Chandru Somasundaram
- Party
- Sozialdemokratische Partei
- Parliament
- Stadtrat (BE)
- Electoral district
- III - Mattenhof-Weissenbühl
- Seat number
- 151
- Parliament page
- Official profile
- Gender
- Male
- Born
- 1992
- Occupation
- Historiker/Geschäftsführer WWF
- Language
- German
- Phone
- 078 897 55 36
- Source body
- 351
- Record updated
- 26.08.2026
- First imported
- 14.08.2025
- JaStadtratSicherung eines Nachfolgeangebots für den Aufenthaltsraum Postgasse: Leistungsvertrag 2026-2027 mit dem Verein Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Region Bern (AKiB) (Kredit)Stadtrat (SR) · 20.08.2026Result: 63 Yes · 0 No · 2 Abst. · 14 Absent
- JaStadtratAblösung Webshop Logistik Bern (Kredit)Stadtrat (SR) · 20.08.2026Result: 33 Yes · 8 No · 26 Abst. · 12 Absent
- JaStadtrat«Abriss auf Vorrat» an der Weissensteinstrasse 4/4a – die Stadt Bern und Freiräume, Kultur und nachhaltige Stadtentwicklung (Interpellation)Stadtrat (SR) · 20.08.2026Result: 55 Yes · 12 No · 0 Abst. · 12 Absent
- JaStadtratDienstleistungen ausserhalb des Monopolbereichs, Abholdienst für Sperrgut, weitere Leistungen auf Ersuchen hin, Dienstleistungen für andere Gemeinden, Gebühr für beanspruchte Fahrzeuge und weitere Anpassungen: Abfallreglement vom 25. September 2005 (AFR; SSSB Nr. 822.1); Teilrevision (Erlass)Stadtrat (SR) · 20.08.2026Result: 55 Yes · 14 No · 0 Abst. · 10 Absent
- JaStadtratDienstleistungen ausserhalb des Monopolbereichs, Abholdienst für Sperrgut, weitere Leistungen auf Ersuchen hin, Dienstleistungen für andere Gemeinden, Gebühr für beanspruchte Fahrzeuge und weitere Anpassungen: Abfallreglement vom 25. September 2005 (AFR; SSSB Nr. 822.1); Teilrevision (Erlass)Stadtrat (SR) · 20.08.2026Result: 54 Yes · 16 No · 1 Abst. · 8 Absent
- —Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
- —Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
- —Berufliche Tätigkeiten (Anstellung; eigenes Unternehmen)Stadtrat
- —Ausübung wichtiger politischer ÄmterStadtrat
- —Tätigkeiten in Führungs- und Aufsichts-Gremien in- und ausländischer Unternehmen, Körperschaften Anstalten und Stiftungen des privaten und des öffentlichen Rechtes einschliesslich solche, die von der Stadt subventioniert werdenStadtrat
No access badges issued.
- SpeechEnergie Wasser Bern (ewb); Überarbeitung Eignerstrategie 2025No. 2025.SUE.0024MitgliedStadtrat
- SpeechRechenzentrum Leaf-Switches: ErsatzNo. 2026.FPI.0031MitgliedStadtrat
Chandru Somasundaram (SP) für die Fraktion: Die SP-JUSO-Fraktion unterstützt den beantragten Investitionskredit von 625'000 Franken für den Ersatz der Leaf-Switches, die, wie wir in der Kommission gelernt haben, die Quartierstrassen zwischen den Servern sind. Das finde ich ein sehr gutes Bild. Die bestehenden Geräte erreichen Anfang 2027 ihr Lebensende und Lebensende bedeutet, dass sie schon länger im Einsatz sind als die üblichen 5 Jahre. Danach fehlen Wartung, Sicherheitsupdates und zunehmend auch Ersatzteile. Ein rechtzeitiger Ersatz ist deshalb notwendig, um einen sicheren und stabilen Betrieb weiter zu gewährleisten.
Die Beschaffung ist aus unserer Sicht in einem offenen und transparenten Prozess erfolgt. Und ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass die neue Hardware leistungsfähiger und energieeffizienter und die Wartung für 5 Jahre bereits im Kredit enthalten ist.
Wir stimmen dem Kredit deshalb zu.
- Speech
- SpeechJede Stimme zählt: faireres Wahlverfahren für die Stadt BernNo. 2024.SR.0289MitgliedStadtratAgenda item 10: Motion Maurice Lindgren/Janina Aeberhard (GLP)/Bettina Jans-Troxler (EVP): Jede Stimme zählt: faireres Wahlverfahren für die Stadt Bern; Ablehnung
Chandru Somasundaram (SP) für die Fraktion: Die vorliegende Motion fordert, dass die Stadt Bern neu das Sainte-Laguë-Verfahren zur Sitzverteilung anwenden soll, sowohl im Stadtrat als auch im Gemeinderat. Ziel ist es, die Repräsentation kleinerer Parteien zu stärken – das ist auch ein Unterschied zwischen gesellschaftlichen Minderheiten und Parteien – und die Stimmenverteilung proportionaler abzubilden. Das Anliegen an sich ist nachvollziehbar. Aber bei genauer Betrachtung zeigt sich: Eine Systemumstellung ist nicht nötig und sogar auch gar nicht sinnvoll.
Beginnen wir mit dem Stadtrat. Die Stadt Bern bildet einen einzigen Wahlkreis mit 80 Sitzen. Das ergibt ein natürliches Quorum von rund 1,23%, ein rekordtiefes Quorum für ein Stadtparlament. In kaum einer anderen Stadt haben kleine Parteien bessere Chancen, ins Parlament einzuziehen. Auch das gehört zu dieser aktuellen Diskussion.Die politische Vielfalt ist im Parlament hoch, die Parteiendichte ebenso. Das heutige System Hagenbach-Bischoff funktioniert also. Dieses Verfahren nimmt bei der Verteilung der Restmandate gewisse Rundungen vor. Es stimmt: Grosse Listen erhalten in einzelnen Fällen eher ein zusätzliches Mandat als kleine. Aber bei einer Sitzzahl von 80 sind diese Effekte eher klein. In der Praxis zeigt sich: Kleine Parteien sind im Stadtrat gut vertreten, die Stimmenanteile werden gut abgebildet und es gibt keine systematische Benachteiligung.
Der Nutzen einer Umstellung wäre also sehr gering. Gleichzeitig gibt es auch ein gewisses Interesse an einer Rundung im Proporz. Das dürfen wir nicht aus den Augen lassen. Auch das Bundesgericht hat betont, dass es im öffentlichen Interesse liegen kann, die politische Zersplitterung in Grenzen zu halten. Klar, dieses Argument muss und darf man auch diskutieren. Aber auch das gehört zu der aktuellen Diskussion. Gleichzeitig muss selbstverständlich die faire Repräsentanz der Bevölkerung gewährleistet sein. Die Stadt Zürich beispielsweise wechselte von Hagenbach-Bischoff auf den doppelten Pukelsheim, um die Repräsentanz zu stärken. Aber im Vergleich zu Bern gibt es in Zürich einen gewichtigen Unterschied, nämlich die verzerrende Wirkung der Wahlkreise. Die Wahlkreise funktionierten wie eine Prozenthürde. Der Grund: Parteistimmen in einem Wahlkreis hatten keinen Einfluss auf die Sitzzuteilung in einem anderen Wahlkreis. Das erschwerte kleineren Parteien den Einzug ins Stadtparlament. Der Handlungsbedarf in der Stadt Zürich war offensichtlich. Selbst das Bundesgericht erklärte das alte Wahlsystem als für verfassungswidrig.
In der Stadt Bern haben wir hingegen diese Not nicht. Wir kennen nur einen einzigen Wahlkreis. Entsprechend zählen alle Parteistimmen, egal aus welchem Stadtteil sie stammen. Weshalb also ein funktionierendes System ändern?
Die Forderung der Motion geht aber noch weiter. Sie will das Wahlsystem der Berner Exekutive verändern. Hier geht es, im Gegensatz zum Stadtrat, um ein kleines Gremium mit fünf Sitzen, in Zukunft vielleicht sogar sieben. Grundsätzlich sind Änderungen des Wahlsystems bei Exekutiven besonders sensibel. Und genau hier birgt Sainte-Laguë ein demokratiepolitisch problematisches Risiko. Es kann vorkommen, dass eine Liste mit über 50% der Stimmen keine Mehrheiten im Gremium erhält, wenn sie in Konkurrenz vieler kleiner Listen steht. Sainte-Laguë stärkt zwar kleinere Listen, einverstanden, jedoch auf Kosten der Mehrheitsabbildung. Was auf den ersten Blick verführerisch klingt, birgt politische Sprengkraft. Die gleiche Wählerschaft könnte nämlich über die günstige Verteilung auf mehrere Listen mehr Sitze erringen als über eine. Dieser Anreiz lädt zum Taktieren ein und löst keines der von den Motionär*innen vorgebrachten Bedenken am aktuellen System, sondern schafft sogar neue Ungewissheiten, Risiken und öffnet Türen für strategische Spielchen. Ein Wahlsystem muss nicht nur korrekt rechnen, sondern auch nachvollziehbar sein. Wenn eine Mehrheit der Wählenden nicht mit einer Mehrheit im Gemeinderat vertreten ist, entsteht ein Legitimitätsproblem. Das Hagenbach-Bischoff-System sorgt dafür, dass hinter jedem Sitz möglichst viele Stimmen stehen. Das stärkt die Legitimität der Gewählten. Sainte-Laguë rechnet zwar mathematisch sauber. Aber in engen Verteilungen kann es passieren, dass eine Liste mit wenig Stimmen einen Sitz erhält, während eine deutlich grössere im Verhältnis dazu zu wenig repräsentiert wird. Da zeigt sich die Schwäche des Sainte-Laguë-Systems, um Mehrheitsverhältnisse zwischen den Parteien korrekt darzustellen. Dazu kommt: Wenn wir Sainte-Laguë für den Gemeinderat einführen, wäre Bern die erste Gemeinde in der Schweiz, die ihre Exekutive auf diesem Weg wählt. Kein Kanton, keine Stadt oder Gemeinde kennt das bisher. Überall wird entweder im Majorz oder – in wenigen Fällen – mit anderen Proporzverfahren gewählt. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Sainte-Laguë wurde für Parlamente entwickelt, nicht für Exekutivgremien. Es erhöht das Risiko von Zufallsergebnissen und könnte im schlimmsten Fall auch das Vertrauen in den politischen Prozess gefährden.Die SP-JUSO-Fraktion sieht keine Notwendigkeit, das aktuelle Wahlsystem zu ändern. Nein, es würde eher sogar neue Unsicherheiten schaffen, Ungenauigkeiten und Risiken die Tür öffnen. Das heutige System ist bewährt, verständlich, stabil und im Verhältnis auch gerecht.
Die SP-JUSO-Fraktion empfiehlt deshalb die Ablehnung der Motion. Besten Dank.
- SpeechLärm, Stress und Schadstoffe reduzieren: Einschränkung von Feuerwerk zum Schutz von Mensch, Tier und UmweltNo. 2025.SR.0052MitgliedStadtratAgenda item 3: Motion: Lärm, Stress und Schadstoffe reduzieren: Einschränkung von Feuerwerk zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt; Ablehnung/Annahme als Postulat/Prüfungsbericht
Chandru Somasundaram (SP) für die Fraktion: Die SP-JUSO-Fraktion hat die Motion ausführlich diskutiert und es herrschen unterschiedliche Perspektiven in der Fraktion. Einige teilen die Anliegen der Motionär*innen ausdrücklich, andere sehen die vorgeschlagene Regelung eher kritisch. Am Ende hat jedoch die Skepsis gegenüber einem generellen Verbot überwogen, weshalb die SP-JUSO-Fraktion die Motion ablehnt, aber die Forderung als Postulat annehmen würde. Der Schutz verletzlicher Gruppen, gerade von traumatisierten Menschen, ist zentral, und es ist ein berechtigtes Anliegen, über die Auswirkungen von Feuerwerk zu sprechen, und Wege zu suchen, die Belastung zu reduzieren. Ein Teil der Fraktion sympathisiert mit dem Anliegen der Motionär*innen deshalb auch ganz klar.
In einem generellen Verbot sieht die Mehrheit aber nicht die richtige Lösung. Ein solches Verbot würde das Problem nicht per se beseitigen, sondern viel eher verlagern. Wahrscheinlich würden viele Menschen ihr Feuerwerk ausserhalb der Stadtgrenzen abbrennen und damit wäre weder den Tieren im ländlichen Raum geholfen, noch würde die Umweltbelastung wirklich sinken. Zudem haben wir in Bern bereits heute klare Regeln, mein Vorredner hat es auch schon gesagt. In der Altstadt, auf stark besuchten Plätzen und bei grossen Menschenansammlungen ist das Abbrennen von Feuerwerk verboten oder bewilligungspflichtig. Diese bestehenden Regelungen sind aus unserer Sicht sinnvoll und angemessen. Ein Teil unserer Fraktion, wie gesagt, teilt darüber hinaus die Sorge, dass mit einem generellen Verbot zu stark in die Freizeit der Bevölkerung eingegriffen würde.
- InterpellationMitunterzeichnende/r
- PostulatMitunterzeichnende/rBatteriespeicherstrategie Stadt BernNo. 2026.SR.0240
- Motion als RichtlinieMitunterzeichnende/r
- Motion als RichtlinieMitunterzeichnende/r
- InterpellationMitunterzeichnende/r
- KommissionStadtrat
- Mitglied21.05.2026 – 31.12.9999
- Kommission
- Partei
- Fraktion
- Parlament (Legislativrat)
Images(1)
- Version 101.01.2025 – 31.12.2199
Data: OpenParlData · CC BY 4.0