Gabriel Macedo
FDP
Grosser RatArbon
Mandate
- Party
- FDP.Die Liberalen
- Parliamentary group
- FDP
- Parliament
- Grosser Rat
- Electoral district
- Arbon
- Parliament page
- Official profile
Personal
- Gender
- Male
- Born
- 26. Mai 1989
- Occupation
- Stadtpräsident
Contact
- Phone
- 071 414 12 30
- Address
- Untere Gassenäckerstrasse 4
8580 Amriswil
References & source
- Source body
- TG
- Record updated
- 04.07.2026
- First imported
- 14.08.2025
Voting record(1053)
- NeinGrosser RatGesetz über die Finanzierung von Leistungen für erwachsene Menschen mit Behinderung (FLEMBG) (Gesetz)Result: 15 Yes · 95 No · 7 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatVoranschlag 2025 und Finanzplan 2026-2028 (Beschluss)Result: 47 Yes · 76 No · 0 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 115 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
- NeinGrosser RatResult: 34 Yes · 76 No · 3 Abst. · 0 Absent
- JaGrosser RatResult: 104 Yes · 0 No · 0 Abst. · 0 Absent
Interests(15)
- —Thurgau Tourismus, Romanshorn · Vorstand, MitgliedFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Oberthurgau Immobilien AG, Amriswil · Verwaltungsrat, PräsidentFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Regio Energie Amriswil (REA), Amriswil · Verwaltungsrat, Vize-PräsidentFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Smarter Thurgau, Weinfelden · Vorstand, MitgliedFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
- —Thurgauer Bürgschaftsgenossenschaft · Vorstand, Vize-PräsidentFührungs- und Aufsichtsgremiensince 01.01.2025Grosser Rat
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Speeches(49)
- KantonsratSpeechGrosser RatBei der Beschlussesziffer 2 geht es um die Wahl der Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2027. Es wird die Wiederwahl der bisherigen Revisionsstelle vorgeschlagen. Die Revision einer Bank ist fachlich anspruchsvoll und setzt vertiefte Kenntnisse der Strukturen und Prozesse voraus. Entsprechend ist Kontinuität in diesem Bereich von grosser Bedeutung. Die GFK beantragt Ihnen deshalb, einstimmig auch der Beschlussesziffer 2 zuzustimmen und die PwC als Revisionsstelle für das Geschäftsjahr 2027 zu wählen.
- KantonsratSpeechGrosser RatDie inhaltliche Diskussion hat ja schon halbwegs begonnen, ich habe hier aber trotzdem noch einen Gesamtblick auf das vergangene Geschäftsjahr. Die TKB blickt auf ein ausserordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Mit einem Jahresgewinn von rund 162 Mio. Franken wurde das beste Ergebnis der Geschichte der Bank erzielt. Dieses Resultat ist insbesondere vor dem Hintergrund eines weiterhin anspruchsvollen Umfelds bemerkenswert. Dieses ausserordentlich gute Ergebnis ist breit abgestützt. Im Kerngeschäft zeigt sich weiterhin ein solides Wachstum, das Hypothekar- und Kreditgeschäft bildet unverändert das Fundament der Bank. Gleichzeitig ist eine gewisse Normalisierung der Wachstumsdynamik festzustellen, was vor dem Hintergrund der Zinsentwicklung und der Refinanzierungssituation nachvollziehbar ist und aus Sicht der Kommission für eine vorsichtige Geschäftspolitik spricht. Parallel dazu gewinnt das Anlage- und Vorsorgegeschäft weiter an Bedeutung. Die verwalteten Kundenvermögen sind deutlich gestiegen und der Netto-Neugeldzufluss von rund 940 Mio. Franken liegt klar über dem Vorjahr. Diese Entwicklung zeigt, dass die TKB zunehmend auch im Anlagebereich Vertrauen geniesst und ihre Ertragsbasis verbreitern kann. Die Kapitalisierung der Bank ist sehr stark: Mit einer Kapitalquote von rund 21 % übertrifft die TKB sowohl die regulatorischen Anforderungen als auch die höheren Vorgaben der Eigentümerstrategie deutlich. Zum Vergleich: Die regulatorisch erforderliche Kapitalquote liegt bei rund 13 %, die Eigentümerstrategie des Kantons gibt eine Zielgrösse von mindestens 16 % vor, die TKB liegt damit deutlich über beiden Schwellenwerten. Diese hohe Eigenmittelausstattung ist vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Bankensektor besonders hervorzuheben. Sie stärkt die Widerstandsfähigkeit der Bank, erhöht die Stabilität und schafft Vertrauen sowohl bei den Kundinnen und Kunden als auch aus Sicht des Eigentümers. Auch die Effizienz ist hervorzuheben – das ist auch schon erwähnt worden –: Die Kosten-Ertrags-Relation liegt mit 44.4 % auf einem sehr guten Niveau im Branchenvergleich. Dies zeigt, dass die TKB ihre Kosten im Griff hat und gleichzeitig über eine tragfähige Ertragsbasis verfügt. Ein weiterer Punkt betrifft die regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Anforderungen nehmen weiter zu und sind insbesondere für regional verankerte Banken zunehmend anspruchsvoll in der Umsetzung. Die Kommission stellt jedoch fest, dass die TKB diese Vorgaben erfüllt und über ein funktionierendes Risikomanagement verfügt. Ein Blick auf den Partizipationsschein zeigt ebenfalls eine sehr positive Entwicklung. Die Dividende wurde für das Geschäftsjahr 2025 auf 3.60 Franken erhöht. Die TKB verfolgt weiterhin eine verlässliche, auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote zwischen 40 % und 60 %. Der Partizipationsschein bleibt damit auch aus Anlegersicht ein stabiler und attraktiver Wert. Aus Sicht des Kantons als Eigentümer ist die finanzielle Rückführung von besonderer Bedeutung. Rund 80 Mio. Franken flossen an Kanton und Gemeinden zurück. Die TKB leistet damit einen substanziellen Beitrag zugunsten der öffentlichen Hand und der Gesellschaft. Zusammenfassend kommt die Subkommission wie auch die GFK zum Schluss, dass die TKB finanziell sehr solide aufgestellt ist, umsichtig geführt wird und ihren gesetzlichen Auftrag gegenüber Kanton, Bevölkerung und Wirtschaft überzeugend erfüllt. Ich danke im Namen der Kommission allen Mitarbeitenden, der Geschäftsleitung und dem Bankrat für ihren Einsatz. Die GFK beantragt Ihnen einstimmig, der Beschlussesziffer 1 zuzustimmen und damit den Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht sowie die Jahresrechnung 2025 der TKB zu genehmigen.
- KantonsratSpeechGrosser RatBei der Beschlussesziffer 3 geht es, wie gesagt, um die Genehmigung der Eigentümerstrategie. Die Eigentümerstrategie wurde überprüft und im Grundsatz weitergeführt. Die bisherige Ausrichtung hat sich bewährt, was sich auch in der stabilen und erfolgreichen Entwicklung der TKB zeigt. Auf grundlegende Änderungen wurde deshalb bewusst verzichtet. Es wurden jedoch gezielte Präzisierungen vorgenommen. Nämlich im Bereich Nachhaltigkeit wurde festgestellt, dass die TKB im Einklang mit den schweizerischen und kantonalen Klimazielen die Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050 anstrebt, und das soll so auch niedergeschrieben werden. Zudem wurde die Berichterstattung gegenüber dem Regierungsrat weiter konkretisiert, was die Wahrnehmung der Eigentümerinteressen nur stärken kann. Aus Sicht der Kommission ist diese Weiterentwicklung nachvollziehbar, die Leitplanken bleiben klar, gleichzeitig bleibt der notwendige unternehmerische Handlungsspielraum erhalten. Entscheidend ist, dass sich die TKB innerhalb dieser Leitplanken bewegt, und das ist nach Einschätzung der GFK klar der Fall. Die GFK beantragt Ihnen deshalb einstimmig, auch der Beschlussesziffer 3 zuzustimmen und die Eigentümerstrategie 2026–2030 zu genehmigen.
- KantonsratSpeechGrosser RatGemäss Kantonalbankgesetz ist die politische Aufsicht über die Thurgauer Kantonalbank zwischen dem Regierungsrat und dem Grossen Rat aufgeteilt. Die Genehmigung des Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichts sowie der Jahresrechnung durch den Grossen Rat ist dabei ein zentrales Instrument dieser Oberaufsicht. Die Vorberatung erfolgte durch die Subkommission DFS/DIV der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GFK). Dazu wurde der TKB vorgängig ein umfassender Fragenkatalog zugestellt. Am 25. März 2026 wurden der Geschäftsbericht, die Jahresrechnung sowie die Eigentümerstrategie 2026–2030 inklusive unserem Fragebogen am Hauptsitz der TKB in Weinfelden behandelt. Die gestellten Fragen wurden durch den Bankrat und die Geschäftsleitung umfassend und transparent beantwortet. An der Sitzung der GFK vom 20. April 2026 wurden der Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht, die Jahresrechnung sowie die Eigentümerstrategie 2026-2030 beraten und die Beschlüsse zuhanden des Grossen Rates gefasst. Auch wenn das Eintreten formell obligatorisch ist, war es in der Kommission unbestritten und einstimmig. Inhaltlich zum Geschäftsjahr 2025 werde ich mich bei der anschliessenden Detailberatung äussern.
- KantonsratSpeechGrosser RatDie Budgetbotschaft 2026 zeigt trotz erneutem Defizit eine gewisse finanzpolitische Beruhigung im Mehrjahresblick. Besonders im Finanzplan ist ersichtlich, dass wir uns in eine stabilere Lage hineinbewegen, vorausgesetzt wir halten Kurs. Ich möchte beginnen mit ein paar Ausführungen zu den Seiten 3 und 4 der Finanzierungsrechnung: Ab dem Finanzplanjahr 2028 wird erstmals wieder ein positiver Cashflow ausgewiesen, ab 2029 sogar ein positives Finanzierungsergebnis. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Die Richtung stimmt, entscheidend wird jedoch die Umsetzung der angekündigten Aufgaben- und Verzichtsplanung sein. Ohne diese strukturelle Korrektur sehen die Zahlen ganz anders aus. Die FDP unterstützt die AVP ausdrücklich, sie ist der Schlüssel, um mittelfristig wieder finanzpolitischen Spielraum zu schaffen. Ich komme zur Seite 13, Stellenentwicklung: Die Zahl der budgetierten Vollzeitstellen liegt derzeit bei 10.7 Stellen pro 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Aus Sicht der FDPFraktion ist klar, das Ziel muss sein, wieder unter 10 Stellen pro 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner zu kommen. Das ist ein realistischer und angemessener Richtwert für einen schlanken und effizienten Staat. Zwar ist der Stellenaufbau in Teilen nachvollziehbar, doch spürbare Effizienzgewinne etwa durch Digitalisierung sind bisher nicht sichtbar. Wir sind uns bewusst, dass zuerst auch in die Digitalisierung investiert werden muss, mittel- bis langfristig müssen aber Effizienzgewinne sichtbar werden. Seite 20, Investitionen: Das geplante durchschnittliche jährliche Investitionsvolumen von rund 100 Mio. Franken in den nächsten Jahren wird von der FDP-Fraktion grundsätzlich begrüsst. Der Kanton muss bedarfsgerecht investieren, um attraktiv zu bleiben. Gleichzeitig fordern wir eine griffige Investitionskontrolle und eine saubere Priorisierung. Der Rückzug des Projekts zum kantonalen Polizei- und Gefängniszentrum zeigt, ein kritischer Blick lohnt sich. Wir unterstützen und danken dem Regierungsrat auch, dass er diesen Schritt nun gegangen ist. Wir sind klar der Meinung, dass Investitionen nicht zum Selbstzweck gemacht werden dürfen, sondern sie müssen vor allem Wirkung erzielen. Seite 23, Ausgabenstabilisierung: Positiv werten wir auch, dass das Ausgabenwachstum unter dem Wachstum des kantonalen Bruttoinlandprodukts (BIP) liegt. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass innerhalb der Verwaltung ein Bewusstsein für finanzielle Zurückhaltung vorhanden ist. Diese Sensibilität muss erhalten bleiben. Zu einem für uns sehr wichtigen Punkt: Nettovermögen pro Kopf auf Seite 24. Das Nettovermögen sinkt weiter und das ist aus unserer Sicht weder überraschend noch problematisch. Im Gegenteil, es ist richtig, dass wir in eine moderate Verschuldung pro Kopf kommen, weil ein Nettovermögen pro Kopf heisst nichts anderes, dass entweder zu wenig investiert wurde oder zu viele Steuern eingenommen wurden. Deshalb gilt: Ein kontrollierter Vermögensabbau und schlussendlich eine moderate Verschuldung pro Kopf ist kein Fehler, sondern Ausdruck einer ehrlichen, fairen Finanzpolitik. Der Kanton ist keine Bank. Und zum Schluss noch Seite 28, Finanzstrategie: Wir halten abschliessend positiv fest: Die Regierung bewegt sich mit dem Budget 2026 innerhalb der überarbeiteten Finanzstrategie. Dieses Instrument gibt klare finanzpolitische Leitplanken vor, und genau das braucht es in einer Phase mit begrenztem Spielraum. Die Finanzstrategie zeigt die Richtung, sie schafft Orientierung. Und wenn wir uns konsequent an dieser Richtschnur orientieren und ausrichten, wird der Kanton schon bald wieder einen positiven Cashflow erzielen, positive Finanzierungsergebnisse einfahren und weiterhin bedarfsgerecht investieren können, ohne dass wir den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern mehr Geld aus dem Portemonnaie nehmen müssen.
Contributions(16)
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/Erstunterzeichnerin
- Einfache AnfrageErstunterzeichner/ErstunterzeichnerinAbnehmende Medienberichterstattung im ThurgauNo. 24/EA 97/247
- Einfache AnfrageMitunterzeichnendeZukunft der Oberlandstrasse (OLS)No. 24/EA 43/103
- StandesinitiativeErstunterzeichner/Erstunterzeichnerin
- InterpellationErstunterzeichner/ErstunterzeichnerinZukunftsfähige Gemeindestrukturen im Kanton ThurgauNo. 24/IN 18/191
Memberships(29)
Images(2)
- Version 101.01.2025 – 04.10.2025
- Version 204.10.2025 – 31.12.2199
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