TP
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Theophil Pfister

Former member
Schweizerische Volkspartei
SchweizSt. Gallen

·

Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliament
Schweiz
Electoral district
St. Gallen
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
16. Juli 1942
Died
6. August 2012
References & source
Wikidata
Q119484
Source body
CHE
Source updated
28.03.2025
Record updated
02.07.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(5502)
  1. Ja
    Schweiz
    Result: 50 Yes · 132 No · 3 Abst. · 15 Absent
  2. Nein
    Schweiz
    Güterverkehrsvorlage (Geschäft des Bundesrates)NationalratHerbstsession 2008 · 15.09.2008
    Result: 124 Yes · 62 No · 2 Abst. · 12 Absent
  3. Ja
  4. Ja
    Schweiz
    Verbindliche Wirkung der Motion (Parlamentarische Initiative)NationalratHerbstsession 2007 · 17.09.2007
    Result: 195 Yes · 0 No · 2 Abst. · 3 Absent
  5. Nein
    Schweiz
    Bundesgesetz über die Landessprachen (Parlamentarische Initiative)NationalratHerbstsession 2007 · 17.09.2007
    Result: 135 Yes · 56 No · 2 Abst. · 7 Absent
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Speeches(317)
  1. Redetext
    Schweiz

    Die SVP-Fraktion wird das neue Hochschulförderungsgesetz ablehnen. Dieses neue Gesetz ist in seiner einengenden und wettbewerbsfeindlichen Philosophie von der fortschreitenden Globalisierung im Hochschulwesen überholt worden. Für eine erfolgreiche universitäre Hochschule in der heutigen Zeit ist die stetige Anpassung ein wichtiger Erfolgsfaktor. Nicht alle Hochschulen können sich darum auf einheitliche Grundlagen und Profilierungen ausrichten.

    Das HFKG schränkt in einigen Bereichen die Autonomie der Hochschulen stark ein. Es wird ein zentraler Hochschulrat mit ungenügender demokratischer Kontrolle eingesetzt, der gesetzgeberische und kartellähnliche Eigenschaften hat. Der klassische Wettbewerb unter den Hochschulen wird ausgeschaltet. Mit der Ablösung der Regelungen des Universitätsförderungsgesetzes und des Fachhochschulgesetzes werden wichtige Wettbewerbsbestimmungen ausser Kraft gesetzt. Die SVP-Fraktion - und mit ihr breite Kreise aus der Wissenschaft, dem Gewerbe und der Wirtschaft - ist der Ansicht, dass das neue HFKG nicht zukunftsorientiert ist.

    Wir beantragen deshalb, dieses neue Gesetz in der Schlussabstimmung abzulehnen.

    [VS]

  2. Redetext
    Schweiz

    Lieber Kollege Müller, sind das nicht einfach wieder Versuche, Verschwörungstheorien in die Welt zu setzen? In einem Beirat können zwei Mitglieder keinen wesentlichen Einfluss ausüben. Wir sind das Parlament. Ich denke, unser Parlament handelt in solchen Fragen unabhängig.

  3. Redetext
    Schweiz

    Frau Kollegin Prelicz-Huber, eine Frage: Sie plädieren jetzt bei fast allen Artikeln für Mehrausgaben. Aber ist Ihnen auch bewusst, dass in der Verfassung steht, die Kulturförderung sei Sache der Kantone?

  4. Redetext
    Schweiz

    Ich spreche für die SVP-Fraktion: Bei den Artikeln 24 und 24a geht es um die nicht unwichtige Frage, ob die Zulassung zu den kantonalen pädagogischen Hochschulen neu vom Bund oder vom nationalen Hochschulrat festzulegen ist. Nicht mehr zur Diskussion steht die logische und bisher gültige Variante, dass es die Kantone sind, die über die Zulassung befinden, und dass diese Bestimmungen dann in einem Konkordat verfeinert und harmonisiert werden können.

    Wenn wir nun zwischen Hochschulrat und einer Bestimmung hier in diesem Gesetz entscheiden müssen, wählen wir das kleinere Übel, nämlich die Festlegung im Gesetz. Warum? Der erste Grund: Mit der Festlegung im Gesetz bleibt die Verantwortung wenigstens einem Parlament, nämlich unserem Bundesparlament, vorbehalten. Im anderen Fall, bei der Variante Hochschulrat, fallen diese wichtigen Entscheidungen in die Kompetenz eines Rates, dessen Typisierung kaum fassbar ist. Wir als Parlament dürfen solche Entscheide in zentralen Fragen nicht delegieren, es sei denn, wir könnten sie im föderalistischen Sinne an die Kantone und ihre Parlamente abgeben, aber dies ist heute nicht mehr möglich, da die pädagogischen Hochschulen nun fälschlicherweise in dieses Gesetz aufgenommen worden sind.

    Es gibt einen zweiten Grund: Für die Mehrheit der Kommission ist es wichtig, dass die Zulassung von Berufsleuten mit einer Berufsmaturität zu den pädagogischen Hochschulen offen ist und offen bleibt. Das ist möglich, wenn wir es hier in Artikel 24a explizit so verankern. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein Hochschulrat diesem wichtigen Anliegen und auch weiteren Grundbestimmungen keine Bedeutung mehr zumisst. Es gibt starke Bestrebungen in unserem Land, den Zugang zu den pädagogischen Hochschulen von einer akademischen Matura abhängig zu machen. Die Kommission unseres Rates hat diese wichtige Frage bewusst in der Kompetenz des Parlamentes behalten. Damit verbunden ist die Möglichkeit, das bewährte duale Bildungssystem mitzugestalten. Angesichts der Tatsache - wir erinnern uns daran -, dass sich das Parlament bisher ganz klar für eine sich abgrenzende, berufsorientierte Fachhochschule eingesetzt und auch die dazu erforderlichen Gesetze gestaltet hat, ist es nicht abwegig, wenn das Parlament auch in dieser Frage seine Position klar festlegt.

    Ich bitte Sie namens der SVP-Fraktion, hier der Mehrheit der Kommission des Nationalrates zu folgen. Unsere erfolgreiche berufliche Bildung braucht die Kontrolle durch das Parlament, das haben alle bisherigen Erfahrungen gezeigt.

    Zum Antrag Wasserfallen: Kollege Wasserfallen versucht mit einem Einzelantrag zu Artikel 24a, den Bedenken verschiedener Kreise gegen eine Regelung in diesem Gesetz Rechnung zu tragen. Die Differenz zur Lösung des Nationalrates ist nicht sehr gross. Die SVP-Fraktion kann dem Antrag Wasserfallen zustimmen.

    Grundsätzlich ist die Situation so, dass sich die Kantone nicht gegen die Einbindung der pädagogischen Hochschulen in dieses Gesetz wehrten. Das hatte zur Folge, dass unser Rat vor die Entscheidung gestellt wurde, das wichtige Element der Zulassung im Gesetz zu regeln oder es an einen schwer einschätzbaren Rat, den Hochschulrat, zu übertragen. Angesichts der Bedeutung des beruflichen Bildungswesens ist in dieser Situation eine Festlegung im Gesetz der richtige Weg.

  5. Redetext
    Schweiz

    Es geht bei Artikel 3 Buchstaben a und b um die Ziele, um die Frage, ob wir uns von den heute gültigen, bewährten Zielen unseres Hochschulsystems verabschieden wollen und unsere Hochschulen, insbesondere die kantonalen Universitäten, neu einem Bundesregime zu unterstellen haben. Im heutigen UFG steht in Artikel 1 Absatz 2 Buchstabe b explizit, dass sich der Bund einsetzt für "den Wettbewerb unter den universitären Hochschulen". Diese Ausrichtung auf den gesunden Wettbewerb soll nun wegfallen. Neu soll der Bund nicht nur für günstige Rahmenbedingungen zuständig sein, sondern gemäss Artikel 3 Buchstabe b auch für die "Profilbildung der Hochschulen". Ist es wirklich denkbar, dass die Hochschulen die Profilbildung an den Bund abgeben?

    Ich verstehe den Wunsch, dieses Gesetz jetzt vom Tisch zu haben. Aber hier haben wir die letzte Gelegenheit, etwas gegen die Bildung eines neuen Hochschulkartells, das den Wettbewerb unter den Hochschulen ausschaltet, zu tun. Wenn wir hier gemäss meiner Minderheit den Wettbewerb verankern, dann schützen wir die bewährten autonomen Hochschulen, und wir bewahren den Bund vor einer unmöglichen Aufgabe, nämlich der Zuständigkeit für die "Profilbildung" der Hochschulen. Unsere Formulierung, die der Nationalrat erarbeitet hat, entspricht dem heutigen Geist des UFG.

    Ich bitte Sie namens der Minderheit, in Kenntnis des Inhaltes dieses Gesetzes hier bei den Zielen einen Rest von Autonomie für die Hochschulen zu verankern.

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    01.01.2025 – 31.12.2199

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