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JM
lic. iur. / Rechtsanwalt

Jürg Michel

Former member
FDP.Die Liberalen
SchweizGraubünden

Mandate
Party
FDP.Die LiberalenSource: FDP-Liberale
Parliament
Schweiz
Electoral district
Graubünden
Parliament page
Official profile
Personal
Gender
Male
Born
28. September 1955
References & source
Wikidata
Q138870224
Source body
CHE
Source updated
11.08.2026
Record updated
12.08.2026
First imported
14.08.2025
Voting record(523)
  1. Hat nicht teilgenommen
    Schweiz
    Bürgerrechtsgesetz. Änderung (Parlamentarische Initiative)NationalratHerbstsession 2007 · 17.09.2007
    Result: 77 Yes · 72 No · 18 Abst. · 33 Absent
  2. Ja
    Schweiz
    Fluglärm. Verfahrensgarantien (Parlamentarische Initiative)NationalratHerbstsession 2007 · 17.09.2007
    Result: 101 Yes · 70 No · 6 Abst. · 23 Absent
  3. Hat nicht teilgenommen
    Schweiz
    Verschärfung der Schuldenbremse (Parlamentarische Initiative)NationalratHerbstsession 2007 · 17.09.2007
    Result: 86 Yes · 52 No · 3 Abst. · 59 Absent
  4. Ja
    Schweiz
    Result: 147 Yes · 1 No · 0 Abst. · 52 Absent
  5. Nein
    Schweiz
    Result: 49 Yes · 102 No · 3 Abst. · 46 Absent
Interests

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Speeches(2)
  1. Redetext
    Schweiz

    Wir haben die zivile Baubotschaft in der FDP-Fraktion geprüft und beantragen Ihnen Zustimmung zum Verpflichtungskredit von 358,8 Millionen Franken.

    Alle Bauprojekte mit den neun grösseren Vorhaben sind von uns in der Kommission eingehend geprüft worden. 80 Prozent des Budgets gehen in die Funktions- und Werterhaltung. Die Begehren der Verwaltung wären selbstverständlich wesentlich höher gewesen, aber schon das allein zeigt, dass eine Trennung von Notwendigem und Wünschbarem notwendig ist. Alle Kredite sind unproblematisch, mit Ausnahme von einem: Die Kommission hat zum Umbau und zur Sanierung des Parlamentsgebäudes, d. h. zum Zusatzkredit von 13 Millionen Franken, Fragen gestellt. Dieser Kredit hat in den Medien für Wirbel und bei der Finanzdelegation für die Bestellung eines Berichtes der Finanzkontrolle gesorgt.

    Die aufschlussreichen Ausführungen in diesem Bericht haben in der FDP-Fraktion zu folgenden Schlussfolgerungen geführt:

    1. Es wurde, trotz anderslautender Medienberichte, nicht geschlampt. Es handelt sich bei allen Investitionen um nachträgliche Mehraufwendungen, die begründet sind. Im Verlaufe des Projektes sind zusätzliche Begehren entstanden, und es sind neue Auflagen gemacht worden.

    2. Wir haben die Möglichkeit, dem Kredit nicht zuzustimmen. Dann kommt es zu einer Priorisierung. Wesentliche Elemente der geplanten Modernisierung im Bereich der Präsentations- und Konferenztechnik, die Ausrüstung der Sitzungszimmer mit neuem Mobiliar und der Einbau eines rückwärtigen Bereichs in der geplanten Cafeteria könnten beispielsweise [PAGE 1365] nicht realisiert werden. Im Rahmen einer Gesamtsanierung macht es aber keinen Sinn, diese Vorhaben zurückzustellen.

    3. Rechtlich ist das gewählte Vorgehen absolut korrekt.

    4. Wie das ganze Projekt mit den nachträglich eingefügten Begehren abgewickelt wird, ist tatsächlich unschön, aber es macht keinen Sinn, wegen dem zu kritisierenden Ablauf Streichungen vorzunehmen. Die Kosten für die Realisierung wären im Nachhinein wesentlich grösser.

    Im Namen der FDP-Fraktion bitte ich Sie deshalb, der zivilen Baubotschaft 2007 zuzustimmen.

  2. Redetext
    Schweiz

    Die FDP-Fraktion unterstützt mehrheitlich den Antrag der Minderheit Markwalder Bär. Mit der [PAGE 826] Erhöhung des Verpflichtungskredites wollen wir den Sportverbänden und den Trägerschaften gegenüber ein Zeichen setzen. Auch mit 6 Millionen Franken mehr können wir längst nicht alle Begehren erfüllen, die gestellt werden, und das ist auch nicht das Ziel der Erhöhung. Wer über ein Nasak-Projekt unterstützt werden soll, muss zu Recht anforderungsreiche Auflagen erfüllen, die mit Nasak 3 ja zusätzlich noch verschärft werden. Wir haben kein Interesse daran, Vorhaben mitzufinanzieren, deren Betrieb nicht gesichert werden kann. Es ist deshalb zu begrüssen, dass die Lehren aus den Projekten Nasak 1 und Nasak 2 gezogen wurden und neu beispielsweise intensiver der Frage nachgegangen wird, ob denn der Eigenkapitalanteil tatsächlich hinreichend ist. All diese detaillierten Prüfungen sind letztendlich auch im Interesse der Kantone, die sich ebenfalls beteiligen müssen und die im Verhältnis zum Bund in der Summe weit höhere Beiträge ausrichten. Der Bedarf der Mittel ist, wie es mehrfach erwähnt wurde, mehr als ausgewiesen. Ich will hier auch nicht auf die einzelnen Projekte eingehen, die dank der Erhöhung initiiert, ermöglicht oder wenigstens erleichtert werden können. Die zusätzlich infrage kommenden Projekte müssen ja ohnehin einzeln geprüft werden. Tatsache ist, und das schleckt keine Geiss weg, dass mit den Nasak-Projekten beachtliche Impulse für den Sport ausgelöst werden können, in erster Linie für den Spitzensport, sekundär auch für den Jugend- und den Breitensport. Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag kann, wie der Bundesrat in seiner Botschaft nachweist, als aussergewöhnlich vorteilhaft betrachtet werden.

    Ich bitte Sie deshalb, auch wegen der wirtschaftlichen Impulse, die ausgelöst werden können, dem Minderheitsantrag Markwalder Bär zuzustimmen.

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Data: OpenParlData · CC BY 4.0