David Stampfli
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliamentary group
- SP-JUSO
- Parliament
- Grosser Rat (BE)
- Electoral district
- Bern
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Male
- Born
- 1982
- Occupation
- Geschäftsführer SOCIALBERN
- Language
- lang_d
- Address
- Wabern
- Stadtrat (BE)
- Sozialdemokratische Partei
- Wikidata
- Q61945107
- Source body
- BE
- Source updated
- 29.08.2026
- Record updated
- 30.08.2026
- First imported
- 14.08.2025
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- NeinUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- JaUntitled votingGrosser Rat
- —
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- Ehrenamtlich
- Bezahlt
- —
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- SpeechFinanzierung der militärischen Landesverteidigung nach internationalen SicherheitsstandardsNo. 2025.GRPARL.1506Grosser Rat
- SpeechFinanzierung der militärischen Landesverteidigung nach internationalen SicherheitsstandardsNo. 2025.GRPARL.1506Grosser Rat
- SpeechSistierung bzw. Verlängerung der Übergangsfrist für die Anschlusspflicht der Pflegeheime an das Elektronische Patientendossier (EPD)No. 2025.GRPARL.1543Grosser RatDavid Stampfli, Wabern (SP), Fraktionssprecher. Wir haben durchaus ein gewisses Verständnis für dieses Anliegen, denn es ist ja wirklich Unsinn, wenn man eigentlich investieren müsste, obwohl man genau weiss, dass dieses System schon bald einmal geändert wird. Aber erstens wissen wir nicht, wann dieses «schon bald einmal» ist. Der Regierungsrat weist in seiner guten Antwort darauf hin, dass dieser Prozess am Laufen ist, dass man aber nicht sagen kann, wann er abgeschlossen sein wird. Sprich, eine Sistierung ist dann ein bisschen unklar. Ist das dann für ein Jahr, oder ist es auch für länger? Das wäre schon einmal recht schwierig.
Und dann gibt es ein noch viel grösseres Problem, es wurde jetzt schon mehrfach gesagt, und der Regierungsrat hat es auch gesagt: Wir reden hier von Bundesrecht und nicht von kantonalem Recht. Also, wir können dem Regierungsrat noch lange sagen, er solle da etwas machen – er hat gar nicht die Kompetenz dazu. Sie wissen, in diesen Fällen – das gibt es ja ab und zu, dass hier in diesem Saal sogenannte Briefträgervorstösse eingereicht werden – sagt irgendeiner am Mikrofon: «Hören Sie, sprechen Sie doch einmal mit Ihrer nationalen Deputation». Das Gleiche würde ich jetzt hier auch sagen. Wenn, dann müssten Sie das auf nationaler Ebene eingeben, damit so etwas passiert, bis man auf nationaler Ebene nämlich auch so weit ist und die neue Gesetzgebung beschlossen ist.
Es wurde jetzt mehrfach gesagt, man würde das Postulat unterstützen. Ich habe aber nicht gehört, dass tatsächlich gewandelt würde. Abgesehen davon fragen wir uns auch, was eine Wandlung nützen würde. Dann müsste der Regierungsrat prüfen, ob er eine solche Sistierung machen könnte. Also, geprüft hat er es eigentlich. Er weiss, dass er es nicht machen kann. Das Einzige, was man machen kann, ist, dem Bund auf Bundesebene zu sagen, man solle entsprechend vorgehen. Aber noch einmal: Dafür müsste man eigentlich beim Bund vorstellig werden und nicht hier beim Grossen Rat.
Aus all diesen Gründen wird die SP-JUSO-Fraktion – obwohl wir durchaus Verständnis haben, dass es ein Problem ist, aber es ist die falsche Ebene – dem Regierungsrat in allen Punkten folgen, das heisst: 1, 2 und 4 ablehnen, Punkt 3: Annahme und Abschreibung. Merci vielmals.
- SpeechGrosser RatDavid Stampfli, Wabern (SP), Einzelsprecher. Ich nehme es vorweg: Ich bin diesem Vorstoss gegenüber sehr skeptisch eingestellt und würde dem gern als Einzelsprecher für die SP-JUSO-Fraktion auch noch einmal Ausdruck verleihen. Ich bin schon ein bisschen erstaunt, dass der Grosse Rat, der ja grundsätzlich eher skeptisch ist, Verwaltungsstrukturen auszubauen, dies bei sich selber machen will. Es wäre nichts anderes, wenn man einfach zusätzliche Kommissionen ins Leben rufen würde. Ich glaube auch nicht, dass dies besonders viel helfen würde.
Ich war bis Ende der vergangenen Legislatur Mitglied der BaK. Wir haben extra eine Baukommission, die für alle Baugeschäfte zuständig ist, in der viel Expertenwissen vorhanden sein sollte. Es gab kein Baugeschäft, das nicht teurer wurde. Ich erinnere Sie insbesondere an das Geschäft Tavannes Machines. Die BaK war sogar vor Ort und schaute sich das an. Und ich muss Ihnen sagen, auch ich selber habe mich gefragt, ob wir etwas übersehen haben. Aber am Ende des Tages sind wir weder Statiker, Statikerinnen oder Bauingenieure, Bauingenieurinnen, oder vielleicht nur gewisse von uns. Wir können das schlichtweg nicht beurteilen. Was wir beurteilen können, ist, ob die Verwaltung ihre Arbeit gut gemacht hat.
Und das genau Gleiche gilt auch bei der Informatik. Das müssen wir können, und dafür eine eigene Extrakommission aufzustellen, bringt nichts. Was man eher machen könnte – Daniel Bichsel hat es gut gesagt –, ist, punktuell Expertinnen und Experten zuziehen, die einen beraten und einem aufzeigen können, wo man unbedingt hinschauen müsste.
Aber viel wichtiger ist, dass wir die Verwaltung stärken, dort die nötigen Ressourcen sprechen und v. a. dort das Expertenwissen stärken, damit sie sich gegenüber den Anbietern, welche uns die Applikationen verkaufen, auch durchsetzen kann und die richtigen Lösungen für den Kanton Bern bestellt. Das müssten wir stärken.
Ich finde, das Büro des Grossen Rates hat insofern einen Ansatz gesehen, dass man darüber reden kann, ob man die Aufteilung innerhalb der FiKo, der GPK und der SAK vielleicht einmal überdenken müsste. Ich finde, das ist durchaus ein Ansatz. Aber eine ganz neue Kommission ins Leben zu rufen, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, wäre komplett übertrieben. Und deshalb bitte ich Sie, diesen Vorstoss abzulehnen.
- SpeechEinmalige Amnestie für ErsatzfreiheitsstrafenNo. 2025.GRPARL.286Grosser RatDavid Stampfli, Wabern (SP), Motionär. Manchmal lösen ja Vorstösse schon nur dadurch etwas aus, dass sie eingereicht wurden. Das war auch in diesem Fall wahrscheinlich so, zumindest wenn man die nächsten Geschäfte anschaut.
Wir waren dann doch ein bisschen überrascht, wie fix die Sicherheitsdirektion ist: Sie konnte nämlich zu diesem Vorstoss hier eine Medienmitteilung veröffentlichen und den Vorstoss so bewerten, ohne dass er je im Regierungsrat diskutiert worden wäre, geschweige denn eine Antwort verabschiedet worden wäre. Bref – die Problematik der überfüllten Regionalgefängnisse besteht weiterhin. Wir sehen aber durchaus ein, dass wir mit unserem Vorstoss das Problem wohl nicht lösen können. Wir werden der Debatte der folgenden Geschäften aufmerksam zuhören und uns vorbehalten, je nachdem dann einen weiteren Vorstoss nachzuschieben. Merci für die Aufmerksamkeit.
- MotionHauptvorstösserin/HauptvorstösserKollektivstrafen aufhebenNo. 2026.GRPARL.105
- InterpellationMitvorstösserin/MitvorstösserUmsetzung der vom Bund beschlossenen ELG-ÄnderungNo. 2026.GRPARL.173
- InterpellationMitvorstösserin/MitvorstösserAbgleich der kantonalen Energiegesetzgebung mit dem BundesrechtNo. 2025.GRPARL.1531
- MotionMitvorstösserin/MitvorstösserPerspektiven für das Berner Pflegepersonal verbessernNo. 2026.GRPARL.340
- Motion
- committeeGrosser RatSource
- Mitgliedsince 01.06.2026
- Ersatzmitglied27.11.2024 – 31.05.2026
- committeeGrosser RatSource
- Mitglied01.06.2022 – 31.05.2026
- Mitglied01.01.2022 – 31.05.2022
- Ersatzmitglied01.06.2018 – 31.12.2021
- parliamentary_group
- committee
- committeeGrosser RatSource
- Ersatzmitglied01.04.2021 – 30.09.2021
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- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0