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CM

Christian Miesch

Former member
Schweizerische Volkspartei
SchweizBasel-Landschaft

Mandate
Party
Schweizerische VolksparteiSource: SVP
Parliament
Schweiz
Electoral district
Basel-Landschaft
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
27. Februar 1948
Marital status
verheiratet
References & source
Wikidata
Q119873
Source body
CHE
Source updated
05.08.2026
Record updated
06.09.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(6636)
  1. Nein
    Schweiz
    Result: 121 Yes · 44 No · 3 Abst. · 32 Absent
  2. Nein
    Schweiz
    Result: 134 Yes · 45 No · 8 Abst. · 13 Absent
  3. Nein
  4. Nein
    Schweiz
    Bürgerrechtsgesetz. Änderung (Parlamentarische Initiative)NationalratHerbstsession 2007 · 17.09.2007
    Result: 77 Yes · 72 No · 18 Abst. · 33 Absent
  5. Ja
    Schweiz
    Result: 54 Yes · 125 No · 2 Abst. · 19 Absent
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Speeches(90)
  1. Redetext
    Schweiz

    Ist es richtig, dass der Entscheid vom letzten Donnerstag nicht, wie teils von den Medien behauptet wird, bereits ein Vorentscheid ist für ein spezifisches Projekt, beispielsweise Basel Nord?

  2. Redetext
    Schweiz

    Frau Bundesrätin, ich bin Mitglied der Finanzkommission. Der Bundesrat schlägt im Zusammenhang mit dem neuen Budget einen Rahmenkredit von 50 Millionen Franken für die Bundesasylzentren vor, obwohl noch kein konkretes Projekt besteht, ähnlich wie hier, wie Sie behaupten. Was ist der Unterschied zwischen dem Rahmenkredit für die Bundesasylzentren und dem vorliegenden Rahmenkredit?

  3. Redetext
    Schweiz

    Herr Bundesrat, Sie haben sich mit einem flammenden Schlusswort an die SVP gewandt. Sie wissen, ich war zwischen 1991 und 1995 Mitglied der freisinnigen Fraktion. Während dieser Zeit wäre es niemandem von der Fraktion und niemandem im Bundesrat in den Sinn gekommen, dass sich der Staat im soeben diskutierten Bereich engagieren soll. Sind Sie, Herr Bundesrat, mit der aktuellen Situation zufrieden, dass sich der Staat in immer mehr Gebieten ausweitet, dass er viel zu innovativ ist? Überlassen Sie das aus ordnungspolitischen Gründen der Privatwirtschaft. 1991 betrugen unsere Ausgaben 32 Milliarden Franken, jetzt sind es 67 Milliarden Franken. Wo um Himmels willen soll sich der Bund noch engagieren? Konnten Sie als ehemaliger Unternehmer diese Vorlage im Bundesrat nicht verhindern?

  4. Redetext
    Schweiz

    Um es vorwegzunehmen: Meine beiden Minderheitsanträge sind keine Sparanträge, sondern Anträge, um das Ausgabenwachstum ein wenig zu reduzieren.

    Der erste Minderheitsantrag betrifft das Bundesamt für Gesundheit. Ob mit exzentrischen und provokativen HIV-Kampagnen, fragwürdigen Alkohol- und Wurststudien oder tabakfeindlichen Gesetzesvorlagen, das BAG spielt sich als den Bürger erziehender Moralapostel auf. Die Massnahmen zeugen von bürger- und weltfremden Ideen des BAG, zum Beispiel eben die erst kürzlich lancierte, sehr fragwürdige HIV-Kampagne mit pornografisch-provozierendem Inhalt. Das BAG veröffentlicht immer wieder umstrittene Studien und instrumentalisiert die schon vor Studienbeginn gewünschten Resultate gekonnt, neueste Beispiele: eine Studie zu den angeblich alkoholbedingten Kosten für Gesellschaft und Wirtschaft oder eine Anti-Wurst-Studie. Bei genauer Betrachtung stellen sich diese häufig nicht überprüfbaren Statistiken und Studien als wenig wissenschaftlich dar und dienen nur zu Kampagnenzwecken.

    Wir haben das Präventionsgesetz abgelehnt, und was macht das BAG? Es hat zwischen 2007 und 2013 siebzig neue Stellen geschaffen und jetzt einen Personalbestand von 476 Angestellten mit einem Durchschnittslohn - Sie hören richtig - von 142 000 Franken. Von 2010 bis 2014 fand gemäss Finanzplan ein Ausgabenwachstum um jährlich 431 Millionen auf insgesamt 2,9 Milliarden Franken statt, und dies, obwohl die Gesundheitspolitik im Grunde genommen vor allem eine kantonale Angelegenheit ist.

    Ich bitte Sie deshalb, auf die Kürzung um 150 Millionen Franken gemäss Minderheitsantrag einzutreten und diesen zu unterstützen.

    Der zweite Minderheitsantrag betrifft das Bundesamt für Kultur. Kultur ist nach unserer Ansicht grundsätzlich weder eine Angelegenheit des Bundes noch eine der Kantone oder Gemeinden, denn eine öffentlich geförderte Kultur läuft immer Gefahr, dass sie dem kurzlebigen modischen Zeitgeist huldigt, statt länger gültige, über die Tagesaktualität hinausgehende Werte zu schaffen. Staatliche Kulturpolitik kann darum höchstens ergänzenden Charakter haben, denn öffentliche Unterstützung eines Projekts heisst zugleich immer Diskriminierung aller nichtgeförderter Projekte. Die Kultur wird so zum Instrument nach globaler Ausstrahlung sich sehnender Regierungen degradiert und ist zahme Unterhaltungsindustrie. Subventionen sind ein Angriff auf die Autonomie und verursachen Beisshemmung; wer beisst schon die Hand, die ihn füttert? Staatliche Eingriffe hemmen die Anerkennung Kulturschaffender als selbstständige Unternehmer.

    Dass Regierungen Kunstschaffende fördern, sollte auf Skepsis stossen. Das Unbehagen ist begründet: Es wäre naiv zu glauben, dass sich staatlicher finanzieller Einfluss nicht auf den Inhalt überträgt. Kulturschaffende müssen sich bewusst sein, dass ihr Subventionsantrag auch einer ideellen Prüfung unterzogen wird. Es kann aber nicht dem Staat überlassen sein, zu definieren, was Niveau hat, was Stil hat und was nicht bzw. was folglich gefördert werden soll oder eben nicht.

    Aus diesem Grund bitten wir Sie, den Beitrag für Kultur für 2016 um 50 Millionen Franken zu kürzen.

  5. Redetext
    Schweiz

    Sie verkaufen uns diese Revision unter anderem damit, dass die "Zivis" vermehrt ausgebildet und betreut werden sollen. Welche Auswirkungen hat diese Revision bezüglich des Personalbedarfs? Steigt dieser weiter an? Ist das eine Vorlage, aufgrund welcher es mehr Beamte geben wird? Oder wie schätzen Sie den Personalbedarf ein, wenn Ausbildung und Betreuung verstärkt werden sollen?

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  • Version 1
    01.01.2025 – 31.12.2199

Data: OpenParlData · CC BY 4.0