Bruno Cozzio
- Party
- Die Mitte
- Parliament
- Kantonsrat
- Electoral district
- Wil
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Male
- Occupation
- Revierförster
- Language
- German
- Source body
- SG
- Source updated
- 11.06.2026
- Record updated
- 14.06.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaKantonsratSystemwidrige Ergänzungsleistungen ohne Rentenanspruch (Interpellation)Result: 66 Yes · 1 No · 0 Abst. · 53 Absent
- NeinKantonsratIX. Nachtrag zum Strassengesetz (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 37 Yes · 78 No · 1 Abst. · 4 Absent
- JaKantonsratIX. Nachtrag zum Strassengesetz (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 78 Yes · 37 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratIII. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Inklusive familienergänzende Kinderbetreuung) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 41 No · 0 Abst. · 5 Absent
- JaKantonsratII. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Behindertengleichstellungsrechte) (Gesetzgebungsgeschäft)Result: 74 Yes · 41 No · 0 Abst. · 5 Absent
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- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Cozzio-Uzwil (im Namen der Mitte-EVP-Fraktion): Auf die Vorlage ist einzutreten.
Der Bericht der Regierung ist im Vorgehen und in der Methodik gut aufgebaut. Die Kriterien für Ausschluss und/oder Vorbehalte sind für uns schlüssig. Etwas schwerer zu verstehen sind die Kriterien für einen zusätzlichen Schutzwert, die faktisch alle Gewässer mit Potenzial für eine mögliche zusätzliche Energiegewinnung ausschliessen. Lediglich 30 bis 40 GWh je Jahr sind gemäss Bericht zusätzlich aus der Wasserkraft möglich. Diese Menge löst keine Probleme. Fotovoltaik, wo die Wasserkraft mit den Pumpspeicherwerken als Zudiener wirken kann, birgt das grösste Potenzial, dies leider mit dem Nachteil der geringeren Winterproduktion. Diese müsste dann wohl durch Windenergie oder vielleicht geothermische Energie wettgemacht werden, wenn wir auch weiterhin als Ziel die Produktion von erneuerbarer Energie verfolgen wollen.
Das Fazit aus dem Bericht ist, dass im Kanton St.Gallen die Nutzung der Wasserkraft zum grossen Teil erschlossen ist. Zusätzlich existieren keine grösseren Gewässer mit noch nicht genutztem Wasserkraftpotenzial. Schade ist, dass die vier im Bericht erwähnten Projektmöglichkeiten blockiert oder von den Betreibern zurzeit nicht verfolgt werden. Dies aus verschiedenen Gründen, wobei die gesetzlichen Vorgaben zum Schutz der Natur und wirtschaftliche Überlegungen die Hauptgründe sind. Für ein Projekt am Alpenrhein im Bereich Ellhorn, das doch ein gewisses Potenzial verspricht, lässt der Kanton eine Machbarkeitsstudie erstellen. Wir dürfen gespannt sein, welche Resultate sie bringt, müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass die aktuellen gesetzlichen Grundlagen auf nationaler Ebene sehr erschwerend für die Energieproduktion in diesem Gebiet sind.
Abschliessend ist zu sagen: Das zusätzliche Potenzial aus Wasserkraft ist im Kanton St.Gallen sehr bescheiden, aber der inhaltlich gut aufgebaute Bericht kann in der Methodik für spätere Berichte und den Richtplan als Grundlage dienen.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Cozzio-Uzwil (im Namen der Mitte-EVP-Fraktion): Auf die Motion ist nicht einzutreten.
Ich kann mich bei dieser Motion kurzhalten: Verlangt eine Motion eine Anpassung eines Gesetzes, die schlicht nicht nötig ist, kann auf sie verzichtet werden. Die Forderung der Motionärin ist bereits heute im Gesetz so geregelt, dass die Entscheidungskompetenz – sprich die Hoheit über die Planung, Gestaltung und bauliche Umsetzung – wie bei allen anderen Kantonsstrassen auch auf dem Gebiet der Stadt St.Gallen beim Kanton liegt. Dass der Kanton dabei dem städtischen Tiefbauamt mittels einer Vereinbarung die Rolle des Projektverfassers und der örtlichen Bauleitung überträgt, ist sinnvoll. So kann örtliches Wissen ideal eingesetzt werden. Im Prinzip wird das Gleiche in anderen Gemeinden des Kantons mit externen Ingenieurbüros vor Ort gemacht. Dort wie auch in der Stadt St.Gallen ist und bleibt der Kanton in der Hoheit über die Planung, Gestaltung und bauliche Umsetzung.
Eine Gesetzesanpassung ist unnötig. Wird die Arbeit nicht in der gewünschten Qualität und Art ausgeführt, kann der Kanton die Vereinbarung kündigen, so, wie er auch externe Ingenieurbüros, die die Aufträge nicht erfüllen, nicht mehr berücksichtigen wird.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Cozzio-Uzwil (im Namen der Mitte-EVP-Fraktion): Dem Antrag auf Dringlicherklärung ist zuzustimmen.
Es geht nicht nur um Emotionen, aber auch nicht nur um Wissenschaft, sondern um Menschen, die sich Sorgen machen. Es macht Sinn, wenn die Regierung diese Fragen möglichst rasch beantworten kann. Indem die Regierung zeigt, was sie tut, und dass etwas gemacht wird, können die Menschen beruhigt werden.
- SpeechSpeechMitglied des KantonsratesKantonsrat
Cozzio-Uzwil (im Namen der Mitte-EVP-Fraktion): Die Interpellantin ist mit der Antwort der Regierung zufrieden.
Offensichtlich sieht es auch die Regierung so, dass mit diesem Modell – also der Beteiligung Privater und Kleinanleger – die Akzeptanz für Windräder v.a. in den Gemeinden und bei Direktbetroffenen erhöht werden kann. Wie die Regierung richtig bemerkt, müssen die finanziellen Mittel vorhanden sein. Unsere Ansicht ist deshalb, dass auch mit kleinen oder gemeinschaftlichen Anteilen gearbeitet werden kann. Die Variante über die kleineren regionalen Energieunternehmen, die oftmals den Gemeinden oder Korporationen gehören, ist ebenfalls ein Weg, die Bürgerbeteiligung zu ermöglichen und damit die Akzeptanz zu erhöhen. In unserem nördlichen Nachbarland gibt es bereits solche Möglichkeiten. Es wurden in verschiedenen Bundesländern die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. In der Schweiz sind glücklicherweise keine Hindernisse bekannt, die eine Bürgerbeteiligung in verschiedenster Form verhinderten. Es gibt auch bereits vereinzelte Unternehmen, die dies mit sogenannten Namensaktien ermöglichen. Für uns ist damit klar, dass wir informieren müssen. Die Bürgerinnen und Bürger können v.a. in den Regionen in diese Möglichkeiten investieren und damit mehr Nähe sowie Akzeptanz für Windräder schaffen. Das ist für einmal eine Aufgabe, die Orts- und Regionalparteien anpacken können.
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/-in
- InterpellationErstunterzeichner/-in
- InterpellationBeteiligung
- InterpellationBeteiligungWölfe wecken Hoffnungen und ÄngsteNo. 51.15.99
- MotionBeteiligungAmtliche Publikation von TodesfällenNo. 42.18.03
- Vorberatende Kommission
- Mitglied02.03.2026 – 10.06.2026
- Interessengruppe des Kantonsrates
- Vorberatende Kommission
- Mitglied15.09.2025 – 03.03.2026
- Vorberatende Kommission40.25.02 voKo Erhöhung der Stromproduktion durch effizientere Wasserkraftanlagen im Kanton St.Gallen
- Mitglied02.06.2025 – 15.09.2025
- Vorberatende Kommission
- Mitglied10.03.2025 – 04.06.2025
Images(4)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025
- Version 304.10.2025
- Version 404.10.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0