Roland Wyss
Die Mitte/EVP
Grosser RatFrauenfeld
Mandate
- Party
- Evangelische Volkspartei
- Parliamentary group
- Die Mitte/EVP
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Frauenfeld
- Parliament page
- Official profile
Personal
- Gender
- Male
- Born
- 7. August 1971
- Occupation
- Bauleiter, Hochbautechniker TS
- Language
- German
Contact
- Phone
- 052 730 15 20
- Address
- Altweg 23
8500 Frauenfeld
Also active in
- Gemeinderat
- Evangelische Volkspartei
References & source
- Source body
- TG
- Record updated
- 04.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
Voting record(1054)
- EnthaltungGrosser RatGesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) (Gesetz)Result: 15 Yes · 95 No · 7 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatVoranschlag 2025 und Finanzplan 2026-2028 (Beschluss)Result: 47 Yes · 76 No · 0 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 115 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatResult: 34 Yes · 76 No · 3 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 104 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
Interests(12)
- —Verein Wohnheim Adler, Frauenfeld · Vorstand, VizepräsidentFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Roland Wyss Bauleitungen GmbH, Frauenfeld · Gesellschafter, GeschäftsführerFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Genossenschaft Guggenhürli, Frauenfeld · Vorstand, MitgliedFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Bürgergemeinde Frauenfeld · Verwaltungsrat,Stiftungsrat.Führungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —PG Frauenfeld · Gemeinderat, MitgliedPolitische Ämtersince 01.01.2025Grosser Rat
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Speeches(37)
- Mitglied GRSpeechGrosser RatIch spreche im eigenen Namen zum Konto 7530, Amt für Gesundheit, Beiträge Pflege. Bei der Beratung des Budgets 2024 stellte ich einen Antrag, den Kantons- und Gemeindebeitrag an die stationäre Langzeitpflege um 1.5 % zu erhöhen. Demzufolge mussten auch die Beiträge in den dazugehörigen Konten um netto 324'000 Franken korrigiert werden. Der aus meiner Sicht klar formulierte Antrag wurde vom Parlament mit 59:44 Stimmen angenommen. Eineinhalb Jahre später befinden wir nun über die Rechnung des besagten Budgetjahres. Wie mir die Regierung des Öfteren mitgeteilt hat, sei die Kompetenz zur Festlegung der Normkostenbeiträge in ihrer Hoheit. Das mag ja sein, aber nach meinem politischen Verständnis steht über der Regierung noch das Parlament und das Volk. Es ist für mich immer noch unverständlich, wieso wir uns bei der Beratung des Budgets so viel Mühe geben und so viel Aufwand betreiben, wenn die Regierung dann die geforderten Entscheide des Parlaments ignoriert. Und dass dies nicht bei allen Entscheidungen gleich ist, zeigt die Umsetzung der um 120'000 Franken erhöhten Beiträge bei den Verbänden und Tourismusorganisationen. Hierbei hat die Regierung die Vorgaben des Parlamentes umgesetzt. Daraus muss ich ableiten, dass der Regierung der Tourismus wichtiger ist als die Langzeitpflege. Mir ist es ein Anliegen, zu erwähnen, dass ich ohne diesen Punkt der Rechnung zugestimmt hätte. Und trotzdem lehne ich die Rechnung aus dem dargelegten Grund ab. Die Auszahlungen der Normkosten im Jahr 2024 werden dadurch nicht höher. Und dass dies eigentlich nicht geht, da wir nicht einzelne Positionen anpassen können, ist mir bewusst. Aber wenn ich schon gefragt werde, dann darf ich auch nein sagen. Ich werde daher die Ziffer 1 des Beschlussesentwurfs ablehnen.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatIch spreche für die Mehrheit der Fraktion Die Mitte/EVP. Als Frauenfelder bin ich von WILWEST nur am Rande betroffen, und so geht es auch vielen Weinfelderinnen, Kreuzlingern und Arbonerinnen. Es ist aber unsere Aufgabe, Entwicklungen im ganzen Kanton zu beurteilen und Entscheide zu treffen. Die Berücksichtigung der betroffenen Region hingegen ist durch die 22 Gemeinden, welche sich für das Projekt ausgesprochen haben, gegeben. Und nein, wir haben keine Angst vor einer Volksabstimmung. Diese sollte aber nicht dazu verwendet werden, um regionale Vorhaben mit den Stimmen von Nichtbetroffenen zu verhindern. Und darum geht es doch bei diesem Antrag, denn wir behandeln heute nicht das Projekt WILWEST, sondern den Kauf und Wiederverkauf von zwei Grundstücken. Setzen wir also den Volkswillen um, denn das Volk hat uns auch deshalb gewählt, damit wir das Grosse und Ganze im Blick behalten und regionale Entscheide im Sinne der kantonalen Entwicklung fällen. Die Fraktion Die Mitte/EVP lehnt den Antrag auf Volksabstimmung mehrheitlich ab.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatZum Punkt Jahresbericht möchte ich erwähnen, dass die Ursache dafür auf eine Anregung der Subkommission zurückzuführen ist, die wir vor drei Jahren anbrachten. Im vorletzten Bericht habe ich darauf hingewiesen, dass man den Jahresbericht reduzieren will, optisch reduzieren will, ich komme noch darauf. Im letzten Jahr hatten wir diesen Falzflyer das erste Mal zugestellt bekommen. Aus unserer Sicht war damals bei der digitalen Version die Verlinkung besser, um direkt Zugriff auf ein Thema der Homepage zu erhalten. Diese war im Bericht 2024 reduziert worden. Die Subkommission hat das beanstandet und wünscht eine grössere Verlinkung. So, dass jeder sich zurechtfindet und direkt Zugriff auf das gewünschte Thema der Homepage hat. In diesem Bereich wünschen wir eine Verbesserung. In der Subkommission waren wir der Meinung, dass es nichts bringt, wenn die Hälfte des Berichts, die bereits auf der Homepage besteht, noch separat aufgearbeitet werden muss, nur damit sie auch noch im Bericht steht. Wir fanden, im Sinne der Digitalisierung und Effizienzsteigerung, dass man da einen Schritt rückwärts machen kann und das mit dem Falzflyer, physisch, aber mit der Verlinkung im digitalen Bereich, besser machen könnte.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatDer Jahresbericht 2024 der PHTG und der Zahlenteil wurden durch die Subkommission PHTG, welche sich aus den Subkommissionen DEK und DFS zusammensetzt, am 24. April 2025 und durch die GFK am 14. Mai 2025 beraten. Wie im letzten Jahr hat wiederum die ganze Hochschulleitung an der Sitzung der Subkommission teilgenommen. So konnten die gestellten Fragen in einem offenen Rahmen fachkundig diskutiert werden. Da es in der Subkommission und im Rat einige personelle Veränderungen gegeben hat, wurden einleitend die Zuständigkeiten besprochen. Der Kanton Thurgau ist Träger der Pädagogischen Hochschule PHTG, welche eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Persönlichkeit ist. Die Hochschulleitung führt die Pädagogische Hochschule und ist für die Erfüllung des Leistungsauftrages zuständig. Der Hochschulrat ernennt die Mitglieder der Hochschulleitung und regelt ihre Organisation sowie die Aufgaben und Befugnisse. Unter anderem verabschiedet der Hochschulrat das Budget, die Rechnung und den Geschäftsbericht. Der Regierungsrat hat die Aufsicht der PHTG, erlässt den Leistungsauftrag, regelt die strategische Ausrichtung und ernennt den Hochschulrat. Der Grosse Rat ist zuständig für die Genehmigung des Geschäftsberichts und der Rechnung sowie der Eigentümerstrategie. Das Jahr 2024 kann als Wachstumsjahr bezeichnet werden. Die getätigten Investitionen zeigten Wirkung. Die Anzahl der Studierenden stieg um 12 %, es gab 4 % mehr Weiterbildungstage, und das Drittmittelvolumen in der Forschung stieg um 40 %. Der Start der neuesten Studienvariante Quest mit 44 berufs- und lebenserfahrenen Studierenden ist gelungen. Zusammen mit der bereits eingeführten berufsintegrierten Studienvariante leistet sie einen grossen Beitrag gegen den Lehrpersonenmangel. Diese neuen Angebote wurden neben anderen Entwicklungszielen im neuen Leistungsauftrag 2025–2027 des Regierungsrates an die PHTG verankert. Die PHTG ist verpflichtet, sich auf den steigenden Bedarf an Lehrpersonen einzustellen und somit mehr Studierende aus- und weiterzubilden. Die Entwicklungsaufgaben wie auch das Wachstum an Studierenden konnten effizient umgesetzt werden, was zu einer Halbierung des Verlustes gegenüber dem Vorjahr führte. Die Eigenkapitalquote liegt allerdings auf einem Tief von 5 %. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde auch die Strategie 2025–2030 erarbeitet. Dabei setzt die PHTG auf die Werte Relevanz, Impact und Kooperation und will sich künftig noch stärker und nachhaltiger im lokalen und regionalen Kontext verankern. Innerhalb des Hochschulrates kam es im vergangenen Jahr zu drei Veränderungen. Christian Reutlinger, Regierungsrätin Denise Neuweiler und Nationalrätin Nina Schläfli sind neu im Hochschulrat vertreten. Das Eintreten ist obligatorisch. Sowohl in der Subkommission wie auch in der GFK war es unbestritten.
- Mitglied GRSpeechGrosser RatEs wurden bereits einige Themen bei den Eintretensvoten erwähnt, da ich meine Rede aufgeteilt habe, werden sich nun gewisse Wiederholungen ergeben. Erstmals war die PHTG an der WEGA vertreten. Zum Thema Zukunftslabor "Lernen für morgen", gestaltete sie eine grosse Sonderschau, die den Besuchenden vielfältige Einblicke in zentrale Aspekte der zukunftsgerichteten Bildung bot. Die Binational School of Education (BiSE), ein gemeinsames Projekt mit der Universität Konstanz, ist ein Erfolgsmodell. Auch für Bewerberinnen und Bewerber spielt die Aussicht auf eine Zusammenarbeit mit der Uni Konstanz oft eine sehr bedeutende Rolle. Im Rahmen des Auftrags, die politische Bildung im Bodenseeraum zu vernetzen, wird es Jugendlichen aus der Bodenseeregion ermöglicht, sich politisch zu bilden, ihre eigenen Standpunkte einzubringen und die Zukunft der Bodenseeregion aktiv mitzugestalten. Die verschiedenen neuen Studiengangvarianten werden gut aufgenommen, sind stabil in der Nachfrage, und die Studierendenzahlen nehmen zu. Mit dem Titel "360 Personen wollen an die PH Thurgau", wurden wir kürzlich über die aktuellsten Zahlen informiert. Das attraktive Angebot der PHTG wie auch die Zusammenarbeit mit der Uni Konstanz tragen zur Stärkung des Standortes bei. Damit diese Entwicklung so bleibt oder gar ausgebaut werden kann, wird gemeinsam mit der Stadt Kreuzlingen geprüft, ob es Möglichkeiten gibt, Studierenden Wohngemeinschaften anzubieten. Personelles: Dem Fachkräftemangel im Praxisfeld wird durch die erwähnten innovativen Lösungen entgegengewirkt, was auch seitens Schulgemeinden positiv bestätigt wird. Bei den Mitarbeitenden der PHTG sieht die Bewerbungssituation durch das gute Standing der Schule sehr gut aus. Durch motivierte Teams kann die immer noch bestehende hohe Arbeitslast bewältigt werden. Studierende: Da man durch die vielen Angebote leicht den Überblick verlieren kann, wurde ein Übersichtspapier erstellt. Unter dem Titel "Gemeinsam für eine Thurgauer Schule mit genügend Lehrpersonen" werden vier Varianten des Berufseinstiegs in Kindergarten-, Basis-, Unter- und Primarstufe aufgezeigt. Bei all den verschiedenen Studienangeboten kann festgehalten werden, dass das Regelstudium immer noch der Hauptteil der Ausbildung bildet und von der Studierendenzahl her nicht rückläufig ist. Die anderen Studiengänge sind also ergänzend zu betrachten. Die stetig zunehmenden Erwartungen der Studierenden sind Realität und müssen dementsprechend auch ernstgenommen werden. Individuelle Studienmöglichkeiten und auch die Standortattraktivität werden immer wichtiger. Die Erfolgsrechnung 2024 schliesst bei einem Ertrag von 36.15 Mio. Franken und einem Aufwand von 36.8 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 650'000 Franken ab. Dies ist rund 123'000 Franken besser als budgetiert. Nach Abzug des ausserordentlichen Ergebnisses resultiert ein Gesamtergebnis von minus 447'000 Franken. Die Liquidität hat sich leicht verbessert und muss weiter beobachtet werden. Der Staatsbeitrag stieg vom Jahr 2019 bis heute von 27.8 auf 28.95 Mio. Franken an. Dies entspricht einem Anstieg von rund 4 %, was deutlich unter der Teuerung liegt, und dies mit einer Erweiterung des Angebots und einer Zunahme an Studierenden. Die PHTG ist gut aufgestellt, motiviert und nimmt ihre Aufgabe im Bereich der Lehrpersonen Aus- und Weiterbildung wahr. Dies spüren wir sowohl an den Sitzungen der Subkommission und der gesamten Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK), aber auch an Anlässen unter dem Jahr. Ein grosser Dank dafür gebührt dem ganzen Hochschulrat unter der Leitung von Sebastian Wörwag, der Hochschulleitung mit der Rektorin Sabina Larcher, und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PHTG. Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg. Die GFK beantragt dem Grossen Rat einstimmig, den Jahresbericht und die Rechnung 2024 der Pädagogischen Hochschule Thurgau zu genehmigen. Diskussion – nicht weiter benützt.
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- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
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