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CG

Christoph Gull

Ex membro
Unione democratica di centro
Consiglio cantonaleSarganserland
Mandato
Partito
Unione democratica di centroFonte: SVP
Circondario elettorale
Sarganserland
Pagina del Parlamento
Profilo ufficiale
Dati personali
Sesso
Maschile
Professione
Gemeindepräsident
Lingua
Tedesco
Riferimenti e fonte
Organo d'origine
SG
Fonte aggiornata
02.04.2026
Record aggiornato
17.08.2026
Prima importazione
14.08.2025
Comportamento di voto(276)
  1. Ja
    Consiglio cantonale
    Esito: 110 · 0 No · 2 Ast. · 8 Assente
  2. Ja
    Consiglio cantonale
    Esito: 41 · 75 No · 0 Ast. · 4 Assente
  3. Ja
    Consiglio cantonale
    Esito: 42 · 73 No · 1 Ast. · 4 Assente
  4. Ja
    Consiglio cantonale
    Esito: 41 · 72 No · 1 Ast. · 6 Assente
  5. Enthaltung
    Consiglio cantonale
    Esito: 27 · 54 No · 30 Ast. · 9 Assente
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Interventi(6)
  1. Intervento
    Intervento
    Mitglied des KantonsratesConsiglio cantonale

    Gull-Flums (im Namen der SVP-Fraktion): Auf das Postulat ist nicht einzutreten. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Gemeindepräsident der Gemeinde Flums.

    Wir haben in der Gemeinde Flums soeben ein Angebot für betreutes Wohnen aufgebaut und bieten dieses in 18 Wohnungen in einem Nachbarhaus zu unserem Alters- und Pflegezentrum an. Wir haben dieses Angebot vom Kanton anerkennen lassen. Damit können EL-Bezügerinnen und -Bezüger ein höheres Mietzinsmaximum abrechnen und ebenfalls von diesem Angebot profitieren. Dieses Anerkennungsverfahren habe ich als schlank und schnell erlebt. Die geforderten Unterlagen und Informationen sind für mich absolut nachvollziehbar und auch gerechtfertigt. Gleichzeitig haben wir in unserem Alterszentrum eine sogenannte Spitin-Lösung aufgebaut, welche die Leistungen für das Angebot des betreuten Wohnens erbringen wird. Für diese Spitin-Lösung (Interne Spitex) benötigten wir eine kantonale Zulassung. Auch dieses Verfahren wurde schlank und schnell abgewickelt. Mit diesen Erfahrungen haben sich offensichtlich die bereits umgesetzten organisatorischen Vereinfachungen bewährt und positiv ausgewirkt.

    Aktuell wurden auch auf Bundesebene weitere Entwicklungen angestossen. Zusammen mit dem in Aussicht stehenden neuen GesG macht es wenig Sinn, jetzt noch zusätzliche Anpassungen vorzunehmen. Zudem beschäftigen wir mit jedem zusätzlichen Bericht, den wir verlangen, unsere Verwaltung. Aktuell sind wir ja bestrebt, Einsparungen und Optimierungen zu identifizieren sowie umzusetzen und nicht laufend zusätzliche Arbeit zu generieren.

    Zusammengefasst: Die Prozesse im Zusammenhang mit dem Anerkennungsverfahren zum betreuten Wohnen funktionieren. Das Thema «Betreutes Wohnen» ist im Wandel, und entsprechende Entwicklungen werden auch auf Bundesebene angestossen. Kantonal steht die Überarbeitung des GesG vor der Tür.

  2. Intervento
    Intervento
    Mitglied des KantonsratesConsiglio cantonale

    Gull-Flums: Der Antrag Huber-Oberriet ist abzulehnen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Gemeindepräsident von Flums und Mitglied des VSGP.

    Obwohl das Entlastungspaket der Regierung die Gemeinden massgeblich betrifft, ärgert es mich in meiner Rolle als Kantonsrat wesentlich mehr. Das vorgelegte Entlastungspaket enttäuscht auf ganzer Linie und entspricht nicht dem Auftrag. Deshalb stand ich auch voll und ganz hinter dem Rückweisungsantrag des VSGP. Es war ein unmissverständliches und deutliches Signal, dass es so nicht geht.

    Ich bin zwar seit einigen Jahren Gemeindepräsident, habe jedoch den grössten Teil meiner beruflichen Laufbahn in der Privatwirtschaft verbracht. In diesen rund 30 Jahren habe ich gute und weniger gute Zeiten erlebt. In den weniger guten Zeiten war es jeweils angesagt, den Gürtel etwas enger zu schnallen. Es war nicht sehr attraktiv, zuerst in den Führungsgremien und dann auch gemeinsam mit den Mitarbeitenden nach Lösungen und Wegen zu suchen, wie wir unser Unternehmen möglichst gut durch die raueren Zeiten steuern können. Aber wir haben es gemacht, und genau das hätte ich in der jetzigen Situation auch von der Regierung erwartet. Das verstehe ich unter «Leadership», auch in schwierigen Zeiten nach Lösungen zu suchen, auch unattraktive Massnahmen zu vertreten und hinzustehen. Ich wünsche mir als Bürger und auch als Kantonsrat einen schlanken und agilen Staat und eine schlanke und effiziente Kantonsverwaltung. In diesem Sinn wurde eine grosse Chance verpasst, unsere Verwaltung auf die veränderten Rahmenbedingungen erfolgreich und nachhaltig auszurichten.

    Zwischenzeitlich hat die Finanzkommission das Entlastungspaket unter die Lupe genommen und entsprechende Anträge formuliert. Insbesondere werden wesentliche Verlagerungen auf die Gemeinden abgelehnt. Auch zentrale Fragen der Aufgabenaufteilung zwischen Kanton und Gemeinden sind adressiert. Vor diesem Hintergrund unterstütze ich den Antrag Huber-Oberriet nicht mehr.

  3. Intervento
    Intervento
    Mitglied des KantonsratesConsiglio cantonale

    Gull-Flums (im Namen der SVP-Fraktion): Auf das Postulat ist nicht einzutreten.

    Das Anliegen der Postulantin ist an und für sich berechtigt oder zumindest nachvollziehbar: mehr Grundlagen, Daten und Informationen zu den wichtigen gesellschaftlichen Veränderungen durch die demografische Entwicklung zu erhalten. Im Kanton St.Gallen sind jedoch bereits sehr umfassende Daten und Grundlagen vorhanden, die u.a. bei der Fachstelle für Statistik bezogen werden können. Wir beschäftigen uns in unserer Gemeinde aktuell auch mit dem Thema Altersstrategie. Wir sind in diesem Zusammenhang problemlos an ausreichende und umfassende Grundlagen gekommen. Wir sind deshalb für Nichteintreten und möchten damit der Berichtsinflation entgegentreten und nicht Zusatzaufwand generieren, wo bereits ausreichende Grundlagen vorliegen.

  4. Intervento
    Intervento
    Mitglied des KantonsratesConsiglio cantonale

    Gull-Flums (im Namen der SVP-Fraktion): Dem Antrag auf Dringlicherklärung ist zuzustimmen. Ich lege meine Interessen offen: Ich bin Gemeindepräsident der Gemeinde Flums.

    Ich schliesse mich der Argumentation und den Ausführungen meiner Vorredner an. Ich stelle mit Besorgnis fest, dass immer mehr ältere Menschen ihr Auskommen nicht mehr bestreiten können. Der Anteil EL-Bezüger bei uns im Alters- und Pflegezentrum liegt bei 70 bis 80 Prozent. Trotz der EL reicht das Geld nicht mehr, wenn der dritte Lebensabschnitt immer länger dauert, was grundsätzlich eine positive Entwicklung ist. Die Gespräche z.B. mit einem 93-jährigen Mann, der bei mir im Büro sitzt und sagt, ich habe bis 65 Jahre immer gearbeitet, ich habe immer meine Rechnungen bezahlt, und jetzt zum Lebensende soll ich noch Sozialhilfe beziehen, sind relativ unangenehm. Wenn eine solche Person sagt, das kann es doch nicht sein in einem Land wie der Schweiz, dann kann ich eigentlich nur entgegnen: Ja, das ist richtig, das kann es nicht sein. Der Bedarf ist ausgewiesen.

  5. Intervento
    Intervento
    Mitglied des KantonsratesConsiglio cantonale

    Gull-Flums: Dem Antrag der Regierung ist zuzustimmen.

    Ich will ganz offen sein: Ich bin Mitglied der vorberatenden Kommission und habe in deren Sitzung diesen Auftrag mitunterstützt. Im Rahmen der zeitlich begrenzten Kommissionssitzungen gibt es manchmal eine Dynamik, die zu persönlichen Entscheiden führt, die dann doch nicht ganz durchdacht sind. Aber es ist ja bei weitem nicht der einzige Seitenwechsel in diesem Geschäft.

    Wir haben vor einigen Jahren entschieden, dass die Gemeinden für die Verteilung der Flüchtlinge auf die Gemeinden zuständig sind. Im Grundsatz hat sich diese Lösung absolut bewährt. Wenn wir mit der Situation in anderen Kantonen vergleichen, haben wir bei uns eine Lösung, um die wir von verschiedenen Seiten beneidet werden. Es gibt zugegebenermassen kein System, das hundertprozentig und für alle absolut gerecht ist, wie es Huber-Oberriet bereits ausgeführt hat. Wird es aber besser, wenn sich die Regierung und der Kantonsrat wieder dieses Themas annehmen? Kaum. Vielleicht wird es auch nicht schlechter, aber sicher nicht besser. Lassen wir die Verantwortung für die Verteilung von Flüchtlingen auf die Gemeinden dort, wo es sich bewährt hat und dort, wo Wissen und Erfahrungen aufgebaut wurden und die Verantwortung für die Umsetzung angesiedelt ist, nämlich bei den Gemeinden.

Contributi(23)
Appartenenze(48)

Immagini(3)

  • Versione 1
    01.01.2025 – 04.10.2025
  • Versione 2
    04.10.2025
  • Versione 3
    04.10.2025 – 31.12.2199

Dati: OpenParlData · CC BY 4.0