpassungen:
- im Konto 3051.318 (Ergänzungsleistungen / Dienstleistungen und Honorare) eine Erhöhung um Fr. 19'900.–;
- im Konto 3200.360 (Amt für Soziales / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 450'400.–;
- im Konto 3250.360 (Amt für Kultur / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 64'300.–;
- im Konto 3250.490 (Amt für Kultur / Interne Verrechnungen) eine Erhöhung um Fr. 25'700.–;
- im Konto 3259.390 (Lotteriefonds [SF] / Interne Verrechnungen) eine Erhöhung um Fr. 25'700.–;
- im Konto 3259.382 (Lotteriefonds [SF] / Zuweisungen an Spezialfinanzierungen) eine Reduktion um Fr. 25'700.–;
- im Konto 4053.360 (Sonderschulen / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 384'900.–;
- im Konto 4205.360 (Mittelschulen / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 10'900.–;
- im Konto 4231.360 (Universitäre Hochschulen / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 450'000.–;
- im Konto 4232.360 (Fachhochschulen / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 476'700.–;
- im Konto 8002.318 (Pflegefinanzierung / Dienstleistungen und Honorare) eine Erhöhung um Fr. 1'700.–;
- im Konto 8002.452 (Pflegefinanzierung / Rückerstattungen der Gemeinden) eine Erhöhung um Fr. 1'700.–;
- im Konto 8030.360 (Kantonsarztamt / Staatsbeiträge) eine Erhöhung um Fr. 9'600.–;
- im Konto 8301.318 (Individuelle Prämienverbilligung / Dienstleistungen und Honorare) eine Erhöhung um Fr. 6'500.–.
Meine Interessen lege ich nicht noch einmal offen, das habe ich gestern bereits getan. Per Ende August 2025 ist der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) gegenüber dem Jahresmittel 2024 um 0,5 Prozent gestiegen, was der derzeitigen Schätzung der Jahresteuerung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) entspricht. Mit dem Systemwechsel auf den Oktober-Wert ist der rechnerische LIK faktisch null, was nicht der prognostizierten Jahresteuerung entspricht. Im LIK jeweils nicht mit einberechnet sind die jährlich steigenden Krankenkassenprämien und die steigenden Mieten. Für das Jahr 2026 wird eine Erhöhung der Krankenkassenprämien von durchschnittlich 4,5 bis 5 Prozent prognostiziert, was faktisch einer Reallohnkürzung entspricht.
Ich danke den Parlamentsdiensten für die Zusammenstellung in meinem Antrag. Diese zeigt auf, wie die Kausalzusammenhänge jeweils mit der Teuerung zusammenhängen. Das, was wir hier beschliessen, betrifft nicht immer per se einfach nur die Verwaltung, die man sowieso kürzen muss, sondern hat verschiedene Abhängigkeiten. Hier hat man einmal eine Übersicht. Das ist das, was ich gestern bereits erklärt habe. Es gibt Institutionen, die von diesem Entscheid abhängig sind, wie die von mir gestern genannten Fachfrauen und Fachmänner Betreuung oder die Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit. Diese bekommen dann eben auch nichts, weil sich diese Institutionen an den Kanton richten.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Ziff. 3. Schöb-Thal beantragt im Namen von Schöb-Thal / Bosshard-St.Gallen, Ziff. 3 der Aufträge zu streichen.
Es liegen zwei schwierige Tage hinter uns, und trotzdem komme ich noch einmal: Die ständige Wohnbevölkerung im Kanton wächst jährlich zwischen 4,5 und 5 Prozent. Mehr Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton St.Gallen bedeuten einen Mehraufwand für die Gemeinden, aber auch für den Kanton. Das jährliche durchschnittliche Personalaufwandwachstum des Kantons beträgt 2 Prozent gegenüber dem Bevölkerungswachstum von 4,5 bis 5 Prozent. Dasjenige der Gemeinden ist deutlich höher. Einfach, damit Sie das auch einmal gehört haben.
Wir haben es bereits gehört: Etliche kantonale Ämter können den Mehraufwand an Aufgaben mit dem jetzigen Personalbestand nicht mehr bewältigen. M80: Beim Strassenverkehrsamt können die turnusgemässen Kontrollen nicht mehr durchgeführt werden. Die zusätzlichen Stellen haben Sie bereits gestrichen. Auch an anderen Stellen fehlt es, so z.B. beim Gewässerschutz. Auch das haben Sie versenkt. Trotzdem überprüft der Kanton bei jedem Personalwechsel, ob es diese Stelle so noch braucht oder ob strukturelle Anpassungen gemacht werden können. Es stimmt also nicht, dass einfach per se, wenn jemand geht, die Stelle wieder besetzt wird, ohne sie zu hinterfragen. Das ist einfach nicht korrekt.
Die Bevölkerung wächst und wächst und mit ihr auch die Verwaltung mit den zusätzlichen Aufgaben, aber eben zurückhaltend mit diesen 2 Prozent. Nicht zu vergessen dabei sind die vielen Mehraufgaben, die wir in den vorberatenden Kommissionen der Verwaltung zuschanzen. Wir sind mitunter mitschuldig, dass die Verwaltung immer wieder zusätzliche Aufgaben übernehmen muss. Wenn wir schon kürzen, dann bitte auch während den vorberatenden Kommissionen keine zusätzlichen Aufgaben für das Staatspersonal. Da müssen wir uns alle am Kragen zupfen.
Zum Schluss noch dies: Ich bin stolz nach dieser Session, auf dieser Seite zu stehen. Wir haben uns zwei Tage für die Aufgaben des Kantons eingesetzt, für das Personal, für die Betroffenen und die schwächeren Gruppen des Kantons. Das ist das einzig Positive, das ich aus dieser Session mitnehme.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
M48 (Verzicht auf Teuerungsausgleich für das Staatspersonal). Schöb-Thal beantragt, M48 zu streichen.
Ich möchte die Begründung des Antrags noch ergänzen. Die Behindertenbranche ist nicht nur von M19 betroffen, sondern auch von der Streichung eines allfälligen Teuerungsausgleichs. Die Behinderteninstitutionen werden wie weitere Institutionen (z.B. die HSG oder die Fachhochschulen) von Staatsbeiträgen finanziert. Es ist korrekt, dass einige dieser Institutionen sehr gute Löhne bezahlen. Es ist aber auch Tatsache, dass gemeinnützige Organisationen ein äusserst enges finanzielles Korsett tragen. Einer Fachfrau Betreuung oder einer Fachfrau Gesundheit tut es weh, wenn der Teuerungsausgleich per se gestrichen wird.
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-inNeue EKM-Studie – Einbürgerung als Privileg?No. 51.24.47
- Interpellation
- Vorberatende Kommission
- Präsidentinsince 08.06.2026
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Vorberatende Kommission
- Mitglied15.09.2025
- Ständige Kommission
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- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
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